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	<title>Hausgans - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T00:26:39Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hausgans&amp;diff=303959&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;NDG: Änderungen von ~2026-16588-11 (Diskussion) auf die letzte Version von APPERbot zurückgesetzt</title>
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		<updated>2026-03-16T12:14:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderungen von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/~2026-16588-11&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/~2026-16588-11&quot;&gt;~2026-16588-11&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer_Diskussion:~2026-16588-11&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:~2026-16588-11 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;) auf die letzte Version von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:APPERbot&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:APPERbot (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;APPERbot&lt;/a&gt; zurückgesetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Badendes Gänsepaar.JPG|mini|Badende Hausgänse]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hausgans&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;  ist ein [[Haustier]] und wird als [[Heimtier|Heim-]] und [[Nutztier]] gehalten. Die [[Art (Biologie)|Stammform]] der meisten europäischen Hausgänse ist die [[Graugans]] (&amp;#039;&amp;#039;Anser anser&amp;#039;&amp;#039;). [[Höckergänse]], [[Domestizierung|domestizierte]] Formen der zentralasiatischen [[Schwanengans]] (&amp;#039;&amp;#039;Anser cygnoides&amp;#039;&amp;#039;), sind seltener. Hausgänse sind meist nicht flugfähig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Benennung ==&lt;br /&gt;
In der deutschen Sprache gibt es besondere Bezeichnungen für [[Männchen|männliche]] Gänse: &amp;#039;&amp;#039;Gänserich, Ganser, Ganterich&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Ganter&amp;#039;&amp;#039;. [[Gänse]]küken werden als &amp;#039;&amp;#039;Gänsel&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Grimm2-Gänsel&amp;quot;&amp;gt;{{Deutsches Wörterbuch |Lemma=GÄNSEL, GENSEL |Wortart=n. |Band=4 |Sp=1273 |lemid=G00873}}&amp;lt;/ref&amp;gt; oder &amp;#039;&amp;#039;Gössel&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Grimm2-Gössel&amp;quot;&amp;gt;{{Deutsches Wörterbuch |Lemma=GÖSSEL, überwiegend n., junge gans, gänseküken. |Band=8 |Sp=982 |lemid=G22577}}&amp;lt;/ref&amp;gt; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hausgans.jpg|mini|[[Emder Gans]], einer der größten und ältesten Hausgansschläge, heute [[Liste gefährdeter Nutztierrassen#Gänse|vom Aussterben bedroht]]]]&lt;br /&gt;
Gänsezucht ist bereits im [[Mesopotamien]] der [[Bronzezeit]] nachgewiesen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Michael Jursa]]: &amp;#039;&amp;#039;Agriculture in Bronze Age Mesopotamia.&amp;#039;&amp;#039; In: David Hollander, Timothy Howe: &amp;#039;&amp;#039;A companion to ancient agriculture&amp;#039;&amp;#039;. John Wiley &amp;amp; Sons, 2021, S. 156.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Griechen war die Gans der [[Persephone]] heilig und diente als lieblicher Vogel, dessen Schönheit bewundert und der an geliebte Knaben etc. verschenkt wurde. Schon [[Penelope (Mythologie)|Penelope]] besaß eine kleine Schar von 20 Gänsen. Gänse wurden nicht nur wegen ihrer Heiligkeit gehalten, sondern auch bewusst [[Nudeln (Mast)|gestopft]] zum [[Foie gras|Herstellen von Fettlebern]]. Zwei recht frühe Belege bringen Gänse in einer Weise mit der Fütterung in Verbindung, die sie von den anderen Tieren auf den Bauernhof unterscheiden (Homer, 19,536 f.; Kratinos 49 bei Athenaios 384c, wo die Passage aus der &amp;#039;&amp;#039;[[Odyssee]]&amp;#039;&amp;#039; ebenfalls zitiert ist). Bei den Römern war die Gans der [[Juno (Mythologie)|Juno]] heilig, und es wurden daher in deren Tempel auf dem [[Kapitol (Rom)|Kapitol]] Gänse gehalten, die bei dem Einfall der [[Gallier]] unter [[Brennus (4. Jahrhundert v. Chr.)|Brennus]] durch ihr Geschrei die Besatzung geweckt und so die Burg gerettet haben sollen. Wegen des starken Geschnatters bei einer Störung durch unbekannte Personen werden Gänse in der heutigen Zeit verschiedentlich als [[Wachhund#Gänse als Alternative zum Wachhund|Wachgänse]] eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine besondere Rolle spielt die Gans auch im [[Martinstag|Martinsbrauchtum]] um den heiligen [[Martin von Tours]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rassenbildung bei der Gans geschah hauptsächlich in [[Europa]]. Zuerst stand eine Zunahme der Körpergröße im Vordergrund. Schon vor 150 Jahren waren bei Hausgänsen 8&amp;amp;nbsp;kg Lebendgewicht, bei [[Marschland|Marschgänsen]] sogar 15 bis 20&amp;amp;nbsp;kg erreicht. Später wurde die Vermehrungsleistung zunehmend wichtiger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gänse liefern nicht nur Fleisch und Federn, sondern auch das [[Schmalz|Gänseschmalz]] (das ausgelassene Fett der Gänse).&amp;lt;ref&amp;gt;Jürgen Martin: &amp;#039;&amp;#039;Die ‚Ulmer Wundarznei‘. Einleitung – Text – Glossar zu einem Denkmal deutscher Fachprosa des 15. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Königshausen &amp;amp; Neumann, Würzburg 1991 (= &amp;#039;&amp;#039;Würzburger medizinhistorische Forschungen.&amp;#039;&amp;#039; Band 52), ISBN 3-88479-801-4 (zugleich Medizinische Dissertation Würzburg 1990), S. 131 (mittelhochdeutsch &amp;#039;&amp;#039;gensesmalz&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;/ref&amp;gt; Gänsefett (lateinisch &amp;#039;&amp;#039;axungia anseris&amp;#039;&amp;#039;) wurde früher wie andere tierische Fette&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. etwa Otto Zekert (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Dispensatorium pro pharmacopoeis Viennensibus in Austria 1570.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. vom österreichischen Apothekerverein und der Gesellschaft für Geschichte der Pharmazie. Deutscher Apotheker-Verlag Hans Hösel, Berlin 1938, S. 136.&amp;lt;/ref&amp;gt; auch zur Herstellung von Arzneimitteln verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zuchtgebiete ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hausgaense-1-WJP.jpg|mini|Junge Hausgänse in Freilandhaltung in Bayern]]&lt;br /&gt;
Gänse für den deutschen Markt werden meist aus Ländern wie [[Polen]] oder [[Ungarn]] importiert, wobei neben der [[Martin von Tours#Brauchtum|Martinsgans]] vor allem die [[Weihnachtsgans]] eine wichtige Rolle spielt. Gänsestopfleber zur Bereitung von [[Gänseleberpastete]] wird meist aus [[Frankreich]] und Ungarn importiert, da das [[Nudeln (Mast)|Stopfen]] von Gänsen in [[Deutschland]], [[Österreich]] und der [[Schweiz]] verboten ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gänsemast ==&lt;br /&gt;
Hausgänse legen bis zu 60 Eier pro Saison. Gänseeier sind am Niederrhein eine lokale Spezialität. Hierzu werden Legegänse gehalten. Ihre Haltung unterscheidet sich grundlegend von der Mastganshaltung. Die Küken erreichen ihr Schlachtgewicht nach 9 bis 32 Wochen. Schnell gemästete Gänse haben nach neun Wochen etwa ein Schlachtgewicht von 4,5 bis 5,5&amp;amp;nbsp;kg. Bei Intensivmast erreichen die Tiere ihr Schlachtgewicht von 5,5 bis 6,5&amp;amp;nbsp;kg nach etwa vier Monaten. Bei Weidemast haben die Tiere erst nach fünf bis acht Monaten ihr Endgewicht von 6,5 bis 7,5&amp;amp;nbsp;kg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== {{Anker|Legegans}} Gänserassen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hausgaense-2-WJP.jpg|mini|Eine Herde junger Hausgänse in Freilandhaltung]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schmadebeck 4.JPG|mini|Freilandhaltung in [[Kröpelin|Schmadebeck]]]]&lt;br /&gt;
Es werden etwa 100 [[Liste von Gänserassen|Gänserassen]] unterschieden,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.zooenc.eu/de/ganserassen/ |titel=Gänserassen |werk=Geflügelrassen-Enzyklopädie (2011–2016) |hrsg=zooenc.eu |abruf=2016-07-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; die nach Größe und Lege- bzw. Brutverhalten eingeteilt werden. Die wohl älteste Hausgansrasse ist die [[Emder Gans]], eine schwere Legegansrasse, die aus in der Gegend von [[Emden]] und [[Bremen]] gehaltenen großen Landgänsen hervorging. Bereits im 19. Jahrhundert wurde sie in den [[Vereinigte Staaten|USA]], in [[England]], [[Böhmen]] und [[Ungarn]] verbreitet. Eine recht neue Gänserasse ist die [[Deutsche Legegans]], die einen für die heutige Produktion von Gänsefleisch bevorzugten mittelschweren Typ repräsentiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Farbenschläge ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gescheckte Pommerngans.jpg|mini|Gescheckte [[Pommerngans]] in Wachhaltung]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gans Nahaufnahme.JPG|mini|In Schlafposition]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Geese Honking (loud).ogg|mini|100px|Lautäußerungen von Hausgänsen]]&lt;br /&gt;
Manche Gänserassen gibt es in mehreren Farbenschlägen. Farbenschläge beschreiben, welcher Bereich des Gefieders welche Farbe hat. Hier die bekanntesten Farbenschläge mit den Beschreibungen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Weiß:&lt;br /&gt;
*: Bei weißen Gänsen sind alle Federn weiß.&lt;br /&gt;
* Grau:&lt;br /&gt;
*: Grau ist die Wild-Farbe der Gänse (siehe [[Graugans]] und [[Schwanengans]]). Graue Gänse haben ein leicht bräunlich-graues Gefieder, nur Bauch und Hinterteil sind weiß. Die Federn an der Schulter, die Tragefedern, auch genannt: Schenkelgefieder, und die Schwingenfedern haben einen weißen Saum.&lt;br /&gt;
* Blau:&lt;br /&gt;
*: Das Blau ist ein verdünntes Grau, sonst wie bei Grau.&lt;br /&gt;
* Braun:&lt;br /&gt;
*: Zeichnung wie bei Grau, nur lederbraun statt grau. Die braune Farbe wird [[rezessiv]] vererbt, bei starker Sonneneinstrahlung verblasst sie.&lt;br /&gt;
* Gescheckt:&lt;br /&gt;
*: Gescheckte Farbenschläge gibt es unter anderem in grau (graugescheckt), in blau (blaugescheckt) und in braun (braungescheckt). Betroffen sind der Kopf, etwa die obere Hälfte des Halses, das Schultergefieder (von oben betrachtet herzförmig), der Unterrücken, die Tragefedern („Schenkelgefieder“), und die [[Steuerfeder]]n. Die Federn an der Schulter, die Tragefedern und die Schwingenfedern haben einen weißen Saum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Höckergans ==&lt;br /&gt;
Eine weitere domestizierte Form ist die Höckergans, die aus der aus [[Ostasien]] stammenden [[Schwanengans]] gezüchtet wurde. Sie kann erfolgreich mit den europäischen Hausgänsen gekreuzt werden.&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Höckergänse}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Martin Platzbecker&lt;br /&gt;
   |Titel=Der Große Geflügelstandard in Farbe&lt;br /&gt;
   |Band=Band 3: &amp;#039;&amp;#039;Wassergeflügel: Gänse und Enten&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
   |Auflage=2., vollst. überarb. und erw.&lt;br /&gt;
   |Verlag=Oertel und Spörer&lt;br /&gt;
   |Ort=Reutlingen&lt;br /&gt;
   |Datum=2000&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-88627-219-2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Domesticated geese|Hausgänse}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |autor=Manfred Golze&lt;br /&gt;
   |url=https://www.ktbl.de/inhalte/themen/tierhaltung/tierart/weitere/gefluegel/mastgaense-haltung/&lt;br /&gt;
   |titel=Haltung von Mastgänsen&lt;br /&gt;
   |werk=Nischen der Geflügelhaltung und Erzeugung&lt;br /&gt;
   |hrsg=Kuratorium für Technik und Bauwesen in der Landwirtschaft e.&amp;amp;nbsp;V. (KTBL)&lt;br /&gt;
   |datum=2005&lt;br /&gt;
   |abruf=2015-02-16&lt;br /&gt;
   |kommentar=Interne KTBL-Auftragsarbeit}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- kein Taxon --&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gänse|!]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hausgans| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;NDG</name></author>
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