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	<title>Hausdülmen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-21T19:48:53Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hausd%C3%BClmen&amp;diff=74088&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie.</title>
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		<updated>2024-09-14T09:59:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Ortsteil                        = Hausdülmen&lt;br /&gt;
|Gemeindeart                     = Stadt&lt;br /&gt;
|Gemeindename                    = Dülmen&lt;br /&gt;
|Alternativanzeige-Gemeindename  = &lt;br /&gt;
|Breitengrad                     = 51/48/40/N&lt;br /&gt;
|Längengrad                      = 07/15/05/E&lt;br /&gt;
|Bundesland                      = DE-NW&lt;br /&gt;
|Höhe                            = 45&lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug                      = DE-NN&lt;br /&gt;
|Fläche                          = &lt;br /&gt;
|Einwohner                       = 2122&lt;br /&gt;
|Einwohner-Stand-Datum           = 2023-01&lt;br /&gt;
|Einwohner-Quelle                = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.duelmen.de/serviceportal/medien/buergerbuero/aktuelle_einwohnerstatistik.pdf |titel=Einwohnerstatistik |hrsg=Stadt Dülmen |format=PDF; 13 KB |abruf=2023-09-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Eingemeindungsdatum             = 1930-04-01&lt;br /&gt;
|Eingemeindet-nach               = [[Kirchspiel (Dülmen)|Kirchspiel Dülmen]]&lt;br /&gt;
|Postleitzahl1                   = 48249&lt;br /&gt;
|Postleitzahl2                   = &lt;br /&gt;
|Vorwahl1                        = 02594&lt;br /&gt;
|Vorwahl2                        = &lt;br /&gt;
|Lagekarte                       = &lt;br /&gt;
|Lagekarte-Beschreibung          = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hausdülmen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist seit 1975 einer der Ortsteile der Stadt [[Dülmen]] im Kreis [[Coesfeld]]. Er liegt nahe Dülmen in Richtung [[Haltern]]. Das [[Dorf]] hat etwas mehr als 2100 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Dülmen, Hausdülmen, Große Teichsmühle -- 2015 -- 5296.jpg|mini|„Große Teichsmühle“ bei Hausdülmen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hausdülmen, Hochzeitsallee -- 2013 -- 1.jpg|mini|Hochzeitsallee nahe der Großen Teichsmühle]]&lt;br /&gt;
Zum Schutz seines Landes ließ der Münsteraner Bischof [[Burchard von Holte]] im Frühjahr 1115 eine einfache Burg (oder besser ein [[Festes Haus]]) errichten: „[[Haus Dülmen|dat hues to Dulmene]]“. 1121 wurde die Burg durch Herzog [[Lothar III. (HRR)|Lothar von Sachsen]] zerstört. Erst 1137 wurde die Grenze auf Veranlassung von Bischof Werner mit einer Burg in Hausdülmen wieder gesichert. Im 13. Jahrhundert wurden aus den vier [[Burgmannshof|Burgmannshöfen]] acht. Auch die 1231 erneuerte, dem Heiligen Mauritius geweihte Burgkapelle befand sich dort. Vor der Burg befanden sich zudem Häuser und Ställe des Gesindes, weil diese keinen Platz in der Burg fanden. Gegen Angreifer wurde die so genannte Freiheit durch Umflutgräben und Wälle gesichert. Der Wert der Burg sank allerdings durch die Aufkommen von Feuerwaffen in den Jahren des 14. und 15. Jahrhunderts ständig. Zuletzt waren 1451 Reiter des Herzogs von Kleve in der Burg stationiert. Danach hatte die Burg keine bedeutende militärische Rolle mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dank der Funktion als landesherrlicher Residenzort war 1532 Bischof [[Franz von Waldeck]] Gast in Haus Dülmen, als dieser sein Bistum von dort regierte. Er brach von Haus Dülmen aus die Herrschaft der [[Täuferreich von Münster|Täufer in Münster]]. Nach [[Münster]]s Eroberung wurden die Anführer [[Jan van Leyden]], [[Bernd Knipperdolling|Bernhard Knipperdolling]] und [[Bernd Krechting|Bernhard Krechting]] 1535 für sechs Monate im Bergfried eingekerkert (und danach am 22. Januar 1536 in Münster hingerichtet). Die Truppen des [[Herzog von Alba|Herzogs von Alba]] zerstörten im spanisch-niederländischen Krieg (1568 bis 1609) die Burg mit Ausnahme des Turms, der gegen Ende des 18. Jahrhunderts niedergerissen wurde. Die Amtsverwaltung verließ 1657 Hausdülmen und wechselte ihren Sitz nach Dülmen. Die Geschichte der [[Landesburg]] Haus Dülmen endet damit im 16. Jahrhundert. Sie wurde nur noch wenig genutzt und zerfiel nach und nach. 1704 bewohnte die Burg nur noch der Amtsjäger. 1777 wurden der Bergfried und die Reste der Ringmauer abgerissen. Aus der Burg „Haus Dülmen“ entwickelte sich nach und nach der Ort „Hausdülmen“. (Der heutige Kapellenbau aus dem 17. Jahrhundert ist heute das älteste Gebäude in Hausdülmen.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 19. Jahrhundert war die Textilproduktion der wirtschaftliche Mittelpunkt. Danach wurden im Zuge der [[Industrialisierung]] die meisten Weber Fabrikarbeiter oder Bauern. Der [[Erster Weltkrieg|Erste Weltkrieg]] ging fast spurlos an Hausdülmen vorüber, selbst im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurden nur drei Gebäude zerstört. Allerdings befand sich in der Nähe von Hausdülmen während des Ersten Weltkrieges ein Kriegsgefangenenlager, das „Dullmen Camp“. Vom Lager ist noch das Haus des Kommandanten erhalten, es dient heute als Wohnhaus. Der [[Friedhof]] des Lagers wurde um 1965 herum an den heutigen Standort &amp;#039;&amp;#039;Friedensallee&amp;#039;&amp;#039; verlegt, auf dem Ehrenfriedhof ruhen etwa 600 verstorbene [[Kriegsgefangener|Kriegsgefangene]] vor allem aus [[Russland]] und [[Rumänien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. April 1930 verlor die Gemeinde Hausdülmen ihre Eigenständigkeit und wurde in die Gemeinde [[Kirchspiel (Dülmen)|Kirchspiel Dülmen]] eingegliedert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3402058758|Seite=242}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://sammlungen.ulb.uni-muenster.de/hd/periodical/pageview/3483565|titel=Amtsblatt für den Regierungsbezirk Münster|datum=1930|seiten=61|abruf=2022-02-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 1. Januar 1975 wurde Kirchspiel Dülmen zusammen mit Hausdülmen durch das [[Münster/Hamm-Gesetz]] unter neuer Grenzziehung in die Stadt Dülmen eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Hullermann: {{Webarchiv|url=http://heimatblaetter.heimatverein-duelmen.de/hefte/1-2000/duelmens_grenzen/index.html |wayback=20131203001248 |text=Dülmens Grenzen im Wandel der Zeit |archiv-bot=2022-11-13 05:35:01 InternetArchiveBot }}, [[Dülmener Heimatblätter]], Heft 1/2000&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Stefan Sudmann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Stadt Dülmen&amp;#039;&amp;#039;, Laumann-Verlag, Dülmen 2011, ISBN 978-3-89960-348-4.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Pielen&amp;#039;&amp;#039;, mit der im Volksmund die Hausdülmenerinnen und Hausdülmener genannt werden, geht übrigens auf eine umfangreiche Gänsehaltung zurück. Belegt wird dies durch Lieferungen von Gänsefedern 1656 an den Bischof von Münster. Heute erinnert der Dorfbrunnen mit Gänsehüterin und Gänsen an diese Geschichte.&lt;br /&gt;
{{Panorama|Hausdülmen, Ortsansicht -- 2006.jpg|500|Hausdülmen (mit Heubach)}}&lt;br /&gt;
{{Panorama|Hausdülmen, Dorfplatz -- 2013 -- 2.jpg|500|Dorfplatz (mit Gänsebrunnen)}}&lt;br /&gt;
{{Panorama|Hausdülmen, Burgplatz -- 2013 -- 2972-80.jpg|500|Burgplatz (mit St.-Mauritius-Kirche)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswertes ==&lt;br /&gt;
* St.-Mauritius-Kirche, über die auch der Kapellenbau aus dem 17. Jahrhundert erreichbar ist&lt;br /&gt;
* Größtes nordwestdeutsches Karpfenteichgut (im Besitz des Herzogs von [[Croÿ#Westfälischer Ast|Croÿ]])&lt;br /&gt;
* [[Flugplatz Borkenberge]]&lt;br /&gt;
* Große Teichsmühle&lt;br /&gt;
* Hochzeitsallee&lt;br /&gt;
* Ehrenfriedhof&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=&amp;quot;3&amp;quot; caption=&amp;quot;Hausdülmen&amp;quot; widths=&amp;quot;160px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hausdülmen, Dorfplatz -- 2012 -- 3779.jpg|Dorfplatz mit Gänsebrunnen und Maibaum&lt;br /&gt;
Hausdülmen, Ortsansicht mit St.-Mauritius-Kirche -- 2010 -- 2368 (bw).jpg|Kettbach und St.-Mauritius-Kirche&lt;br /&gt;
Hausdülmen, Große Teichsmühle -- 2012 -- 2931.jpg|Große Teichsmühle&lt;br /&gt;
Dülmen, Hausdülmen, Friedhof -- 2014 -- 2682.jpg|Friedhof&lt;br /&gt;
Hausdülmen, Wegekreuz (Halterner Straße) -- 2013 -- 0178.jpg|Wegekreuz an der Halterner Straße&lt;br /&gt;
Hausdülmen, St.-Mauritius-Schule -- 2012 -- 2909.jpg|St.-Mauritius-Schule (Grundschule)&lt;br /&gt;
Hausdülmen, St.-Mauritius-Kindergarten -- 2013 -- 00147.jpg|St.-Mauritius-Kindergarten&lt;br /&gt;
Hausdülmen, Ehrenfriedhof -- 2012 -- 3423.jpg|Ehrenfriedhof&lt;br /&gt;
Hausdülmen, Heubach -- 2011 -- 3919.jpg|Idylle am Heubach&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung ==&lt;br /&gt;
Zur Förderung und Bildung der Kinder des Ortes gibt es den St.-Mauritius-Kindergarten und die St.-Mauritius-Grundschule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sport ==&lt;br /&gt;
Größter Sportverein des Stadtteils ist Grün-Weiß Hausdülmen 1928 e.&amp;amp;nbsp;V. mit über 800 Mitgliedern. Besonders erfolgreich ist hier die [[Indiaca]]-Abteilung mit u.&amp;amp;nbsp;a. mehreren nationalen Titeln.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.dtb.de/indiaca/ergebnisse |titel=Ergebnisse  - Deutscher Turner-Bund e.&amp;amp;nbsp;V. |abruf=2022-06-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mitgliederstärkste Abteilungen sind die Bereiche Fußball und Tennis. Die Sportstätte an der Sandstraße verfügt über zwei Fußball-Plätze (Rasen und Kunstrasen); drei Tennisplätze, zwei Beach-Indiaca-Felder sowie eine Boule-Bahn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Bärbel Brodt, Heinz-K. Junk&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Heinz Stoob, Wilfried Ehbrecht&lt;br /&gt;
   |Titel=Stadtmappe Hausdülmen&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Westfälischer Städteatlas&lt;br /&gt;
   |Band=Band III; 3 Teilbände&lt;br /&gt;
   |Ort=Dortmund-Altenbeken&lt;br /&gt;
   |Datum=1988&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-89115-123-3&lt;br /&gt;
   |Kommentar=Im Auftrage der Historischen Kommission für Westfalen und mit Unterstützung des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe.}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Erik Potthoff, Dietmar Rabich&lt;br /&gt;
   |Titel=Dülmen – gestern und heute&lt;br /&gt;
   |Auflage=1.&lt;br /&gt;
   |Verlag=Laumann-Verlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Dülmen&lt;br /&gt;
   |Datum=2013&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-89960-397-2&lt;br /&gt;
   |Kapitel=Hausdülmen&lt;br /&gt;
   |Seiten=192–199}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Hausdülmen|Hausdülmen|3=S}}&lt;br /&gt;
* A. L. Bonsey: [http://heimatblaetter.heimatverein-duelmen.de/hefte/2-2002/mein_kriegsdienst_1915-1918/index.html &amp;#039;&amp;#039;Mein Kriegsdienst 1915–18&amp;#039;&amp;#039;], Artikel mit einer Beschreibung des „Dullmen Camp“ (Dülmener Heimatblätter, Heft 2/2002)&lt;br /&gt;
* {{Ebidat|2621|Dülmen|Stefan Eismann}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Dülmen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hausdulmen}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Dülmen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kreis Coesfeld]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Münsterland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Kreis Coesfeld)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1930]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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