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	<title>Hausberufung - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hausberufung&amp;diff=1601803&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<updated>2026-04-16T19:46:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Unter einer &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hausberufung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; versteht man die [[Berufung (Amt)|Berufung]] eines Hochschulbediensteten zum [[Professor]] an derselben [[Hochschule]] bzw. [[Universität]], an der er bislang fest beschäftigt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Deutsche Demokratische Republik|Deutschen Demokratischen Republik (DDR)]] war die Hausberufung eine übliche Vorgehensweise.&amp;lt;ref&amp;gt;Karin Zachmann: &amp;#039;&amp;#039;Mobilisierung der Frauen. Technik, Geschlecht und kalter Krieg in der DDR&amp;#039;&amp;#039;. Campus Verlag, 2004, ISBN 3-593-37629-6, zugleich: Darmstadt, TU, Habilitationsschrift, [http://books.google.de/books?id=AGnYrDhjueIC&amp;amp;pg=PA95&amp;amp;lpg=PA95&amp;amp;dq=hausberufung+ddr&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=sW9viQWUMx&amp;amp;sig=X3Czqa88MY1GX5kVW1F3oFshLqc&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=3iC5SeaLEtqMsAbBuI27CA&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;resnum=5&amp;amp;ct=result]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Anker|Hausberufungsverbot}}&lt;br /&gt;
In der [[Bundesrepublik Deutschland]] besteht hingegen landläufig ein sogenanntes &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hausberufungsverbot&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;Hartmer / Detmer (Hg.): Hochschulrecht – Ein Handbuch für die Praxis, 2. Aufl., Heidelberg: Müller, 2011, S. 146.&amp;lt;/ref&amp;gt; worunter allerdings kein eigentliches Verbot, sondern mehr oder weniger starke Einschränkungen für die Möglichkeit einer Besetzung akademischer Stellen, insbesondere permanenter [[Professor|Professuren]], mit Wissenschaftlern verstanden werden, die bereits derselben Einrichtung angehören; so zum Beispiel in [[Baden-Württemberg]] nach § 48 Absatz 2 Satz 3–5 des LHG oder in [[Brandenburg]] z.&amp;amp;nbsp;B. nach § 40 Abs. 3 BbgHG.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bravors.brandenburg.de/sixcms/detail.php?gsid=land_bb_bravors_01.c.47454.de#38 Gesetz über die Hochschulen des Landes Brandenburg] (Brandenburgisches Hochschulgesetz – BbgHG) vom 28. April 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ziel der Beschränkungen ist es, eine ungebührliche „wissenschaftliche Ämterpatronage“, [[Nepotismus]] oder unlautere Bevorzugung aufgrund persönlicher Beziehungen bei der Besetzung akademischer Stellen zu verhindern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Radau&amp;quot;&amp;gt;Wiltrud Christine Radau, [[Deutscher Hochschulverband|Deutscher Hochschulverband (DHV)]]: [https://www.forschung-und-lehre.de/ist-eine-hausberufung-unzulaessig-231/ &amp;#039;&amp;#039;Ist eine Hausberufung unzulässig?&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Forschung und Lehre&amp;#039;&amp;#039;. 6. Februar 2018].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist das nachgewiesenermaßen nicht zu befürchten, so ist auch ein Hausbewerber im Berufungsverfahren nach seiner Eignung, Leistung und Befähigung, die auch von externen Gutachtern zu prüfen ist, berücksichtigungsfähig: Ein generelles und ausnahmsloses Hausberufungsverbot wäre grundgesetzwidrig;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Radau&amp;quot; /&amp;gt; es stünde im Widerspruch zum Prinzip der Bestenauslese&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.academics.de/wissenschaft/hausberufung_35944.html |wayback=20150415012012 |text=Archivierte Kopie }}&amp;lt;/ref&amp;gt; und somit zu Art. 33 Abs. 2&amp;lt;ref&amp;gt;BayVGH, Beschluss vom 29. September 2010 · Az. 7 CE 10.1827&amp;lt;/ref&amp;gt; des [[Grundgesetz]]es.&amp;lt;ref&amp;gt;Hartmer, Detmer (Hrsg.): Hochschulrecht – Ein Handbuch für die Praxis, 2. Aufl., Heidelberg: Müller, 2011, S. 146.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Privatdozent]]en, die an einer Hochschule lediglich ihre unentgeltliche Titellehre anbieten, sind daher meist zumindest &amp;#039;&amp;#039;de iure&amp;#039;&amp;#039; nicht von den Einschränkungen betroffen; und [[Juniorprofessor]]en sind sogar ausdrücklich an ihrer eigenen Hochschule berufbar. Die landesrechtlichen Beschränkungen für Hausberufungen wurden daher mit Blick auf Art. 33 Abs. 2 GG mit Ausnahmeklauseln versehen, die auf dem Hintergrund des Grundgesetzes großzügig auszulegen sind.&amp;lt;ref&amp;gt;Jan Faßbender, [[Deutscher Hochschulverband|Deutscher Hochschulverband (DHV)]]: [https://www.hochschulverband.de/fileadmin/redaktion/download/pdf/info_blaetter/Hausberufung.pdf &amp;#039;&amp;#039;Hausberufungsregelungen im Bund und in den Ländern&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Kurzinformation&amp;#039;&amp;#039;. 12. Juni 2015].&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Christian Fonk, [[Hochschullehrerbund|Hochschullehrerbund Bundesvereinigung (hlb)]]: {{Toter Link |datum=2025-06 |url=https://hlb.de/fileadmin/user_upload/hlb-Infoblatt_Hausberufungen.pdf |text=&amp;#039;&amp;#039;Hausberufungsregelungen in den Ländern&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Infoblatt&amp;#039;&amp;#039;. 28. Juni 2018 |archivebot=2025-06-20 07:22:37 InternetArchiveBot}}.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; In jedem Fall sind [[Konkurrentenklage]]n auch von Hausbewerbern nicht ausgeschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;BayVGH, Beschluss vom 29. September 2010 · Az. 7 CE 10.1827&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;OVG Sachsen-Anhalt, Beschluss vom 16. Januar 2013 – Az 1 M 1/13&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.landesrecht.sachsen-anhalt.de/jportal/?quelle=jlink&amp;amp;docid=MWRE130000475&amp;amp;psml=bssahprod.psml&amp;amp;max=true&amp;lt;/ref&amp;gt; Faktisch allerdings stellen Hausberufungen in Deutschland sehr seltene Ausnahmen dar, da sie normalerweise auch dann vermieden werden, wenn sie rechtlich möglich wären: Die meisten Berufungskommissionen wollen den Eindruck von Nepotismus vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Österreich]] gibt es kein Hausberufungverbot, und Professuren werden in einem offenen Verfahren ausgeschrieben (§ 98 [[Universitätsgesetz 2002]]), bei dem es zumindest formal weder Vor- noch Nachteile bringt, an der betreffenden Hochschule bereits beschäftigt zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Rechtshinweis}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Akademisches Bildungswesen in Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Beamtenrecht (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaftspraxis]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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