<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Haus_der_Statistik</id>
	<title>Haus der Statistik - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Haus_der_Statistik"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Haus_der_Statistik&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-08T13:34:32Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Haus_der_Statistik&amp;diff=1756084&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;44Pinguine: noch mal umsortiert</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Haus_der_Statistik&amp;diff=1756084&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-02-10T16:37:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;noch mal umsortiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Bauwerk&lt;br /&gt;
| NAME             = Haus der Statistik&lt;br /&gt;
| BILD             = Haus der statistik. berlin-mitte.JPG&lt;br /&gt;
| BILDBESCHREIBUNG = Haus der Statistik, 2010&lt;br /&gt;
| ORT              = [[Berlin-Mitte]]&lt;br /&gt;
| BAUMEISTER       = &lt;br /&gt;
| ARCHITEKT        = Manfred Hörner,&amp;lt;br /&amp;gt;Peter Senf,&amp;lt;br /&amp;gt;Joachim Härter&lt;br /&gt;
| BAUHERR          = &lt;br /&gt;
| BAUSTIL          = [[Nachkriegsmoderne]]&lt;br /&gt;
| BAUJAHR          = 1968–1970&lt;br /&gt;
| ABRISS           = &lt;br /&gt;
| HÖHE             = &lt;br /&gt;
| GRUNDFLÄCHE      = 46.000&amp;lt;ref&amp;gt;Bruttogeschossfläche aller vier Hochhäuser&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Haus der Statistik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Gebäudekomplex im [[Berlin]]er Ortsteil [[Berlin-Mitte|Mitte]] in der [[Otto-Braun-Straße]] 70–72 (1966–1995: &amp;#039;&amp;#039;Hans-Beimler-Straße&amp;#039;&amp;#039;), südlich an die [[Karl-Marx-Allee]] angrenzend. Er entstand von 1968 bis 1970 als Sitz der [[Zentralverwaltung für Statistik|Staatlichen Zentralverwaltung für Statistik]] der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]]. Nach der [[Deutsche Wiedervereinigung|deutschen Wiedervereinigung]] nutzten bundesdeutsche Behörden die Gebäude, seit dem Jahr 2008 stehen sie leer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bauwerk befand sich bis 2017 im Eigentum der [[Bundesrepublik Deutschland]], die es abreißen lassen und das Areal verkaufen wollte. Doch im Rahmen des &amp;#039;&amp;#039;[[Hauptstadtfinanzierungsvertrag]]s&amp;#039;&amp;#039; konnte der [[Senat von Berlin|Berliner Senat]] den Baukomplex erwerben. Gemeinsam mit mehreren anderen Initiativen und Verwaltungen wird schrittweise eine Grundsanierung vorgenommen und eine breite anschließende Nutzung vorgesehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nachbarn&amp;quot;&amp;gt;Gerhard Lehrke: &amp;#039;&amp;#039;Die Nachbarn kennen sich schon.&amp;#039;&amp;#039; (Printausgabe), 30. Januar 2018, S.&amp;amp;nbsp;13.; [https://www.berliner-zeitung.de/berlin/leerstand-endet-haus-der-statistik-wird-zum-symbol-gegen-kommerz-am-alex-29579662 &amp;#039;&amp;#039;Leerstand endet – Haus der Statistik wird zum Symbol gegen Kommerz am Alex&amp;#039;&amp;#039;] (Online-Ausgabe); abgerufen am 23. Februar 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als sichtbares Zeichen der Veränderung und der neuen Nutzung erhielt das Gebäude auf dem Dach den Schriftzug &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;AllesAndersHaus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Alex24&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der massive Umbau und die Restrukturierung des [[Alexanderplatz]]es nach sozialistischen Idealen in den 1960er Jahren führten zu vier Hochhausneubauten (neun- und elfgeschossige Gebäude) in Stahlbeton[[skelettbau]]weise entlang der Alexanderstraße und Karl-Marx-Allee. Zwischen dem 8. März 1968 und dem Jahr 1970 entstand nach Plänen des Architektenkollektivs Manfred Hörner, Peter Senf und Joachim Härter der mehrteilige Baukomplex.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Archi&amp;quot; /&amp;gt; Nach dem Abschluss der Bauarbeiten zog wie geplant die [[Zentralverwaltung für Statistik]] mit rund 2700 Arbeitsplätzen in das [[Bauensemble]]. Im Erdgeschoss wurden zwei Gaststätten &amp;#039;&amp;#039;(Jagdklause&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Mocca-Eck)&amp;#039;&amp;#039;, ein Geschäft für Jagd- und Anglerbedarf &amp;#039;&amp;#039;(Suhler Jagdhütte)&amp;#039;&amp;#039;, ein Laden für Produkte aus der [[Sowjetunion|UdSSR]] &amp;#039;&amp;#039;(Natascha)&amp;#039;&amp;#039; sowie eine Apotheke eingerichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Archi&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-J0617-0012-001, Berlin, Alexanderplatz, Neubauten, Wohnblocks.jpg|mini|hochkant|Haus der Statistik, 1970]]&lt;br /&gt;
Nach der [[Deutsche Wiedervereinigung|deutschen Wiedervereinigung]] zog die Berliner Außenstelle des [[Statistisches Bundesamt|Statistischen Bundesamtes]] in das Gebäude und es wurde Berliner Dienstsitz der [[Bundesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen|Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen]]. Beide Behörden zogen bis 2008 aus. – Im Gegensatz zu den drei Gebäuden [[Haus des Lehrers]], [[Haus des Reisens]] und [[Haus der Elektroindustrie]] aus der gleichen Zeit gab es keine Pläne für die Immobilie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Wettbewerb zur Neugestaltung des Areals, den im Januar 2010 das Berliner Architekturbüro &amp;#039;&amp;#039;Augustin und Frank&amp;#039;&amp;#039; gewonnen hatte, sollte das Haus abgerissen werden. Laut Helmut Kästner, dem Projektleiter der [[Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen|zuständigen Senatsverwaltung]] für die Planungen am Alexanderplatz, war der Abriss mit dem Argument begründet, das Gebäude entspräche „nicht mehr den Anforderungen an ein modernes Bürogebäude.“&amp;lt;ref&amp;gt;Isabell Jürgens: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.morgenpost.de/printarchiv/berlin/article103943477/Berlins-Mitte-waechst-am-Alexanderplatz.html Berlins Mitte wächst am Alexanderplatz.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Morgenpost]]&amp;#039;&amp;#039;, 26. Januar 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Planung basierte auf einer intensiven Nutzung des Grundstücks mit mehr als 94.000&amp;amp;nbsp;m² [[Maß der baulichen Nutzung|Geschossfläche]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.stadtentwicklung.berlin.de/planen/staedtebau-projekte/alexanderplatz/de/projekte/baugebiet_ehemaliges_haus_der_statistik/index.shtml |titel=Alexanderplatz / Land Berlin |abruf=2018-02-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis 2014 erfolgte keine Baumaßnahme an dem leerstehenden Gebäude, das abgerissen oder verkauft werden sollte.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.nwzonline.de/panorama/debatte-ueber-gestaltung-des-alexanderplatz_a_14,7,1006102870.html &amp;#039;&amp;#039;Debatte über die Gestaltung des Alexanderplatzes&amp;#039;&amp;#039;.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil seit Mitte der 2010er Jahre Nutzflächen und Wohnraum in Berlin immer knapper werden, brachte die &amp;#039;&amp;#039;Allianz bedrohter Berliner Atelierhäuser&amp;#039;&amp;#039; (AbBA) im Jahr 2015 an der Außenfläche des leerstehenden Statistikhauses ein Transparent mit dem Text „Hier entstehen für Berlin Räume für Kunst, Kultur und Soziales“ an und brachte damit den &amp;#039;&amp;#039;Stein ins Rollen&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nachbarn&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verwaltungen hatten zunächst daran gedacht, ab 2015 [[Flüchtlingskrise in Deutschland ab 2015|Flüchtlinge]] vorübergehend in dem Gebäude unterzubringen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.berliner-kurier.de/berlin/-haus-der-statistik--gruene--bund-soll-buerogebaeude-fuer-fluechtlinge-freigeben-785450 |titel=&amp;#039;&amp;#039;Haus der Statistik&amp;#039;&amp;#039; Grüne: Bund soll Bürogebäude für Flüchtlinge freigeben |werk=[[Berliner Kurier]] |abruf=2018-02-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Frühjahr 2015 bot die Eigentümerin, die [[Bundesanstalt für Immobilienaufgaben|Liegenschaftsverwaltung des Bundes]] (BImA), dem Land Berlin das Gebäude als Flüchtlingsunterkunft an, was jedoch abgelehnt wurde. Ab Herbst 2015 setzte sich die &amp;#039;&amp;#039;Initiative Haus der Statistik&amp;#039;&amp;#039; für die Entwicklung des Areals als &amp;#039;&amp;#039;Zentrum für Geflüchtete&amp;amp;nbsp;– Soziales&amp;amp;nbsp;– Kunst&amp;amp;nbsp;– Kreative&amp;#039;&amp;#039; ein. Diesem Vorschlag hatten sich der damalige Bezirksbürgermeister von Mitte, [[Christian Hanke]], und die [[Bezirksverordnetenversammlung]] (BVV) von Mitte mit mehrheitlicher Zustimmung aller Fraktionen angeschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=1000 Flüchtlinge am Alex – Hanke will neues Baukonzept |Sammelwerk=[[Welt Online]] |Datum=2015-12-11 |Online=[https://www.welt.de/regionales/berlin/article149869845/1000-Fluechtlinge-am-Alex-Hanke-will-neues-Baukonzept.html welt.de] |Abruf=2018-02-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.berlin.de/ba-mitte/politik-und-verwaltung/bezirksverordnetenversammlung/online/vo020.asp?VOLFDNR=7056 |titel=Drucksache – 2429/IV – Ehemaliges Haus der Statistik zum „Zentrum für Geflüchtete – Soziales – Kunst – Kreative“ entwickeln |werk=berlin.de |abruf=2018-02-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Initiative Haus der Statistik |Hrsg=Initiative Haus der Statistik |Titel=Standortentwicklungskonzept Zentrum für Geflüchtete, Soziales, Kunst, Kreative |Auflage=1. |Ort=Berlin |Datum=2015 |Seiten=32 |Online=[https://hausderstatistik.files.wordpress.com/2015/12/2015-12-11_konzept-hds1.pdf wordpress.com]}} {{Webarchiv |url=https://hausderstatistik.files.wordpress.com/2015/12/2015-12-11_konzept-hds1.pdf |text=wordpress.com |wayback=20151223191354 }}{{Abrufdatum |1=2024-04-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil die Flüchtlingsunterkunft nicht eingerichtet wurde, blieben die Ideen einer Mischnutzung als &amp;#039;&amp;#039;Ort für Verwaltung sowie Kultur, Bildung, Soziales und Wohnen&amp;#039;&amp;#039; übrig.&amp;lt;ref&amp;gt;Ulrich Paul: &amp;#039;&amp;#039;Der Milliardendeal.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; (Printausgabe), 9. Mai 2017, S.&amp;amp;nbsp;2. [http://www.berliner-zeitung.de/berlin/hauptstadtvertrag-der-milliardendeal-im-detail-26865706 Gleicher Beitrag in der Online-Ausgabe,] 8. Mai 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bezirksamt [[Bezirk Mitte|Mitte]], die [[Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen]], die landeseigenen Gesellschaften [[Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte]] (WBM) und die [[BIM Berliner Immobilienmanagement|Berliner Immobilienmanagement]] (BIM) sowie die &amp;#039;&amp;#039;Genossenschaft für Stadtentwicklung ZUsammenKUNFT Berlin&amp;#039;&amp;#039; schlossen sich 2018 zur &amp;#039;&amp;#039;Koop5&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;#8239;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://hausderstatistik.org/koop5 Initiative Haus der Statistik] auf &amp;#039;&amp;#039;hausderstatistik.org&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; zusammen, um nach dem Kauf der Immobilie für einen Kaufpreis von 50&amp;amp;nbsp;Millionen [[Euro]] durch Sanierung und Umbaumaßnahmen die großen Häuser einer neuen Nutzung zuzuführen. Auch kleinere Künstlerinitiativen beteiligen sich am Projekt, unter anderem die 50 Künstler aus dem &amp;#039;&amp;#039;Atelierhaus Post Ost&amp;#039;&amp;#039;, die bereits 2016 aus ihren Räumen an der Palisadenstraße gedrängt worden waren. Die Flachbauten des Gebäudekomplexes sollen dagegen abgerissen werden, die Fläche neu bebaut. Am 29.&amp;amp;nbsp;Januar 2018 unterschrieben alle Beteiligten eine entsprechende Kooperationsvereinbarung. Darin war vorgesehen, bis August 2018 exakt festzulegen, wie die Nutzungsmischung erfolgen soll, sowohl organisatorisch als auch finanziell, und wer wann was dazu beisteuert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nachbarn&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bezirksamt Mitte benötigt ein neues [[Rathaus Mitte|Rathaus]], weil der Mietvertrag für das gegenwärtige Gebäude 2028 ausläuft. Inzwischen gab es bereits mehrfache Verkäufe, die zu einer Verdreifachung der Miete geführt haben. Die WBM hat sich beim Senat verpflichtet, im Bezirk Mitte 4000 neue Wohnungen zu errichten. Der Senat selbst plant die Einrichtung seiner Finanzabteilung im rekonstruierten Haus; alles zusammen soll also ein &amp;#039;&amp;#039;Ämterzentrum&amp;#039;&amp;#039; werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.berliner-zeitung.de/berlin/konzept-fuer-das-haus-der-statistik-kuenstler-und-fluechtlinge-statt-kommerz-am-alexanderplatz,10809148,32704616.html |titel=Konzept für das Haus der Statistik – Künstler und Flüchtlinge statt Kommerz am Alexanderplatz |werk=[[Berliner Zeitung|berliner-zeitung.de]] |abruf=2018-02-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Februar 2018 wurde ein neuer Wettbewerb ausgelobt, der eine Umgestaltung der Fassaden vorsieht, gegebenenfalls auch einen Teilabriss, wenn der Bauzustand zu schlecht ist, vor allem die Dämmung betreffend und das Vorfinden von [[Asbest]]. Als Zielstellung der Rekonstruktion und Einweihung für die neuen Zwecke wurde das Jahr 2024 angegeben, für die Sanierung sind rund 100&amp;amp;nbsp;Millionen Euro vorgesehen. Anstelle des Flachbaus soll es einen höheren Neubau mit Wohnungen geben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nachbarn&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Februar 2019 wurde durch ein eingeladenes Wettbewerbsverfahren der städtebauliche Entwurf&amp;lt;ref&amp;gt;[https://hausderstatistik.org/werkstatt/ergebnis/ Wettbewerbsverfahren der städtebaulichen Entwurf]&amp;lt;/ref&amp;gt; für das Quartier Haus der Statistik entschieden: Die finale Entscheidung fiel auf Teleinternetcafe&amp;lt;ref&amp;gt;[https://teleinternetcafe.de/haus-der-statistik-berlin-1-rang/ Teleinternetcafe]&amp;lt;/ref&amp;gt; mit Treibhaus Landschaftsarchitektur.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.treibhaus.land/projekt-haus-der-statistik-berlin Treibhaus Landschaftsarchitektur]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Gebäudekomplex soll nach der Sanierung mit einem kalten Nahwärmenetz mit Wärme und Kälte versorgt werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Energie-Experten.org&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.energie-experten.org/projekte/berlin-alexanderplatz-abwasser-waermepumpen-heizen-und-kuehlen-haus-der-statistik |titel=Berlin Alexanderplatz: Abwasser-Wärmepumpen heizen und kühlen Haus der Statistik |werk=energie-experten.org |abruf=2022-07-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Widerstand von Stadtplanern, Architekten und der Bevölkerung führte schließlich zum endgültigen Umdenken und zur Gründung der Initiative &amp;#039;&amp;#039;AllesAndersPlatz&amp;#039;&amp;#039;. Im August 2022 begann eine Sanierung&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/berlin-mitte-alexanderplatz-stadtentwicklung-baustart-am-haus-der-statistik-jetzt-wird-das-ddr-erbe-saniert-li.261558 |titel=Baustart am Haus der Statistik: Jetzt wird das DDR-Erbe saniert |werk=Berliner Zeitung |datum=2022-08-29 |abruf=2022-08-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, und schon im März 2025 konnte das Finanzamt Mitte als erster neuer Nutzer die Abschnitte B und C des Gebäudekomplexes beziehen. Ende April 2025 nahm die Behörde ihre Arbeit im ehemaligen Haus der Statistik auf.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Isabell Jürgens |url=https://www.morgenpost.de/berlin/article408794063/haus-der-statistik-die-erstaunliche-verwandlung-einer-ddr-ikone.html |titel=Berliner Lost Place: Haus der Statistik durchlebt erstaunliche Verwandlung |datum=2025-04-16 |sprache=de |abruf=2025-04-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Aus der Bürgerinitiative zum Erhalt des Gebäudes gründete sich der Verein &amp;#039;&amp;#039;AllesAndersHaus&amp;#039;&amp;#039; – eine Anspielung auf den nahe gelegenen [[Alexanderplatz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den kommenden Monaten und Jahren werden weitere Bereiche des Baukomplexes umfunktioniert und neuen Nutzern übergeben. Schon jetzt (Ende 2025) betreibt der Bürgerverein den &amp;#039;&amp;#039;[[Pasta]]-Laden&amp;#039;&amp;#039;, in dem jeder Mensch, der es wünscht, hier Platz nehmen kann und ein kostenloses Essen erhält. Als zweites Gemeinschaftsprojekt des AllesAndersHauses findet sich im Hofbereich ein System zum [[Urbangardening]], das sich besonders an die in Berlin untergebrachten Flüchtlinge aus der [[Ukraine]] wendet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Alex24&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://allesandersplatz.berlin/ AllesAndersPlatz], abgerufen am 10. Februar 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kunst am Bau ==&lt;br /&gt;
Die fünfteilige Bauplastik &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte der Mathematik&amp;#039;&amp;#039; befand sich vor dem zweigeschossigen Rechenzentrum in der [[Otto-Braun-Straße|Hans-Beimler-Straße]], bis sie 2008 in den Innenhof des [[Bundesministerium für Arbeit und Soziales|Bundesministeriums für Arbeit und Soziales]] versetzt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.museum-der-1000-orte.de/kunstwerke/kunstwerk/die-geschichte-der-mathematik &amp;#039;&amp;#039;Kunstwerke, die Geschichte der Mathematik machen.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;museum der 1000 orte&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Der [[Berlin-Pankow|Pankower]] Bildhauer [[Heinz Worner]] hatte den Auftrag hierfür erhalten&amp;lt;ref name=&amp;quot;BBSR&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bbsr.bund.de/BBSR/DE/veroeffentlichungen/bbsr-online/2019/bbsr-online-02-2019-dl.pdf?__blob=publicationFile&amp;amp;v=1 |titel=Kurzdokumentation von 150 Kunst-am-Bau-Werken im Auftrag des Bundes seit 1950 |titelerg=BBSR-Online-Publikation Nr. 02/2019 |werk=bund.de |hrsg=[[Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung#Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung|Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung]] |datum=2019-03 |seiten=73&amp;amp;nbsp;f |format=PDF; 7&amp;amp;nbsp;MB |abruf=2021-05-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und den Bildhauer [[Karl Hillert]] und den Architekten Werner Kötteritz,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=ADN/BZ |Titel=Kunstwerke zum DDR-Geburtstag |Sammelwerk=[[Berliner Zeitung]] |Nummer=78/1969 |Datum=1969-03-19 |Kapitel=Kulturpolitik |Seiten=6}}&amp;lt;/ref&amp;gt; der im Laufe der Planungen durch Worners Künstlerkollege Harry Lüttger ersetzt wurde,&amp;lt;ref name=&amp;quot;BBSR&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Kunstwerke schmücken neue Bauwerke |Sammelwerk=[[Neues Deutschland]] |Nummer=213/1970 |Datum=1970-08-04 |Seiten=8 |Kommentar=Lüttker wurde „Lüdtke“ geschrieben}}&amp;lt;/ref&amp;gt; hinzugezogen. Vor der &amp;#039;&amp;#039;Suhler Jagdhütte&amp;#039;&amp;#039; schmückte eine Vögel-im-Geäst darstellende Stahlplastik von [[Achim Kühn]] die Fassade.&amp;lt;ref&amp;gt;Vera Breitenborn: &amp;#039;&amp;#039;Tiere aus Eisen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Neue Zeit]]&amp;#039;&amp;#039;, 10. September 1971, Jg.&amp;amp;nbsp;27, Ausgabe 213, S.&amp;amp;nbsp;8.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Gebäudeinneren befand sich das Wandgemälde &amp;#039;&amp;#039;Lob des Kommunismus&amp;#039;&amp;#039; von [[Ronald Paris]], das 2010 durch das [[DDR Museum Berlin|DDR-Museum]] erworben wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ddr-museum.de/en/objects/1005667 DDR-Museum] zu Paris&amp;#039; Bild.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2020 hat ein unbekannter [[Street Art|Street-Art]]-Künstler am Werkstatt-Pavillon des Statistik-Hauses ein großflächiges [[Wandmalerei|Wandbild]] aufgesprüht. Es stellt [[Erwin Schrödinger]]s Gedankenexperiment der &amp;#039;&amp;#039;[[Schrödingers Katze|untoten Katze in einer Kiste]]&amp;#039;&amp;#039; dar. Die Katze, in gleitender Bewegung mit schwarz-weißem Fell, ist an der rechten Kopfseite des Wiener Physikers zu sehen, dessen Name in der Mitte des Bildes unten angegeben ist. Links am Bildrand ist ein abstrahierter [[Atomkern]] aufgemalt. An der linken Kopfseite sind symbolische Kisten erkennbar und folgendes Zitat: „Wenn Du sie nicht öffnest, wirst Du auch nicht enttäuscht sein.“ Das gesamte Bild ist rund fünf Meter hoch und reicht in der Breite auch über die sechs nebeneinander angeordneten Fenster hinaus, die ausgespart sind. Der Betrachter kann aus der starkfarbigen klaren Darstellung [[Metapher]]n ableiten, die sich auf die schleppende Umgestaltung des Gebäudes genauso beziehen wie auch auf die zukünftige Nutzung durch Künstlergruppen. Es ist zumindest ein gelungener Hingucker am Straßenrand, der auch zu Gedankenexperimenten einlädt.&amp;lt;ref&amp;gt;Ingeborg Ruthe: &amp;#039;&amp;#039;Lebendig und zugleich tot.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 15. Januar 2021, S.&amp;amp;nbsp;15.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Mediales ==&lt;br /&gt;
Im Film &amp;#039;&amp;#039;[[Das Leben der Anderen]]&amp;#039;&amp;#039; wird das Haus der Statistik im Zusammenhang mit [[Suizid|Freitod]]-Statistiken erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;Haus der Statistik&amp;#039;&amp;#039; war als offizieller Berliner Beitrag auf der Seoul Architecture and Urbanism Biennale 2019 im Rahmen der Cities Exhibition zu sehen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://teleinternetcafe.de/%ec%84%9c%ec%9a%b8-%ea%b1%b4%ec%b6%95%ea%b3%bc-%eb%8f%84%ec%8b%9c-%eb%b9%84%ec%97%94%eb%82%a0%eb%a0%88-2019-seoul-architecture-and-urbanism-biennale-2019/ Bundesministerium für Gesundheit (Deutschland)], auf teleinternetcafe.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Film &amp;#039;&amp;#039;AllesAndersPlatz&amp;#039;&amp;#039; von Isis Rampf (2020) dokumentiert die Entwicklungen des Modellprojekts Haus der Statistik und hatte Premiere beim Achtung Berlin Filmfestival im September 2021.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://achtungberlin.de/wettbewerb/wettbewerb-dokumentarfilm-20/allesandersplatz/ ALLESANDERSPLATZ], auf achtungberlin.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Projekt &amp;#039;&amp;#039;Haus der Statistik&amp;#039;&amp;#039; erhielt den Goldenen Löwen auf der 17. [[Biennale di Venezia#Architekturbiennale|Architekturbiennale (Venedig)]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.berlin.de/ba-mitte/aktuelles/pressemitteilungen/2021/pressemitteilung.1123043.php Künstlerkollektiv raumlabor berlin erhält Goldenen Löwen auf der Architektur Biennale in Venedig], auf berlin.de&amp;lt;/ref&amp;gt; im Rahmen der Präsentation von Raumlabor Berlin für den laut Jury „inspirierenden kollaborativen Ansatz, der für Partizipation, Erneuerung und kollektive Verantwortung plädiert“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [http://www.stadtentwicklung.berlin.de/planen/staedtebau-projekte/alexanderplatz/de/heute/haus_der_statistik/index.shtml Eintrag beim Berliner Senat]&lt;br /&gt;
* [https://hausderstatistik.org/ Homepage der Initiative Haus der Statistik]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Haus der Materialisierung, in: &amp;#039;&amp;#039;Open for Maintenance – Wegen Umbau geöffnet&amp;#039;&amp;#039;, [[Arch+|ARCH+]], Nr. 252, Mai 2023, S. 144–155.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Archi&amp;quot;&amp;gt;Joachim Schultz, Werner Gräbner: &amp;#039;&amp;#039;Architekturführer DDR. Berlin&amp;#039;&amp;#039;, VEB Verlag für Bauwesen, Berlin, 1976, Seite 52 &amp;#039;&amp;#039;Haus der Statistik&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Alex24&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.rbb-online.de/doku/0-99/24h-Alexanderplatz.html|titel=24 h Alexanderplatz – Mikrokosmos in Berlin|hrsg=[[rbb24]]|abruf=2026-02-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=52.5228|EW=13.4183|type=landmark|region=DE-BE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architektur (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürogebäude in Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berlin-Mitte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut 1970]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;44Pinguine</name></author>
	</entry>
</feed>