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	<title>Haus Wunder - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T15:05:12Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Haus_Wunder&amp;diff=2012100&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Redonebird: Abschnittlink korrigiert</title>
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		<updated>2022-12-12T08:49:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Abschnittlink korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Wunderhaus Hannover.jpg|miniatur|Wunder-Haus]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Karl Friedrich Wunder Wunder-Haus Friedrichstraße Hannover CDV Klindworth s Hof-Druckerei. Ansicht.jpg|miniatur|Wunder-Haus um 1879: [[Carte de visite]] von [[Karl Friedrich Wunder|Karl F. Wunder]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wunder-Haus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein im 19. Jahrhundert&amp;lt;!-- wann genau? --&amp;gt; errichtetes &amp;lt;!-- und seit 19xx?--&amp;gt; Wohn- und Geschäftsgebäude am [[Friedrichswall]] 17 gegenüber dem [[Neues Rathaus (Hannover)|Neuen Rathaus]] in [[Hannover]]. Es steht unter [[Denkmalschutz]] und ist nach seinem Bauherrn, dem Fotografen [[Karl Friedrich Wunder]], benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Auftraggeber des Baus war der aus der „Dynastie Wunder“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hoerner37&amp;quot;&amp;gt;Ludwig Hoerner in: &amp;#039;&amp;#039;Hannover in frühen Photographien 1848–1910.&amp;#039;&amp;#039; Mit einem Beitrag von Franz Rudolf Zankl. Schirmer-Mosel, München 1979. ISBN 3-921375-44-4. S. 37f.&amp;lt;/ref&amp;gt; stammende und zu großem Wohlstand gekommene Karl Friedrich Wunder. Er war der Sohn und Nachfolger von [[Friedrich Karl Wunder]], dem ersten und bekanntesten Fotografen Hannovers im 19. Jahrhundert. Karl F. Wunder konnte sich nicht nur das Grundstück in seinerzeit „allererster Lage“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hoerner37&amp;quot; /&amp;gt; leisten, sondern auch für den Bau seines neuen Wohn- und Geschäftssitzes 1879 den Architekten [[Christoph Hehl]] verpflichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Bau des Wunder-Hauses veränderte sich das Gesicht der bis dahin „vornehmen und aristokratischen“ Friedrichstraße im [[Königreich Hannover]] nach der [[Königreich Hannover#Annexion durch Preußen|Annexion durch Preußen 1866]]. Das Wunder-Haus läutete das Zeitalter bürgerlichen Wohnungsbaus auch in der „Friedrichstraße“ ein. Es überragte mit seinen viereinhalb Stockwerken den benachbarten herrschaftlichen Adelssitz der Grafen Bernstorff und [[Friedrich Franz Dietrich von Bremer|Bremer]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hoerner37&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Palais Bremer wich 1891&amp;lt;ref&amp;gt;Gerd Weiß (zusammen mit Marianne Zehnpfennig): &amp;#039;&amp;#039;Die südliche Wallbebauung: Friedrichswall.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland]], Baudenkmale in Niedersachsen, Stadt Hannover, Teil 1&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 10.1, herausgegeben vom Niedersächsischen Landesverwaltungsamt - Institut für Denkmalpflege, Verlag Friedr. Vieweg &amp;amp; Sohn, Braunschweig/Wiesbaden 1983, ISBN 3-528-06203-7, hier: S. 66f.&amp;lt;/ref&amp;gt; dem Durchbruch der &amp;#039;&amp;#039;Ebhardtstraße&amp;#039;&amp;#039;, der Verlauf der [[Kopfsteinpflaster|kopfsteingepflasterten]] Straße wurde jedoch erst nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] im Zuge der [[Autogerechte Stadt|autogerechten Stadt]] begradigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch das Wunder-Haus entstand hier, direkt zwischen den (abgegangenen) aristokratischen Palais der &amp;#039;&amp;#039;Grafen Bernstorff&amp;#039;&amp;#039; und [[Friedrich Franz Dietrich von Bremer|Bremer]] und mehr als ein Vierteljahrhundert vor der Einweihung des Neuen Rathauses, ein viereinhalb-geschossiger Hochbau, der 1882 wie folgt beschrieben wurde:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Hohe Facade mit Erker in rothem Backstein und konstruktiv verwandtem weißen Sandstein. Schöne gothische Detaillierung.&lt;br /&gt;
 |Autor=NN&lt;br /&gt;
 |Quelle=Führer durch die Stadt und ihre Bauten, 1882&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klindworth1882&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Führer durch die Stadt und ihre Bauten&amp;#039;&amp;#039;. Klindworth Verlag, 1882.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus als bürgerliches Gebäude &amp;lt;!--wo, in ganz Hannover? Relation fehlt--&amp;gt; sprengte die Proportionen in der früheren &amp;#039;&amp;#039;Friedrichstraße&amp;#039;&amp;#039;, da es die alten herrschaftlichen Adelssitze deutlich überragte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Erdgeschoss befanden sich die Empfangsräume. In der [[Beletage]] im ersten Stock wohnte die Familie Wunder und im zweiten Stock lagen die Ateliers des Fotografen. Das Atelier von Karl im Wunder-Haus erhielt 1887 einen der ersten Anschlüsse an das Fernsprechnetz in Hannover. Die wirtschaftlichen Schwierigkeiten durch die [[Deutsche Inflation 1914 bis 1923|Inflation der 1920er Jahre]] überlebten die Wunder-Betriebe nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Luftangriffe auf Hannover]] im Zweiten Weltkrieg überstand das Wunder-Haus verhältnismäßig gut. Die unteren Stockwerke sowie der [[Erker]] lassen die [[Gotik|gotische]] Detaillierung immer noch erkennen. Gegenwärtig nutzt das [[Diakonisches Werk der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers|Diakonische Werk der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers]] das Gebäude.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Ludwig Hoerner]]: &amp;#039;&amp;#039;Hannover in frühen Photographien 1848-1910&amp;#039;&amp;#039;. Mit einem Beitrag von Franz Rudolf Zankl. München, Schirmer-Mosel, 1979. ISBN 3-921375-44-4&lt;br /&gt;
* Ludwig Hoerner: &amp;#039;&amp;#039;Friedrich Karl Wunder. Hannovers erster Photograph.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Hannoversche Geschichtsblätter, Neue Folge&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 39 (1985), S. 261–295.&lt;br /&gt;
* Hans-Herbert Möller (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland]]. Baudenkmale in Niedersachsen.&amp;#039;&amp;#039; Band 10.1: &amp;#039;&amp;#039;Stadt Hannover.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Friedrich Vieweg &amp;amp; Sohn, Braunschweig/Wiesbaden 1983, ISBN 3-528-06203-7. S. 67&lt;br /&gt;
* [[Hugo Thielen]] in: [[Dirk Böttcher]], Klaus Mlynek, Waldemar R. Röhrbein, Hugo Thielen: &amp;#039;&amp;#039;[[Hannoversches Biographisches Lexikon]]. Von den Anfängen bis in die Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Schlütersche, Hannover 2002, ISBN 3-87706-706-9.&lt;br /&gt;
* Hugo Thielen in: Klaus Mlynek, Waldemar R. Röhrbein (Hrsg.) u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;[[Stadtlexikon Hannover]]. Von den Anfängen bis in die Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Schlütersche, Hannover 2009, ISBN 978-3-89993-662-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Haus Wunder (Hannover)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=52.368427|EW=9.738774|type=landmark|region=DE-NI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wohngebäude in Hannover]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Hannover]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1870er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk von Christoph Hehl|Hannover, Wunder-Haus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitte (Hannover)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Redonebird</name></author>
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