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	<title>Haus Urge - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-20T16:28:25Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Haus_Urge&amp;diff=1085409&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Jroepstorff am 5. Januar 2024 um 17:47 Uhr</title>
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		<updated>2024-01-05T17:47:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Haus Urge 2011.JPG|miniatur|Frontansicht von Haus Urge]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Haus Urge&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Unternehmervilla in [[Mülheim an der Ruhr]]. Das repräsentative Wohngebäude wurde 1913 im [[neobarock]]en Stil für die Familie des Lederfabrikanten [[Jean Baptiste Coupienne jr.]] (1877–1938) errichtet. Nach 1924 diente es über mehrere Jahrzehnte bis 1973 [[Hugo Hermann Stinnes|Hugo Stinnes jr.]], dem ältesten Sohn von [[Hugo Stinnes]], als Wohnhaus. Das Bauwerk steht seit 1988 unter [[Denkmalschutz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Das heute öffentlich zugängliche, ca. 20.000&amp;amp;nbsp;m² große Grundstück der Villa liegt etwa zwei Kilometer südlich der Innenstadt von Mülheim in exklusiver Wohnlage auf dem [[Kahlenberg (Mülheim)|Kahlenberg]] oberhalb der [[Ruhr]], in unmittelbarer Nachbarschaft des [[Bismarckturm (Mülheim an der Ruhr)|Bismarckturms]]. Auf der Vorderseite der Villa verläuft als Verbindung zwischen Stadtmitte und [[Bundesstraße 1|B 1]] die Bismarckstraße. Der größere Teil des Grundstückes liegt auf der Rückseite und besteht aus einer von alten Bäumen umstandenen Rasenfläche, direkt angrenzend an den – auch unter Beteiligung von Stinnes – eingerichteten Naherholungsbereich Kahlenberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Architektur ==&lt;br /&gt;
Martha Coupienne war als Bauherrin maßgeblich an den Plänen beteiligt und drang darauf, dass es nach dem Vorbild ihres Elternhauses, dem im 18. Jahrhundert errichteten Wasserschloss [[Haus Blegge]] in [[Paffrath]], gestaltet wurde. Das Haus umfasst eine Wohnfläche von 1.100&amp;amp;nbsp;m² und hat einen einfachen, fast quadratischen Grundriss. Stilistisch ist die Architektur des Hauses als eine im Sinne der [[Reformarchitektur]] zeittypische Kombination aus einer relativ einfach gehaltenen Grundstruktur mit Elementen des [[Barock]] zu beschreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frontfassade wird durch den vorgesetzten Eingangsbereich dominiert, dessen ionische Säulen den darüber liegenden Balkon tragen. Auffallend ist das große Rundbogenfenster, das dem Haus eine gewisse Offenheit verleiht. Auf der Gartenseite flankieren zwei Türme mit [[Haube (Architektur)|welschen Hauben]] das Gebäude und den in eine Terrasse übergehenden [[Wintergarten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Besonderheit ist der während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] durch die Bauabteilungen der [[Zeche Mathias Stinnes]] und des [[Mülheimer Bergwerks-Verein]] angelegte Luftschutz-[[Bunker]] im Keller des Hauses. Der bis zu 3.000 Personen fassende Gewölbekeller in maximal 25 Metern Tiefe wurde von Stinnes bewusst für die Menschen in der Nachbarschaft gebaut und während der Luftangriffe auf Mülheim auch von diesen regelmäßig genutzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |hrsg=Zentrum für Innovation und Technik in NRW |url=http://www.zenit.de/fileadmin/Downloads/Haus_Urge.pdf |format=PDF;&amp;amp;nbsp;125&amp;amp;nbsp;kB |titel=Haus Urge |datum=2013-06-20 |zugriff=2018-05-22 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20180523095408/http://www.zenit.de/fileadmin/Downloads/Haus_Urge.pdf |archiv-datum=2018-05-23 |offline=ja |archiv-bot=2019-09-09 17:11:54 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nutzung ==&lt;br /&gt;
Die [[Coupienne]]s wohnten nur knapp zehn Jahre in ihrem Haus, 1923 veräußerten sie es an die Familie Stinnes. In den folgenden Jahrzehnten nutzte Hugo Stinnes junior die Villa und im Volksmund wurde der Name des Hauses Urge in &amp;#039;&amp;#039;Unser Reichtum gestattet es&amp;#039;&amp;#039; umgedeutet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Heinz-Guenter Kemmer |Titel=Krieg den Palästen |Sammelwerk=[[Die Zeit]] |Nummer=43/1997 |Online=[https://www.zeit.de/1997/43/Krieg_den_Palaesten online] |Datum=1997-10-17 |Abruf=2018-05-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1945 bis 1958 wurde Haus Urge als britisches Militärkasino genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1973 ging das Haus in das Eigentum des nahegelegenen [[Max-Planck-Institut für Kohlenforschung]] über, das darin ein Gästehaus für ausländische Wissenschaftler einrichtete. Seit dem Juli 2004 ist hier der Sitz des Zentrum für Innovation und Technik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Barbara Maas: &amp;#039;&amp;#039;Im Hause des Kommerzienrats. Villenarchitektur und großbürgerliche Wohnkultur im Industriezeitalter. Das Beispiel Mülheim an der Ruhr&amp;#039;&amp;#039;. Edition Werry, Mülheim an der Ruhr 1990, S. 92–101, 128, ISBN 3-88867-033-0.&lt;br /&gt;
* Antje A. Kraft: &amp;#039;&amp;#039;Erfassung historischer Garten- und Parkanlagen im Stadtgebiet Mülheim an der Ruhr&amp;#039;&amp;#039;. Diplomarbeit am Fachbereich Landespflege der Universität-GHS-Essen, 1992.&lt;br /&gt;
* Daniel Menning: &amp;#039;&amp;#039;Feudalvilla oder alte Schönheit? Großbürgerliche Villen der Kaiserzeit in Mülheim an der Ruhr&amp;#039;&amp;#039;. In: Geschichtsverein Mülheim an der Ruhr (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Zeugen der Stadtgeschichte. Baudenkmäler und historische Orte in Mülheim an der Ruhr&amp;#039;&amp;#039;. Klartext Verlag, Essen 2008, S. 89–92, ISBN 978-3-89861-784-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Haus Urge}}&lt;br /&gt;
* {{RIK|20|12018}}&lt;br /&gt;
* [http://www.zenit.de/ Homepage der Zenit GmbH (derzeitiger Nutzer des Hauses)]&lt;br /&gt;
* [https://www.geschichtsverein-muelheim.ruhr/feudalvilla-oder-alte-schoenheit-grossbuergerliche-villen-der-kaiserzeit-in-muelheim-an-der-ruhr/ Feudalvilla oder alte Schönheit? Großbürgerliche Villen der Kaiserzeit in Mülheim an der Ruhr (Online-Angebot des Mülheimer Geschichtsvereins)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=51.4142 |EW=6.8821 |dim=100 |region=DE-NW |type=landmark}}&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Route der Industriekultur&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Route der Industriekultur – Themenroute 20: Unternehmervillen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Mülheim an der Ruhr]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Villa in Nordrhein-Westfalen|Urge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neobarockes Bauwerk in Nordrhein-Westfalen|Muhlheim an der Ruhr, Haus Urge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1910er Jahren|Muhlheim an der Ruhr, Haus Urge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Route der Industriekultur (Mülheim an der Ruhr)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wohngebäude in Mülheim an der Ruhr]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Jroepstorff</name></author>
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