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	<title>Haus Scheppen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Haus_Scheppen&amp;diff=355385&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wiki05 am 16. Februar 2026 um 07:31 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Haus Scheppen.JPG|miniatur|hochkant=1.4|Innenhof mit Eingang zum Restaurant]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Haus Scheppen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein ehemaliger, adliger [[Lehnswesen|Lehnshof]] der [[Kloster Werden|Abtei Werden]] im [[Essen]]er Stadtteil [[Fischlaken]]. Mit bis zu 23&amp;amp;nbsp;Unterhöfen gehörte der [[Befestigung|befestigte]] [[Gutshof|Hof]] im [[Mittelalter]] zu den größten Werdener Lehnsgütern. Seine Namensgeber waren die Herren von Scheppen, die im 14.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert [[Lehnsmann|Lehnsnehmer]] des Hauses waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anlage steht am südlichen Ufer des [[Baldeneysee]]s an der Mündung des [[Hesperbach]]s in die [[Ruhr]]. Sie befindet sich heute im Besitz der Stadt Essen und ist frei zugänglich. Im Februar 1985 wurde Haus Scheppen in die Essener Liste der [[Baudenkmal|Baudenkmäler]], 1994 auch in die Liste der [[Bodendenkmal|Bodendenkmäler]] aufgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Das einstige Lehnsgut ist heute eine Teilruine mit rechteckigem Grundriss, die allseitig von [[Wassergraben|Wassergräben]] umgeben ist. Diese werden durch den Baldeneysee gespeist, sind mit Holzstegen versehen und werden als Bootsanleger genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der ehemals geschlossenen Vierflügelanlage aus [[Ruhrsandstein]] existieren noch Teile des Nordwest- und des Südostflügels sowie der gastronomisch genutzte Nordostflügel. Die Nordwestfront mit dem rundbogigen [[Portal (Architektur)|Hauptportal]] wird von den Resten zweier mächtiger, quadratischer Ecktürme flankiert, von denen der westliche noch seine drei Geschosse besitzt, während vom nördlichen Turm nur noch das Erdgeschoss steht. Sämtliche erhaltene Bausubstanz stammt aus dem 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert. An den westlichen Enden des Nordwest- und des Südostflügels sind die Mauerausbrüche des niedergelegten Südwestflügels sichtbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Haus Scheppen ist seit dem 13.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert nachweisbar. 1344 wurde Gillburg von Scheppen als Lehnsnehmer der Anlage urkundlich erwähnt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;khil91&amp;quot; /&amp;gt; Die Herren von Scheppen bekleideten das [[Drost|Erbdrostenamt]] der Abtei Werden und das [[Kämmerer|Erbkämmeramt]] des [[Stift Essen|Stiftes Essen]]. Den Herren von Scheppen folgte im 15. Jahrhundert als Lehnsnehmer des Guts der [[Ritter]] Kracht Stecke (auch Kracht von Stecks genannt), der schon Besitzer des benachbarten [[Schloss Baldeney|Hauses Baldeney]] war. Als weitere [[Lehnsmann|Aufsitzer]] folgten im 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert die [[Freiherr]]en [[Bottlenberg (Adelsgeschlecht)|von Bottlenberg gen. Schirp]] und die freiherrliche Familie von Ritz.&amp;lt;ref name=&amp;quot;grontzki&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1930 diente Haus Scheppen als Unterkunft für Bergleute der nahe gelegenen [[Zeche Pörtingsiepen]] und wurde 1935&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmalliste&amp;quot; /&amp;gt; bei der Aufstauung des Baldeneysees mit einem Wassergraben umgeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] wurde der südwestliche Flügel der Anlage 1944 bei einem Luftangriff durch Bombentreffer schwer beschädigt. Sämtliche Dächer des Hauses brannten bei dem daraus resultierenden Feuer ab. Der zerstörte Flügel wurde anschließend niedergelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit den 1960er Jahren sucht die Stadt Essen nach einem Investor, der bereit ist, Haus Scheppen wieder aufzubauen und einer sinnvollen Nutzung zuzuführen. Bisher scheiterten jedoch alle Pläne an dem zu erwartenden enorm hohen finanziellen Aufwand, der von städtischer Seite mit etwa 20&amp;amp;nbsp;Millionen Euro beziffert wird.&amp;lt;ref name=&amp;quot;anm1&amp;quot; /&amp;gt; Als problematisch erweist sich nämlich heute, dass die Anlage seinerzeit mit Wassergräben umgeben wurde, wozu sie architektonisch nicht ausgelegt ist. Durch die ständige Wassereinwirkung ist die historische Bausubstanz mittlerweile sehr marode. Im März 2000 stürzte ein rund 20&amp;amp;nbsp;Meter langes Stück der etwa sieben Meter hohen Außenfassade des nordwestlichen Flügels ein. Da unter anderem auch der nördlliche Eckturm akut einsturzgefährdet war, musste dieser anschließend bis zur Höhe des Erdgeschosses abgetragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der [[Internationale Gartenausstellung 2027|IGA 2027]] soll das Baldeneyseeufer zeitgemäß weiterentwickelt werden. Im Fokus stehen dabei das „Haus Scheppen“ mit einer Umfeldaufwertung, dafür wird der Anleger der [[Weisse Flotte Baldeney|Weissen Flotte]] umgebaut und die Parkplätze teilweise zu Grünflächen umgewandelt. Zudem soll der umweltfreundliche Verkehr gestärkt werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;sachstandsbericht&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heutige Nutzung ==&lt;br /&gt;
Im wieder hergerichteten Nordostflügel wird von der Sportjugend Essen ein Segel und Freizeitangebot betrieben. Die Wassergräben werden als Bootsanleger genutzt. Die Schiffe der Weissen Flotte Baldeney haben bei Haus Scheppen eine Anlegestelle und in der Nähe befindet sich die Endstation der historischen [[Hespertalbahn]], die vom [[Alter Bahnhof Kupferdreh|Alten Bahnhof Kupferdreh]] kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nähe der Gebäude ist oft eine Kolonie von [[Kanadagans|Kanadagänsen]] zu beobachten, und direkt vor der Anlage liegt ein Parkplatz, der saisonal als überregional bekannter Motorrad-Treff genutzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Klaus Gorzny: &amp;#039;&amp;#039;Ruhrschlösser.&amp;#039;&amp;#039; Piccolo, Marl 2002, ISBN 3-9801776-7-X, S.&amp;amp;nbsp;132.&lt;br /&gt;
* Bianca Khil: &amp;#039;&amp;#039;Haus Scheppen.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Detlef Hopp]], Bianca Khil, Elke Schneider (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Burgenland Essen. Burgen, Schlösser und feste Häuser in Essen&amp;#039;&amp;#039;. [[Klartext Verlag]], Essen 2017, ISBN 978-3-8375-1739-2, S.&amp;amp;nbsp;90–93.&lt;br /&gt;
* Sandra Schürmann: &amp;#039;&amp;#039;Mit den Füßen im Wasser – Haus Scheppen in Essen-Fischlaken wird zur Wasserburg.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Denkmalpflege im Rheinland.&amp;#039;&amp;#039; Nr.&amp;amp;nbsp;2, 2008, {{ISSN|0177-2619|print=|online=}}, S.&amp;amp;nbsp;68–73.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://geo.essen.de/webdaten/sta61/Denkmaeler/Foto_Htm_und_pdf/AK1_Lfd_Nr_82.pdf Baudenkmal Haus Scheppen] (PDF; 461&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
* [https://geo.essen.de/webdaten/sta61/Denkmaeler/Foto_Htm_und_pdf/AK2_Lfd_Nr_13.pdf Bodendenkmal Haus Scheppen] (PDF; 632&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;khil91&amp;quot;&amp;gt;Bianca Khil: &amp;#039;&amp;#039;Haus Scheppen.&amp;#039;&amp;#039; 2017, S.&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;grontzki&amp;quot;&amp;gt;Nina Grontzki: &amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv | url=http://www.waz.de/waz/waz.essen.aktion3_64364.php | wayback=20070930193901 | text=Gesichter der Stadt: Fischlaken}}&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmalliste&amp;quot;&amp;gt;[https://geo.essen.de/webdaten/sta61/Denkmaeler/Foto_Htm_und_pdf/AK2_Lfd_Nr_13.pdf Eintrag des Hauses in der Denkmalliste der Stadt Essen] (PDF; 632&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;anm1&amp;quot;&amp;gt;Peter Koschmieder von der Stadt Essen in einem Beitrag über Haus Scheppen auf WDR2 im Jahr 2001&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;sachstandsbericht&amp;quot;&amp;gt;https://ris.essen.de/sdnetrim/UGhVM0hpd2NXNFdFcExjZQTThaEfB4Dxy1lSzhkt3OYHfDZ-e1NKytuzGMeaP1d1/Anlage_IGA-Projekte_2027-Sachstandsbericht.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7789769-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=51/23/51.7/N |EW=07/02/54.3/E |type=landmark |region=DE-NW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Essener Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Essen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bodendenkmal in Essen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fischlaken]]&lt;/div&gt;</summary>
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