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	<title>Haus Palant - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T05:52:57Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Haus_Palant&amp;diff=586644&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;ArthurMcGill: Änderung 252421341 von 87.183.51.125 rückgängig gemacht; gehört da nicht hin!</title>
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		<updated>2025-01-20T15:26:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderung &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Diff/252421341&quot; title=&quot;Spezial:Diff/252421341&quot;&gt;252421341&lt;/a&gt; von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/87.183.51.125&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/87.183.51.125&quot;&gt;87.183.51.125&lt;/a&gt; rückgängig gemacht; gehört da nicht hin!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:HausPalant01.jpg|right|thumb|upright=1.2|Nordseite der verbliebenen Vorburg mit ihrem Torbau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Haus Palant&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Schloss Palant&amp;#039;&amp;#039; genannt, war der Stammsitz der einflussreichen Adelsfamilie von [[Pallandt|Palant]] im [[Eschweiler]] Stadtteil [[Weisweiler]]. Es liegt an dessen nordöstlichem Rand, unmittelbar an der [[Bundesautobahn 4]], die [[Aachen]] und [[Köln]] miteinander verbindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baubeschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der prächtigen Anlage, die Zeitgenossen als „eines der schönsten [[Schloss (Architektur)|Schlösser]] im [[Jülich]]er Land“&amp;lt;ref name=&amp;quot;krämer80&amp;quot; /&amp;gt; bezeichneten, ist heute nur noch die [[Vorburg]] erhalten. Diese präsentiert sich als ein zweigeschossiger Dreiflügelbau aus [[Bruchstein]] mit [[Walmdach|Walmdächern]], dessen offene Seite nach Südosten – dem Standort des einstigen [[Herrenhaus (Gebäude)|Herrenhauses]] – zeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fassade ist mit Ausnahme von leicht betonten [[Risalit|Seitenrisaliten]] und Eckquaderungen aus [[Blaustein (Naturstein)|Blaustein]] sehr schlicht gehalten. Aus diesem Grund ist der aus der Mauerflucht hervorspringende und detailreich gestaltete [[Torbau]] mit [[Mansarddach]] in der Mitte der Nordfront besonders augenfällig. In früheren Zeiten war er über eine [[Zugbrücke]] erreichbar, die heute durch eine gemauerte [[Bogenbrücke]] ersetzt ist. Breite [[Pilaster]] aus behauenem Blaustein und wechselnde, vertikale Schichten aus [[Mauerziegel|Back]]- und [[Haustein]] schmücken seine Nordseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Haus Palant Weisweiler.JPG|thumb|Portalbau des Hauses Palant]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl die [[Burg]] Palant erst im Jahr 1456 erstmals urkundlich Erwähnung fand, sehen Historiker in dem Anwesen den Ausgangspunkt für die Entstehung Weisweilers, denn die Anlage geht vermutlich auf ein altes [[Franken (Volk)|fränkischen]] [[Krongut|Königsgut]] zurück.&amp;lt;!-- Quelle??? --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1323 wird erstmals ein Reinhard von Palant als [[Lehnsmann]] derer von Cuyck urkundlich erwähnt. Bis heute ist jedoch nicht geklärt, in welcher verwandtschaftlichen Beziehung er zu der späteren Familie von Palant stand, denn diese geht nachweislich auf Karselius, einen Sohn des Aachener [[Meier]]s Arnoldus Parvus zurück. Karselius nannte sich ab 1342/44 nach seiner damaligen Burg „von Palant“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:HausPalant02.jpg|thumb|Nordseite der erhaltenen Vorburg von Westen gesehen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Römisch-deutscher Kaiser|Kaiser]] [[Karl V. (HRR)|Karl&amp;amp;nbsp;V.]] erhob die Familie in den Stand von [[Baron|Reichsbaronen]] und übertrug [[Florenz I. (Pallandt-Culemborg)|Floris&amp;amp;nbsp;I. von Palant]] ({{NlS|Floris&amp;amp;nbsp;I. van Pallandt}}) 1555 die [[Herrschaft Cuylenburg|Grafschaft Culemborg]] im [[Herzogtum Geldern]]. Dessen Sohn [[Florenz II. (Pallandt-Culemborg)|Floris&amp;amp;nbsp;II.]] (1577–1639) ließ Haus Palant um 1600 im Stil der [[Niederländische Renaissance|Niederländischen Renaissance]] erneuern. Eine Ansicht im [[Codex Welser]] von 1723 zeigt das Herrenhaus als eine quadratische Anlage mit vier Ecktürmen und je einer Brücke nach Norden und Süden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Dritter Geldrischer Erbfolgekrieg|Dritten Geldrischen Erbfolgekriegs]] waren die von Palant durch [[Wilhelm (Jülich-Kleve-Berg)|Wilhelm den Reichen]], dem [[Herzogtum Jülich|Herzog von Jülich]], zeitweilig von Haus Palant vertrieben worden, hatten ihren Besitz aber 1543 durch den [[Vertrag von Venlo|Frieden von Venlo]] zurückerhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Floris&amp;amp;nbsp;II. 1639 ohne männliche Nachkommen verstorben war, erbte seine Tochter die [[Baron]]ie samt Schloss und brachte sie durch Heirat an ihren Ehemann [[Wolrad IV. (Waldeck)|Wolrad&amp;amp;nbsp;IV.]] von [[Haus Waldeck|Waldeck]]-Eisenberg. Dessen Nachkommen verkauften das Schloss 1682 an [[Graf]] Adolf Alexander [[Hatzfeld (Adelsgeschlecht)|von Hatzfeld]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;krämer80&amp;quot; /&amp;gt; dessen Familie bereits die nahe gelegene [[Burg Weisweiler]] besaß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Anlage durch ein schweres Erdbeben 1755 und durch das [[Erdbeben bei Düren 1756]] größtenteils zerstört worden war, ließen die Hatzfelder Grafen das Haupthaus wiederherstellen und eine neue Vorburg errichten. 1769 verließ die Familie von Hatzfeld Weisweiler und verkaufte Haus Palant gemeinsam mit der Burg Weisweiler und dem [[Breitenbend|Gut Breitenbend]] an den Jülicher [[Herzog]] und [[Kurfürst]]en [[Karl Theodor (Pfalz und Bayern)|Karl Theodor von der Pfalz]], der die Anwesen für seinen unehelichen Sohn [[Karl August Friedrich Joseph von Bretzenheim|Karl August]], den [[Fürst]]en von Heideck und Bretzenheim, erwarb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch französische Revolutionstruppen wurde Haus Palant 1794 erneut schwer beschädigt. Die Erben Karl Augusts verkauften die Anlage daraufhin zu Beginn des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts an die Grafen von Hompesch-Bollheim. Diese ließen das baufällige Haupthaus 1828 bis auf die [[Ringmauer]]n niederlegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1840 erfolgte der Verkauf an den Aachener Industriellen Charles James Cockerill (*&amp;amp;nbsp;1817), einen Sohn [[James Cockerill]]s, dessen Nachfahren es 1917 an die Familie von [[Hans Leyers]] veräußerten. Sie ist auch heute noch im Besitz der Anlage und nutzt sie zu landwirtschaftlichen Zwecken, weswegen Haus Palant nicht zu besichtigen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1945 wurde das damals leer stehende Anwesen von polnischen Kriegsgefangenen [[Plünderung|geplündert]] und gebrandschatzt. Die Schäden wurden bis 1957 jedoch größtenteils behoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Sage vom hartherzigen Verwalter ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ende des 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts die Franzosen ins [[Rheinland]] einmarschierten und das [[Département de la Roer]] einrichteten, setzten sie den Franzosen Rapolt als Verwalter in dem herrenlosen Haus Palant ein. Rapolt war bei der Bevölkerung schnell verhasst, da er die Steuern rücksichtslos eintrieb und von herrischem Wesen war. Ihr Groll entlud sich, als Rapolt aufgrund der angekündigten Ankunft der [[Alliierte]]n in Eschweiler die Güter schnell verkaufen und sich mit dem Erlös zu Pferde davonmachen wollte. Die aufgebrachte Menge tötete ihn gleich hinter Weisweiler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ulrich Coenen: &amp;#039;&amp;#039;Architektonische Kostbarkeiten im Kreis Aachen&amp;#039;&amp;#039;. G. Mainz, Aachen 1987, ISBN 3-925714-11-1, S. 155–156.&lt;br /&gt;
* [[Holger A. Dux]], Dirk Holtermann: &amp;#039;&amp;#039;Die Aachener Burgenrunde – Radeln zwischen Wurm und Inde&amp;#039;&amp;#039;. Walter Rau, Düsseldorf 2000, ISBN 3-7919-0749-2, S. 108 ([http://www.wasserburgen.de/archiv/d-burg/daa/dpalant.htm online]).&lt;br /&gt;
* Herbert Limpens: &amp;#039;&amp;#039;Stadt Eschweiler&amp;#039;&amp;#039;. 1. Auflage. Neusser Druckerei und Verlag, Neuss 1983, ISBN 3-88094-439-3 (&amp;#039;&amp;#039;Rheinische Kunststätten&amp;#039;&amp;#039;. Heft Nr. 271), S. 22–24.&lt;br /&gt;
* [[Ernst von Oidtman]]: &amp;#039;&amp;#039;Schloß Palant bei Weisweiler im 18. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Aachener Geschichtsverein#Zeitschrift des Aachener Geschichtsvereins (ZAGV)|Zeitschrift des Aachener Geschichtsvereins]]&amp;#039;&amp;#039;. Nr. 51, 1929, S. 321–325.&amp;lt;!-- nicht eingesehen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Paul Hartmann, Edmund Renard: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler des Kreises Düren&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Die Kunstdenkmäler der Rheinprovinz]]&amp;#039;&amp;#039;. Band 9, Abt. 1). L. Schwann, Düsseldorf 1910, S.&amp;amp;nbsp;330–333.&amp;lt;!-- noch nicht ausgewertet--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Commons}}&lt;br /&gt;
* [http://www.freiherrvonpallandt.de/schloss_palland.htm Illustrationen einer privaten Webseite]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;krämer80&amp;quot;&amp;gt;[[Karl Emerich Krämer]]: &amp;#039;&amp;#039;Von Burg zu Burg zwischen Köln und Aachen&amp;#039;&amp;#039;. 2.&amp;amp;nbsp;Auflage. Mercator, Duisburg 1984, ISBN 3-87463-117-6, S.&amp;amp;nbsp;80.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=50/49/52.4/N |EW=06/19/37.6/E |type=landmark |region=DE-NW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Baudenkmäler in Eschweiler}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Güter, Herrenhäuser, Burgen und Schlösser in der Städteregion Aachen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1081666072|VIAF=11145424469486830040}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss in der Städteregion Aachen|Palant]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Eschweiler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Eschweiler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk des Adelsgeschlechts Pallandt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Barockbauwerk in der Städteregion Aachen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;ArthurMcGill</name></author>
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