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	<title>Haus Lotter - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T08:30:20Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Haus_Lotter&amp;diff=1340918&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;InternetArchiveBot: InternetArchiveBot hat 2 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.4</title>
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		<updated>2023-05-26T07:05:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:InternetArchiveBot&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:InternetArchiveBot (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;InternetArchiveBot&lt;/a&gt; hat 2 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.4&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Haus Lotter&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eines der ältesten [[Winzerhaus|Winzerhäuser]] der [[Lößnitz (Großlage)|Lößnitz]], es steht im [[Radebeul]]er Stadtteil [[Niederlößnitz (Radebeul)|Niederlößnitz]] in der [[Winzerstraße (Radebeul)|Winzerstraße]] 83 (der historischen Hausgaß). Es ist benannt nach dem Uhrmacher Alfred Lotter, der sich 1925/26 unter Beratung durch den [[Landesverein Sächsischer Heimatschutz]] dort seine Werkstatt einrichtete und betrieb.&lt;br /&gt;
[[Datei:20091028130DR Radebeul Haus Lotter Weingut Winzerstraße 83.jpg|mini|Haus Lotter (von Osten, 2009)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Radebeul Haus Lotter 1900.jpg|mini|links|Haus Lotter (von Südosten, um 1900). Im hinteren Teil noch ohne den geöffneten und erneuerten Laubenaufgang. Im Hintergrund auf dem Berg das [[Mätressenschlösschen]].]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Radebeul Winzerhaus Winzerstraße 84.jpg|mini|Haus Lotter (re., von Westen), ganz rechts ist der Laubengang zu sehen. [[Winzerhaus Beuhnsches Gut]] (li.), [[Haus Richter]] (mittig)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:20081024090DR Radebeul Haus Lotter Winzerstr 83 Weingut.jpg|mini|links|Haus Lotter (2008)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Radebeul Haus Lotter Tor.jpg|mini|Lottersche Toranlage. Im Hintergrund die [[Liste der Kulturdenkmale in Radebeul-Niederlößnitz (A–L)#Villa Käthe-Kollwitz-Straße 26|Villa Käthe-Kollwitz-Straße 26]]]]&lt;br /&gt;
Das mitsamt Toreinfahrt und Einfriedung denkmalgeschützte&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmalliste&amp;quot;&amp;gt;{{Denkmaldatenbank des Landes Sachsen|08950724|Abruf=2021-02-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Fachwerkhaus]], als charakteristisches Beispiel seiner Art auch im Dehio aufgeführt,&amp;lt;ref name=&amp;quot;dehio&amp;quot;&amp;gt;{{BibISBN|3422030433|Seite=730–739}}&amp;lt;/ref&amp;gt; gliedert sich in drei aneinandergesetzte Baukörper unter einem gemeinsamen [[Walmdach]]. Dieses war ursprünglich mit [[Holzschindel]]n gedeckt, die heute durch [[Biberschwanz|Biberschwänze]] ersetzt sind. Der östliche, an der Toreinfahrt liegende, Bau wurde etwa 1580 erbaut, er ist auf der Karte von [[Matthias Oeder]] zur &amp;#039;&amp;#039;[[Erste Kursächsische Landesaufnahme|Ersten Kursächsischen Landesaufnahme]]&amp;#039;&amp;#039; verzeichnet. Er hat durch beide Geschosse gehende Ständer, Fachwerk im Erdgeschoss jedoch nur auf der Straßenseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden folgenden, jüngeren Bauabschnitte sind durch einen Knick in der Grundrisslinie zu erkennen. Der mittlere Gebäudeteil wurde durch [[dendrochronologisch]]e Untersuchung der Balken auf das Fälljahr der Bäume 1614 festgelegt, er zeigt typische Ständerverbindungen im Bund von [[Fußstrebe|Fuß-]] und [[Kopfstrebe]]n, während im linken älteren Teil nur Fußstreben und im jüngeren rechten Teil nur Kopfstreben zu sehen sind. Der daran anschließende jüngste Teil kam wohl um das Jahr 1700 hinzu. Bemalungsreste unter anderem im Winzersaal, dem über die gesamte Hausbreite gehenden Festsaal im Obergeschoss, lassen sich auf die Jahre 1650 (nach dem [[Waffenstillstand von Kötzschenbroda]]) beziehungsweise 1710 eingrenzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Südseite (Hofseite) steht ein größtenteils erneuerter [[Laubengang]] mit überdeckter Treppe zur Erschließung des Obergeschosses. Dies war ursprünglich der einzige Zugang zum Obergeschoss, in jüngerer Zeit kam jedoch eine innere Erschließungstreppe hinzu. Im Erdgeschoss war eine Weinpresse aufgestellt, daneben gab es eine [[Schwarzküche]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Farbgebung des dreiteiligen Gebäudes lehnt sich jeweils an die älteste nachweisbare Farbfassung an. Somit sind die schwarzgrauen Balken des ältesten, östlichen Baukörpers von einem schwarzen Begleitstrich umgeben, während die Balken des mittleren Teils einen helleren Grauton haben. Der jüngste Teil im Westen zeigt gelb gestrichene Balken mit einem roten Begleitstrich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen mit der ornamentalen Ausmalung im Innern ist der aus drei Bauphasen stammende Baukörper ein „wichtiges Zeugnis für den jahrhundertelangen Weinbau in der Lößnitz“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmalliste&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kötzschenbroda 1867.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Ansicht von [[Kötzschenbroda]]. 1867.&amp;#039;&amp;#039; Zeitgenössische Lithografie. Haus Lotter und die beiden Winzerhäuser auf der anderen Straßenseite befinden sich auf halber Höhe, bei etwa einem Viertel von links.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Karte Lotter 1857.jpg|mini|Lage von Haus Lotter (rot eingefärbt) im Weinberg, 1857. Rechts unten der [[Bahnhof Kötzschenbroda]]. Unten rechts an der gestrichelten Linie: [[Bahnhof Radebeul West|Station Kötzschenbroda]].]]&lt;br /&gt;
Haus Lotter ist eines der ältesten Gebäude der [[Lößnitzortschaften]]; es ist bereits auf einer aus der Zeit um 1580 stammenden Karte des Landvermessers [[Matthias Oeder]] in der [[Erste Kursächsische Landesaufnahme|Ersten Kursächsischen Landesaufnahme]] eingezeichnet. Früheste Kauf- und Erbverträge nennen 1691 eine Familie Schäffer als Eigentümer, darunter die Erben des [[Amtsschreiber]]s Conrad Schäffer zu [[Stolpen]] (also vermutlich der [[Schreiber]] des [[Amt Stolpen|Amts Stolpen]]), ihnen folgten einige „höhere Militärs“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schließer&amp;quot;&amp;gt;{{BibISBN|9783930846054|Seite=121 ff}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im 18. und beginnenden 19. Jahrhundert gehörten zu dem Weingut zwei Weinberge, der &amp;#039;&amp;#039;Hohe Berg&amp;#039;&amp;#039; und der &amp;#039;&amp;#039;Niedernberg&amp;#039;&amp;#039;, dazu um 1740 das sich „daselbst befindliche[] Haus, Presse und alle[s] Zubehör“ sowie durch Zukauf die „Zeile“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schließer&amp;quot; /&amp;gt; Der alleinige Eigentümer, der königlich-polnische und kurfürstlich-sächsische Hauptmann Christian Ehrenreich Schäffer (1718), der das Anwesen vermutlich als herrschaftlichen Sommersitz benutzte, wurde 1752 von seiner Ehefrau und diese 1787 von ihren sechs Kindern in Dresden beerbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1776 hatte Christiane Dorothea verehel. Schäferin (Schäffer) geb. Weinartin [[Neufriedstein]] dazuerworben,&amp;lt;ref name=&amp;quot;schließer&amp;quot; /&amp;gt; welches 1827 aus Schäfferischem Besitz an Georg Schwarz verkauft wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Jahreszahl &amp;lt;code&amp;gt;1792&amp;lt;/code&amp;gt; auf einem Stein nahe dem Tor weist auf einen weiteren Kauf innerhalb der Familie hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das Jahr 1831 verkaufte der Obristleutnant Scheffer (vermutlich ebenfalls zur Familie Schäffer gehörend) an Johann Gottlob Talkenberg aus [[Fürstenhain]]. Über Johann Christian David Thalheim (* 1816) im Jahr 1842 ging das Anwesen 1865 an Johanna Christiane verehel. Thalheim geb. Talkenberg (1845–1925), dann 1886 an den [[Privatier]] Hermann Bäßler. Von dessen Witwe (1897) Marie verw. Bäßler ging das damals voll verputzte Gebäude 1905 an den Schmied Theodor Lotter, dessen Sohn, der Uhrmacher Alfred Lotter, der Namensgeber des Hauses ist. Dieser richtete sich 1925/26 unter Beratung durch den Landesverein Sächsischer Heimatschutz dort seine Werkstatt ein und erneuerte die baufällig gewordene Einfriedungsmauer. Dabei nahm er sie einschließlich Tor auf die heutige Fluchtlinie zurück, sodass ab da der Fußweg bis zum Eingang seiner Werkstatt führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1988 durch einen Architekten übernommen, der bis in die 2010er Jahre dort wohnte und arbeitete. Von 1988 bis 1995 wurde das zwar denkmalgeschützte, jedoch stark geschädigte Gebäude fach- und denkmalgerecht saniert, wofür der Bauherr 1998 den [[Radebeuler Bauherrenpreis]] erhielt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.denkmalneuanradebeul.de/bhpreis1998.htm |titel=Radebeuler Bauherrenpreis 1998. Kategorie: Sanierung, Rang 3 |werk=Radebeuler Bauherrenpreis |hrsg=verein für denkmalpflege und neues bauen radebeul&amp;lt;!-- schreibt sich tatsächlich alles klein--&amp;gt; |abruf=2009-10-09 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20111117033625/http://www.denkmalneuanradebeul.de/bhpreis1998.htm |archiv-datum=2011-11-17 |offline=ja |archiv-bot=2023-05-26 07:05:58 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 2001 errang der Bauherr beim gleichen Wettbewerb eine Anerkennung in der Kategorie Freiflächen- und Gartengestaltung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.denkmalneuanradebeul.de/bhpreis2001.htm |titel=Radebeuler Bauherrenpreis 2001. Kategorie: Freiflächen- und Gartengestaltung |werk=Radebeuler Bauherrenpreis |hrsg=verein für denkmalpflege und neues bauen radebeul&amp;lt;!-- schreibt sich tatsächlich alles klein--&amp;gt; |abruf=2009-10-09 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20070810092330/http://www.denkmalneuanradebeul.de/bhpreis2001.htm |archiv-datum=2007-08-10 |offline=ja |archiv-bot=2022-11-13 04:36:14 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2012 wurde Haus Lotter zum Tag des offenen Denkmals der Öffentlichkeit präsentiert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.denkmalneuanradebeul.de/archiv/Tag-des-Offenen-Denkmals-2012-Zeitplan.pdf |wayback=20160412055119 |text=Tag des Offenen Denkmals am Sonntag, dem 9.9.2012 in Radebeul. |archiv-bot=2023-05-26 07:05:58 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;Haus Lotter&amp;#039;&amp;#039; beherbergte bis 2014 auch den Vereinssitz des &amp;#039;&amp;#039;vereins für denkmalpflege und neues bauen radebeul e.v.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 2017 wurde &amp;#039;&amp;#039;Haus Lotter,&amp;#039;&amp;#039; und dies nach jahrelangem Leerstand, durch die Erbengemeinschaft des 2015 verstorbenen Architekten verkauft. Mit dem Verkauf wurde eine Familie aus Dresden neuer Eigentümer. Ziel der Familie ist der Erhalt der historischen Bausubstanz als aktiv genutzter Wohnort sowie als Feriendomizil, zweites dann in den Räumen der ehemaligen Werkstatt des Uhrmachers Alfred Lotter (Namensgeber des Hauses). Aufgrund der musikalischen Ausrichtung der Familienmitglieder wird der bereits in den 1990er Jahren aufwendig sanierte Winzersaal wieder als Musikzimmer genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3938460059}}&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|9783941595095}}&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|9783867290043}}&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|9783930846054}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Georg Wulff; et al. (Red.) |Hrsg=verein für denkmalpflege und neues bauen radebeul&amp;lt;!-- schreibt sich tatsächlich alles klein--&amp;gt; |Titel=Winzerhäuser in Radebeul |Sammelwerk=Beiträge zur Stadtkultur der Stadt Radebeul |Ort=Radebeul |Datum=2003 |Online=[http://www.denkmalneuanradebeul.de/publikw.htm Online-Inhaltsverzeichnis, dort der Link zu Haus Lotter]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Manfred Richter |url=http://www.ndlz.keepfree.de/bauwerke/haus-lotter/haus-lotter.htm |titel=Haus Lotter |werk=Niederlößnitz von anno dazumal |abruf=2012-08-17}}&lt;br /&gt;
* [http://www.ndlz.keepfree.de/bauwerke/haus-lotter/haus-lotter-01.htm Foto vor 1925.] Aus: Landesverein Sächsischer Heimatschutz, Heft 5 bis 6, Abb. 2, S. 174, Dresden 1925.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=51/06/45/N |EW=13/37/49/E |type=landmark |region=DE-SN}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Radebeul]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Winzerhaus in Radebeul]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1580er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fachwerkhaus in Radebeul]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Renaissancebauwerk in Sachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Barockbauwerk in Radebeul]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Prämiertes Bauwerk in Radebeul]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Prämiertes Bauwerk (Bauherrenpreis der Stadt Radebeul)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmal der Kulturgeschichte (Kreis Dresden-Land)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Winzerstraße (Radebeul)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Niederlößnitz (Radebeul)]]&lt;/div&gt;</summary>
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