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	<title>Haus Issum - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-29T17:08:32Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Haus_Issum&amp;diff=2046707&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;InternetArchiveBot: InternetArchiveBot hat 2 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5</title>
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		<updated>2025-06-20T04:41:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:InternetArchiveBot&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:InternetArchiveBot (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;InternetArchiveBot&lt;/a&gt; hat 2 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Issum - Haus Issum 01 ies.jpg|mini|hochkant=1.4|Das Hauptgebäude von Haus Issum]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Haus Issum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Wasserburg|Wasserschloss]] in der Mitte der [[Nordrhein-Westfalen|nordrhein-westfälischen]] Ortschaft [[Issum]]. Die Anlage liegt an der [[Issumer Fleuth]] und wurde als Nachfolgerin einer zerstörten [[Burg]]anlage in der zweiten Hälfte des 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts errichtet. Bis 1989 als [[Rathaus]] genutzt,&amp;lt;ref name=&amp;quot;gondorf46&amp;quot; /&amp;gt; beherbergt sie heute unter anderem Teile der Gemeindeverwaltung und ein [[Heimatmuseum]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Herrschaftsmittelpunkt ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haus Issum wird gemeinsam mit der gleichnamigen [[Herrschaft (Territorium)|Herrlichkeit]] erstmals 1338 urkundlich erwähnt, als der [[Herzogtum Geldern|geldrische]] [[Graf]] und spätere [[Herzog]] [[Rainald II. (Geldern)|Rainald&amp;amp;nbsp;II.]] es von dem [[Vogt]] Gerardus de Belle erwarb. Nachfolgend gehörte die damalige Burg zu der von Geldern [[Lehnswesen|lehnrührigen]] Vogtei [[Menzelen]] und war im Besitz des [[Adel]]sgeschlechts von Alpen,&amp;lt;ref name=&amp;quot;clemen174&amp;quot; /&amp;gt; ehe sie 1388 an den [[Liste der Erzbischöfe und Bischöfe von Köln|Kölner Erzbischof]] [[Friedrich III. von Saarwerden]] verkauft wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang des 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts kam die Anlage in den Besitz der [[Grafschaft Moers|Grafen von Moers]], die sie am 23. Oktober 1403&amp;lt;ref name=&amp;quot;clemen174&amp;quot; /&amp;gt; Emont [[Eyll (Adelsgeschlecht)|von Eyll]] überließen. Später gab [[Friedrich IV. (Moers)|Friedrich IV. von Moers]] Haus Issum für 400 rheinische Gold[[gulden]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;kraemer56&amp;quot; /&amp;gt; an den geldrischen Erbmarschall Johann von Boedberg, dem im 16. Jahrhundert die Familie [[Pallandt|von Pallant]] als Besitzer folgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1551 [[Belagerung|belagerte]] [[Otto Schenk von Nideggen († 1601)|Otto Schenk von Nideggen]] die Anlage, konnte sie einnehmen und ließ sie anschließend niederbrennen. Haus Issum wurde aber in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts als [[Schloss (Architektur)|schlossartige]] Anlage wieder aufgebaut. Rund 100 Jahre später wurden Ort und Schloss 1673 Opfer einer [[Plünderung]] durch französische Truppen. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts befand sich die Anlage schließlich im Eigentum der Familie [[Gymnich (Adelsgeschlecht)|Beissel von Gymnich]], die auf [[Schloss Frens]] residierte. Sie verkaufte den Besitz 1879 an den bekannten Düsseldorfer Augenarzt und [[Geheimer Medizinalrat|Geheimen Medizinalrat]] [[Albert Mooren]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;archiv&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1912 erwarb die Gemeinde Issum das Haus inklusive 200&amp;amp;nbsp;[[Morgen (Einheit)|Morgen]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;issum-de1&amp;quot; /&amp;gt; Land. Zu dieser Zeit wurde der [[Torbau]] der Anlage als Wohnung des Hausmeisters und Parkwächters genutzt. In den 1980er Jahren konnte für diese Räume kein Mieter mehr gefunden werden, sodass 1984 die Idee geboren wurde, dort ein Heimatmuseum einzurichten. Bis 1990 erfolgte deshalb eine Umgestaltung und [[Renovierung]] des Gebäudes.&amp;lt;ref name=&amp;quot;issum-de2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heutige Nutzung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:HausIssumTor1.JPG|mini|Torturm und Wirtschaftsflügel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das 1993 eröffnete Heimatmuseum &amp;#039;&amp;#039;His-Törchen&amp;#039;&amp;#039; beheimatet eine Sammlung zur Geschichte der Herrlichkeit und des Ortes Issum, die von einem lokalen Arbeitskreis interessierter Bürger betreut wird. Ein Raum der 145&amp;amp;nbsp;m² großen Museumsfläche wird für wechselnde Ausstellungen genutzt. Daneben werden Kunstwerke heimischer Künstler gezeigt, so zum Beispiel [[Keramik]]en von [[Agnes Wetzling-Lenders]] sowie [[Plastik (Kunst)|Plastiken]] und Werkzeuge des [[Bildhauerei|Bildhauers]] und Malers [[Clemens Pasch]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1980 war das [[Herrenhaus (Gebäude)|Herrenhaus]] Sitz der Gemeindeverwaltung. Heute beherbergt es den Sitzungssaal der Kommune, das Trauzimmer und einige Büroräume.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haus Issum ist eine zweiteilige, von [[Wassergraben|Wassergräben]] umgebene Anlage, bestehend aus einem Herrenhaus und einem ihm im Südwesten vorgelagerten Wirtschaftshof. Im Süden schließt sich der [[Mauerziegel|Backstein]]-Anlage ein [[Schlosspark]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nordöstlich der Gebäude liegt ein Teil des einstigen Burggeländes, das heutzutage &amp;#039;&amp;#039;Insel&amp;#039;&amp;#039; genannt und von der Issumer und der Nenneper Fleuth umflossen wird. Auf ihr steht das Issumer Rathaus, unter dem sich die Mauerreste einer [[Motte (Burg)|Hügelburg]] befinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Issum - Haus Issum 12 ies.jpg|mini|Laubengang im Park]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine steinerne Brücke führt zum zweistöckigen Torturm mit seiner [[Bogen (Architektur)#Rundbogen oder Halbkreisbogen|rundbogigen]] Durchfahrt, die von einem [[Tonnengewölbe]] überspannt ist. Das [[Walmdach|abgewalmte Turmdach]] ist von einer [[Windrichtungsgeber|Wetterfahne]] mit der Jahreszahl 1338 bekrönt. An den Torbau stoßen im stumpfen Winkel zwei kurze, ehemalige Wirtschaftsflügel an. Der nördliche von ihnen besitzt zwei Geschosse, der südliche eines. Nordöstlich dieses Gebäudekomplexes steht das schlichte Herrenhaus mit einem [[Dachziegel|ziegelgedeckten]] [[Satteldach]]. Seine zwei Geschosse erheben sich auf einem etwa 30 × 10&amp;amp;nbsp;Meter messenden Grundriss. An seiner südlichen Ecke schließt sich im rechten Winkel ein rechteckiger Torturm mit zwei Etagen an, dessen Tordurchfahrt heutzutage zugemauert ist. In der Binnenecke der beiden Bauten steht ein schlanker, runder [[Treppenturm]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Südlich der Gebäude liegt ein etwa 0,6&amp;amp;nbsp;[[Hektar]] großer [[Park]] mit altem Baumbestand, der möglicherweise auf eine spät[[barock]]e&amp;lt;ref name=&amp;quot;issum-de1&amp;quot; /&amp;gt; Gartenanlage zurückgeht. Sein 80&amp;amp;nbsp;Meter langer [[Laubengang]] aus [[Hainbuche]]n zählt zu den großen Seltenheiten am [[Niederrhein (Region)|Niederrhein]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;issum-de1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Paul Clemen]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler des Kreises Geldern&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Die Kunstdenkmäler der Rheinprovinz]].&amp;#039;&amp;#039; Band&amp;amp;nbsp;1, Abt.&amp;amp;nbsp;2), L. Schwann, Düsseldorf 1891, S.&amp;amp;nbsp;174 ([http://www.archive.org/stream/diekunstdenkml00clemiala#page/174/mode/1up/search/geldern Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* Lutz Dursthoff u. a.: &amp;#039;&amp;#039;Die deutschen Burgen und Schlösser in Farbe.&amp;#039;&amp;#039; Krüger, Frankfurt am Main 1987, ISBN 3-8105-0228-6, S.&amp;amp;nbsp;676–677.&lt;br /&gt;
* Jürgen Kwiatkowski: &amp;#039;&amp;#039;Zur Geschichte zweier Rathäuser. Ortsprägende Backsteinbauten in Issum und Sevelen.&amp;#039;&amp;#039; In: Historischer Verein für Geldern und Umgegend (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Geldrischer Heimatkalender]] 2005&amp;#039;&amp;#039;. Selbstverlag, Geldern 2006, S.&amp;amp;nbsp;54–66.&amp;lt;!-- nicht eingesehen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Commons}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;gondorf46&amp;quot;&amp;gt;Bernhard Gondorf, Werner Otto: &amp;#039;&amp;#039;Burgen und Schlösser. Höhepunkte niederrheinischer Baukunst&amp;#039;&amp;#039;. Mercator, Duisburg 1991, ISBN 3-87463-172-9, S.&amp;amp;nbsp;46.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;clemen174&amp;quot;&amp;gt;P. Clemen: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler des Kreises Geldern&amp;#039;&amp;#039;, S. 174.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;kraemer56&amp;quot;&amp;gt;[[Karl Emerich Krämer]]: &amp;#039;&amp;#039;Von Brühl bis Kranenburg. Burgen, Schlösser, Tore und Türme, die man besichtigen kann&amp;#039;&amp;#039;. Mercator, Duisburg 1979, ISBN 3-87463-074-9, S.&amp;amp;nbsp;56.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;archiv&amp;quot;&amp;gt;Hanns Peter Neuheuser, Horst Schmitz, Kurt Schmitz (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Archiv und Geschichte. Festschrift Rudolf Brandts&amp;#039;&amp;#039;. Rheinland-Verlag [u. a.], Köln 1978, ISBN 3-7927-0383-1, S. 255.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;issum-de1&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.issum.de/de/inhalt/haus-issum/%26nid1%3D60675 |wayback=20210614061604 |text=Haus Issum auf der Website der Gemeinde |archiv-bot=2025-06-20 04:41:55 InternetArchiveBot }}, Zugriff am 4.&amp;amp;nbsp;Januar 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;issum-de2&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.issum.de/de/inhalt/his-toerchen/%26nid1%3D54918 |wayback=20210731161512 |text=Das &amp;#039;&amp;#039;His-Törchen&amp;#039;&amp;#039; auf der Website der Gemeinde |archiv-bot=2025-06-20 04:41:55 InternetArchiveBot }}, Zugriff am 4.&amp;amp;nbsp;Januar 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=51/32/5.5/N|EW=6/25/36.6/E|type=landmark|region=DE-NW}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7706078-7}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Issum, Haus}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wasserschloss in Nordrhein-Westfalen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heimatmuseum in Nordrhein-Westfalen|Haus Issum]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Museum im Kreis Kleve]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Issum|Haus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss im Kreis Kleve|Issum]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Issum]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bodendenkmal im Kreis Kleve]]&lt;/div&gt;</summary>
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