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	<title>Haus Heyden - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T17:28:49Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Haus_Heyden&amp;diff=1487739&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Trollflöjten: /* Geschichte */ notdürftig korrigiert; was für ein Lehnsherr? bitte belegen</title>
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		<updated>2023-03-11T17:26:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; notdürftig korrigiert; was für ein Lehnsherr? bitte belegen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:HausHeydenGesamtanlage.jpg|400px|mini|Haus Heyden im Herbst 2004]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Haus Heyden&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist die [[Ruine]] einer [[Wasserburg]] in [[Horbach (Aachen)|Horbach]], einem nordwestlichen Ortsteil von [[Aachen]]. Historikern zufolge soll sie im [[Mittelalter]] die wohl imposanteste Anlage ihrer Art im Aachener Raum gewesen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:HausHeydenWohnturm.jpg|mini|hochkant|Modell von Haus Heyden nach seiner Errichtung 1303]]&lt;br /&gt;
Ritter Arnold [[Bongart|von dem Bongart]], Sohn des Gottfried von dem Bongart auf Haus Bongart [[Liste der Burgen und Schlösser in Eschweiler|bei Weisweiler]], ließ Haus Heyden zu Beginn des 14. Jahrhunderts errichten und stellte es am 21. Januar 1304 dem Grafen von Jülich als [[Offenhaus]] zur Verfügung&amp;lt;ref&amp;gt;[[Jens Friedhoff]]: &amp;#039;&amp;#039;Burg und Schloss Wijnandsrade&amp;#039;&amp;#039;, Besitz- und Baugeschichte im Spiegel der archivalischen Überlieferung, in: &amp;#039;&amp;#039;Burgen und Schlösser, Zeitschrift für Burgenforschung und Denkmalpflege&amp;#039;&amp;#039;, 2/2012, 103&amp;lt;/ref&amp;gt;. Nach ihm wurde der Landstrich nördlich Aachens um Richterich und Horbach im Jahre 1361 &amp;#039;&amp;#039;Heydener Ländchen&amp;#039;&amp;#039; genannt. 1370 wurde die Familie Bongart auf Lebenszeit mit der [[Unterherrschaft]] belehnt. Ab 1375 war diese zuerst im Besitz der Familie von Gronsfeld und wechselte 1406 an die von [[Schloss Merode|Merode]]-[[Schloss Rimburg|Rimburg]]. In ihrem Besitz blieb die Anlage bis 1452. In jenem Jahr kam Haus Heyden an die von Schönrade, deren erbliches Eigentum es im Jahr 1500 wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Haus Heyden (Ph v Gulpen, ca 1840).jpg|mini|left|230px|Die Ruine um 1840 (Ph. van Gulpen)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:4Grundriss.jpg|mini|hochkant|Grundriss der Anlage von 1911]]&lt;br /&gt;
Ab 1547 war wieder die Familie von dem Bongart Eigentümer und blieb dies – zeitweise gemeinsam mit den Familien von Leerode und Hochsteden – bis in das 20. Jahrhundert. 1926 verkaufte sie es an den Generaldirektor Westermann, der die Gebäude ab 1929 verpachtete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Franzosenzeit]] im Rheinland beendete die Herrschaft &amp;#039;&amp;#039;Heydener Ländchen&amp;#039;&amp;#039;. Zwischen 1815 und 1848 wurde die spätere Gemeinde Richterich als &amp;#039;&amp;#039;Bürgermeisterei Heyden&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden [[Vorburg]]en der Wasserburg wurden bis 2001 von einem landwirtschaftlichen Betrieb genutzt und haben sich in ihrem Grundriss seit Mitte des 17. Jahrhunderts nicht verändert. Von den einst breiten Gräben finden wir heute nur noch im Norden der Anlage einen Rest. Die [[Kernburg]] blieb seit dem Ende des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] dem Verfall überlassen und ist daher als Ruine nahezu ursprünglich geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gesamte Komplex wurde unter Beachtung denkmalpflegerischer Auflagen von ihrem Besitzer in den Jahren 2001 bis 2003 aufwändig [[Restaurierung|restauriert]] und wird heute als private Wohnanlage genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:HausHeydenHochburgRuine.jpg|mini|Ruine der Kernburg]]&lt;br /&gt;
Die Anlage wurde wohl im Jahre 1303 fertiggestellt und bestand aus der Kernburg und zunächst nur einer Vorburg. Beide waren von breiten [[Wassergraben|Wassergräben]] umgeben. Die [[Burg]]anlage hatte eine Ausdehnung von etwa 94&amp;amp;nbsp;Metern in Nord-Süd- und etwa 40&amp;amp;nbsp;Metern in Ost-West-Richtung. Sie erhielt den Namen &amp;#039;&amp;#039;Zer Heiden&amp;#039;&amp;#039;, nach der Heidelandschaft, in der sie damals errichtet worden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kernburg bestand zunächst aus einem, in damaliger Zeit für rheinische Wasserburgen üblichen [[Wohnturm]] und hatte in der Grundfläche die Maße 11,50&amp;amp;nbsp;mal&amp;amp;nbsp;10&amp;amp;nbsp;Meter bei einer Mauerdicke von zwei Metern im unteren Bereich und einer Höhe  von etwa 20&amp;amp;nbsp;Metern bis zur Dachspitze. Der Wohnturm war aus [[Bruchstein]] und besaß vier Geschosse. Der [[Hocheingang]] befand sich an der Südseite des ersten Geschosses und war nur über eine schmale Leiter zu erreichen. Von der Südseite führte eine [[Zugbrücke]] zur Vorburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Vorburg war an ihrer Ost-, Süd- und Westseite durch starke Gebäudemauern mit einem [[Wehrgang]] [[Befestigung|befestigt]]. Im Norden blieb sie zur Kernburg hin offen. An der Westseite führte eine Zugbrücke über den etwa 20&amp;amp;nbsp;Meter breiten Burggraben hinaus ins Land.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa hundert Jahre nach Fertigstellung erhielt die Kernburg Anfang bis Mitte des 15. Jahrhunderts eine Umwehrung in Form von [[Zwinger (Architektur)|Zwingermauern]] mit Wehrgang und vorstehenden Mauertürmen an den vier Ecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einführung von Pulverwaffen brachte gegen Mitte des 16. Jahrhunderts das Aus für burgenartigen Befestigungen. Wie viele andere Burgen war auch das Haus Heyden etlichen Zerstörungen ausgesetzt. Die letzten Beschädigungen zu Beginn des Dreißigjährigen Krieges waren so nachhaltig, dass man die Ruine nicht wieder aufbaute. Doch die erste Vorburg wurde immer wieder aufgebaut. Im Jahr 1656 kam sogar eine weitere hinzu. Damit wuchsen die Ausmaße des Burggeländes auf 78&amp;amp;nbsp;Meter in West-Ost- und 107&amp;amp;nbsp;Meter in Nord-Süd-Richtung an. Ob mit der Erweiterung auch eine Verlagerung des Burggrabens um die neue Vorburg verbunden war, ist nicht überliefert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.castles.nl/haus-heyden-castle Kurzinformation und Fotos] (englisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.nattlerarchitekten.de/architektur-stadtplanung/sanierung-denkmalpflege/wohnen-im-wasserschloss-aachen/ Informationen zur Restaurierung 2001–2003]&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=http://www.packbierpeter.de/joomla/images/pdf/heyden.pdf |titel=Eine Bearbeitung der Schrift: H. J. Gross, Geschichte des Ländchens zur Heiden |zugriff=2016-02-01 |format=PDF}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Gustav Grimme: &amp;#039;&amp;#039;Burgen um Aachen. Band 1: Schlösser, Burgen und Gutshöfe am Stadtrand&amp;#039;&amp;#039;. Siemes, Aachen 1938, S. 67–73.&lt;br /&gt;
* Erhard Haak: &amp;#039;&amp;#039;Die ehemalige Wasserburg Heyden. Sitz der Herren des Heydener Ländchens&amp;#039;&amp;#039;. Selbstverlag, Aachen 2004.&lt;br /&gt;
* [[Karl Emerich Krämer]]: &amp;#039;&amp;#039;Burgen in und um Aachen&amp;#039;&amp;#039;. 1. Auflage. Mercator, Duisburg 1984, ISBN 3-87463-113-3, S. 26–28.&lt;br /&gt;
* Johann Jakob Michel: &amp;#039;&amp;#039;Die Jülicher Unterherrschaft Heiden&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Aachener Geschichtsverein#Zeitschrift des Aachener Geschichtsvereins (ZAGV)|Zeitschrift des Aachener Geschichtsvereins]]&amp;#039;&amp;#039; (ZAGV), Nr. 5, 1883, S. 241–264.&lt;br /&gt;
* Edmund Renard: &amp;#039;&amp;#039;Rheinische Wasserburgen&amp;#039;&amp;#039;. Cohen, Bonn 1922.&amp;lt;!--Seitenangabe fehlt--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Heribert Reiners]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler des Landkreises Aachen&amp;#039;&amp;#039;. Band 9, Abt. 2, Nachdruck der Ausgabe von 1912. Schwann, Düsseldorf 1981, ISBN 3-590-32111-3, S.&amp;amp;nbsp;127–132.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=|NS=50/50/40.55661/N|EW=6/3/28.567286/E|type=landmark|region=DE-NW}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7567697-7|VIAF=247420084}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Güter, Herrenhäuser, Burgen und Schlösser in der Städteregion Aachen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Heyden}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burgruine in der Städteregion Aachen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wasserburg in der Städteregion Aachen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Aachen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in Aachen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut im 14. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aachen im 14. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Richterich]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Trollflöjten</name></author>
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