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	<title>Haus Heven - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Heinrich Kämpchen: + karte</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;+ karte&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Haus Heven, Querenburg, Juli 2013.jpg|mini|Haus Heven im Jahr 2013]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Adelshäuser im Amt Bochum.jpg|mini|Die Adelssitze und Rittergüter im Amt Bochum mit einer Einzeichnung von Haus Heven]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Haus Heven&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein ehemaliges [[Rittergut]] am Ufer des [[Oelbach]]s im [[Bochum]]er Stadtteil [[Querenburg]]. Es befindet sich im Gerlach-von-Heven-Weg und wird heute als privat bewirtschafteter Bauernhof genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 11.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert zum Besitz der [[Kloster Werden|Abtei Werden]] gehörend, wurde der damalige große [[Gutshof|Hof]] im [[Urbar (Verzeichnis)|Urbar]] des [[Kloster]]s als „suyta Hevinne“&amp;lt;ref name=&amp;quot;koetzschke1-153&amp;quot; /&amp;gt; erstmals urkundlich erwähnt. Später wurde er durch die Werdener [[Abt|Äbte]] als [[Lehnswesen|Lehen]] an [[adel|adlige]] [[Dienstmann]]en vergeben. Im Jahr 1344 war der Lehnsnehmer mit Henrici de Lutzelowe ein Angehöriger der Familie von Lüttelnau, deren Stammsitz ein [[Ritter]]&amp;lt;nowiki&amp;gt;gut&amp;lt;/nowiki&amp;gt; im heutigen [[Essen]]er Stadtteil [[Kettwig]] war, an den noch der [[Kattenturm Essen|Essener Kattenturm]] erinnert. Nach dem nahe gelegenen Dorf nannten sich die Ritter später auch „[[Heven (märkisches Adelsgeschlecht)|von der Hevene]]“ und bauten den Hof zu einer [[Wasserburg (Gebäude)|Wasserburg]] aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Anwesen kam zu Beginn des 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts an die [[Vaerst (Adelsgeschlecht)|Herrn von Vaerst]] (auch „von dem Vorste“ genannt), zu deren Besitz auch das [[Haus Kallenberg|Rittergut Kallenberg]] bei Kirchende gehörte. Damals wurde Haus Heven ausdrücklich als Burg erwähnt, zu der eine Mühle gehörte. Nachdem die [[Vifhusen (westfälisches Adelsgeschlecht)|Ritter von Vifhusen]] vorübergehend auf dem Gut saßen, gelangte es erst an die „vom Holte“ und ab 1527 an die Ritter von Elverfeld, die das Lehen bis 1627 innehatten. Im Jahr 1629 wurde wieder ein Mitglied der Familie von Vaerst damit belehnt: Conrad von Vaerst zum Callenberg. Sein Nachfahr, der [[Freiherr]] Ludolf Bernhard von Vaerst, verkaufte Haus Heven am 25.&amp;amp;nbsp;März 1747 für 46.800&amp;amp;nbsp;[[Reichstaler]] an Wilhelm Ludolf von Boenen zu [[Schloss Berge|Berge]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem es kurzzeitig im Besitz der Freiherren [[Recke (Adelsgeschlecht)|von der Recke]] gewesen war, kam es über Mitglieder der Familie von Boenen an die [[Graf]]en von [[Westerholt (Adelsgeschlecht)|Westerholt]]-Gysenberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Verzeichnis der zum Gut gehörigen Pertinenzen aus dem Jahr 1816 beschreibt das Wohnhaus des Anwesens als ein Gebäude, das „mäßig aufgeführt“ war und „kaum noch an den alten Rittersitz erinnern mochte.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;hoefken&amp;quot; /&amp;gt; Der [[Wassergraben]], der die Gutsgebäude umgab, war zu jener Zeit vollständig verschlammt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 2010 wurde das Haus umfassend renoviert. Auf der Rückseite kam eine Mauer hinzu, in fast [[Historismus|historistischem Stil]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Günther Höfken: &amp;#039;&amp;#039;Zur Geschichte des Rittergutes Heven&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Bernhard Kleff]] (Hrsg.) &amp;#039;&amp;#039;Bochumer Heimatbuch&amp;#039;&amp;#039;. Band 1. Schürmann &amp;amp; Klagges, Bochum 1925, S. 5–9 ([https://www.kortumgesellschaft.de/id-1-heimatbuch-1925-zur-geschichte-des-rittergutes-heven.html online]).&lt;br /&gt;
* Albert Ludorff/Franz Darpe: &amp;#039;&amp;#039;Die Bau- und Kunstdenkmäler des Kreises Bochum-Land&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Die Bau- und Kunstdenkmäler von Westfalen&amp;#039;&amp;#039;. Band 23). Schöningh, Münster 1907, S. 45.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://wiki.genealogy.net/Haus_Heven Haus Heven im GenWiki]&lt;br /&gt;
* {{Ebidat |ID=4887 |Name= |Autor=Stefan Eismann |Abruf=2021-08-25}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;koetzschke1-153&amp;quot;&amp;gt;[[Rudolf Kötzschke]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Urbare der Abtei Werden&amp;#039;&amp;#039;. Band 1. Droste, Düsseldorf 1906, S. 153.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;hoefken&amp;quot;&amp;gt;Zitiert nach G. Höfken: &amp;#039;&amp;#039;Zur Geschichte des Rittergutes Heven&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=51/27/19.31/N |EW=07/17/05/E |type=landmark |region=DE-NW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Herrenhaus in Bochum|Heven]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rittergut in Nordrhein-Westfalen|Heven]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen (Bochum)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk des Adelsgeschlechts Westerholt|Heven]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Bochum]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Heinrich Kämpchen</name></author>
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