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	<title>Haus Hermannsberg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Haus_Hermannsberg&amp;diff=1354366&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bisam am 25. Dezember 2025 um 18:26 Uhr</title>
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		<updated>2025-12-25T18:26:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|erläutert das sächsische Weingut mit Kulturdenkmal. Zum Nahe-Weingut mit Kulturdenkmal siehe [[Gut Hermannsberg]].}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Haus Hermannsberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein denkmalgeschütztes&amp;lt;ref&amp;gt;{{Denkmaldatenbank des Landes Sachsen|08950213|Abruf=2021-03-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Weingut im Stadtteil [[Oberlößnitz]] der sächsischen Stadt [[Radebeul]]. Es liegt in der [[Weinbergstraße (Radebeul)|Weinbergstraße]] 34/34a unterhalb des namensgleichen Weinbergs &amp;#039;&amp;#039;Hermannsberg&amp;#039;&amp;#039;; oben im Berg liegt auf der Hangkante eine Bergwarte, die so genannte [[Cikkurat]] &amp;#039;&amp;#039;(Schnecke im Weinberg).&amp;#039;&amp;#039; Der Weinberg &amp;#039;&amp;#039;Radebeuler Hermannsberg&amp;#039;&amp;#039; aus verwittertem [[Syenit]] gehört zur Einzellage [[Radebeuler Goldener Wagen]] und liegt innerhalb des Denkmalschutzgebiets &amp;#039;&amp;#039;[[Historische Weinberglandschaft Radebeul]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmaltopo&amp;quot;&amp;gt;{{BibISBN|9783867290043| Seite= 300 sowie beiliegende Karte}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:20081023265DR Radebeul Weingut Herrmannsberg 3 Herren.jpg|mini|Haus Hermannsberg, dahinter [[Haus Friedeborn]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits zu DDR-Zeiten, spätestens 1973, wurde Haus Hermannsberg zum [[Liste der Denkmale der Kulturgeschichte in Radebeul#Denkmale der Architektur|Denkmal der Architektur in Radebeul]] erklärt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Radebeul Hermannsberg von Cikkurat.jpg|mini|hochkant|links|Blick von der Cikkurat auf den Weinberg &amp;#039;&amp;#039;Hermannsberg&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Radebeul Haus Hermannsberg1.jpg|mini|Haus Hermannsberg, Tor mit Prellsteinen in der Durchfahrt, links davon ein Reiterstein]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Radebeul Cikkurat.jpg|mini|Der &amp;#039;&amp;#039;Hermannsberg&amp;#039;&amp;#039; mit der [[Cikkurat]]]]&lt;br /&gt;
Der Hauptbau des Weinguts ist ein symmetrisches, siebenachsiges und zweigeschossiges Gebäude, das [[traufständig]] auf der Straßenflucht der Weinbergstraße steht. Es hat ein hohes [[Krüppelwalm]]dach. Mittig ragt ein drei Achsen breiter Dreiecksgiebel in das Dach, ehemals durch [[Akroter]]en geschmückt und heute noch mit einem Rundfenster im Giebelfeld. Beidseitig des Giebels findet sich jeweils eine Giebelgaube. Vor den durch eine Verdachung zusammengefassten mittleren drei Fenstern des Obergeschosses der Straßenansicht hängt ein auskragender, hölzerner [[Balkon]], darunter befindet sich der Hauseingang. Die Erdgeschossfassaden tragen Rebspaliere. Auf der Hofseite befindet sich eine [[Freitreppe]] mit einem kreuzgratgewölbten Bogen, die zur Tür im Erdgeschoss führt. Zu dem Gebäude gehört ein großer Gewölbekeller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Obergeschoss des Kernbaus sind dem Festsaal zwei durch eine Fachwerkwand getrennte Räume vorgelagert. Bei der letzten Restaurierung fanden sich an den Wänden [[barock]]e Fassungen, die aufwendig restauriert wurden. Die einzelnen Wandelemente tragen auf einer altrosa Wand aus [[Illusionsmalerei]] hergestellte, hellblaue Profile mit grauen Schattenrücklagen, die Wand- und Sockelspiegel einfassen. In den Wandspiegeln befinden sich aufgemalte Girlanden. Die schmalen [[Supraporte]]-Felder enthalten einfache Landschaftsszenerien. Diese Wandmalereien im [[Chinoiserie]]-Stil entstanden etwa zur selben Zeit wie die Fassadenfresken von [[Schloss Pillnitz]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;3herren&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.weingutdreiherren.de/index.php?geschichte |text=Geschichte des neuen Weinguts &amp;#039;&amp;#039;Drei Herren&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20080504160147}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Damit handelte es sich wohl um die Sommerwohnung des Gutsbesitzers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beidseitig des Kernbaus stehen angebaute Flügelbauten mit flacheren [[Satteldach|Satteldächern]]. An den rechten, fünfachsigen Flügel auf der Ostseite ist rechtwinklig dazu noch ein weiteres Nebengebäude angesetzt. Gleich daneben führt zwischen Haus Hermannsberg und dem benachbarten [[Haus Friedeborn]] ein [[Hohlweg]] auf den Berg. Der linke Flügelbau steht wie der Hauptbau mit seinen sechs Achsen entlang der Straße. Auf der linken Seite befindet sich ein großes, stichbogiges Wirtschaftstor, vor dem sich ein [[Aufsteighilfe|Reiterstein]] erhalten hat. Die Tür rechts neben dem Tor wird durch eine Dreiecksgiebelverdachung geschützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Auf einer Karte von [[Hans August Nienborg]] aus dem Jahr 1714/15 ist an der betreffenden Stelle des &amp;#039;&amp;#039;Ballbergs&amp;#039;&amp;#039; bereits ein Gebäude eingezeichnet, ältester bekannter Besitzer war der Dresdner Ratsherr Klette im Jahr 1735. An Stelle des eingezeichneten fünfachsigen Gebäudes ließ Generalleutnant von Fröden, Besitzer von 1792 bis 1816, um 1800 den heutigen siebenachsigen Mittelbau entstehen, außerdem wurde der linke Wirtschaftsflügel errichtet. Der Mittelbau wurde um 1850 vom Kaufmann Christian Heinrich von Mangelsdorf, Besitzer von 1831 bis 1855, um den rechten Anbau erweitert und wahrscheinlich auch um den Dreiecksgiebel in der Frontmitte zur Straße ergänzt, auch erhielt er sein spätklassizistisches, villenartiges Aussehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1857 kaufte der Zwickauer Stadtrat, Gutsbesitzer und Forstinspektor des königlichen [[Burg Wiesenburg|Kammerguts Wiesenburg]], Carl Friedrich Rau, das Weingut als Altersruhesitz. Sein Sohn Hermann Alfred&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Georg Wulff et al. (Red.) |Hrsg=verein für denkmalpflege und neues bauen radebeul&amp;lt;!-- schreibt sich tatsächlich alles klein--&amp;gt; |Titel=Winzerhäuser in Radebeul |Sammelwerk=Beiträge zur Stadtkultur der Stadt Radebeul |Ort=Radebeul |Datum=2003}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmaltopo&amp;quot; /&amp;gt; Rau gab ihm später seinen heutigen Namen &amp;#039;&amp;#039;Hermannsberg&amp;#039;&amp;#039;. Nach einer anderen Quelle&amp;lt;ref name=&amp;quot;3herren&amp;quot; /&amp;gt; starb Carl Friedrich Raus Erbe und Enkel Paul Hermann Rau&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3938460059}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1889 auf dem Anwesen. Dessen Bruder Carl Alfred Rau soll diesen Teil des größeren &amp;#039;&amp;#039;Weinbergs Ballberg&amp;#039;&amp;#039; ihm zum Gedenken &amp;#039;&amp;#039;Hermannsberg&amp;#039;&amp;#039; und das Anwesen &amp;#039;&amp;#039;Weingut Hermannsberg&amp;#039;&amp;#039; getauft haben. Das Gebäude sollte bis nach 1960 in Familienbesitz bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weinbau wurde aufgrund der Folgen der sächsischen [[Reblauskatastrophe in der Lößnitz|Reblauskatastrophe]] 1907 eingestellt, die ehemaligen Pressräume wurden zur Wohnung umgebaut. Weitere Umbauten geschahen 1887 ([[Gebrüder Ziller]]), 1891 (Bauunternehmung [[F. W. Eisold]]) sowie 1938/1939.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit den 1970er Jahren verfiel das Anwesen immer mehr, 1993 wurde es verkauft und ab 1995 in den folgenden zehn Jahren umfänglich restauriert, auch erhielt es auf der Hauskante zum Hohlweg einen Eckstein („Theatermasken“) vom Radebeuler Bildhauer [[Detlef Reinemer]], einem emeritierten Professor der [[Hochschule für Bildende Künste Dresden]]. Ein Teil der Anlage enthält heute Wohnungen, während der andere Teil wieder ein Weingut beherbergt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heutiges Weingut Drei Herren ==&lt;br /&gt;
[[Datei:20051027065DR Radebeul Weingut Herrmannsberg 3 Herren.jpg|mini|Nebeneinander in der Weinbergstraße: [[Haus Friedeborn]], Weingut „Drei Herren“, [[Nebengebäude zum Landhaus Richard Lange]], [[Haus Lorenz]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:20051027070DR Radebeul Weingut Herrmannsberg 3 Herren.jpg|mini|Dreigesichtiger Kopf am Weingut „Drei Herren“]]&lt;br /&gt;
2002 erworben, wurde 2004 &lt;br /&gt;
das Weingut unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Drei Herren&amp;#039;&amp;#039; von drei „Herren“ neu gegründet und im November 2005 wiedereröffnet: von dem [[Kunsthistoriker]] [[Rainer Beck (Kunsthistoriker)|Rainer Beck]], damals noch Inhaber des Lehrstuhls für Kunstgeschichte an der [[Hochschule für Bildende Künste Dresden]] und familienseits einer Weinbauernfamilie entstammend sowie dem einheimischen Winzer Claus Höhne. Der dritte der ursprünglichen Herren ist inzwischen ausgeschieden, seine Stelle nimmt Antje Wiedemann ein, die [[Sächsische Weinkönigin]] 2003 und [[Deutsche Weinprinzessin]] 2004. Ihr „…mann“ im Namen bestärkte die Gründer, den gewählten Namen beizubehalten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;3herren&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heutige Weingut &amp;#039;&amp;#039;Drei Herren&amp;#039;&amp;#039; nimmt einen Teil der Bauten des &amp;#039;&amp;#039;Hauses Hermannsberg&amp;#039;&amp;#039; einschließlich des alten, großen Gewölbekellers ein. Neben dem Weinverkauf befinden sich dort auch die Wirtschaftseinrichtungen nebst Gärtanks und Abfüllanlagen. Die ehemals herrschaftlichen Räume des Obergeschosses werden für Verkostungen genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In jüngster Zeit wurden 1000 m² Weinbergsmauern saniert und die Terrassen zur Pflanzung vorbereitet, so dass die weitere Aufrebung des Weinbergs gut 100 Jahre nach Aufgabe des Weinbaus wieder möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Weingut, das neben seinem Hausberg auch noch den aus [[Biotit]]-[[Granodiorit]] bestehenden &amp;#039;&amp;#039;[[Sörnewitz (Coswig)|Sörnewitzer]] Taubenheimer Berg&amp;#039;&amp;#039; bewirtschaftet, erhielt mehrfach den [[Bundesehrenpreis]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.wein.de/3479.0.html |text=Winzer des Jahres (Bundesehrenpreise 2011) |wayback=20111221074922}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Es gibt ein Weinrestaurant mit Terrasse und eine Vinothek.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3938460059}}&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|9783941595095}}&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|9783867290043}}&lt;br /&gt;
* [[Theodor Mögling]]: &amp;#039;&amp;#039;[https://books.google.de/books?id=24hhAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA704&amp;amp;dq=mohrenhaus&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=mohrenhaus&amp;amp;f=false Das Neueste im Gebiete der Land- und Forstwirthschaft, so wie deren technischen Nebenfächer; oder gedrängter, systematisch geordneter Auszug aus den Protokollen der Versammlungen deutscher Land- und Forstwirthe vom Jahre 1837–1844.]&amp;#039;&amp;#039; Carl Mäcken’s Verlag, Reutlingen 1846, S. 701–704.&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Georg Wulff et al. (Red.) |Hrsg=verein für denkmalpflege und neues bauen radebeul&amp;lt;!-- schreibt sich tatsächlich alles klein--&amp;gt; |Titel=Winzerhäuser in Radebeul |Sammelwerk=Beiträge zur Stadtkultur der Stadt Radebeul |Ort=Radebeul |Datum=2003 |Online=[http://www.denkmalneuanradebeul.de/publikw.htm Online-Inhaltsverzeichnis]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [http://www.weingutdreiherren.de/index.php?geschichte Geschichte des neuen Weinguts &amp;#039;&amp;#039;Drei Herren&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [http://gaultmillau.de/2017/weinerzeuger/weingut-drei-herren Weingut Drei Herren.] Besprechung im [[Gault-Millau]] (Eine Weintraube seit 2010).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=51/06/38.90/N |EW=13/40/15.66/E |type=landmark |region=DE-SN}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Radebeul]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Winzerhaus in Radebeul]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauensemble in Radebeul]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Eisold (Baumeisterfamilie)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebrüder Ziller]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1710er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1790er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1800er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1830er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Barockbauwerk in Radebeul]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klassizistisches Bauwerk in Radebeul]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk des Eklektizismus in Radebeul]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historische Weinberglandschaft Radebeul]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmal der Kulturgeschichte (Kreis Dresden-Land)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberlößnitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weinbergstraße (Radebeul)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bisam</name></author>
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