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	<title>Haus Heeren - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T04:07:20Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Haus_Heeren&amp;diff=501765&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie, Kleinigkeiten.</title>
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		<updated>2025-11-23T15:25:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie, Kleinigkeiten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Heeren-Sammlung Duncker (5367310).jpg|mini|Haus Heeren um 1862/63, Sammlung [[Alexander Duncker]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Haus Heeren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Schloss Heeren&amp;#039;&amp;#039; genannt, ist ein [[Herrenhaus (Gebäude)|Herrenhaus]] im [[Kamen]]er Stadtteil [[Heeren-Werve]]. Es wurde Anfang des 17. Jahrhunderts von der Familie [[Bodelschwingh (Adelsgeschlecht)|von Bodelschwingh]] / [[Recke (Adelsgeschlecht)|von der Recke]]-Heeren erbaut und befindet sich seit 1679 im Privatbesitz der Familie [[Plettenberg (Adelsgeschlecht)|von Plettenberg-Heeren]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Vorgänger des heutigen Schlosses Heeren war das abgegangene Haus Reck, das 180 m nordwestlich der heutigen Anlage stand. 1178 wurde der [[Ministeriale]] Gerhard von Herne vom [[Grafen von der Mark]] mit dieser Burg belehnt. 1302 ging das [[Lehnswesen|Lehen]] an die [[Dobbe (Adelsgeschlecht)|Herren von Dobbe]]. Am Ende des 14. Jahrhunderts ging der Besitz an die Adelsfamilie von der [[Recke (Adelsgeschlecht)|Recke]] über. Durch die zweimalige Heirat der Erbtochter Catharina von der Recke mit Angehörigen der Familie von Bodelschwingh gelangte Haus Reck an diese Familie. Nach dem Neubau des Schlosses Heeren in unmittelbarer Nachbarschaft wurde Haus Reck aufgegeben und im 17. Jahrhundert abgebrochen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Ebidat |ID=4252 |Name=Reck bei Heeren-Werve |Autor=Stefan Eismann |Abruf=2021-09-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Haus Heeren3.JPG|mini|hochkant|Der quadratische Eckturm von Haus Heeren]]&lt;br /&gt;
Das Herrenhaus stammt aus dem Jahr 1606. Es wurde als [[Barock|frühbarockes]] [[Wasserschloss (Gebäude)|Wasserschloss]] mit einem quadratischen Turm an der Südostecke errichtet. Das Haus wurde 1857 durch einen Anbau mit [[polygon]]alem Erkerturm nach Osten hin erweitert. Die den rechteckigen, zweigeschossigen Putzbau umgebende [[Gräfte]] führt noch heute Wasser. Der Burgbau ist auf einem Eichenpfahlrost gegründet. Eine Dreibogen-Brücke verbindet das Herrenhaus mit der [[Vorburg]], die als eine zum Herrenhaus hin offene Dreiflügelanlage errichtet wurde. Das zweigeschossige [[Torhaus]] mit einer rundbogigen Durchfahrt befindet sich im südlichen Gebäude der Vorburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Herrensitz gehörten 1910 unmittelbar 12 ha Land.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Güter-Adressbuch der Provinz Westfalen. Verzeichnis sämtlicher Güter. Nach amtlichen Quellen und auf Grund direkter Angaben bearbeitet&amp;#039;&amp;#039;. Handbuch der Königlichen Behörden. I. Regierungsbezirk Münster, Kreis Lüdinghausen, in: &amp;#039;&amp;#039;Niekammer’s Güteradressbücher&amp;#039;&amp;#039;, Band X, 1. Auflage, Verlag Paul Niekammer, Stettin 1909, [https://sammlungen.ulb.uni-muenster.de/hd/content/pageview/7073227 S. 252 f.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Bekanntester Grundbesitzer war Friedrich von Plettenberg-Heeren, verheiratet mit Ehrengard von Krosigk-Rathmannsdorf. Das Ehepaar hatte sieben Kinder, von denen u. a. die älteren Töchter &amp;#039;&amp;#039;auf Heeren&amp;#039;&amp;#039; heirateten, Ehrengard Freiin von Plettenberg den späteren Minister Lutz Graf Schwerin von Krosigk, Bertha den Politiker [[Friedrich Karl von Zitzewitz-Muttrin|Friedrich-Karl von Zitzewitz-Muttrin]], Anna-Luise den Gutsherrn Friedrich von Trotha-Hecklingen und Minette den Pflanzer Vollrat von Krosigk aus Hohenerxleben ehelichten. Letztgenannte lebten jahrzehntelang in Angola.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nacherbe des Hauses Heeren wurde [[Wilhelm-Adolf Graf von Plettenburg-Heeren]] (1902–1950). Nur er trug den [[Adelstitel]] eines [[Graf]]en.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hans Friedrich von Ehrenkrook]], Friedrich Wilhelm Euler, [[Jürgen von Flotow]], Walter von Hueck: &amp;#039;&amp;#039;Genealogisches Handbuch der Gräflichen Häuser&amp;#039;&amp;#039;, A (Uradel), Band III, Band 18 der Gesamtreihe [[Genealogisches Handbuch des Adels|GHdA]], C. A. Starke, Glücksburg/Ostsee 1958, S. 322 f. {{ISSN|0435-2408}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese [[Primogenitur]] galt ebenso bei seinem ältesten Sohn Friedrich Graf von Plettenberg-Heeren (1931–2018), er war das erste Kind aus der Ehe des Wilhelm-Adolf mit Emilie Gräfin Eckbrecht von Dürckheim-Montmartin. Friedrich erbte zunächst den Besitz [[Haus Hilbeck]]. Nachfolgend erhielt er [[Schloss Sandfort]], in Bestimmung durch Gräfin Rena vom Hagen-Sandfort.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.heimatverein-olfen.de/arbeitskreise/geschichte/vom-hagen/ Renata (Rena) Erica Gräfin vom Hagen adoptierte Friedrich Graf von Plettenberg-Heeren. Adelsrechtliche Anerkennung 28. Mai 1963.], in: Heimatverein Olfen e. V. 2023. Vgl. [https://sandfort5.de/heimat-herkunft/ Friedrich Graf vom Hagen-Plettenberg († 2018)]&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine jüngeren Brüder erhielten andere Güter, Weuspert ging an Christoph, Johann-Adolf übernahm Bamenohl. Der älteste Bruder Jobst-Henrich (Henner) Freiherr von Plettenberg (1933–2022) wurde Landwirt und betreute den Besitz Haus Heeren.&amp;lt;ref&amp;gt;Carsten Janecke: &amp;#039;&amp;#039;Der Schlossherr ist tot: Ein Abschied von Henner von Plettenberg&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Hellweger Anzeiger&amp;#039;&amp;#039;, [https://www.hellwegeranzeiger.de/kamen/der-schlossherr-ist-tot-ein-abschied-von-henner-von-plettenberg-w1769553-p-1000626237/ 6. Juli 2022], Zeitungsverlag Rubens GmbH &amp;amp; Co. KG., Unna 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als barocker Herrensitz des früheren Landadels präsentiert sich Haus Heeren mit Herrenhaus und Vorburg in einer seltenen architektonischen Geschlossenheit und in einem erfreulich guten baulichen Zustand. Es dient immer noch seinem ursprünglichen Zweck als Wohnhaus der Familie von Plettenberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Juni 2014 bietet man im Schloss, nach einer Renovierung, unter anderem Räumlichkeiten für Trauungen und Seminare an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [https://digital.zlb.de/viewer/image/14779821_05/153/ Text aus 1862/63 zu Haus Heeren in der Sammlung Alexander Duncker], in: [[Zentral- und Landesbibliothek Berlin]]&lt;br /&gt;
* Karl-Heinz Stoltefuß: &amp;#039;&amp;#039;Heeren-Werve. Landschaft-Siedlung-Bauern-Adel. Ein Beitrag zur Ortsgeschichte der Gemeinde Heeren-Werve.&amp;#039;&amp;#039; Selbstverlag, Kamen 2014, ISBN 978-3-00-041739-9.&lt;br /&gt;
* Karl Heinz Stoltefuß: &amp;#039;&amp;#039;Haus Heeren&amp;#039;&amp;#039; ([[Westfälische Kunststätten]], Heft 103). Hrsg. Westfälischer Heimatbund. In Verbindung mit dem Westfälischen Amt für Denkmalpflege/[[Landschaftsverband Westfalen-Lippe]], Münster 2006. {{ISSN|0930-3952}} {{DNB| 983635749}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons}}&lt;br /&gt;
* [http://schloss-heeren.de/ Haus Heeren offizielle Internetpräsenz]&lt;br /&gt;
* [http://westfalen-adelssitze.de/heeren.html Haus Heeren auf westfalen-adelssitze.de]&lt;br /&gt;
* [http://wiki-de.genealogy.net/Haus_Heeren Haus Heeren] im [[GenWiki]]&lt;br /&gt;
* [http://grosse-drenkpohl.de/haus-heeren/ Fotogalerie]&lt;br /&gt;
* {{LWLGDK|254109|Regional bedeutsamer Kulturlandschaftsbereich 524 Haus Heeren (Kamen)}}&lt;br /&gt;
* {{LWLGDK|270411|Schlosspark auf Haus Heeren}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=51/35/6.2/N |EW=07/42/36.3/E |type=landmark |region=DE-NW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Kamen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wasserschloss in Nordrhein-Westfalen|Heeren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk des Adelsgeschlechts Plettenberg|Heeren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk des Adelsgeschlechts Recke|Heeren]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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