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	<title>Haus Gotendorf - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Haus_Gotendorf&amp;diff=2328374&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Jbergner: /* Geschichte */</title>
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		<updated>2021-07-27T13:59:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Haus Gotendorf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; liegt im Stadtteil [[Niederlößnitz (Radebeul)|Niederlößnitz]] der sächsischen Stadt [[Radebeul]], in der [[Karlstraße (Radebeul)|Karlstraße]]&amp;amp;nbsp;4, benannt nach dem Hauseigentümer von 1910 [[Alfred N. Gotendorf]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmalliste&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Adreßbuch für Dresden und seine Vororte 1910, Teil VI. Niederlößnitz, S.&amp;amp;nbsp;354.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das aus den 1870er Jahren stammende Wohnhaus ist eine „der aufwendigsten Villen der Gegend“,&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmaltopo&amp;quot;&amp;gt;{{BibISBN|9783867290043|Seite=168 f}}&amp;lt;/ref&amp;gt; die ebenso wie die [[Villa Dorothee]], [[Haus Herbig]] oder [[Karl May]]s [[Villa Shatterhand]] als [[Neorenaissance|italianisierende Renaissance]] stilisiert wird.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3422030433| Seite=739}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Radebeul Haus Gotendorf.jpg|mini|Haus Gotendorf]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Radebeul Haus Gotendorf Details.jpg|mini|Haus Gotendorf, Details]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Die mitsamt der [[Einfriedung]] unter [[Denkmalschutz]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmalliste&amp;quot;&amp;gt;{{Denkmaldatenbank des Landes Sachsen|08950648|Abruf=2021-03-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; stehende [[Villa]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmalliste&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmaltopo&amp;quot; /&amp;gt;, auch als [[Mietvilla]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmaltopo&amp;quot; /&amp;gt; klassifiziert, ist ein zweigeschossiges Wohngebäude auf einem flachen Sockel und mit einem [[Pyramidenstumpf]]dach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der symmetrisch angeordneten, vierachsigen Straßenansicht steht ein zweiachsiger [[Mittelrisalit]]. In diesem finden sich [[Pilaster|Eckpilaster]], vor denen im Obergeschoss annähernd vollplastische [[Atlant]]en stehen. Die Fenster im Risalit sind, im Gegensatz zu den sonst rechteckigen Fenstern, rundbogig. An den Schmalseiten des Risalits lassen Schmalfenster weiteres Licht in die Räume.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der linken Nebenansicht steht ein einachsig hervortretender Treppenhausvorbau mit dem Hauseingang, im Inneren befindet sich eine gewendelte Treppenanlage. Auf der Gebäuderückseite steht ein massiver polygonaler [[Standerker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fassaden des Putzbaus werden durch [[Gesims]]e gegliedert. Unter dem Dachgesims sowie dem Geschossgesims im Risalit finden sich [[kragstein]]ähnliche Elemente (Kraggesims, ähnlich dem [[Zahnschnitt]]). Die Fenster werden durch [[Gewände|Sandsteingewände]] eingefasst und durch horizontale [[Verdachung]]en geschützt, im Erdgeschoss mit [[Ädikula|Ädikulä]] im Stil italienischer Renaissance.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Häusername]] ist auf der Schauseite zur Straße im Mittelrisalit direkt unter dem Dach angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einfriedung erfolgt durch Lanzettzaunfelder zwischen Pfeilern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Für das für den Restaurateur Carl Traugott Fritzsche zu errichtende Wohnhaus wurde der Bauantrag im Mai 1876 eingereicht; dessen Genehmigung erfolgte im folgenden August. Die Unterlagen zur Baurevision vom September 1878 waren an die „Grundstücksbesitzerin Frau R., verehelichte Elb“ ausgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1895 wohnte dort E. F. von Süßmilch-Hörnig, königlich-sächsischer Divisions-[[Auditeur (Militär)|Auditeur]] a.&amp;amp;nbsp;D. und königlicher Friedensrichter.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://digital.slub-dresden.de/werkansicht/dlf/88652/111/0/ Adreßbuch und Wohnungs- und Geschäftshandbuch der Lößnitzortschaften, folgende Gemeinden umfassend: Kötzschenbroda mit Ortstheil Fürstenhain, Niederlößnitz, Naundorf, Zitzschewig und Lindenau, sowie Radebeul, Serkowitz, Oberlößnitz und die Bewohner des Lößnitzgrundes. Kötzschenbroda 1895. S. 53.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1901 wurde auf der Gebäuderückseite ein kleiner Anbau erstellt. Von 1901 oder 1902 an bis 1910 wohnte dort Alfred N. Gotendorf, der als Sammler und Mäzen von 1912 bis 1914 die Herausgabe der acht Bände der &amp;#039;&amp;#039;Bibliotheca Germanorum erotica &amp;amp; curiosa&amp;#039;&amp;#039; von [[Hugo Hayn]] ermöglichte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Frank Andert |hrsg= |url=https://www.apotheke-radebeul.de/fileadmin/user_upload/doc/apothekenspiegel/Koetzschenbrodaer_Geschichten_110.pdf |format=pdf |titel=Ein Denkmal deutsch-amerikanischen Gelehrtenfleißes | titelerg=Teil 110 |werk=Kötzschenbrodaer Geschichten |seiten= |datum=2021-07 |zugriff=2021-07-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1915 gehörte das Haus Margarethe von Carnap-Quernheimb&amp;lt;ref&amp;gt;Laut Adressbuch von Dresden und Vororten. 1915. Teil VI, S. 360.&amp;lt;/ref&amp;gt; geb. Fritzsche,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.einegrossefamilie.de/egf/abfrage.pl?aktion=person_zeigen&amp;amp;person_id=10650&amp;amp;sprache=de Karl von Carnap-Quernheimb, ♂, Kapitän.] Abgerufen am 27. April 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt; die dort mit ihrem Mann, dem Kapitän a.&amp;amp;nbsp;D. Karl von [[Carnap (Adelsgeschlecht)|Carnap-Quernheimb]], lebte. 1920 hatte sich dort Marie Erlwein eingemietet, die Witwe des 1914 verunfallten Dresdner Stadtbaurats [[Hans Erlwein]].&amp;lt;ref&amp;gt;Adressbuch Radebeul 1920, S. 334.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|9783867290043}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Frank Andert |hrsg= |url=https://www.apotheke-radebeul.de/fileadmin/user_upload/doc/apothekenspiegel/Koetzschenbrodaer_Geschichten_110.pdf |format=pdf |titel=Ein Denkmal deutsch-amerikanischen Gelehrtenfleißes | titelerg=Teil 110 |werk=Kötzschenbrodaer Geschichten |seiten= |datum=2021-07 |zugriff=2021-07-27}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|3=S}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=51/06/47/N |EW=13/38/02.75/E |type=landmark |region=DE-SN}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Radebeul]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Villa in Radebeul|Gotendorf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1870er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neorenaissancebauwerk in Radebeul]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmal der Kulturgeschichte (Kreis Dresden-Land)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Niederlößnitz (Radebeul)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Jbergner</name></author>
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