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	<title>Haus Friedland - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T02:59:26Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Haus_Friedland&amp;diff=1457411&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie.</title>
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		<updated>2026-02-14T11:20:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Haus Friedland&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, im frühen 20. Jahrhundert auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Villa Friedland&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ist ein ehemaliges Weinbergsgebäude in der [[Bennostraße (Radebeul)|Bennostraße]] 11 im Stadtteil [[Oberlößnitz]] der sächsischen Stadt [[Radebeul]]. Das mitsamt Anbau, Seiten- und Hintergebäude, Toranlage und Garten unter [[Denkmalschutz]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Denkmaldatenbank&amp;quot;&amp;gt;{{Denkmaldatenbank des Landes Sachsen|08950203|Abruf=2021-04-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; stehende Gebäude aus dem Jahr 1773 wurde um 1876 durch die [[Gebrüder Ziller]] umgestaltet beziehungsweise aufgestockt.&lt;br /&gt;
[[Datei:Radebeul Haus Friedland.jpg|mini|Haus Friedland, von der Friedlandstraße aus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Haus Friedland&amp;#039;&amp;#039; liegt im [[Denkmalschutzgebiet]] &amp;#039;&amp;#039;[[Historische Weinberglandschaft Radebeul]]&amp;#039;&amp;#039; und ist ein „Zeugnis für den jahrhundertelangen Weinbau in der Lößnitz, baugeschichtlich und ortsgeschichtlich von Bedeutung“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Denkmaldatenbank&amp;quot; /&amp;gt; Es stand bereits [[Liste der Denkmale der Kulturgeschichte in Radebeul|zu DDR-Zeiten unter Denkmalschutz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:20180929165DR Radebeul-Oberlößnitz Bennostraße 11 Haus Friedland.jpg|mini|Haus Friedland]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Radebeul Haus Friedland1.jpg|mini|Haus Friedland, von Westen aus]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Radebeul Haus Friedland Westseite 01.JPG|mini|Haus Friedland, Westseite]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Radebeul Haus Friedland Nebengebäude.jpg|mini|Haus Friedland, Tor und Nebengebäude]]&lt;br /&gt;
Das zweigeschossige Wohnhaus mit [[Mansarddach]] und [[Dachgaube|Giebelgauben]] steht [[Dachtraufe|traufseitig]] in der Flucht der Bennostraße, es hat dort eine Breite von fünf Fensterachsen, die im Obergeschoss mit Klappläden sowie Flachgiebelverdachungen auf [[Konsole (Architektur)|Konsolen]] versehen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinter dem Baukörper schließt sich ein etwas jüngerer, ebenfalls zweigeschossiger [[Gebäudeflügel]] an, der auf der linken Seite um eine Fensterachse hervortritt. Der Putzbau ist im Obergeschoss großenteils verbrettert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rechts im Hof steht ein zweigeschossiges Nebengebäude, an das sich ein eingeschossiges Hintergebäude mit [[Krüppelwalm]]dach anschließt. Die Grundstückseinfassung besteht aus Bruchstein, die Toranlage aus Sandstein. Über dem hofseitigen Hauseingang befindet sich eine Tafel mit der Inschrift „28.{{nnbsp}}August 1843–1892“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:20180929170MDR Radebeul-Oberlößnitz Bennostraße 11 Haus Friedland.jpg|mini|Haus Friedland mit Nebengebäude]]&lt;br /&gt;
Auf einer Karte von [[Hans August Nienborg]] von 1714/15 ist der Weinberg bereits eingezeichnet, nebst einem Haus mit Nebengelass im Besitz eines Herrn Fuchs. Der sich in den Folgejahren im Besitz unterschiedlicher Personen befindliche Weinberg gehörte wohl als verstreut liegendes Teilstück zu anderen Weingütern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heutige Weinbergsgebäude in der Flucht der Bennostraße wurde wohl 1773 errichtet, im Eigentum des Dresdner Kaufmanns Johann Martin Kühn. Dieser kaufte zu jener Zeit mehrere Oberlößnitzer Weinberge, ging jedoch später Konkurs. Um 1800 war das Anwesen im Besitz des Oberrittmeisters [[Carlowitz (Adelsgeschlecht)|v.{{nnbsp}}Carlowitz]], der 1813 in einer Notiz das [[Haus Lorenz]] in der Weinbergstraße 28 als Neubau erwähnte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Georg Wulff; et al. (Red.) |Hrsg=verein für denkmalpflege und neues bauen radebeul&amp;lt;!-- schreibt sich tatsächlich alles klein--&amp;gt; |Titel=Winzerhäuser in Radebeul |Sammelwerk=Beiträge zur Stadtkultur der Stadt Radebeul |Ort=Radebeul |Datum=2003 |Online={{Webarchiv |wayback=20210117054235 |url=http://www.denkmalneuanradebeul.de/publikw.htm |text=Online-Inhaltsverzeichnis}} }}&amp;lt;/ref&amp;gt; „Ohne jeden Zweifel“&amp;lt;ref name=&amp;quot;fuchs-und-hase&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Frank Andert |url=http://www.vorschau-rueckblick.de/2012/01/das-haus-von-fuchs-und-hase/ |titel=Das Haus von Fuchs und Hase; und was Karl May damit zu tun hat |werk=Vorschau &amp;amp; Rückblick; Monatsheft für Radebeul und Umgebung |hrsg=Radebeuler Monatshefte e.{{nnbsp}}V. |datum=2012-01 |abruf=2012-01-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; handelte es sich dabei um den sächsischen Offizier [[Carl Adolf von Carlowitz]] (1771–1837), der es später in russischen und preußischen Diensten zum Generalleutnant bringen sollte. Die eigentliche Eigentümerin war wohl seine junge, 1797 angetraute Ehefrau Maria Josepha geb. Gräfin [[Pötting von Persing|von Pötting und Persing]] (1775–1834),&amp;lt;ref&amp;gt;{{Säbi|Roman Töppel|116456272|Carl Adolf von Carlowitz}}&amp;lt;/ref&amp;gt; die das Anwesen 1799 erwarb. Das Ehepaar erwarb bis 1801 drei Weinberge in der [[Lößnitz (Landschaft)|Lößnitz]] zur Eigenversorgung von [[Schloss Kuckuckstein]]. Maria Josepha hielt sich gern und häufig auf diesem Anwesen auf, auch mehrere Kinder des Paars wurden dort geboren. Als im Mai 1813 russische und preußische Soldaten [[Marodeur|marodierend]] durch die Lößnitz zogen, verschonten sie die Besitztümer der erklärten Napoleongegner v.{{nnbsp}}Carlowitz. „Auch der Name ‚Friedland‘ scheint aus der Carlowitz-Ära herzurühren.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;fuchs-und-hase&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1838 im Besitz der Carlowitz-Familie gelangte das Anwesen über einen Zwischeneigentümer Anfang der 1840er Jahre an den Mediziner [[Carl Friedrich Haase]] (1788–1865). Während die Radebeuler Häuserkartei von Reuter das Jahr 1844 angibt, vermutet Andert, dass sich die angebrachte Inschrift „28.&amp;amp;nbsp;August 1843–1892“ genau auf diesen Besitzwechsel bezieht,&amp;lt;ref name=&amp;quot;fuchs-und-hase&amp;quot; /&amp;gt; um die nächsten mehr als 90 Jahre im Familienbesitz zu verbleiben. Der die königliche Hebammenschule an der [[Medizinische Akademie Dresden|Königlich Chirurgisch-Medicinischen Akademie]] in Dresden leitende Professor Haase erwarb weitere Flächen und vergrößerte das Anwesen zu einem etwa 4,5&amp;amp;nbsp;Hektar großen Weingut. Bei Hofmann wurde 1853 der 8&amp;amp;nbsp;[[Alte Maße und Gewichte (Sachsen)#Flächenmaße|Acker]] 100&amp;amp;nbsp;[[Quadratrute]]n große Bergbesitz folgendermaßen beschrieben: „… das neue Haase’sche […] Grundstück, dessen Hauptgebäude durch Anbauten sehr verschönert ist, hat im Garten einen kleinen Park nebst schönem Salon.“&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Julius Hofmann: &amp;#039;&amp;#039;Das Meißner Niederland in seinen Naturschönheiten und Merkwürdigkeiten oder das sächsische Italien in den Meißner und Dresdner Gegenden mit ihren Ortschaften. Ein Volksbuch für Natur und Vaterlandsfreunde topographisch historisch und poetisch dargestellt&amp;#039;&amp;#039;. Louis Mosche, Meißen 1853.&amp;lt;/ref&amp;gt; Haase zog sich nach seiner Pensionierung auf seinen Oberlößnitzer Besitz zurück, wo er 1865 auch starb. Das der Familie vererbte Gut erstreckte sich „wohl von der heutigen Nizza- bis hoch zur [[Weinbergstraße (Radebeul)|Weinbergstraße]]“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;fuchs-und-hase&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1876 wurde das Haupthaus umgestaltet und das ursprünglich mit Flachdach versehene, eingeschossige Nebengebäude durch die Gebrüder Ziller aufgestockt. Auch erwarben diese die südliche Hälfte des Anwesens, um das Areal zu erschließen und in elf Villengrundstücke entlang der auf das Haupthaus zulaufenden Friedlandstraße zu parzellieren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;fuchs-und-hase&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2003–2005 wurde &amp;#039;&amp;#039;Haus Friedland&amp;#039;&amp;#039; saniert und das Nebengebäude mit einem [[Walmdach|Walm-]] und [[Mansarddach]] versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Frank Andert |url=http://www.vorschau-rueckblick.de/2012/01/das-haus-von-fuchs-und-hase/ |titel=Das Haus von Fuchs und Hase; und was Karl May damit zu tun hat |werk=Vorschau &amp;amp; Rückblick; Monatsheft für Radebeul und Umgebung |hrsg=Radebeuler Monatshefte e.{{nnbsp}}V. |datum=2012-01 |abruf=2012-01-07 |kommentar=Mit einem Foto von Haus Friedland von um 1940}}&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|9783867290043}}&lt;br /&gt;
* Karl Julius Hofmann: &amp;#039;&amp;#039;Das Meißner Niederland in seinen Naturschönheiten und Merkwürdigkeiten oder das sächsische Italien in den Meißner und Dresdner Gegenden mit ihren Ortschaften. Ein Volksbuch für Natur und Vaterlandsfreunde topographisch historisch und poetisch dargestellt&amp;#039;&amp;#039;. Louis Mosche, Meißen 1853 ([http://books.google.de/books?id=CJMAAAAAcAAJ&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;dq=%22Mei%C3%9Fner+Niederland%22&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=jsaz4AAk1c&amp;amp;sig=yl7wF287IrA4ni5q_qF8tR4jHpg&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=VBHgTNeBNcPJswbLzcXHCw&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result&amp;amp;resnum=1&amp;amp;ved=0CBcQ6AEwAA Online-Version]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=51/06/32.75/N |EW=13/39/55.40/E |type=landmark |region=DE-SN}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Radebeul]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmal der Kulturgeschichte (Kreis Dresden-Land)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Winzerhaus in Radebeul]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Bennostraße (Radebeul)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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