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	<title>Haus Floh - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T04:01:27Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Haus_Floh&amp;diff=2841918&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Alturand am 11. November 2022 um 13:45 Uhr</title>
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		<updated>2022-11-11T13:45:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Haus Floh 03 Friedrichstraße Krefeld.jpg|mini|Haus Floh]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Haus Floh&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Floh’sches Haus&amp;#039;&amp;#039; genannt, ist ein [[Barock|spätbarockes]] [[Patrizier]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;wohnhaus in der Stadtmitte von Krefeld. Es steht auf der Ecke Friedrichstraße/Carl-Wilhelm-Straße und wurde im 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert von dem [[Seidenbaron]] Johann [[Leyen (Seidenweberfamilie)|von der Leyen]] errichtet. Seine Nachfahren empfingen dort hochgestellte Gäste wie den [[Kurköln|Kölner]] [[Kurfürst]]en [[Maximilian Franz von Österreich]], den [[Zar]]en [[Alexander I. (Russland)|Alexander&amp;amp;nbsp;I.]] und den [[Preußen|preußischen]] Prinzen [[Friedrich Wilhelm III. (Preußen)|Friedrich Wilhelm&amp;amp;nbsp;III.]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;knoll&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Johann von der Leyen (1734-1795).jpg|thumb|upright|Der Bauherr Johann von der Leyen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäß den Angaben des späteren Besitzers [[Peter von Loevenich]] in einem Brief vom 2.&amp;amp;nbsp;Oktober 1815&amp;lt;ref name=&amp;quot;kriedtke446-44&amp;quot; /&amp;gt; wurde Haus Floh 1766 als eines der ersten Gebäude der fünften Krefelder Stadterweiterung errichtet. Der Seidenunternehmer Johann von der Leyen (1734–1795) hatte den Krefelder [[Baumeister]] [[Michael Leydel]] beauftragt, für ihn ein Wohnhaus zu bauen. Da jedoch die preußische Baubehörde Neubauten stark reglementierte, musste das Äußere des Hauses vorerst streng schmucklos bleiben. Erst 1776 erhielt das Gebäude bei einer Umgestaltung seine repräsentativen Schmuckelemente. Im 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert galt Haus Floh als das vornehmste aller Patrizierhäuser in der Seidenstadt. Durch Erbgang kam es an die [[Mennoniten]]familie von Loevenich, denn Johanns Tochter Susanna Maria hatte am 14.&amp;amp;nbsp;November 1786&amp;lt;ref name=&amp;quot;schmidt213-anm29&amp;quot; /&amp;gt; ihren Cousin Peter von Loevenich geheiratet. Deren Tochter Maria brachte den Besitz an die Familie ihres Mannes Cornelius Floh, nach dem das Gebäude seinen heutigen Namen erhielt. Die Familie Floh blieb bis 1895 Eigentümerin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert wechselte das Gebäude in städtischen Besitz, ehe es die [[Sparkasse]] kaufte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schulte&amp;quot; /&amp;gt; Diese ließ es 1927 [[restaurierung|restaurieren]] und zu ihren Zwecken umgestalten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;stadtbaukultur17&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] wurde die Friedrichstraße – und damit auch das Haus Floh – 1943 durch Bombentreffer fast vollständig zerstört. Von dem Gebäude stand nur noch die westliche Fassade. Die Sparkasse ließ das Haus 1950&amp;lt;ref name=&amp;quot;schmidt216-anm98&amp;quot; /&amp;gt; jedoch wiederaufbauen. 1959&amp;lt;ref name=&amp;quot;knoll&amp;quot; /&amp;gt; kaufte es die [[Allgemeine Ortskrankenkasse|AOK Krefeld]], die dort seit 1962/63 ihren Sitz hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurzbeschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Haus Floh Krefeld Grundriss.jpg|thumb|Grundriss des Hauses Floh]]&lt;br /&gt;
Das [[Putz (Baustoff)|verputzte]] Eckhaus zeigt die Stilmerkmale des [[Rokoko]]s im Übergang zum [[Klassizismus]]. Seine drei Geschosse erheben sich auf einem quadratischen Grundriss und sind von einem [[Zeltdach]] bedeckt. Die Gebäudeecken sind durch [[Pilaster]] besonders betont. Die beiden straßenseitigen, rund 16&amp;amp;nbsp;Meter&amp;lt;ref name=&amp;quot;anm2&amp;quot; /&amp;gt; breiten Fassaden des Hauses sind durch Fenster mit [[Segmentbogen|Segmentbögen]] als oberem Abschluss in fünf Achsen unterteilt. In der [[Konvexe Fläche|konvex]] ausgebildeten Mittelachse der Westseite befindet sich das rundbogige [[Portal (Architektur)|Portal]] mit [[Haustein]]rahmung, dessen [[Schlussstein]] und [[Zwickel (Architektur)|Zwickel]] [[Akanthus (Ornament)|Akanthusornamente]] besitzen. Darüber liegt der kleine Balkon mit [[Puddelverfahren|schmiedeeisernem]] Gitter, das vergoldete Akanthusblätter besitzt. Zutritt zum Balkon gewährt eine Tür mit kräftiger [[Verdachung]] und Dekoration aus Eichenlaubgehängen. Die mittlere Achse ist auf Dachhöhe durch eine mit [[Feston]]s und Kränzen verzierte [[Kartusche (Kunst)|Kartusche]], die das Wappen derer von der Leyen zeigt, noch einmal besonders betont. Die ihr aufgesetzte Krone ist ein Zeichen dafür, dass der Bauherr Johann von der Leyen am 21.&amp;amp;nbsp;November 1786 von [[Friedrich Wilhelm II. (Preußen)|Friedrich Wilhelm&amp;amp;nbsp;II.]] [[Adel|geadelt]] wurde. Die Westfassade ist samt der Wappenkartusche und dem Balkongitter der einzige Teil des Hauses, welcher der Zerstörung durch Bombentreffer im Zweiten Weltkrieg entging und damit noch original aus dem 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert stammt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die einstige Innenaufteilung sowie die Raumausstattung ist wegen der Kriegszerstörungen nur wenig bekannt. Eine Ausnahme bildet der mit Darstellungen der Künste ausgeschmückten [[Saal (Architektur)|Gesellschaftssaal]], der in den 1950er Jahren im Erdgeschoss des Hauses rekonstruiert wurde. Dessen [[stuck]]ierte Decke zeigt ein [[oval]]es Mittelrund mit einer [[Rosette (Ornamentik)|Rosette]], die von Blütengirlanden umringt ist. Die Wände des Raums sind in Felder aufgeteilt, deren [[ornament]]ale Symbole aus Stuck die Künste versinnbildlichen. Weitere Schmuckelemente sind [[Supraporte]]n und [[Putto|Putten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Eva Brües: &amp;#039;&amp;#039;Krefeld – 1. Stadtmitte&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Die Denkmäler des Rheinlandes.&amp;#039;&amp;#039; Band&amp;amp;nbsp;12). Rheinland-Verlag, Düsseldorf 1967, S.&amp;amp;nbsp;53.&lt;br /&gt;
* Karl Rembert: &amp;#039;&amp;#039;Erbauung des Hauses Friedrichstraße 27.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Die Heimat. Mitteilungen des Vereins für Heimatkunde in Crefeld.&amp;#039;&amp;#039; Band&amp;amp;nbsp;18. 1939, S.&amp;amp;nbsp;271&amp;amp;nbsp;ff.&amp;lt;!-- nicht eingesehen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Clara Bettina Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;Michael Leydel. Ein Architekt bürgerlichen Bauens in der Zeit der Aufklärung.&amp;#039;&amp;#039; Müller und Busmann, Wuppertal 1997, ISBN 3-928766-26-0, S.&amp;amp;nbsp;68–81.&lt;br /&gt;
* Stadt Krefeld: &amp;#039;&amp;#039;Innenstadt entdecken. StadtBauKultur – Krefeld.&amp;#039;&amp;#039; Stadt Krefeld, Krefeld o.&amp;amp;nbsp;J., S.&amp;amp;nbsp;17 ([http://www.immobilienblog-krefeld.de/wp-content/uploads/2012/04/KR_StadtBauKultur_2012.pdf PDF]; 1,5&amp;amp;nbsp;MB).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise und Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;knoll&amp;quot;&amp;gt;Gabriele M. Knoll: &amp;#039;&amp;#039;Tag des Denkmals I: Stadtgarten - Grünflächen mit Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Westdeutsche Zeitung]].&amp;#039;&amp;#039; Ausgabe vom 11.&amp;amp;nbsp;September 2011 ([https://web.archive.org/web/20170125195908/http://www.wz.de/lokales/krefeld/kultur/tag-des-denkmals-i-stadtgarten-gruenflaechen-mit-geschichte-1.762969 online]&amp;lt;!-- Bitte nicht durch Vorlage ersetzen --&amp;gt;).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;schmidt213-anm29&amp;quot;&amp;gt;Clara Bettina Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;Michael Leydel. Ein Architekt bürgerlichen Bauens in der Zeit der Aufklärung.&amp;#039;&amp;#039; 1997, S.&amp;amp;nbsp;213, Anmerkung 29.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;kriedtke446-44&amp;quot;&amp;gt;Vgl. Peter Kriedte: &amp;#039;&amp;#039;Taufgesinnte und großes Kapital: die niederrheinisch-bergischen Mennoniten und der Aufstieg des Krefelder Seidengewerbes&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen des Max-Planck-Instituts für Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; Band 223). 2.&amp;amp;nbsp;Auflage. Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 2007, ISBN 978-3-525-35801-6, S.&amp;amp;nbsp;446, Anm.&amp;amp;nbsp;44 ([http://books.google.de/books?id=pVIBRyV74zoC&amp;amp;pg=PA446 Digitalisat]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;schmidt216-anm98&amp;quot;&amp;gt;Clara Bettina Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;Michael Leydel. Ein Architekt bürgerlichen Bauens in der Zeit der Aufklärung.&amp;#039;&amp;#039; 1997, S.&amp;amp;nbsp;216, Anmerkung 98.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;schulte&amp;quot;&amp;gt;Christina Schulte: &amp;#039;&amp;#039;Der erste Stadtkenner mit Diplom&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Westdeutsche Zeitung&amp;#039;&amp;#039;. Ausgabe vom 6.&amp;amp;nbsp;Januar 2011 ([http://www.wz-newsline.de/mobile/lokales/krefeld/kultur/der-erste-stadtkenner-mit-diplom-1.542435 online]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;stadtbaukultur17&amp;quot;&amp;gt;Stadt Krefeld: &amp;#039;&amp;#039;Innenstadt entdecken. StadtBauKultur – Krefeld.&amp;#039;&amp;#039; o.&amp;amp;nbsp;J., S.&amp;amp;nbsp;17.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;anm2&amp;quot;&amp;gt;Angabe gemäß online verfügbarer Katasterkarte von Krefeld&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=51/20/4.63/N|EW=6/33/41.99/E|type=landmark|region=DE-NW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Krefeld]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rokokobauwerk in Nordrhein-Westfalen|Floh]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut im 18. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Leyen (Seidenweberfamilie)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Alturand</name></author>
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