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	<title>Haus Dönhoff - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T10:55:12Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Haus_D%C3%B6nhoff&amp;diff=761523&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dusdia: /* Geschichte */</title>
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		<updated>2026-01-31T12:07:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Haus Dönhoff&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch bezeichnet als &amp;#039;&amp;#039;Haus Dönhof&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Haus Dönnhof&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DGeschichten1&amp;quot;&amp;gt;Lisa Thiel, Klaus Becker, Hartmut Czeh: &amp;#039;&amp;#039;Denkmäler in Wetter (Ruhr) erzählen Geschichten – Heft 1.&amp;#039;&amp;#039; Heimatverein Wetter (Hg.), pro literatur Verlag, 2006, ISBN 3-86611-295-5. S. 8&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ab dem [[Spätmittelalter]] ein [[Rittersitz|Sitz]] der westfälischen Adelsfamilie [[Dönhoff]] und eine „[[Wasserburg]]“&amp;lt;ref name=&amp;quot;DGeschichten1&amp;quot;/&amp;gt; an der [[Ruhr]] in [[Wengern]], das heute ein Stadtteil von [[Wetter (Ruhr)]] in Nordrhein-Westfalen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte des 19. Jahrhunderts wurden die verfallenden Gebäude abgerissen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DGeschichten1&amp;quot;/&amp;gt; Anschließend wurde auf dem Grundstück ein lang gestrecktes [[Fachwerkhaus]] errichtet, das seit 1985 als [[Baudenkmal]] Nr. 75 in der [[Liste der Baudenkmäler in Wetter (Ruhr)|Denkmalliste von Wetter]] eingetragen ist und vor Ort ebenfalls, nach dem dort zuvor existierenden Adelssitz, als „Haus Dönhoff“ bezeichnet wird.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DGeschichten1&amp;quot;/&amp;gt; Das heute am &amp;#039;&amp;#039;Amselweg&amp;#039;&amp;#039; befindliche Haus ist gut von einem südlich am Grundstück entlang verlaufenden Fuß- und Radweg, einem Abschnitt des [[Ruhrtalradweg]]s, aus zu betrachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
[[Datei:WengernHsDönhof1840PrUraufnahmeBlatt4510.jpg|miniatur|&amp;#039;&amp;#039;Hs. Dönhof&amp;#039;&amp;#039; in der [[Preußische Uraufnahme|Uraufnahme]] von 1840]]&lt;br /&gt;
In einer Karte der [[Grafschaft Mark]] von 1681 des französischen Kartographen [[Nicolas Sanson]] ist nördlich von Wengern ein Haus &amp;#039;&amp;#039;Dunhouen&amp;#039;&amp;#039; eingezeichnet. Bis ins 19. Jahrhundert taucht der Name in verschiedenen Schreibweisen in mehreren alten Karten auf. Die [[Preußische Uraufnahme]] von 1840 verzeichnet nordöstlich vom Dorfkern Wengern das &amp;#039;&amp;#039;Haus Dönhof&amp;#039;&amp;#039; als großzügig U-förmiges [[Gebäudeensemble]]; eine für Wasserburgen typische Grabenanlage lässt sich dort nicht erkennen. Es liegt im Bereich der [[Elbsche]]mündung in die Ruhr und gegenüber der auf der anderen Flussseite gelegenen Anwesen [[Gut Obergedern]] (etwas weiter nördlich) und [[Haus Mallinckrodt]] (etwas weiter südlich).&amp;lt;ref&amp;gt;[[Preußische Uraufnahme]] (1:25.000), Blatt 4510 „Witten“, 1840.&amp;lt;/ref&amp;gt; In der [[Preußische Neuaufnahme|Preußischen Neuaufnahme]] und in späteren Karten gibt es keine namentliche Eintragung des Hauses mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Gelände]] lässt sich die genaue Lage des ursprünglichen Haus Dönhoff – Haupt- und Nebengebäude mit [[Gebäudetrakt|Flügeln]] und [[Wassergraben]]anlage – nur noch ungefähr rekonstruieren. Ob es sich um eine regelrechte [[Wasserburg]] (im Sinne eines [[Burg|Wehrbaus]] mit umgebender [[Gräfte]]) oder eher um ein [[Herrenhaus (Gebäude)|Herrenhaus]] mit begleitenden [[Entwässerung]]sgräben zur [[Grundwasserabsenkung]] (wegen der Lage im [[Flussaue|Auenbereich]]) handelte, lässt sich nicht mehr eindeutig nachvollziehen. Das Areal der früheren Bauwerke muss auf jeden Fall deutlich größer als das heutige Fachwerkgebäude gewesen sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Erstmals erwähnt wurde das Haus Dönhoff 1303. Es war im Besitz eines Herbord de &amp;#039;&amp;#039;Dünehove&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;AEWK&amp;quot;&amp;gt;Stichwort &amp;#039;&amp;#039;„Dönhof“&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Allgemeine Encyclopädie der Wissenschaften und Künste]], Bd. 27, Leipzig, 1836, S. 51–55 ([http://resolver.sub.uni-goettingen.de/purl?PPN34906055X Scan] der Uni Göttingen)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Beckmann&amp;quot;&amp;gt;Vgl. Jörgen Beckmann: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.heimatverein-heven.de/stammbaum/doenhof-von.htm Die adelige Familie von Dönhof zu Heven und Wengern (Stammbaum).]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Den Besitz mussten die [[Dönhoff]]s 1420 zu [[Lehnswesen|Lehen]] nehmen.&amp;lt;ref&amp;gt;Einzelnachweis fehlt&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis in das 16. Jahrhundert lebte dort ein Zweig der Familie, während andere Zweige sich in [[Livland]] angesiedelt hatten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;AEWK&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 16. Jahrhundert ging der Besitz auf die [[Schüren (Adelsgeschlecht)|Herren von Schüren]] [[Haus Horst (Essen)|zu Horst]] ([[Horst (Essen)|Essen-Horst]]) und später auf die [[Ossenbruch (Adelsgeschlecht)|Familie von Ossenbrink (Ossenbroich, Ossenbrock)]] über.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DGeschichten1&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;GenWiki&amp;quot;&amp;gt;Vgl. [[GenWiki]]: &amp;#039;&amp;#039;[http://wiki-de.genealogy.net/Haus_D%C3%B6nhoff Haus Dönhoff.]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; 1661 wurde das Anwesen als „Rittersitz des Johann von und zu Ossenbroich und Dönhof“ bestätigt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GenWiki&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1722 kaufte ein Freiherr [[Romberg (Adelsgeschlecht)|von Romberg]] das Haus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DGeschichten1&amp;quot;/&amp;gt; Dieser überließ den wenig ertragreichen Besitz dann dem Gutsverwalter Wilhelm Buschmann.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DGeschichten1&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:WetterAmselweg6.jpg|miniatur|Das Mitte des 19. Jahrhunderts errichtete Fachwerkhaus]]&lt;br /&gt;
1841 erwarb Heinrich Lind (1796–1872), Bürgermeister von Wengern, die Besitzungen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DGeschichten1&amp;quot;/&amp;gt; Er ließ die teils baufälligen Gebäude abreißen und im Bereich ihrer Fundamente ein neues Fachwerkhaus errichten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DGeschichten1&amp;quot;/&amp;gt; Nach seinem Tod wechselten die Besitzer mehrfach. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende des 19. Jahrhunderts, nach dem Bau des Fachwerkhauses, wurde über das damals noch größere [[Flurstück]] die Trasse der [[Ruhrtalbahn]] gebaut, wodurch das Restgrundstück gegenüber der Ruhr abgeriegelt wurde; der [[Bahnhof|Bf.]] Wengern-Ost wurde etwa 400&amp;amp;nbsp;m weiter südlich errichtet. Für die Eisenbahn wurde hier, am Rande der Ruhraue, ein langer [[Damm (Wall)|Damm]] aufgeschüttet. Er verläuft nur rund 30&amp;amp;nbsp;m am Fachwerkhaus vorbei; die Ruhrweiden auf der anderen Seite des Bahndamms gehören bereits zum Wittener Stadtgebiet und liegen im [[Naturschutzgebiet Ruhraue Witten-Gedern]]. Es ist davon auszugehen, dass beim [[Eisenbahnbau]] auch einige Fundament- und Grabenreste der Altanlage zerstört und verschüttet wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 20. Jahrhundert überformten weitere Bautätigkeiten das Relief im Bereich des ehemaligen Dönhoff-Anwesens. &lt;br /&gt;
Heute dient das renovierte Fachwerkhaus als Wohngebäude. Es steht seit 1985 unter [[Liste der Baudenkmäler in Wetter (Ruhr)|Denkmalschutz]]. Nach seinem Erbauer wird es auch noch „Haus Lind“ genannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DGeschichten1&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Künstlerische Darstellung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Erich Nikutowski - Haus Dönhoff in Wengern mit dem Haus Mallinckrodt.png|miniatur|Gemälde &amp;#039;&amp;#039;Haus Dönhoff in Wengern mit dem [[Haus Mallinckrodt]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Erich Nikutowski]]]]&lt;br /&gt;
Im Ratssaal des [[Rathaus Wetter|Rathauses Wetter]] befinden sich zwei [[Ölmalerei|Ölgemälde]] von [[Erich Nikutowski]] (1872–1921),&amp;lt;ref&amp;gt;Der Urheber des Bildes wird im Rathaus und in Publikationen der Stadt Wetter nur ohne Vornamen und falsch geschrieben mit &amp;#039;&amp;#039;Niekulowski&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;Nikulowski&amp;#039;&amp;#039; angegeben. – Vgl. Dietrich Thier (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;100 Jahre schönes Wetter – herausgegeben anlässlich der 100jährigen Stadtrechtsverleihung, des 100jährigen Rathausjubiläums und des 125jährigen Bestehens des Harkortturms in Wetter (Ruhr).&amp;#039;&amp;#039; Kleine Schriften zur Geschichte der Stadt Wetter (Ruhr), Heft 16. Stadtarchiv, Wetter (Ruhr), 2009. ISBN 3-935047-08-8. Abb. des Gemäldes auf S. 99 und Text auf S. 101/102&amp;lt;/ref&amp;gt; einem Künstler der [[Düsseldorfer Malerschule]]. Eines der beiden Bilder trägt den Titel &amp;#039;&amp;#039;„Haus Dönhoff in Wengern mit dem Haus Mallinckrodt“&amp;#039;&amp;#039; und zeigt einen [[Einzelsiedlung|einzelnen]] [[Hofstelle|hofähnlichen]] Gebäudekomplex an der Ruhr gegenüber von [[Haus Mallinckrodt]] vor [[herbst]]lichem Wald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die auf dem [[Impressionismus (Malerei)|impressionistischen]] Gemälde im Vordergrund dargestellten Gebäude an der Ruhr weisen durchaus einige Ähnlichkeiten mit dem bis heute existierenden Fachwerkbau aus dem 19. Jahrhundert auf, wenngleich sich dieser nicht auf Anhieb wiedererkennen lässt. Die Gebäude von Haus Mallinckrodt im Hintergrund sind hingegen gut identifizierbar; ähnliche Ansichten finden sich bereits auf älteren Bildern anderer Künstler, die eventuell als Vorlage dienten. Die gewählte Perspektive des Bildes, die Lagebeziehung der beiden Anwesen zueinander, entspricht allerdings nicht den Gegebenheiten und der realen Geländesituation. Unter der Annahme, dass die Darstellung von Haus Mallinckrodt korrekt ist, hätte sich Haus Dönhoff fast einen Kilometer vom tatsächlichen Standort an der Elbsche entfernt befunden, nämlich südöstlich von Wengern ungefähr im Bereich des heutigen Gewerbegebiets &amp;#039;&amp;#039;Auf der Bleiche&amp;#039;&amp;#039;. Wäre umgekehrt die Darstellung von Haus Dönhoff korrekt, müsste im Hintergrund eher nur Wald oder aber Gut Obergedern, nicht jedoch Haus Mallinckrodt, zu sehen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=51/24/10.6/N|EW=7/20/47/E|type=landmark|region=DE-NW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Haus Donhoff}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Wetter (Ruhr)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Wetter (Ruhr)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgegangenes Bauwerk im Ennepe-Ruhr-Kreis|Donhoff]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Herrenhaus im Ennepe-Ruhr-Kreis|Donhoff]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dönhoff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dusdia</name></author>
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