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	<title>Haus Cumberland - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Haus_Cumberland&amp;diff=443555&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Andreas Weigel: /* Geschichte */ präzisiert: in den ehemaligen Räumlichkeiten des &quot;Palmenhaus&quot;-Kinos</title>
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		<updated>2025-08-30T11:58:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; präzisiert: in den ehemaligen Räumlichkeiten des &amp;quot;Palmenhaus&amp;quot;-Kinos&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Charlottenburg Kurfürstendamm Haus Cumberland.jpg|mini|hochkant=1.5|Haus Cumberland]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Haus Cumberland&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein denkmalgeschütztes&amp;lt;ref&amp;gt;{{LDLBerlin|09020743}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Gebäude am [[Kurfürstendamm]] zwischen Bleibtreu- und Schlüterstraße in [[Berlin-Charlottenburg]]. Es stammt aus dem Beginn des 20. Jahrhunderts, diente als Hotel und Sitz verschiedener Verwaltungen. Seit dem Jahr 2011 ist es restauriert und zum Geschäfts- und Wohnhaus umgebaut worden. Gegenüber dem Haus befindet sich der [[George-Grosz-Platz]]. Die postalische Anschrift lautet Kurfürstendamm 193–194, 10707 [[Berlin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Bauwerk, als &amp;#039;&amp;#039;[[Boarding-House|Boarding Palace]]&amp;#039;&amp;#039; konzipiert, wurde 1911/12 durch den Architekten [[Robert Leibnitz]] (der auch das alte [[Hotel Adlon]] geplant hatte) entworfen und gebaut. Bauherr war der Bankier [[Fedor Berg]], der aber noch vor Ende der Bauarbeiten Konkurs anmelden musste. Das Haus wurde von einem Dresdner Hotelier weitergeführt. Wahrscheinlich aus [[Marketing]]-Gründen erhielt es den Namen &amp;#039;&amp;#039;Cumberland&amp;#039;&amp;#039;, zu Ehren des 3.&amp;amp;nbsp;Herzogs von Cumberland [[Ernst August, Kronprinz von Hannover|Ernst August]]. Im Grundriss ist das Gebäude 60&amp;amp;nbsp;Meter breit und 180 Meter tief und besitzt drei aufwändig gestaltete Innenhöfe, in denen anfangs auch [[Springbrunnen]] vorhanden waren. Der Komplex erstreckt sich auf etwa 10.000&amp;amp;nbsp;m² Grundstücksfläche zwischen Kurfürstendamm und Lietzenburger Straße 104–106. Zahlreiche [[Suite (Zimmerflucht)|Suiten]] sollten mit Hauspersonal vermietet werden. Diese [[Geschäftsidee]] scheiterte bereits vor der endgültigen Eröffnung und der Eigentümer ging in [[Insolvenz|Konkurs]]. [[Inventar]] und Möbel wurden versteigert.&lt;br /&gt;
[[Datei:Charlottenburg Haus Cumberland Cafe Grosz.JPG|mini|hochkant=0.8|Eingang zum Café Grosz]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Skulptur Kurfürstendamm 193 (Charl) Buddy Bär Cumberland.jpg|mini|hochkant=0.8|[[Buddy Bär]] &amp;#039;&amp;#039;Cumberland&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.cumberland-kurfuerstendamm.de/news/buddy-baer |wayback=20131204030606 |text=Cumberland-Buddy-Bär |archiv-bot=2025-06-20 04:10:05 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1916 beherbergte das Haus zeitweise das Kaiserliche [[Waffen- und Munitionsbeschaffungsamt]] (Wumba). Nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] nutzte die Oberpostdirektion das Gebäude. Ab 1920 waren in dem Haus das [[Reichswirtschaftsministerium]], Bühnen und Kinos untergebracht. Ende der 1920er-Jahre betrieben die beiden [[Wien]]er Filmregisseure [[Joe May]] und [[Fritz Lang]] in den ehemaligen Räumlichkeiten des &amp;quot;Palmenhaus&amp;quot;-Kinos ihr Wiener-Spezialitäten-Restaurant &amp;quot;Piowati&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Andreas Weigel (Literaturwissenschaftler)|Andreas Weigel]]: [https://fritzlangsgenealogieundfruehebiografie.wordpress.com/2015/09/09/wiener-in-berlin-anton-kuhs-nebenbei-kritik-an-fritz-langs-filmen-nibelungen-und-metropolis/ Zwei Wiener in Berlin.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1936 beherbergte es diverse Ämter der Finanzverwaltung. In der [[Zeit des Nationalsozialismus]] wirkte hier die Dienststelle des Oberfinanzpräsidenten Berlin-Brandenburg an der Enteignung und Ausplünderung der jüdischen Bürger mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende 1945 wurde das Haus mit Bildung des ersten Magistrats von Groß-Berlin der Generalsteuerdirektion&amp;lt;ref&amp;gt;{{Berliner Adressbuch |1945|69|Magistrat |Werk=T |Seite=18 |Zitat=14. … Generalsteuerdirektion}}&amp;lt;/ref&amp;gt; zur Verfügung gestellt. Von 1966 bis 2003 befand sich in dem Gebäude die Berliner Oberfinanzdirektion. Seitdem stand es bis auf die Geschäfte im Erdgeschoss leer. Im Jahr 2004 wurde das Haus Cumberland kurzfristig als „Hotel Brecker“ für den Film &amp;#039;&amp;#039;[[Die Bourne Verschwörung]]&amp;#039;&amp;#039; umgestaltet. Auch Teile des Vampirfilms &amp;#039;&amp;#039;Wir sind die Nacht&amp;#039;&amp;#039; wurden hier gedreht. 2005 wurde es vorübergehend [[Szenenbild|Filmkulisse]] für eine [[ZDF]]-Fernsehserie.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.orcogermany.de/berlin-haus-cumberland.html |text=Haus Cumberland |wayback=20121120073756 |archiv-bot=2018-04-14 04:13:48 InternetArchiveBot}} auf den Seiten der Orco-Gruppe&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 2010 drehte [[Leander Haußmann]] hier Teile seines Filmes &amp;#039;&amp;#039;[[Hotel Lux (Film)|Hotel Lux]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2006 kaufte die [[Orco-Gruppe]] das Haus nach eigenen Angaben für 40&amp;amp;nbsp;Millionen [[Euro]] von den Eigentümern Land Berlin und Bund. Orco plante zunächst, darin ein Luxushotel und eine luxuriöse Einkaufspassage zu errichten.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.berliner-zeitung.de/archiv/ins-haus-cumberland-sollen-edle-laeden-und-ein-nobelhotel-einziehen-reiner-luxus,10810590,10544866.html &amp;#039;&amp;#039;Reiner Luxus&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;,  11. März 2008&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Hotelpläne wurden aber später zugunsten von 20.000 Quadratmeter Büroflächen ad acta gelegt. Hinzukommen sollten knapp 9.000 Quadratmeter Einzelhandelsfläche.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.morgenpost.de/bezirke/charlottenburg-wilmersdorf/article891478/Cumberland_am_Kudamm_soll_nun_Buerohaus_werden.html &amp;#039;&amp;#039;Cumberland am Kudamm soll nun Bürohaus werden&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Morgenpost]]&amp;#039;&amp;#039;, 24. September 2008&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 2010 veräußerte die Orco-Gruppe die Immobilie für 30&amp;amp;nbsp;Mio.&amp;amp;nbsp;€ an die Unternehmer [[Thomas Bscher]], Detlef Maruhn und Dirk Germandi. Die Pläne umfassten 183 Eigentumswohnungen in den hinteren Teilen des sanierten Altbaus. Im vorderen Teil des Gebäudes sind vier Ladengeschäfte, 10 Büroeinheiten sowie ein 500&amp;amp;nbsp;m² großes Restaurant eingerichtet, das in seiner Gestaltung dem Pariser Restaurant &amp;#039;&amp;#039;[[Quartier du Montparnasse#Les Années Folles|La Coupole]]&amp;#039;&amp;#039; erinnert. Die Straßenfront erhielt ihre historische Fassade zurück. Außerdem ist auf dem Grundstück eine Tiefgarage entstanden. Die Immobilie wurde denkmalgerecht saniert und im Dachgeschoss ausgebaut. Als Fertigstellungsziel wurde Ende 2012 angegeben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.profi-partner.de/Presse/View-category.html?orderby=dmdate_published |text=&amp;#039;&amp;#039;Eine neue Investorengemeinschaft gibt Haus Cumberland eine Zukunft. Vertragsabschluß: Berliner Unternehmen entwickelt Prestige-Objekt am Kurfürstendamm&amp;#039;&amp;#039;. |format=PDF |wayback=20110131143331 |archiv-bot=2018-04-14 04:13:48 InternetArchiveBot}} profi-partner.de, Pressemeldung, 12. Juli 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 13. Mai 2011 kam es zu einem Großbrand im Dachstuhl des Gebäudes, dabei wurden zwei Bauarbeiter und ein Feuerwehrmann leicht verletzt. In der Folge des Brands brach die linke Seite des Dachstuhls zusammen. Auch eine aus Zinkblech gefertigte Kuppel des ersten Innenhofs stürzte ein.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.tagesspiegel.de/berlin/polizei-justiz/schmuckstueck-des-kudamms-in-flammen/4171028.html Der Tagesspiegel]&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Brand war versehentlich bei den Sanierungsarbeiten ausgelöst worden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.tagesspiegel.de/berlin/haus-cumberland-aus-versehen-angezuendet/4174894.html Der Tagesspiegel]&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 15. September 2012 feierten die Bauherren zusammen mit den Besitzern der Eigentumswohnungen sowie Ehrengästen das Richtfest. Im Oktober eröffnete mit dem 14oz, einem Bekleidungsfachgeschäft des gehobenen Genres, auf 600&amp;amp;nbsp;m² der erste Laden, der jedoch 2015 wieder schloss. Am 6. Dezember 2012 eröffnete der Berliner Gastronom Roland Mary –&amp;amp;nbsp;u.&amp;amp;nbsp;a. Inhaber des [[F. W. Borchardt|Borchardt’s]] in [[Berlin-Mitte]]&amp;amp;nbsp;– das Kaffeehaus, Restaurant und die Bar Grosz.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.trendjam.de/citylife/weihnachts-shopping-auf-dem-kudamm-haus-cumberland-fast-fertig-14oz-eroffnet-kathe-wohlfart-am-kranzler-eck-20122557 &amp;#039;&amp;#039;Weihnachts-Markt auf dem Ku’damm: Haus Cumberland fast fertig – 14oz Shop Berlin – Käthe Wohlfahrt am Kranzler Eck&amp;#039;&amp;#039;.] TrendJam Magazin; abgerufen am 29. Dezember 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Grosz schloss nach sieben Jahren Ende November 2019.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.berlin.de/ba-charlottenburg-wilmersdorf/bezirk/lexikon/hauscumberland.html &amp;#039;&amp;#039;Haus Cumberland&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;Bezirkslexikon&amp;#039;&amp;#039; bei berlin.de&lt;br /&gt;
* [http://www.cumberland-kurfuerstendamm.de/ Homepage Haus Cumberland]&lt;br /&gt;
* [http://grosz-berlin.de/ Homepage des Lokals Grosz]&lt;br /&gt;
* allekinos.com: [http://www.allekinos.com/BERLINFilmtheaterBerlin.htm Filmtheater  Berlin. Berlin, Charlottenburg, Kurfürstendamm 193-194.]&lt;br /&gt;
* [https://fritzlangsgenealogieundfruehebiografie.wordpress.com/2015/09/09/wiener-in-berlin-anton-kuhs-nebenbei-kritik-an-fritz-langs-filmen-nibelungen-und-metropolis/ Zwei Wiener in Berlin]. Standort des &amp;quot;Restaurants Piowati&amp;quot; der Wiener Filmregisseure [[Joe May]] und [[Fritz Lang]] (ab 1927)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=52/30/3/N |EW=13/19/1/E |type=landmark |region=DE-BE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kurfürstendamm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berlin-Charlottenburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1910er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wohngebäude in Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Einzelhandelsbauwerk in Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk von Robert Leibnitz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Andreas Weigel</name></author>
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