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	<title>Haus Breitig - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T10:23:57Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Haus_Breitig&amp;diff=1340488&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Alossola: Link auf WL korrigiert</title>
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		<updated>2023-07-29T10:17:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link auf WL korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Haus Breitig&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, früher auch &amp;#039;&amp;#039;Groß-Breitig&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Russen-Breitig&amp;#039;&amp;#039;, ist ein denkmalgeschütztes&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmalliste&amp;quot;&amp;gt;{{Denkmaldatenbank des Landes Sachsen|08950577|Abruf=2021-03-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Winzerhaus]] im Stadtteil [[Oberlößnitz]] der sächsischen Stadt [[Radebeul]], in der Maxim-Gorki-Straße 22 an der Ecke zur Fritz-Schulze-Straße. Es ist als eines der ältesten erhaltenen Weinbergshäuser bäuerlichen Charakters in Radebeul ein Zeugnis „für den jahrhundertelangen Weinbau in der Lößnitz“&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmalliste&amp;quot; /&amp;gt; und das einzig dort erhaltene reine [[Fachwerkhaus]]. Es ist benannt nach der Familie Breitig, die es von 1897 bis 1952 besaß.&lt;br /&gt;
[[Datei:Radebeul Haus Breitig 2.JPG|mini|Haus Breitig]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Radebeul Haus Breitig 4.jpg|mini|Vor Haus Breitig liegt ein Weingarten]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Radebeul Haus Breitig 6.jpg|mini|Haus Breitig]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gasthof „Zum Russen“ 03.jpg|mini|Haus Breitigs Weingarten; in der Ferne der ehem. [[Gasthof „Zum Russen“]]]]&lt;br /&gt;
Das zweigeschossige Winzerhaus von 9 mal 14&amp;amp;nbsp;Metern Grundfläche weist als heute einziges Gebäude in Radebeul auch im Erdgeschoss Fachwerk auf. Lediglich die ehemals [[eichen]]e [[Fachwerkschwelle|Grundschwelle]] wurde durch eine doppelte Sandsteinlage ersetzt. Das ursprünglich als [[Laubengang#Offene Erschließung der Obergeschosse|Laubenganghaus]] errichtete Gebäude weist ein konstruktiv einfaches Fachwerk auf, mit Kopf- und Fußstreben in den Ecken des Obergeschosses. Die Gefache sind mit Ziegeln ausgeflochten und verputzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das steile, hohe [[Walmdach]] heute mit [[Schleppgaube]]n ist ein 6,70&amp;amp;nbsp;Meter hohes, doppeltes [[Kehlbalken]]-Walmdach mit [[Dachstuhl|Stehendem Stuhl]]. Die Schleppgauben waren bis 1983 noch [[Fledermausgaube]]n, in der unteren Reihe zwei und darüber mittig eine.&amp;lt;ref name=&amp;quot;V&amp;amp;R2015Jan&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Dietrich Lohse |Hrsg=Radebeuler Monatshefte e.&amp;amp;nbsp;V. |Titel=Nachtrag zum Beitrag »Dr. Gunther Meyer-Doberenz« |Sammelwerk=Vorschau &amp;amp; Rückblick; Monatsheft für Radebeul und Umgebung |Datum=2015-01 |Seiten=24–25 |Kommentar=mit drei Fotos vom Baugeschehen 1983}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Erdgeschoss mit Pressraum und zwei Kammern war einst die Winzerwohnung. Das ehemals nur über den außenliegenden Laubengang zu erreichende Obergeschoss, die Sommerwohnung des Weingutsbesitzers, enthält neben mehreren Räumen auch einen Saal mit profilierter, jedoch unbemalter Holzbalkendecke. Das Fachwerk war weiß gekalkt und darüber erdfarbig nachgemalt, abgesetzt durch einen roten Strich, was eine in der Renaissance typische Gestaltung war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haus Breitig gilt als charakteristisches Beispiel für die schlichten Winzerhäuser der Lößnitz mit hohem Walmdach.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3422030433| Seite=730–739}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die große Fläche des [[Weingarten (Weinbau)|Weingartens]], die auch heute noch zum Weinanbau genutzt wird, steht als &amp;#039;&amp;#039;denkmalpflegerische [[Nebenanlage (Denkmalschutz)|Nebenanlage]]&amp;#039;&amp;#039; ebenfalls unter [[Denkmalschutz]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|9783867290043 | Seite=202 sowie beiliegende Karte}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Denkmalbeschreibung des nicht weit entfernt westlich liegenden [[Haus Lindenhof|Lindenhofs]] (Maxim-Gorki-Straße&amp;amp;nbsp;18) wird im Zusammenhang mit dessen Vorgarten hervorgehoben:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Denkmaldatenbank des Landes Sachsen|08951264||Zusatz=Haus Lindenhof|Abruf=2021-03-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Der Vorgarten des Anwesens führt im Kontext mit den Freiflächen vor den Gebäuden [[Villa Maxim-Gorki-Straße 16|Maxim-Gorki-Straße&amp;amp;nbsp;16]], 22 und [[Gasthof „Zum Russen“|Hauptstraße&amp;amp;nbsp;47]] zu einer stadtentwicklungsgeschichtlichen Unverwechselbarkeit und ist somit städtebaulich bedeutend. Ursprünglich dienten diese Freiflächen dem Weinanbau[,] bevor sie sich nach der [[Reblauskatastrophe in der Lößnitz|Reblauskatastrophe]] zu reinen Vorgärten entwickelten, die Fläche vor Haus Breitig, Maxim-Gorki-Straße&amp;amp;nbsp;22 wurde mittlerweile wieder aufgerebt. Abgesehen davon sind die alten charakteristischen Winzerhäuser, wie Lindenhof, Haus Breitig und der Russe geblieben. Diese Konstellation, zumal in größerem Abstand zu den Hängen, bildet eine Besonderheit auf dem Stadtgebiet von Radebeul.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:02224-Oberlößnitz-1901-Rathaus und Restaurant &amp;quot;zum Russen&amp;quot;-Brück &amp;amp; Sohn Kunstverlag.jpg|mini|[[Villa Wach]] (links hinten), Haus Breitig, [[Rathaus Oberlößnitz]] und Gasthof „Zum Russen“ (rechts), 1901]]&lt;br /&gt;
[[Datei:02230-Oberlößnitz-1901-König Albert Straße-Brück &amp;amp; Sohn Kunstverlag.jpg|mini|Gegenüber von Haus Breitig war 1901 an der damaligen König-Albert-Straße eine Villenzeile entstanden. Rechts vor dem Berghang die [[Villa Wach]], mittig [[Schloss Lössnitz]]]]&lt;br /&gt;
Das Haus wurde ab etwa Mitte des 17. Jahrhunderts geschossweise erbaut, das spätere Obergeschoss war zunächst nur von außen über einen [[Laubengang]] zu erreichen. Im Erdgeschoss waren der Pressraum und zwei Kammern, die als Winzerwohnung dienten. 1735 wurde das [[Renaissance]]gebäude mit [[barock]]en Elementen überformt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Balthasar Zimmermann (Kartograf)|Balthasar Zimmermann]] gibt 1627 auf einer seiner Karten aus der &amp;#039;&amp;#039;[[Erste Kursächsische Landesaufnahme|Ersten Kursächsischen Landesaufnahme]]&amp;#039;&amp;#039; als Grundstücksbesitzer den kurfürstlichen [[Schossregister|Schösser]] Johann Täucher an. Auf einer Karte von [[Hans August Nienborg]] aus dem Jahr 1714/15 ist das Winzerhaus mit eingezeichnet, Besitzerin war &amp;#039;&amp;#039;Frau Sekr. Wernerin&amp;#039;&amp;#039;. Das Haus selbst wird beschrieben mit „ein Ziegeldach, schwarze Balken, weiße Felder“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|9783941595095|Seiten=200 f}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1786 übernahmen die Erben das Anwesen des verstorbenen Johann Gottfried Allich als gemeinschaftliches Lehen und verkauften es 1791 an Johann Gottlieb Findeisen mit Winzerhaus, Weinpresse, Schuppen und Ställen. Findeisen betrieb neben Viehwirtschaft und Feldbau auch Weinbau, der Weingarten hatte eine Größe von 37 5/8 [[Pfahlhaufen]] (etwa 0,85&amp;amp;nbsp;Hektar). Ein weiterer Kaufvertrag von 1805 nennt zwei Geschosse sowie Weinland und ein Auszugshaus, das später grundstücksmäßig als Nr. 21 abgetrennt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Liselotte Schließer]]: &amp;#039;&amp;#039;Herrschaftliche Landsitze in der Lößnitz.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Große Baudenkmäler.&amp;#039;&amp;#039; Heft 505. Deutscher Kunstverlag, München, Berlin 1996, S. 19.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt Radebeul war von 1972 bis 1983 Eigentümer des Gebäudes; in dieser Zeit verfiel das Haus bis zur Abrissreife. Der folgende Eigentümer, selbst Bauingenieur und später Professor für Tragwerksplanung, rettete Haus Breitig, indem er 1983 noch zu DDR-Zeiten anfing, das Gebäude mit Hilfe des Radebeuler [[Sozialistisches Aktiv|Aktivs]] für Denkmalpflege denkmalgerecht zu sanieren. Dabei wurde auch ein westlicher Anbau beseitigt, der im Volksmund den Namen „[[Arschleder]]“ trug.&amp;lt;ref name=&amp;quot;V&amp;amp;R2015Jan&amp;quot; /&amp;gt; 1984 erfolgte das Richtfest für das gewaltige, in dieser Größe heute für die [[Lößnitz (Großlage)|Lößnitz]] eine Besonderheit darstellende, Dach. Die gesamte Außeninstandsetzung wurde bis zum Jahr 1989 abgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3938460059}}&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|9783941595095}}&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|9783867290043}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Georg Wulff; et al. (Red.) |Hrsg=verein für denkmalpflege und neues bauen radebeul&amp;lt;!-- schreibt sich tatsächlich alles klein--&amp;gt; |Titel=Winzerhäuser in Radebeul |Sammelwerk=Beiträge zur Stadtkultur der Stadt Radebeul |Ort=Radebeul |Datum=2003 |Online=[http://www.denkmalneuanradebeul.de/publikw.htm Online-Inhaltsverzeichnis, dort der Link zu Haus Breitig]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=51/06/20.60/N |EW=13/40/48.15/E |type=landmark |region=DE-SN}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Radebeul]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmal der Kulturgeschichte (Kreis Dresden-Land)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Weingut (Radebeul)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Winzerhaus in Radebeul]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fachwerkhaus in Radebeul]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut im 17. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Renaissancebauwerk in Sachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Barockbauwerk in Radebeul]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk des Eklektizismus in Radebeul]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberlößnitz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Alossola</name></author>
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