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	<title>Haus Bamenohl - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Haus_Bamenohl&amp;diff=719375&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wurgl: doppelten Parameter entfernt</title>
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		<updated>2025-12-28T08:06:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;doppelten Parameter entfernt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name = &lt;br /&gt;
|Bild = Haus Bamenohl-front.png&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = Frontansicht&lt;br /&gt;
|Bilderwunsch = &lt;br /&gt;
|Alternativname = Schloss Bamenohl&lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = 1324 erstmals erwähnt&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = [[Niederungsburg]]&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = erhalten&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung = [[Adel]]ige&lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale = [[Bruchstein]]&lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = [[Bamenohl]]&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 51/09/43/N&lt;br /&gt;
|Längengrad = 07/59/14/E&lt;br /&gt;
|Unauffindbar = &lt;br /&gt;
|Region-ISO = DE-NW&lt;br /&gt;
|Poskarte = &lt;br /&gt;
|Höhenordinate = 242&lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug = DE-NHN&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Haus Bamenohl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Schloss (Gebäude)|Schloss]] im Ort [[Bamenohl]], Gemeinde [[Finnentrop]], [[Kreis Olpe]] in [[Nordrhein-Westfalen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== 14. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Erste Besitzer des Hauses Bamenohl war vermutlich die Familie &amp;#039;&amp;#039;[[Bruch (Adelsgeschlecht)|von Hundem genannt Pepersack]]&amp;#039;&amp;#039;. Durch Heirat kam die Familie [[Heygen (Adelsgeschlecht)|von Heygen]] in den Besitz von Bamenohl. Am 5. März 1324 wird &amp;#039;&amp;#039;Bawenole inferiore&amp;#039;&amp;#039; erstmals urkundlich erwähnt&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Manfred Wolf |Hrsg=[[Historische Kommission für Westfalen]] |Titel=Die Urkunden des Kölnischen Westfalen 1321–1325 |Sammelwerk=[[Westfälisches Urkundenbuch]] |Band=11 |Nummer=3 |Verlag=Aschendorff |Ort=Münster |Datum=2005 |ISBN=3-402-06694-7 |Seiten=1227 |Kommentar=Urkunde Nr. 2056 |Online=Urkundenabschrift: https://www.landesarchiv-nrw.de/data01/Abt_Westfalen/Msc_VI/00109a/MSC_VI_00109a_036.jpg}}&amp;lt;/ref&amp;gt;: &amp;#039;&amp;#039;Herbord Vogt [[Heygen (Adelsgeschlecht)|von Heyen]]&amp;#039;&amp;#039; überlässt dem Grafen [[Wilhelm (Arnsberg)|Wilhelm von Arnsberg]] seinen &amp;#039;&amp;#039;[[Hörigkeit (Rechtsgeschichte)|Eigenhörigen]] Conradum&amp;#039;&amp;#039; (Konrad), den Sohn des &amp;#039;&amp;#039;Theoderici von Adorpe&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Hierbei handelt es sich um die heutige Wüstung Adorpe im Stadtgebiet Sundern bei [[Linnepe]]rhütte. Siehe auch WUB XI. Band, Urkunden 2048 + 2049.&amp;lt;/ref&amp;gt; und erhält dafür im Tausch den &amp;#039;&amp;#039;Gobelinus de Bawenole inferiore&amp;#039;&amp;#039; (Nieder-Bamenohl). Dabei muss es sich nicht zwingend um das heutige Schloss gehandelt haben, allerdings sprechen Kellergewölbe und die bis zu zwei Meter dicken Mauern für eine Errichtung im 14. oder 15. Jahrhundert. Zu dieser Zeit gab es auch schon eine Kapelle, die erstmals in einer Urkunde aus dem Jahr 1362 erwähnt wird und der heiligen [[Maria (Mutter Jesu)|Maria]] und [[Johannes (Evangelist)|Johannes Ev.]] geweiht war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1379 wird das &amp;#039;&amp;#039;huyss zu Babenole&amp;#039;&amp;#039; ein weiteres Mal erwähnt: Mit seinen Brüdern schwor &amp;#039;&amp;#039;Heidenreich van Heyen&amp;#039;&amp;#039; damals dem Erzbischof von Köln [[Friedrich III. von Saarwerden]] Fehdeverzicht (sogenannte [[Urfehde]]) und erklärte Haus und den &amp;#039;&amp;#039;hoff zu Overenbabenole&amp;#039;&amp;#039; zum [[Offenhaus]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.archive.nrw.de/archivsuche?link=VERZEICHUNGSEINHEIT-Vz_105ef7ed-f905-4643-9d49-a0a3245a79d8 Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland, AA 0002 Signatur 8], Kurköln, Lehen I, Generalia, Kopiare, Nr. 8: &amp;quot;Kopiare aus der Zeit des Erzbischof Friedrich von Saarwerden Band: Vol. I: Fridericus Maior; Vol. II: Fridericus Minor&amp;quot;  Vol I. 127b und Vol. II. 112b, [https://www.landesarchiv-nrw.de/data02/Abt_Rheinland/AA_0002/~000/00008/LAV_NRW_R_AA_0002_00008_0133.jpg Digitalisat 1] [https://www.landesarchiv-nrw.de/data02/Abt_Rheinland/AA_0002/~000/00008/LAV_NRW_R_AA_0002_00008_0577.jpg Digitalisat 2]&amp;lt;/ref&amp;gt;. Das Haus Bamenohl hatte zu dieser Zeit das [[Kirchenpatronat|Patronat]] über die Kirchen [[St. Jakobus der Ältere (Elspe)|St. Jakobus in Elspe]] und [[St. Hippolytus (Helden)|St. Hippolytus in Helden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits im 14. Jahrhundert stand in Bamenohl ein [[Freistuhl]]: 1395 erwarb [[Ruprecht II. (Pfalz)|Ruprecht II.]], Pfalzgraf bei Rhein, gegen jährliche Zahlung von 30 [[Rheinischer Gulden|rheinischen Gulden]] Besitzrechte am &amp;#039;&amp;#039;Schloss und dem freien Stuhl Bamelen&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Seibertz&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Johann Suibert Seibertz]] |Hrsg=[[Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens]] |Titel=Zur Topographie der Freigraffschaften. Die Freigraffschaften in dem Lande Bilstein-Fredeburg. |Sammelwerk=[[Westfälische Zeitschrift|Zeitschrift für vaterländische Geschichte und Alterthumskunde]] |Band=29 |Verlag=Regensberg |Ort=Münster |Datum=1871 |Seiten=73–74 |ZDB=201422-1 |URN=nbn:de:bvb:12-bsb11041282-1}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im selben Jahr verklagten &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm [[Vogt von Elspe]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Heinrich von [[Dünschede|Dusendschuren]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Heineman von Heyen&amp;#039;&amp;#039; die [[Frankfurt am Main|Stadt Frankfurt]] &amp;#039;&amp;#039;am freien Stuhl vor der Feste zu Babenole zwischen den zwei Brücken&amp;#039;&amp;#039;, weil deren [[Söldner]] zwei Kirchen und Kirchhöfe zerstört hätten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Seibertz&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 15. bis 17. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Haus Bamenohl-Inschrift.jpg|mini|links|Steinplatte am Ostflügel]]&lt;br /&gt;
Im weiteren Erbgang kam um 1433 erstmals die [[Plettenberg (Adelsgeschlecht)|Familie von Plettenberg]] in den (Mit-)Besitz von Haus Bamenohl. 1471 waren die Gebrüder &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Johann Vogt von Elspe, Heidenreich von Plettenberg&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Noldeke [[Berninghausen|von Berninghausen]]&amp;#039;&amp;#039; gemeinsam Besitzer von &amp;#039;&amp;#039;Sloße Babenelle&amp;#039;&amp;#039;. Weitere Mitbesitzer waren die Herren von [[Dünschede]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1452 schlichteten der [[Friedrich I. (Pfalz)|Pfalzgraf Friedrich I.]] und der Trierer Erzbischof [[Jakob I. von Sierck|Jakob I. von Sierk]] einen Händel vor dem Freistuhl zu Bamenohl.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Johann Dietrich von Steinen]] |Hrsg=Peter Florenz Weddigen |Titel=Geographischer Wegweiser über die Herzogthümer Engern und Westphalen / [[Caspar Christian Vogt von Elspe|Caspar Christian Voigt von Elspe]] |Sammelwerk=Westphälische Geschichte |Band=1 |Nummer=7 |Verlag=Meyer |Ort=Lemgo |Datum=1755 |Seiten=1911 (Digitalisat: S. 178) |Kommentar=Steinen gibt Pfalzgraf &amp;quot;Casimir&amp;quot; an, den es in den Zeitraum aber nicht gab. |URN=nbn:de:hbz:6:1-553}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Erbteilung 1474 und Verkauf waren zu Anfang des 16. Jahrhunderts die Familien &amp;#039;&amp;#039;von Plettenberg&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Vogt von Elspe&amp;#039;&amp;#039; mit je einem halben Anteil Eigentümer von Bamenohl. Im 16. Jahrhundert war der Besitz in ein Unteres und ein Oberes Haus geteilt, orientiert am Lauf der [[Lenne (Ruhr)|Lenne]], die hier von Süden nach Norden fließt. Zum Unteren Haus gehörte das heutige Schloss, das Obere Haus befand sich nur wenige Meter südwestlich davon, getrennt durch einen Wassergraben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Johann Dietrich von Steinen]] |Hrsg=Peter Florenz Weddigen |Titel=Historie der Rittersitze, Adlichen und freyen Häusern, auch zerstörten Schlösser im Herzogtum Westphalen |Sammelwerk=Westphälische Geschichte |Band=2 |Nummer=14 |Verlag=Meyer |Ort=Lemgo |Datum=1755 |Seiten=1429 |URN=nbn:de:hbz:6:1-620}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1580 erbte &amp;#039;&amp;#039;Bernhard Vogt von Elspe zu [[Burg Borghausen|Borghausen]]&amp;#039;&amp;#039; das Untere Haus und verlegte seinen Wohnsitz dorthin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1647 erbaute &amp;#039;&amp;#039;Adam Vogt von Elspe&amp;#039;&amp;#039; ein Nebengebäude zum Unteren Haus, den heutigen Seitenflügel, in &amp;#039;&amp;#039;GROSEM KRIG STRYT UND WIDERWERTIGKEIT&amp;#039;&amp;#039;, wie es auf einer Steinplatte heißt. Dieser Bau konnte zum Ausgang des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] nur gelingen, weil die Familie im Besitz mehrerer Schutzbriefe war, die das Haus vor Raub und Plünderung verschonten. Im gleichen Jahr wurde der Nachfolgebau der Kapelle errichtet, die [[Alban von Mainz|St.-Albinus]]-Kapelle&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Albert Ludorff |Titel=Die Bau- und Kunstdenkmäler des Kreises Meschede |Verlag=Kommissions-Verlag von Ferdinand Schöningh |Ort= |Datum=1908 |ISBN=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Sie wurde 1927 wegen Baufälligkeit abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 18. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Carl v.Plettenberg.jpg|mini|Karl Wilhelm Georg von Plettenberg-Heeren, ab 1805 von Bodelschwingh-Plettenberg]]&lt;br /&gt;
1755 gehörte &amp;#039;&amp;#039;Bamel&amp;#039;&amp;#039; dem [[Amt Waldenburg]] und dem Kirchspiel Elspe an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Nachdem die Eigentümer des Oberhauses mehrfach gewechselt hatten (u.&amp;amp;nbsp;a. von Steckenberg, [[Callenberg (Adelsgeschlecht)|von Calenberg]]), erwarb 1781 der letzte Vogt von Elspe, &amp;#039;&amp;#039;Gisbert Moritz Konrad Vogt von Elspe genannt Voss zu [[Wasserschloss Haus Rodenberg|Rodenberg]]&amp;#039;&amp;#039;, damals Eigentümer des Unterhauses, das Oberhaus durch Kauf von der Äbtissin &amp;#039;&amp;#039;Caroline [[Dalwigk|von Dalwigk]] zu [[Stift Heerse|Neuenheerse]]&amp;#039;&amp;#039;. Damit war die Vereinigung von Ober- und Niederbamenohl vollzogen. Im Winter 1784 wurden die Gebäude des Gutes Oberbamenohl abgerissen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hömberg&amp;quot;&amp;gt;[[Albert K. Hömberg]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichtliche Nachrichten über Adelssitze und Rittergüter in Westfalen&amp;#039;&amp;#039;. In: Veröffentlichungen der Historischen Kommission Westfalens, Heft 10, 1975, Seite 124.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nichte des letzten Vogts von Elspe, &amp;#039;&amp;#039;Christine Anna &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Luise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Gisbertine [[Bodelschwingh (Adelsgeschlecht)|von Bodelschwingh]]&amp;#039;&amp;#039; (* 1766 auf [[Haus Bodelschwingh]]; † 1833 ebenda), erbte bei dessen Tod im Jahr 1800 [[Gut Oevinghausen|Oevinghausen]], Schwerte, [[Haus Westhemmerde|Westhemmerde]], [[Schloss Werl|Werl]], Bamenohl und [[Burg Borghausen|Borghausen]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Klaus Basner |Titel=Haus Westhemmerde: Geschichte eines westfälischen Adelssitzes von den Anfängen bis um 1800 |Verlag=Stadt Unna |Ort=Unna |Datum=2004 |ISBN=3-927082-48-1}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch ihre Heirat mit &amp;#039;&amp;#039;[[Karl Wilhelm Georg von Plettenberg]]&amp;#039;&amp;#039; (* 1765 auf [[Haus Heeren]]; † 1850 auf [[Draiser Hof|Gut Drais]]), Erb[[marschall]] der [[Grafschaft Mark]], [[Großkomtur des Deutschen Ordens|Großkomtur]] der [[Liste der Kommenden des Deutschen Ordens#Ballei Utrecht|Deutschordensballei Utrecht]] und Großmeister des [[Freimaurer]]ordens, gelangte Haus Bamenohl 1788 wieder in das Eigentum der Familie von Plettenberg. Nach dem Tod seiner Frau im Jahr 1833 heiratete er 1834 im Alter von fast 70 Jahren in zweiter Ehe die 25-jährige Erbtochter seines Halbbruders &amp;#039;&amp;#039;Adolf&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Bertha Freiin von Plettenberg&amp;#039;&amp;#039; (* 1808 in [[Sedan]]; † 1845 in Bodelschwingh).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Sohn aus erster Ehe, &amp;#039;&amp;#039;[[Gisbert von Bodelschwingh-Plettenberg]]&amp;#039;&amp;#039; (* 1790 in Bodelschwingh; † 1866 ebenda), erbte Bamenohl, Borghausen, Bodelschwingh, [[Burg Schwarzenberg (Plettenberg)|Schwarzenberg]], [[Wasserschloss Haus Rodenberg|Haus Rodenberg]], Haus Schörlingen bei [[Waltrop]], sowie [[Burg Geretzhoven]], [[Haus Katz]] und Katzcherhof im [[Herzogtum Jülich]], [[Cieszyno (Węgorzyno)|Teschendorf]] in [[Hinterpommern]], [[Draiser Hof|Gut Drais]] im [[Herzogtum Nassau]] und Huis Loowaard in der [[Provinz Gelderland]]. Er wurde 1826 auf Lebenszeit in das Herrenhaus des [[Provinz Westfalen|westfälischen]] [[Provinziallandtag (Preußen)|Provinziallandtags]] gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 19. und 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Haus Bamenohl-Ansicht 1899.jpg|mini|links|Haus Bamenohl um 1900]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Haus Bamenohl in der Uraufnahme 1830.png|mini|Haus Bamenohl auf der Urkatasterkarte von 1830]]&lt;br /&gt;
Die Ruinenreste des Hauses Oberbamenohl wurden 1851 von Gisberts Sohn Graf &amp;#039;&amp;#039;[[Carl Gisbert Wilhelm von Bodelschwingh-Plettenberg]]&amp;#039;&amp;#039; (* 1821 auf [[Burg Geretzhoven]]; † 1907 auf Bodelschwingh) beseitigt. Er ließ auch den Wassergraben zuschütten, der das Anwesen von drei Seiten umgab. Außerdem baute er 1851 bis 1853 mit Hilfe des königlichen [[Hofbaumeister]]s [[Max Joseph Custodis]] das Haus Niederbamenohl (das heutige Schloss) auf seine heutigen Gestalt aus. Insbesondere errichtete er den Turm, legte den Park und den späteren Kraftwerksgraben an. Am Turmportal befinden sich noch heute das Wappen seiner Familie sowie das seiner Frau &amp;#039;&amp;#039;Eugenie von [[Quadt|Quadt-Wyckrath-Hüchtenbrock]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod seines Vaters übersiedelte Carl 1866, wie testamentarisch bestimmt, nach [[Haus Bodelschwingh]] und übergab Haus Bamenohl seinem Bruder &amp;#039;&amp;#039;[[Adolf Eugen Ludwig von Bodelschwingh-Plettenberg]]&amp;#039;&amp;#039; (* 1826 auf Geretzhoven; † 1902 in Heeren). Dieser hatte 1856 seine Cousine &amp;#039;&amp;#039;Bertha von Plettenberg-Heeren&amp;#039;&amp;#039; (* 1832; † 1900) geheiratet, Besitzerin der Güter [[Haus Heeren|Heeren]], [[Haus Hilbeck|Hilbeck]], Werve und Hahnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den folgenden Generationen wurde das Gebäude lediglich als Sommersitz der Familie genutzt, die auf Haus Heeren lebte. 1902 erbte Graf &amp;#039;&amp;#039;[[Friedrich von Plettenberg-Heeren]]&amp;#039;&amp;#039; (* 1863 auf Haus Heeren; † 1924 ebenda) den Besitz. Sein Sohn, Graf &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm-Adolf von Plettenberg-Heeren&amp;#039;&amp;#039; (* 1902 auf Haus Heeren; † 1950 in Hamm) löste kurz nach dem Tod seines Vaters 1924 den [[Fideikommiss]] Heeren auf. Die Güter Heeren, Hilbeck, Bamenohl und Weuspert wurden daher nach seinem Tod unter seinen vier Söhnen aufgeteilt. Sie werden bis heute von der Familie Plettenberg bewohnt. Nach Bamenohl wurde in den letzten Jahren des Zweiten Weltkrieges eine Abteilung der [[Mannesmannröhren-Werke]] aus Düsseldorf. Nach dem Krieg diente das Schloss als Flüchtlingsunterkunft, später erfolgte der Umbau in ein [[Seniorenheim]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1950 trat Wilhelm-Adolfs jüngster Sohn, &amp;#039;&amp;#039;Johann Adolf („Hanno“) Freiherr von Plettenberg&amp;#039;&amp;#039; das Erbe noch minderjährig an. Das Seniorenheim zog 1967 aus und hinterließ ein stark heruntergekommenes Gebäude. Ab 1988 begann eine sukzessive Renovierung des Schlosses und der drei Hofgebäude.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Verena Hallermann |url=https://www.wp.de/staedte/kreis-olpe/so-wohnt-familie-von-plettenberg-im-schloss-bamenohl-id217057023.html |titel=So wohnt Familie von Plettenberg im Schloss Bamenohl |datum=2019-04-29 |sprache=de-DE |abruf=2020-09-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dabei wurden zuerst die drei großen Repräsentationsräume hergerichtet und in den folgenden Jahren von der [[Neuapostolische Kirche]]ngemeinde genutzt. 2005 zog die Eigentümerfamilie aus dem benachbarten Forsthaus wieder in das Schloss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heutige Nutzung ==&lt;br /&gt;
Das gesamte Ensemble von Schloss, Hofgelände und Park mit Teichen steht seit 1988 unter [[Denkmalschutz]]. Das Schloss ist weiterhin bewohnt, einzelne Räume können nach Absprache besichtigt werden. Seit dem Auszug der Kirchengemeinde können die Räumlichkeiten im Erdgeschoss zudem für Veranstaltungen gemietet werden. Auch [[standesamt]]liche [[Trauung]]en sowie die Übernachtung in einer Ferienwohnung sind im Schloss möglich. Zu einer beliebten Veranstaltung haben sich die jährlichen [[Open-Air-Konzert]]e am dritten Wochenende im August entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Georg Dehio]]&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Dehio Vereinigung, LWL-Denkmalpflege, Landschafts- und Baukultur in Westfalen, Institut für vergleichende Städtegeschichte&lt;br /&gt;
   |Titel=[[Dehio-Handbuch|Dehio - Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler]] / Nordrhein-Westfalen II&lt;br /&gt;
   |TitelErg=Westfalen&lt;br /&gt;
   |Band=II&lt;br /&gt;
   |Auflage=3.&lt;br /&gt;
   |Verlag=Deutscher Kunstverlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Berlin / München&lt;br /&gt;
   |Datum=2016&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-422-03114-2&lt;br /&gt;
   |Seiten=329}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Albert K. Hömberg]]&lt;br /&gt;
   |Hrsg=[[Historische Kommission für Westfalen]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Geschichtliche Nachrichten über Adelssitze und Rittergüter im Herzogtum Westfalen und ihre Besitzer&lt;br /&gt;
   |TitelErg=Kirchspiele Elspe, Förde, Kirchhundem, Kirchveischede, Oberhundem, Rahrbach und Schönholthausen&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Veröffentlichungen der Historischen Kommission Westfalens&lt;br /&gt;
   |Band=33&lt;br /&gt;
   |Nummer=10&lt;br /&gt;
   |Verlag=Mehren&lt;br /&gt;
   |Ort=Münster&lt;br /&gt;
   |Datum=1975&lt;br /&gt;
   |ISSN=2509-2839&lt;br /&gt;
   |Seiten=101-138&lt;br /&gt;
   |DNB=750313188}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |url=https://www.haus-bamenohl.de/&lt;br /&gt;
   |titel=Haus Bamenohl im Internet&lt;br /&gt;
   |abruf=2018-01-22}}&lt;br /&gt;
* {{Ebidat |ID=3891 |Name=Bamenohl |Autor=Gabriele Rustemeyer}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |url=https://www.archive.nrw.de/archivsuche?link=TEKTONIK-Tekt_5789F972-8019-4B64-AC01-9AE09E364288ACTAPRO&lt;br /&gt;
   |titel=Archiv Haus Bamenohl&lt;br /&gt;
   |werk=www.archive.nrw.de&lt;br /&gt;
   |hrsg=[[Vereinigte Westfälische Adelsarchive]] e. V.&lt;br /&gt;
   |abruf=2018-01-22}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7786617-4|VIAF=311198625}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Finnentrop]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss im Kreis Olpe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut im 13. oder 14. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1324]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Barockbauwerk in Nordrhein-Westfalen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Finnentrop]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss in Europa|Bamenohl]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk des Adelsgeschlechts Plettenberg|Bamenohl]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wurgl</name></author>
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