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	<title>Haus Baden - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Wofalor am 16. März 2026 um 12:42 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|handelt vom hochadligen Haus Baden. Zum damit nicht verwandten zähringischen Ministerialengeschlecht siehe [[Baden (Adelsgeschlecht, Liel)]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen Deutsches Reich - Grossherzogtum Baden.png|mini|Wappen des großherzoglichen Hauses Baden]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Haus Baden&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein deutsches [[Hoher Adel|Hochadelsgeschlecht]]. Seine Wurzeln liegen im [[Breisgau]], in der [[Ortenau]], in der [[Baar (Landschaft)|Baar]], im [[Hegau]] und im [[Thurgau]]. Bereits im [[Hochmittelalter]] besaßen die gemeinsamen Vorfahren der [[Zähringer]] und des späteren Hauses Baden in den genannten Gebieten Grafenrechte und waren somit eine der bedeutenden Familien im Südwesten des [[Herzogtum Schwaben|Herzogtums Schwaben]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Von den Ursprüngen bis 1918 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Baden.svg|mini|Ältere und neuere Landesteile Badens]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Baden-Baden 10-2015 img16 view to Burg Hohenbaden.jpg|mini|links|Stammburg der Familie – [[Burg Hohenbaden]] ob [[Baden-Baden|Baden in Baden]]]]&lt;br /&gt;
Stammvater des Hauses war [[Hermann I. (Baden)|Hermann I.]], der älteste Sohn Herzog [[Berthold I. (Zähringen)|Bertholds I. von Kärnten]]. Der Sohn Hermanns, [[Hermann II. (Baden)|Hermann II.]], Graf im [[Breisgau]], war der erste, der sich 1112 nach der [[Schloss Hohenbaden|Burg Hohenbaden]] &amp;#039;&amp;#039;von Baden&amp;#039;&amp;#039; nannte. Er hatte das Gebiet um Baden-Baden durch den Ausgleich der Zähringer mit den [[Staufer]]n um das [[Herzogtum Schwaben]] erlangt und führte ab 1112 den von seinem Vater ererbten [[Markgraf]]entitel – ursprünglich jener der [[Markgrafschaft Verona]]. So entstand die neue [[Markgrafschaft Baden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es folgten Gebietserweiterungen: Das ursprüngliche Territorium am mittleren Neckar um [[Backnang]], [[Besigheim]] und die neu erworbenen Gebiete am [[Oberrhein]] konnten 1219 durch den Erwerb [[Pforzheim]]s verbunden werden, diese 1442 durch Anteile an den Herrschaften [[Lahr/Schwarzwald|Lahr]] und [[Mahlberg]] mit dem Breisgau. Ab 1190 gab es eine [[Markgrafen von Hachberg|Hachberger Linie]], die 1415 von Markgraf [[Bernhard I. (Baden)|Bernhard I.]] zurückgekauft wurde, allerdings ohne die [[Markgrafen von Hachberg-Sausenberg|Sausenberger Landesherrschaft]], die erst 1503 an die badische Hauptlinie fiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1535 entstanden durch Erbteilung aus der [[Markgrafschaft Baden]] die Markgrafschaften [[Markgrafschaft Baden-Baden|Baden-Baden]] und [[Markgrafschaft Baden-Durlach|Baden-Durlach]]. [[Karl Friedrich (Baden)|Markgraf Karl Friedrich]] von Baden-Durlach beerbte 1771 die katholische Linie Baden-Baden und verband beide Markgrafschaften wieder. Residenz wurde [[Karlsruhe]], wo ab 1715 nahe dem [[Karlsburg (Schloss)|Durlacher Schloss]] die neue barocke Landeshauptstadt entstanden war. Er stieg zum Ende des [[Heiliges Römisches Reich|Heiligen Römischen Reichs]] zunächst zum [[Kurfürstentum Baden|Kurfürsten]] und dann – nach der Auflösung des Reiches im Jahre 1806 – zum [[Großherzogtum Baden|Großherzog]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1830 übernahm die von [[Luise Karoline von Hochberg]] abstammende [[Morganatische Ehe|morganatische]] Seitenlinie die [[Großherzog]]swürde. Deren Regierungsübernahme war seinerzeit belastet von dem Gerücht, [[Kaspar Hauser]] sei ein Sohn des 1818 verstorbenen Großherzogs [[Karl Ludwig Friedrich (Baden)|Karl]] gewesen und somit der rechtmäßige Anwärter auf den Thron. Die Erbansprüche der Hochberger Seitenlinie waren bereits 1818 auf dem [[Aachener Kongress]] international anerkannt worden. Diese Linie spielte sowohl bei der [[Deutsche Reichsgründung|Gründung]] des [[Deutsches Reich|Deutschen Reiches]] eine wichtige Rolle, als Großherzog [[Friedrich I. (Baden, Großherzog)|Friedrich I.]] im [[Spiegelsaal von Versailles|Spiegelsaal]] des Schlosses von Versailles als erster das „Hoch lebe Kaiser Wilhelm“ rief, als auch bei der Auflösung des Deutschen Kaiserreiches 1918, als Reichskanzler [[Maximilian von Baden]] am 9. November eigenmächtig die Abdankung [[Wilhelm II. (Deutsches Reich)|Kaiser Wilhelms II.]] verkündete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Haus Baden.jpg|Vereinfachte Darstellung der Linien des Hauses Baden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nach der Abschaffung der Monarchie ===&lt;br /&gt;
Am 22. November 1918 dankte der letzte Großherzog von Baden im Zuge der [[Novemberrevolution]] für sich und seine erbberechtigten Nachfolger ab und führte seitdem als Chef des Hauses Baden den Namen &amp;#039;&amp;#039;Markgraf von Baden&amp;#039;&amp;#039;. Die neu gegründete [[Republik Baden]] übernahm das [[Schloss Karlsruhe|Residenzschloss Karlsruhe]] sowie die Schlösser in [[Schloss Rastatt|Rastatt]], [[Schloss Mannheim|Mannheim]], [[Schloss Schwetzingen|Schwetzingen]] und [[Schloss Bruchsal|Bruchsal]] in Staatsbesitz und überließ in einem [[Fürstenabfindung|Abfindungsvertrag]] dem Haus Baden die Schlösser in [[Neues Schloss (Baden-Baden)|Baden-Baden]] und [[Reichsabtei Salem|Salem]] mit den darin befindlichen Kunstschätzen.&lt;br /&gt;
Weil das großherzogliche Ehepaar Friedrich II. und Hilda keine erbberechtigten männlichen Nachkommen hatte, adoptierten sie ihren Großneffen [[Berthold von Baden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Deckung sehr viel später entstandener hoher Schulden verkaufte [[Max Markgraf von Baden]] 2000 das [[Schloss Eberstein (Gernsbach)]]; ebenso verkaufte er – nach Versteigerung der darin befindlichen Kunstschätze – 2003 das [[Neues Schloss (Baden-Baden)|Neue Schloss Baden-Baden]] an einen Investor aus [[Kuwait]]. Das Schloss in Salem übernahm 2009 das Land [[Baden-Württemberg]], die Familie behielt jedoch das Wohnrecht in einem Flügel. Im Jahre 2006 hatte der Versuch [[Bernhard von Baden (1970)|Bernhard Prinz von Badens]] und der [[Landesregierung von Baden-Württemberg]] unter [[Günther Oettinger]] Aufsehen erregt, Mittel für die Sanierung des Schlosses dadurch zu gewinnen, dass Kulturgüter aus der [[Badische Landesbibliothek|Badischen Landesbibliothek]] zum Verkauf angeboten werden sollten. Dieser Vorfall wurde als [[Handschriftenverkäufe der Badischen Landesbibliothek|Karlsruher Kulturgutaffäre]] bekannt und war begleitet von heftigen Debatten im [[Landtag von Baden-Württemberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Haus Baden und die Zähringer ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Freiburg Bauten b 026.jpg|mini|hochkant|[[Burg Zähringen (Freiburg im Breisgau)]] um 1500]]&lt;br /&gt;
Die in der Literatur weit verbreitete Gleichsetzung des Hauses mit dem &amp;#039;&amp;#039;[[Zähringer|Geschlecht der Zähringer]]&amp;#039;&amp;#039; ist im Grunde historisch ungenau. Das Missverständnis beruht auf den Anfängen der landes- und hausgeschichtlichen Forschungen durch [[Johann Daniel Schöpflin]]. Beide Häuser haben zwar mit Herzog [[Berthold I. (Zähringen)|Berthold I. von Kärnten]] einen gemeinsamen Stammvater, aber dieser führte selbst nie die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Herzog von Zähringen&amp;#039;&amp;#039;. Im 19. Jahrhundert forcierte das &amp;#039;&amp;#039;Haus Baden&amp;#039;&amp;#039; seine Gleichsetzung mit dem &amp;#039;&amp;#039;Haus Zähringen&amp;#039;&amp;#039; zu propagandistischen Zwecken, um den Anspruch auf die neuen Gebiete Südbadens und den Großherzogstitel historisch zu untermauern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
Wichtige Mitglieder des Hauses waren:&lt;br /&gt;
* [[Bernhard II. (Baden)|Bernhard II. von Baden]] (1428/29–1458), [[Seligsprechung|Seliger]] der [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholischen Kirche]]&lt;br /&gt;
* [[Ludwig Wilhelm (Baden-Baden)|Ludwig Wilhelm von Baden-Baden]] (1655–1707), genannt &amp;#039;&amp;#039;Türkenlouis&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Karl III. Wilhelm (Baden-Durlach)|Karl Wilhelm von Baden-Durlach]] (1679–1738), Gründer von [[Karlsruhe]]&lt;br /&gt;
* [[Karl Friedrich (Baden)|Karl Friedrich]], seit 1771 Markgraf des geeinten Landes Baden und 1806 Gründer des Großherzogtums&lt;br /&gt;
* [[Friedrich I. (Baden, Großherzog)|Friedrich I.]], Großherzog des Landes Baden von 1856 bis 1907&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stammliste ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Stammliste des Hauses Baden}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Markgrafen und Großherzöge ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Markgrafen und Großherzöge von Baden}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Chefs des Hauses Baden seit 1918 ===&lt;br /&gt;
Die Herrscher des Hauses Baden bis 1918 finden sich in der [[Liste der Markgrafen und Großherzöge von Baden]]. Details zur [[Genealogie]] des Hauses Baden können aus der [[Stammliste des Hauses Baden]] entnommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nachfolgende Tabelle listet die ehemaligen Chefs des Hauses nach dem Untergang der Monarchie auf:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#FFDEAD&amp;quot;|Name&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#FFDEAD&amp;quot;|Zeitraum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Friedrich II. (Baden, Großherzog)|Friedrich Markgraf von Baden]]&amp;lt;br /&amp;gt; (zuvor Großherzog Friedrich II. von Baden)&lt;br /&gt;
|1918–1928&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Max von Baden|Max Prinz von Baden]]&amp;lt;br /&amp;gt; (1918 der letzte Kanzler des [[Deutsches Kaiserreich|Kaiserreichs]])&lt;br /&gt;
|1928–1929&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Berthold Markgraf von Baden]]&lt;br /&gt;
|1929–1963&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Max Markgraf von Baden]]&lt;br /&gt;
|1963–2022&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Bernhard von Baden (1970)|Bernhard Markgraf von Baden]]&lt;br /&gt;
|seit 2022&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
Das [[Stammwappen]] (Zähringen) zeigt in Gold einen roten Schrägrechtsbalken. Auf dem [[Helm (Heraldik)|Helm]] mit rot-goldenen [[Helmdecke]]n ein rotes und ein goldenes [[Steinbock (Wappentier)|Steinbockshorn]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;nolines&amp;quot; widths=&amp;quot;200&amp;quot; heights=&amp;quot;200&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Baden-Wappen ZW.png|Stammwappen in der [[Zürcher Wappenrolle]], ca. 1335-1345&lt;br /&gt;
Baden-Mkgf-Wappen.png|Stammwappen des Hauses Baden&lt;br /&gt;
Baden-Wappen MK1895.jpg|Wappengrafik von [[Otto Hupp]] im Münchener Kalender von 1895&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Residenzen des Hauses Baden ==&lt;br /&gt;
Zu den [[mittelalter]]lichen Sitzen der badischen Markgrafen gehörte neben der Stammburg Hohenbaden die [[Yburg]] und ab 1219 die alte Burg in [[Ettlingen]]. 1503 kamen im neu erworbenen [[Markgräflerland]] die Burgen [[Burg Rötteln|Rötteln]], [[Burg Badenweiler|Badenweiler]] und [[Sausenburg]] hinzu. Nach der Landesteilung 1535 residierten die Regenten der Unteren Markgrafschaft zunächst in [[Pforzheim]] und ab 1565 in der Durlacher [[Karlsburg (Schloss)|Karlsburg]]. Etwa zeitgleich entstanden durch Ausbau spätgotischer Anlagen die [[Renaissance]]schlösser der Oberen Markgrafschaft in [[Neues Schloss (Baden-Baden)|Baden-Baden]] und [[Schloss Ettlingen|Ettlingen]]. Nachdem im [[Pfälzischer Erbfolgekrieg|Pfälzischen Erbfolgekrieg]] 1689 das Schloss in Baden-Baden durch französische Truppen niedergebrannt worden war, entstand im Marktflecken [[Schloss Rastatt|Rastatt]] die neue Residenz der Baden-Badener Linie, während die Durlacher Linie das 1718 neu errichtete Barockschloss in [[Schloss Karlsruhe|Karlsruhe]] bezog. Die Regierungsbehörden der Markgrafschaft wurden von 1689 bis 1697 nach [[Basel]] verlagert. Markgraf [[Friedrich VII. Magnus (Baden-Durlach)|Friedrich Magnus]] fand 1703–1705 und 1707 während des [[Spanischer Erbfolgekrieg|Spanischen Erbfolgekriegs]] seine Zuflucht im Basler [[Markgräflerhof]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Karl Stiefel]]: &amp;#039;&amp;#039;Baden – 1648–1952&amp;#039;&amp;#039;, Karlsruhe 1977, S. 67.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Karl Friedrich (Baden)|Karl Friedrich]] von Baden-Durlach, der ab 1771 auch die Markgrafschaft Baden-Baden und ab 1806 das neugeschaffene [[Großherzogtum Baden]] regierte, übernahm um 1802 die vormaligen Barockresidenzen der Kurfürsten von der Pfalz in [[Schloss Mannheim|Mannheim]] und [[Schloss Schwetzingen|Schwetzingen]] sowie die der Fürstbischöfe von Speyer in [[Schloss Bruchsal|Bruchsal]]. In Heidelberg und Freiburg wurden bestehende Palais zukünftig als lokale Residenzen genutzt. Ab 1891 entstand für den Thronfolger das [[Erbgroßherzogliches Palais|Erbgroßherzogliche Palais]] in Karlsruhe. Nach der Revolution von 1918 wurde die bereits 1804 säkularisierte [[Reichsabtei Salem]] zum Wohnsitz der Familie. Nach den Verkäufen der 2000er Jahre sind lediglich noch Teile von Schloss Salem,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.haus-baden.eu/wer Website des Hauses Baden]&amp;lt;/ref&amp;gt; das nahegelegene [[Schloss Killenberg]] und die [[Burg Staufenberg (Schwarzwald)|Burg Staufenberg]] mit zugehörigem Weingut im Besitz des Chefs des Hauses Baden, während eine Seitenlinie die [[Burg Zwingenberg]] bewohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Hofstaat des Großherzogs von Baden}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Karlsruhe asv2022-10 img07 Schloss Karlsruhe.jpg|[[Schloss Karlsruhe|Residenzschloss Karlsruhe]]&lt;br /&gt;
 Rastatt Schloß DSCN0247.JPG|[[Schloss Rastatt]]&lt;br /&gt;
 Universitaet Mannheim Schloss Ehrenhof.jpg|[[Schloss Mannheim]]&lt;br /&gt;
 Schwetzinger Schlossgarten - Flickr - cspannagel (28).jpg|[[Schloss Schwetzingen]]&lt;br /&gt;
 Bruchsal (23).jpg|[[Schloss Bruchsal]]&lt;br /&gt;
 Neues Schloss Baden-Baden IMGP1164.JPG|[[Neues Schloss (Baden-Baden)|Neues Schloss Baden-Baden]]&lt;br /&gt;
 Salem Schloss Suedseite.jpg|[[Reichsabtei Salem]]&lt;br /&gt;
 Karlsburg durlach.jpg|[[Karlsburg (Schloss)|Karlsburg]] in Karlsruhe-Durlach&lt;br /&gt;
 Akademie Front.jpg|[[Großherzogliches Palais (Heidelberg)]]&lt;br /&gt;
 Sickinger Palais (Freiburg) 6552.jpg|[[Großherzogliches Palais Freiburg]]&lt;br /&gt;
 BGH - Palais 2.JPG|[[Erbgroßherzogliches Palais]] in Karlsruhe&lt;br /&gt;
 Schloß Favorite.JPG|[[Schloss Favorite (Rastatt)]]&lt;br /&gt;
 Ettlingen Schloss 2.jpg|[[Schloss Ettlingen]]&lt;br /&gt;
 Yburg-Schwarzwald.jpg|[[Yburg]] (Schwarzwald)&lt;br /&gt;
 Schloss-Eberstein2.jpg|[[Schloss Eberstein (Gernsbach)]]&lt;br /&gt;
 Durbach (5).jpg|[[Burg Staufenberg (Schwarzwald)]]&lt;br /&gt;
 Zwingenburg.jpg|[[Burg Zwingenberg]] am Neckar&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grablegen des Geschlechts ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Karlsruhe Grabkapelle.jpg|mini|hochkant|[[Großherzogliche Grabkapelle Karlsruhe]] im Fasanengarten]]&lt;br /&gt;
1116 stiftete Markgraf [[Hermann I. (Baden)|Hermann I.]] das [[Stift Backnang|Augustiner-Chorherren-Stift Backnang]], das dann bis 1248 die [[Grablege]] des Geschlechts war. 1248 wurde die Grablege in das neu gegründete [[Kloster Lichtenthal]] verlegt. Ab [[Bernhard I. (Baden)|Bernhard I.]] († 1431) diente die [[Stiftskirche (Baden-Baden)|Stiftskirche]] in Baden(-Baden) als Begräbnisort, auch die Mitglieder der Linie Baden-Baden wurden hier beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Markgrafen von [[Markgrafschaft Baden-Durlach|Baden-Durlach]] nutzten ab 1535 die [[St. Michael (Pforzheim)|Schloss- und Stiftskirche St. Michael]] in [[Pforzheim]] als Grablege (letzte Bestattung 1860).&lt;br /&gt;
Die Mitglieder der großherzoglichen badischen Familie wurden größtenteils in der [[Evangelische Stadtkirche (Karlsruhe)|Evangelischen Stadtkirche]] in Karlsruhe bestattet. In den 1890er-Jahren wurde dann die [[Großherzogliche Grabkapelle Karlsruhe|Großherzogliche Grabkapelle]] im [[Hardtwald (Karlsruhe)|Karlsruher Hardtwald]] als [[Mausoleum]] errichtet. Erwähnenswert ist auch noch die [[Karlsruher Pyramide]] als Grabmal für den Stadtgründer [[Karl III. Wilhelm (Baden-Durlach)|Karl Wilhelm]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit der Abschaffung der Monarchie werden die Familienmitglieder meist in [[Salem (Baden)|Salem]] beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hauptgrablegen für die badischen Nebenlinien waren das [[Kloster Tennenbach]] für Baden-Hachberg, die [[Röttler Kirche]] für Hachberg-Sausenberg und die Sankt-Nikolaus-Kirche von [[Rodemack|Rodemachern]] für Baden-Rodemachern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nicht ebenbürtige Seitenlinien ==&lt;br /&gt;
Das Haus Baden hatte selbst mehrfach Anfechtungen wegen objektiv nicht ebenbürtiger Ehen zu bestehen. So ist die Ehe von Markgraf [[Ernst (Baden-Durlach)#Die morganatische Ehe – Ursula von Rosenfeld|Ernst]] mit Ursula von Rosenfeld unebenbürtig, aber die Linie Baden-Durlach konnte die Ebenbürtigkeit rechtlich erfolgreich in Anspruch nehmen. Die morganatische Ehe von Markgraf [[Georg Friedrich (Baden-Durlach)#3. Ehe – Elisabeth Stolz|Georg Friedrich]] führte mangels Nachwuchs zu keiner Nebenlinie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Linie Baden-Baden ist durch die Verbindung von Markgraf [[Eduard Fortunat (Baden-Baden)|Eduard Fortunat]] mit Maria von Eicken eine unebenbürtige Seiten-Linie geworden, die aber ebenfalls die Ebenbürtigkeit rechtlich erfolgreich durchsetzen konnte.&lt;br /&gt;
Die aus der morganatischen Ehe des Großherzogs Karl Friedrich stammenden Grafen von Hochberg wurden erst später per Hausgesetz für erbberechtigt erklärt und ihre Stellung im Deutschen Bund und international abgesichert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nachfolgende Auflistung führt nur Nebenlinien auf, die das Haus Baden selbst als unebenbürtig (aus [[Morganatische Ehe|morganatischen Ehen]] oder unehelichen Verbindungen) eingestuft hat und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Markgraf [[Friedrich VI. (Baden-Durlach)|Friedrich VI.]] hatte eine uneheliche Verbindung mit Johanna Bayer von Sendau (1636–1699), deren Nachkommen den Titel [[Münzesheim (Adelsgeschlecht)|Freiherren von Münzesheim]] erhielten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Carl Friedrich Hermann von Freystedt]], ein unehelicher Sohn des Markgrafen Karl Friedrich, ist der Stammvater der Nebenlinie [[Freystedt (Adelsgeschlecht)|von Freystedt]].&amp;lt;ref&amp;gt;Fr. Cast: &amp;#039;&amp;#039;Süddeutscher Adelsheros&amp;#039;&amp;#039;, Stuttgart 1845, Zweite Section, Erster Band, S. 251 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Karl Wilhelm Eugen von Freydorf]], ein Sohn von [[Christoph von Baden-Durlach (1717–1789)|Christoph von Baden-Durlach]], ist der Stammvater der Nebenlinie [[Freydorf (Adelsgeschlecht)|von Freydorf]].&amp;lt;ref&amp;gt;Fr. Cast: &amp;#039;&amp;#039;Süddeutscher Adelsheros&amp;#039;&amp;#039;, Stuttgart 1845, Zweite Section, Erster Band, S. 250.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wilhelm Ludwig von Seldeneck]], ein Sohn von [[Wilhelm Ludwig von Baden-Durlach]] und Neffe des Markgrafen Karl Friedrich, ist der Stammvater der Nebenlinie [[Seldeneck (Adelsgeschlecht)|von Seldeneck]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Edmund von der Becke-Klüchtzner]]: &amp;#039;&amp;#039;Stamm-Tafeln des Adels des Großherzogthums Baden: ein neu bearbeitetes Adelsbuch&amp;#039;&amp;#039;, Baden-Baden, 1886, S. 434 ({{Webarchiv |url=http://diglit.ub.uni-heidelberg.de/diglit/beckekluechtzner1886/0434 |text=online |wayback=20140308011930}}).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Fr. Cast: &amp;#039;&amp;#039;Süddeutscher Adelsheros&amp;#039;&amp;#039;, Stuttgart 1845, Zweite Section, Erster Band, S. 185 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von [[Karl August von Baden-Durlach]], dem vormaligen Vormund des Markgrafen Karl Friedrich, stammt die Nebenlinie derer [[Ehrenberg (badisches Adelsgeschlecht)|von Ehrenberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Großherzog [[Ludwig I. (Baden)|Ludwig I.]] begründete die – in männlicher Linie – kurzlebige Familie der [[Langenstein (badisches Adelsgeschlecht)|Grafen von Langenstein]], die in weiblicher Linie in das Haus [[Douglas (Dynastie)#Deutschland|Douglas-Langenstein]]&amp;lt;ref&amp;gt;Edmund von der Becke-Klüchtzner: &amp;#039;&amp;#039;Stamm-Tafeln des Adels des Großherzogthums Baden: ein neu bearbeitetes Adelsbuch&amp;#039;&amp;#039;, Baden-Baden, 1886, S. 114 ({{Webarchiv |url=http://diglit.ub.uni-heidelberg.de/diglit/beckekluechtzner1886/0114 |text=online |wayback=20140308005616}}).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Fr. Cast: &amp;#039;&amp;#039;Süddeutscher Adelsheros&amp;#039;&amp;#039;, Stuttgart 1845, Zweite Section, Erster Band, S. 124 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; überging. Außerdem ist Ludwig I. auch Stammvater der unehelichen Nebenlinie derer von Steinberg.&amp;lt;ref&amp;gt;s. Edmund von der Becke-Klüchtzner: &amp;#039;&amp;#039;Stamm-Tafeln des Adels des Großherzogthums Baden: ein neu bearbeitetes Adelsbuch&amp;#039;&amp;#039;, Baden-Baden, 1886, S. 456 ({{Webarchiv |url=http://diglit.ub.uni-heidelberg.de/diglit/beckekluechtzner1886/0456 |text=online |wayback=20140308011934}}).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Karl von Baden (General)|Prinz Karl]] (1832–1906) begründete mit seiner morganatischen Gemahlin Rosalie Luise Freiin [[Beust (Adelsgeschlecht)|von Beust]] (1845–1908), Tochter des Freiherrn Wilhelm von Beust (1805–1875), die über ihre Mutter Emilie von Beust (1820–1878) Enkelin des badischen Generalstabsarztes Wilhelm Meier (1785–1853) und Urenkelin des badischen Geheimen Hofrates [[Emanuel Meier]] (1746–1817) war und aus Anlass ihrer Ehe zur Gräfin von Rhena erhoben wurde, die Nebenlinie der Grafen von Rhena, die allerdings mit ihrem Sohn [[Friedrich Graf von Rhena|Friedrich]] 1908 bereits wieder ausstarb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es mangelte dem Haus Baden nicht an Nachkommen, sondern allenfalls an standesgemäßen Ehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
Das Geschlecht der [[Baden (Adelsgeschlecht, Liel)|Freiherren von Baden]] ist nicht mit dem hochadeligen Haus Baden verwandt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Kathrin Ellwarth: &amp;#039;&amp;#039;Das Haus Baden in Vergangenheit und Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Börde-Verlag, Werl 2008, ISBN 978-3-9811993-1-4.&lt;br /&gt;
* [[Timo John]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Großherzöge und Großherzoginnen von Baden.&amp;#039;&amp;#039; Kunstverlag Josef Fink, Lindenberg 2008, ISBN 978-3-89870-409-0.&lt;br /&gt;
* [[Hermann von Schulze-Gävernitz]]: &amp;#039;&amp;#039;Die badischen Hausgesetze.&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
In: &amp;#039;&amp;#039;Die Hausgesetze der regierenden deutschen Fürstenhäuser&amp;#039;&amp;#039;, Jena 1862, S. 165–216 ([https://reader.digitale-sammlungen.de//de/fs1/object/goToPage/bsb10561297.html?pageNo=165 Digitalisat der BSB München]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|House of Baden|Haus Baden}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119294958}}&lt;br /&gt;
* [https://www.haus-baden.eu Website des Hauses Baden]&lt;br /&gt;
* [https://www.markgraf-von-baden.de/ Website des Weingutes Markgraf von Baden]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119294958|LCCN=sh85010903|VIAF=18028502}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Haus Baden| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsches Adelsgeschlecht (Hochadel)|Baden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dynastie|Baden]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wofalor</name></author>
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