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	<title>Hauptsynagoge Mainz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-13T00:31:57Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hauptsynagoge_Mainz&amp;diff=2789207&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Reinhard Dietrich: /* Geschichte */ ergänzt</title>
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		<updated>2025-09-28T11:43:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:בית_הכנסת_המרכזי_של_מיינץ,_1912.jpg|mini|Außenansicht der Hauptsynagoge von 1912]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hauptsynagoge - drawing of inside - 1911.jpg|mini|Innenansicht der Hauptsynagoge von 1912]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mainzer Hauptsynagoge&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war eine [[Synagoge]] der [[Mainz]]er [[Geschichte der Juden in Deutschland|jüdischen]] Gemeinde, an der Straßenecke Hindenburgstraße / Josefsstraße in der [[Mainz-Neustadt|Mainzer Neustadt]] gelegen. Sie wurde zwischen 1911 und 1912 erbaut, beim [[Novemberpogrome 1938|Novemberpogrom 1938]] in Brand gesetzt und ihre Ruine einige Tage später gesprengt. Dennoch sind einige Fragmente der Architektur erhalten geblieben, sie wurden 1988 als Mahnmal am ursprünglichen Platz wiederaufgestellt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--== Die Synagogen des Mittelalters ==&lt;br /&gt;
Die erste Erwähnung einer Synagoge stammt aus dem Jahr 1093. Sie befindet sich in der [[Mainz-Altstadt|ehemaligen Unterstadt]] in der Gegend, in der nach 1288 die Kirche [[St. Quintin (Mainz)|St. Quintin]] gebaut wurde. Diese Synagoge wurde am 29. Mai 1096 von den Führern der jüdischen Gemeinde während der [[Geschichte der Stadt Mainz#Die Judenverfolgungen|antisemitischen Verfolgungen während des ersten Kreuzzugs]] angezündet, um jede Schändung durch Christen oder Kreuzritter zu verhindern und um zu verhindern, dass sie in eine christliche Kirche umgewandelt wird.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Brüchert&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nähe der Synagoge, bereits im 11. Jahrhundert, gab es einen kleinen Gebets- und Studienraum. Einige Jahre nach den Massakern von 1096 wurde eine kleine Gemeinschaft gegründet und an gleicher Stelle ein neues Gebetshaus gebaut. Die Juden der Oberstadt versammelten sich aus Angst vor der Bevölkerung der Stadt im Studienhaus des Rabbiners Juda bar [[Kalonymiden|Kalonymos]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1188 wurde im Rathausviertel an der Ecke Schusterstraße 41-43 / Stadthausstraße eine neue Synagoge erwähnt, die wahrscheinlich schon seit einigen Jahren oder Jahrzehnten existierte. Im Jahr 1272 wurde diese Synagoge durch die Verlegung eines reich gepflasterten Bodens renoviert. Während der antisemitischen Unruhen vom 15. Juni 1281 wurde die Synagoge niedergebrannt. Einige Jahre später scheint dieses Gebetshaus wieder aufgebaut worden zu sein. Im Zuge der antisemitischen Verfolgungen während des Schwarzen Todes wurde die Synagoge am 23. August 1349 von verzweifelten Juden selbst niedergebrannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Brüchert&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Judaica&amp;quot;&amp;gt;[http://www.alemannia-judaica.de/mainz_synagoge.htm#Die%201911/12%20erbaute%20Hauptsynagoge%20der%20%22Israelitischen%20Religionsgemeinde%22 Informationsseite zur jüdischen Gemeinde in Mainz und den Mainzer Synagogen] bei [[Alemannia Judaica]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts wurde eine neue Synagoge oder Gebetshalle gebaut. In den Jahren 1433 und 1442 wird eine Judenschule (Jüdische Schule oder Synagoge) erwähnt, die sich wahrscheinlich in der Nähe der heutigen Stadionerhofstraße befindet. Nach der Vertreibung der Juden im Jahre 1438 wurde es in einen städtischen Kohlelagerraum umgewandelt. 1445 durften sich die Juden von Erzbischof Dietrich Schenk von Erbach wieder in Mainz niederlassen, und die Synagoge wurde ihnen zurückgegeben. Nach der Vertreibung von 1470/1471 wurde die Synagoge 1473 von Erzbischof [[Diether von Isenburg]] in eine christliche Kapelle „Omnium Sanctorum“ umgewandelt.--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hauptsynagogue in Mainz - 1853.jpg|mini|Außenansicht der Hauptsynagoge von 1853]]&lt;br /&gt;
[[Datei:V08p388001 Synagogue of the Israelitischen Religionsgesellschaft, Mayence.jpg|mini|Innenansicht der Hauptsynagoge von 1853]]&lt;br /&gt;
Die erste, 1853 eingeweihte Hauptsynagoge an der damaligen Synagogenstraße wurde nach den Plänen von [[Ignaz Opfermann]] errichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;alemannia&amp;quot;&amp;gt;[http://www.alemannia-judaica.de/mainz_synagoge.htm#Texte Zur Geschichte der 1853 eingeweihten Hauptsynagoge auf Alemannia Judaica]; abgerufen am 5. Oktober 2017; Ingrid Westerhoff: &amp;#039;&amp;#039;Die Synagoge von Ignaz Opfermann von 1853&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Die Mainzer Synagogen&amp;#039;&amp;#039;. Mainz 2008, S. 49–61.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie erhielt als Ausdruck ihrer Liberalität im selben Jahr eine [[Orgel]] aus der Werkstatt von [[Bernhard Dreymann]], eine der ersten [[Synagogenorgel]]n in Deutschland.&amp;lt;ref&amp;gt;Achim Seip: {{Webarchiv|url=http://www.evangelische-aspekte.de/gesellschaft/musik/evasp20122seip-3/ |wayback=20171020032822 |text=&amp;#039;&amp;#039;Einführung der Orgel in den jüdischen Gottesdienst&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2025-06-20 03:46:49 InternetArchiveBot }}, abgerufen am 20. Oktober 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt; Wegen der Orgel und anderer Reformen versammelten sich die orthodoxen Juden in einem anderen Betraum und errichteten 1856 eine eigene [[Orthodoxe Synagoge Mainz|Synagoge]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;alemannia&amp;quot; /&amp;gt; Gegen Ende des Jahrhunderts wurde die Hauptsynagoge für die wachsende Gemeinde zu klein, und der Vorstand der jüdischen Gemeinde beschloss einen Neubau. Aus dem dafür 1910 ausgelobten [[Architekturwettbewerb]] ging der mit einem von zwei 1. Preisen prämierte Entwurf des Stuttgarter Architekten [[Willy Graf]] hervor, der 1911–1912 ausgeführt wurde. Die Baudekoration stammte von dem Mainzer Bildhauer [[Franz Vlasdeck]].&amp;lt;ref&amp;gt;Franz Mann: Vom Bildhauer zum Bauunternehmer. Die Lebensgeschichte des Franz Vlasdeck. In: Mainz, Vierteljahreshefte für Kultur, Politik, Wirtschaft und Geschichte 2007, Heft 2, S. 92–96 (96); [[Tobias Möllmer]]: Die Villa Engelhorn in Mannheim. Kunstwerk, Familienhaus, Baudenkmal. Wernersche Verlagsgesellschaft, Worms 2012. ISBN 978-3-88462-336-7, S. 97.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Grundsteinlegung]] fand am 4. August 1911 statt, und bereits am 3. September 1912 konnte die Synagoge eingeweiht werden. Rabbiner [[Siegmund Salfeld]] hielt die Einweihungspredigt.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Kläger: &amp;#039;&amp;#039;Mainz auf dem Weg zur Großstadt (1866–1914)&amp;#039;&amp;#039;. In: Franz Dumont (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Mainz. Die Geschichte der Stadt.&amp;#039;&amp;#039; Philipp von Zabern, Mainz 1998, ISBN 3-8053-2000-0, S. 467.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 wurde die Hauptsynagoge in Brand gesteckt und anschließend am 17. November auf Anordnung des Bauamts gesprengt. Vor dem Zweiten Weltkrieg hatte die jüdische Gemeinde in Mainz mehr als 3.000 Mitglieder.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Brüchert&amp;quot;&amp;gt;Hedwig Brüchert: &amp;#039;&amp;#039;Magenza – die Geschichte des jüdischen Mainz 1000 Jahre jüdisches Mainz – ein Überblick&amp;#039;&amp;#039; Vollständige Neubearbeitung der Fassung auf der CD: 2000 Jahre Mainz – Geschichte der Stadt digital, erstellt am 28. Mai 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Krieg gab es in Mainz nur noch 57 Juden. &lt;br /&gt;
[[Datei:Fragmente der Hauptsynagoge 1.JPG|mini|Fragmente der Vorhallenkolonnade der ehemaligen Hauptsynagoge; im Hintergrund die [[Neue Synagoge Mainz]]]]&lt;br /&gt;
Übrig vom Gebäude blieben Fragmente der Säulenhalle, die 1988 als Baudenkmal auf dem Grundstück Hindenburgstraße 44, heute Synagogenplatz, aufgestellt und im Zuge des [[Neue Synagoge Mainz|Synagogenneubaus]] restauriert wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--* &amp;#039;&amp;#039;Programm für die Einweihung der Synagoge Bet Tefilat Yisra&amp;#039;el zu Mainz am 26. Mai 5639 (1879).&amp;#039;&amp;#039; Mainz 1879. – Um welche Synagoge geht es in dieser Publikation? Eine Einweihung im Jahr 1879 kommt in diesem Artikel aktuell nicht vor.--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zur Einweihung der neuen Synagoge. Mainz, den 3. September 1912. Festgottesdienstordnung.&amp;#039;&amp;#039; Mainz 1912. ([http://visualcollections.ub.uni-mainz.de/urn/urn:nbn:de:hebis:77-vcol-3927 Digitalisat])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Festschrift zur Einweihung der Neuen Synagoge in Mainz, 3. September 1912.&amp;#039;&amp;#039; Mainz 1912. ([http://visualcollections.ub.uni-mainz.de/histbuch/content/titleinfo/186705?query=synagoge%20mainz Digitalisat])&lt;br /&gt;
* Siegmund Salfeld: &amp;#039;&amp;#039;Blätter zur Erinnerung an die Einweihung der neuen Synagoge in Mainz.&amp;#039;&amp;#039; Mainz 1913.&lt;br /&gt;
* Ingrid Westerhoff: &amp;#039;&amp;#039;Die Synagoge von Ignaz Opfermann von 1853.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Die Mainzer Synagogen. Ein Überblick über die Mainzer Synagogenbauwerke mit ergänzenden Beiträgen über bedeutende Mainzer Rabbiner, das alte Judenviertel und die Bibliotheken der jüdischen Gemeinden.&amp;#039;&amp;#039; Verein für Sozialgeschichte e. V., Mainz 2008, S. 49–61.&lt;br /&gt;
* Dieter Krienke: &amp;#039;&amp;#039;Eine Zierde unserer geliebten Vaterstadt. Die Mainzer Hauptsynagoge von Willy Graf (1912).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Die Mainzer Synagogen. Ein Überblick über die Mainzer Synagogenbauwerke mit ergänzenden Beiträgen über bedeutende Mainzer Rabbiner, das alte Judenviertel und die Bibliotheken der jüdischen Gemeinden.&amp;#039;&amp;#039; Verein für Sozialgeschichte e. V., Mainz 2008, S. 89–117.&lt;br /&gt;
* Gabriele Ziethen: &amp;#039;&amp;#039;Gedanken zur alten Synagoge in der Vorderen Synagogenstraße, Mainz.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Mainzer Zeitschrift&amp;#039;&amp;#039;, 98. Jahrgang 2003, S. 125–132.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Hauptsynagoge in Mainz (1853-1912)|Hauptsynagoge in Mainz (1853–1912)|3=S}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Hauptsynagoge Mainz (1912–1938)|Hauptsynagoge in Mainz (1912–1938)|3=S}}&lt;br /&gt;
* [http://www.alemannia-judaica.de/mainz_synagoge.htm#Die%201911/12%20erbaute%20Hauptsynagoge%20der%20%22Israelitischen%20Religionsgemeinde%22 Informationsseite zur jüdischen Gemeinde in Mainz und den Mainzer Synagogen] bei [[Alemannia Judaica]]&lt;br /&gt;
* [https://www.regionalgeschichte.net/rheinhessen/mainz/kulturdenkmaeler/hauptsynagoge.htm Die Hauptsynagoge] bei regionalgeschichte.net&lt;br /&gt;
* [http://www.magenza-stiftung.de/index.php?option=com_content&amp;amp;view=article&amp;amp;id=23&amp;amp;Itemid=32 Geschichte der Mainzer Synagogen]. Artikelserie von [[Leo Trepp]], gesammelt bei der Magenza-Stiftung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=50/00/31.3|EW=8/15/33.5|type=landmark|region=DE-RP}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1050915100|LCCN=no/2015/64486|VIAF=156488437}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hauptsynagoge #Mainz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Synagoge in Rheinland-Pfalz|Mainz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Synagogenbau in Rheinland-Pfalz|Mainz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Synagogenbau in Europa|Mainz, Hauptsynagoge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk der Moderne in Mainz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgegangenes Bauwerk in Mainz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1910er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:In der Reichspogromnacht 1938 zerstörte Synagoge|Mainz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Mainz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Synagoge in Mainz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sakralbau in Mainz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Reinhard Dietrich</name></author>
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