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	<title>Hauptrogenstein-Formation - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hauptrogenstein-Formation&amp;diff=849532&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bisam: falsche Abkürzung</title>
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		<updated>2025-12-03T13:50:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;falsche Abkürzung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Lithostratigraphie Süddeutscher Jura}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hauptrogenstein-Formation&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (früher auch nur Hauptrogenstein) ist eine [[Lithostratigraphie|lithostratigraphische]] [[Formation (Geologie)|Formation]] des [[Süddeutscher Jura|Süddeutschen Jura]]. Sie wird von der [[Ostreenkalk-Formation]] unterlagert und von der [[Variansmergel-Formation]] überlagert. Sie ist nur im Oberrheintal ausgebildet, zieht sich aber weiter nach Westen über die Schweiz bis nach Westfrankreich hinein. Im Gebiet der [[Schwäbische Alb|Schwäbischen Alb]] wird sie von der [[Dentalienton-Formation|Dentalienton-]] und [[Hamitenton-Formation]] vertreten, die in Ostwürttemberg in die [[Sengenthal-Formation]] übergehen. Sie erreicht eine maximale Mächtigkeit von über 80 m. Sie umfasst das [[Bajocium|Oberbajocium]] und das tiefere [[Bathonium|Unterbathonium]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Hauptrogenstein-Formation besteht überwiegend aus kalkigen Oolithen, die aus relativ großen, ursprünglich kalzitischen Ooiden aufgebaut sind. Diese Oolithe werden im deutschsprachigen Raum auch [[Rogenstein]]e genannt. Dieser Begriff ist bereits seit dem 16. Jahrhundert gebräuchlich.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Murawski: &amp;#039;&amp;#039;Geologisches Wörterbuch.&amp;#039;&amp;#039;, 11. Auflage, Enke Verlag, Stuttgart 2004, 262 S., ISBN 978-3-827-41445-8&amp;lt;/ref&amp;gt; Zur Unterscheidung zu den geringmächtigen Rogensteinen des Buntsandsteins wurden die Rogensteine des Süddeutschen Jura bereits sehr früh „Hauptrogenstein“ genannt. Im Zuge der konsequenten Gliederung des Süddeutschen Jura in Formationen wurde 2005 von Gert Bloos, Gerd Dietl und Günter Schweigert der Name Hauptrogenstein-Formation vorgeschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Definition und Verbreitungsgebiet ==&lt;br /&gt;
Die Hauptrogenstein-Formation ist in Deutschland auf das Gebiet des Oberrheins beschränkt. Das Vorkommen ist erosiv von gleichaltrigen Ablagerungen der Schwäbischen Alb getrennt. Die Verzahnung mit der [[Dentalienton-Formation|Dentalienton-]] oder [[Hamitenton-Formation]] ist nicht mehr erhalten. Sie hat jedoch ihre Fortsetzung in die Schweiz und nach Westfrankreich, wo sie Mächtigkeiten bis über 200 m erreichen kann. In Deutschland beträgt die maximale Mächtigkeit etwa 80 m. Die Formation besteht überwiegend aus gelblich-weißlichen Kalkoolithen in einer [[Sparit|sparitischen]] Grundmasse. Eingelagert sind Schilllagen, die [[Nerinea|Nerineen]], [[Korallen]], [[Seelilien]] und [[Seeigel]] enthalten. Die Ablagerungen der Hauptrogenstein-Formation repräsentieren eine große [[Karbonatplattform]]. Hier wurden Ooide im bewegten Flachwasser gebildet und zu großen Barren zusammengespült.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeitlicher Umfang und Untergliederung ==&lt;br /&gt;
Die Hauptrogenstein-Formation wird biostratigraphisch in das obere [[Bajocium]] und in das untere [[Bathonium]] datiert. Eine formale Untergliederung wurde bisher nicht vorgenommen. Am Top der Formation schaltet sich lokal eine eisenoolithische Bank ein (Ferrugineus-Oolith).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nutzbare Gesteine ==&lt;br /&gt;
Die Oolithe der Hauptrogenstein-Formation waren in den Verbreitungsgebieten der Formation wichtige Naturwerksteine. Die Burg Schenkenberg wurde teilweise mit Hauptrogenstein errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.gemeinde-thalheim.ch/schenkenberg/baugeschichte.htm | wayback=20030405175352 | text=Baugeschichte der Ruine Schenkenberg von Beat Stöckli}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Gert Bloos, Gerd Dietl &amp;amp; Günter Schweigert: &amp;#039;&amp;#039;Der Jura Süddeutschlands in der Stratigraphischen Tabelle von Deutschland 2002.&amp;#039;&amp;#039; Newsletter on Stratigraphy, 41(1-3): 263-277, Stuttgart 2005 {{ISSN|0078-0421}}&lt;br /&gt;
* Martin Ernst: &amp;#039;&amp;#039;Lithostratigraphische und fazielle Untersuchungen des Hauptrogensteins (Bajocium) im SE-Oberrheingraben.&amp;#039;&amp;#039; Jber. Mitt. oberrhein. geol. Ver., N.F. 73, 311-382, 11 Abb., 5 Tab., 4 Taf., Stuttgart 1991 {{ISSN|0078-2947}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Hauptrogenstein Formation|Hauptrogenstein-Formation}}&lt;br /&gt;
* Deutsche Stratigraphische Kommission (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Stratigraphische Tabelle von Deutschland 2002&amp;#039;&amp;#039;. Potsdam 2002, ISBN 3-00-010197-7, [http://www.stratigraphie.de/std2002/download/STD2002_large.pdf PDF; 6,57&amp;amp;nbsp;MB] (Groß)&lt;br /&gt;
* [http://www.lgrb-bw.de/download_pool/Lith04_jm_BW.pdf Mitteljura in Baden-Württemberg] (PDF; 388&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
* [http://www.lgrb-bw.de/download_pool/schichtenfolge_BW.pdf Geologische Übersicht der Schichtenfolge in Baden-Württemberg] (PDF; 831&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
* [http://lostgeologist.blogspot.de/2008/11/hauptrogenstein-formation.html Hauptrogenstein-Formation] (englisch)&lt;br /&gt;
* [https://lgrbwissen.lgrb-bw.de/rohstoffgeologie/rohstoffe-des-landes/hochreine-kalksteine-weiss-branntkalke/hochreine-bis-reine-kalksteine-hauptrogenstein-formation-am-suedlichen-oberrhein LGRBwissen, Rohstoffgeologie: Hochreine bis reine Kalksteine der Hauptrogenstein-Formation am südlichen Oberrhein]&lt;br /&gt;
* [https://lgrbwissen.lgrb-bw.de/rohstoffgeologie/buch-naturwerksteine-aus-baden-wuerttemberg-2013/hauptrogenstein LGRBwissen, Rohstoffgeologie: &amp;quot;Hauptrogenstein&amp;quot;; Kapitel 4.10 aus &amp;quot;Naturwerksteine aus Baden-Württemberg - Vorkommen, Beschaffenheit und Nutzung&amp;quot;] (Werner et al. 2013), (Landesamt für Geologie, Bergbau und Rohstoffe Hrsg.), ISBN 978-3-00-041100-7&lt;br /&gt;
* [https://litholex.bgr.de/pages/Einheit.aspx?ID=4012005 LithoLex - Lithostratigraphisches Lexikon Deutschland: Hauptrogenstein-Formation]&lt;br /&gt;
* [https://www.strati.ch/de/tectonic/jura/ferrugineus-oolith Lithostratigraphisches Lexikon der Schweiz: Ferrugineus-Oolith]&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4499101-0}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Süddeutscher Jura]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bisam</name></author>
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