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	<title>Hauptpost Essen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T04:19:47Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hauptpost_Essen&amp;diff=1598986&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wiki05: erg. nach Quelle</title>
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		<updated>2026-03-06T08:54:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;erg. nach Quelle&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Hauptpost Essen.jpg|mini|hochkant=1.4|Gebäude der Hauptpost in Essen]]&lt;br /&gt;
Das denkmalgeschützte Gebäude der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hauptpost Essen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; befindet sich im [[Essen]]er [[Stadtkern (Essen)|Stadtkern]] an der Hachestraße, Ecke [[Willy-Brandt-Platz (Essen)|Willy-Brandt-Platz]] gegenüber von [[Hotel Handelshof]] und [[Essen Hauptbahnhof|Hauptbahnhof]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Hauptpost am Burgplatz (bis 1902) ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Altes Hauptpostamt Essen, Burgplatz.jpg|mini|links|Altes Hauptpostamt am Burgplatz]]&lt;br /&gt;
Das alte Hauptpostamt Essen befand sich bis zur Eröffnung des neuen Gebäudes am Hauptbahnhof 1903 am [[Burgplatz (Essen)|Burgplatz]]&amp;amp;nbsp;1 und 2, dort, wo heute die [[Lichtburg (Essen)|Lichtburg]] steht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rieth&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur|Autor=Hugo Rieth|Titel=Essen in alten Ansichten, Band 1|Auflage=3.|Verlag=Zaltbommel|Ort=Niederlande|Jahr=1978|ISBN=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dazu gab es das Amt&amp;amp;nbsp;2 am [[Limbecker Platz]]&amp;amp;nbsp;3 und das Amt&amp;amp;nbsp;3 an der Schützenbahn&amp;amp;nbsp;56.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kellen&amp;quot; &amp;gt;{{Literatur|Autor=Tony Kellen|Titel=Die Industriestadt Essen in Wort und Bild. Geschichte und Beschreibung der Stadt Essen. Zugleich ein Führer durch Essen und Umgegend.|Verlag=Fredebeul &amp;amp; Koenen|Ort=Essen|Jahr=1902}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das alte Hauptpostgebäude im Stil des [[Klassizismus]] war ursprünglich ein Haus des [[Stift Essen|Stiftes Essen]], das auch die Namen &amp;#039;&amp;#039;Der Rittberger Hof&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Das Löwenhaus&amp;#039;&amp;#039; trug. In den Jahren 1821 bis 1862 befand sich darin das Königliche [[Bergamt]], wobei sein Leiter, der Oberbergrat Heintzmann, im ersten Obergeschoss wohnte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Herausgeber=Berger Bergmann und [[Peter Brdenk]]|Autor=Holger Krüssmann|Titel=Architektur in Essen 1900–1960|Auflage=|Verlag=Klartext|Ort=Essen|Jahr=2012|ISBN=978-3-8375-0246-6}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Danach zogen die Post und das Telegraphenamt hier ein. Bald erwiesen sich die Räumlichkeiten als unzureichend, so dass Räume des östlich benachbarten Schulgebäudes mitgenutzt wurden. Der Telefonbetrieb zog vorab im Herbst 1901 in ein provisorisches Gebäude im Hof des gerade sich im Bau befindlichen, neuen Postgebäudes an der Märkischen Straße am Hauptbahnhof, heute Hachestraße.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kellen&amp;quot; /&amp;gt; 1903 folgte der gesamte postalische Betrieb und bezog den dortigen Neubau. Nach Umbau 1904 siedelte sich das Städtische Museum in der ersten Etage des ehemaligen Postgebäudes am Burgplatz an, bis das Haus dem Neubau des 1928 eröffneten Kinos Lichtburg an dieser Stelle weichen musste.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rieth&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:left&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gebäude am Hauptbahnhof (1903–1932) ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Essen Hauptpostamt um 1920.jpg|mini|links|Vorgängerbau (1903–1932)]]&lt;br /&gt;
Das erste Postamt an heutiger Stelle, einem ehemaligen Grundstück der Industriellen- und Patrizierfamilie [[Waldthausen]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kellen&amp;quot; /&amp;gt; – an der Ecke [[Kettwiger Straße]] / Märkische Straße gegenüber dem [[Essen Hauptbahnhof|Essener Hauptbahnhof]], heute Hachestraße – war in den Jahren 1900 bis 1903 in [[Neugotik|neugotischem]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.hv-essen.de/fileadmin/user_upload/Denkmalpfad/Denkmalpfad_Broschuere.pdf Denkmalpfad Essen]; abgerufen am 29. Mai 2015&amp;lt;/ref&amp;gt; Stil mit Eckturm errichtet worden. Neben dem Postbetrieb kamen hier auch die Telegraphen- und Telefonämter unter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Postamt war mit einem unterirdischen Tunnel mit dem schräg gegenüberliegenden Hauptbahnhof verbunden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kellen&amp;quot; /&amp;gt; Von diesem Tunnel wurde das tonnenschwere Teilstück unter dem Willy-Brandt-Platz Anfang 2023 im Zuge des Umbaus des einstigen Kaufhofgebäudes zum &amp;#039;&amp;#039;Königshof&amp;#039;&amp;#039; entfernt. Einen weiteren Posttunnel gibt es unter der Straße &amp;#039;&amp;#039;An der Reichsbank&amp;#039;&amp;#039; nördlich der Gebäudedurchfahrt zur Hachestraße. Sein Bau wurde am 18.&amp;amp;nbsp;Februar 1922 von der Stadt Essen als Eigentümerin der Straße dem Deutschen Reich als Träger der Reichspost genehmigt. Dieser Tunnel war Teil der Planung einer unterirdischen Packanlage. Derzeit (Stand: 2023) wird gerichtlich geklärt, wer heute Eigentümer ist, denn an dem heute maroden Tunnel sind nicht unerhebliche Arbeiten notwendig, um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten.&amp;lt;ref&amp;gt;Gerd Niewerth: &amp;#039;&amp;#039;Kann der alte Posttunnel einstürzen?&amp;#039;&amp;#039;; In: [[Westdeutsche Allgemeine Zeitung]] vom 12. August 2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 1920 spielte sich im Postgebäude ein Teil des [[Ruhraufstand]]es ab, indem die [[Rote Ruhrarmee]] das Gebäude stürmte, das von Angehörigen der [[Reichswehr]] und der [[Freikorps]] verteidigt worden war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rieth&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedingt durch den rapiden Bevölkerungsanstieg der Stadt zu Anfang des 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts, hauptsächlich durch Zuwanderungen von Arbeitern für den Bergbau und die [[Friedrich Krupp AG|kruppsche]] Stahlindustrie, war das Gebäude rasch zu klein geworden. Daraufhin beschloss die &amp;#039;&amp;#039;[[Oberpostdirektion Düsseldorf]]&amp;#039;&amp;#039; Anfang der 1920er Jahre einen Neubau. 1932, als der letzte Bauabschnitt in Angriff genommen wurde, wurde das alte Postamt abgerissen.&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:left&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hauptpostgebäude heute ===&lt;br /&gt;
Das heutige, im Januar 1933 eröffnete Postgebäude steht etwa acht bzw. vierzehn Meter nach hinten versetzt gegenüber seinem Vorgängerbau. So entstand, vom Essener Hauptbahnhof aus gesehen, ein repräsentativer Eingangsbereich zur Innenstadt, seit 1994 Willy-Brandt-Platz genannt und erst seitdem Fußgängerzone. Dieser Platz ist gesäumt von der Post und einem Kaufhaus im Westen, dem [[Eickhaus]] im Norden und dem [[Hotel Handelshof]] im Osten. Das Postgebäude entstand in den Jahren 1924 bis 1933 in einzelnen Bauabschnitten und wurde vom Architekten &amp;#039;&amp;#039;Hoeltz&amp;#039;&amp;#039; mit einer Fassade aus Klinkern und Kalksteinen als Gegenstück zur Börse, dem heutigen [[Haus der Technik (Essen)|Haus der Technik]], entworfen. Die Einfahrt zur Straße &amp;#039;&amp;#039;An der Reichsbank&amp;#039;&amp;#039;, die ins alte [[Stadtkern (Essen)#Bankenviertel|Essener Bankenviertel]] führt, ist von einem gedrückten Spitzbogen überbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stil der ersten beiden Bauabschnitte mit Ziegelsteinfassade wurde schon damals als nicht mehr zeitgemäß kritisiert. Daraufhin entwarf der Architekt &amp;#039;&amp;#039;Lindemann&amp;#039;&amp;#039; in den Jahren 1930 und 1931 den dritten Bauabschnitt im Stil der [[Neue Sachlichkeit (Architektur)|Neuen Sachlichkeit]] mit einer Muschelkalk-Werksteinfassade, der den langgestreckten Baukörper an der Hachestraße zum heutigen Willy-Brandt-Platz hin abschloss und im Januar 1933 eröffnet wurde. Der gesamte Gebäudekomplex wurde im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] schwer beschädigt und in den 1950er Jahren wiederaufgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäude steht seit 1988 unter Denkmalschutz, dementsprechend wurden bis zum Sommer 2009 alle rund 440 Holzfenster saniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hauptpost Essen2.jpg|Westflügel von &amp;#039;&amp;#039;Hoeltz&amp;#039;&amp;#039; (1924–1933)&lt;br /&gt;
Hauptpost Essen 01.jpg|Südansicht&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zukunft ==&lt;br /&gt;
Nachdem die Deutsche Post AG mehrere Dienststellen geschlossen hat und Teile der Gebäude an postfremde Betriebe vermietet wurden, besteht für die ursprüngliche Nutzung kein Bedarf mehr. Daraufhin legt die Stadt Essen im März und April 2026 einen Bebauungsplan öffentlich aus. Dieser umfasst den 7600&amp;amp;nbsp;Quadratmeter großen Bereich aller Postgebäude zwischen Hachestrarße, An der Reichsbank und Willy-Brandt-Platz. Er soll zur Attraktivitätssteigerung des Eingangs zur Innenstadt und in Bezug zur Neugestaltung des Willy-Brandt-Platzes für neue Nutzungen entwickelt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.essen.de/meldungen/pressemeldung_1588043.de.html Bebauungsplan &amp;quot;Innenstadt, südlicher Teil, 3. Änderung (Bereich Willy-Brandt-Platz / An der Reichsbank)&amp;quot;]. In: Pressemeldung der Stadt Essen vom 5. März 2026&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Essener Allgemeine Zeitung&amp;#039;&amp;#039; vom 10. April 1931&lt;br /&gt;
* Sigrid Watzlawik: &amp;#039;&amp;#039;Visionen in Stein. Modernes Bauen in Essen 1910–1930.&amp;#039;&amp;#039; Nobel / Verlagsgruppe Beleke, Essen 1998, ISBN 3-922785-49-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://geo.essen.de/webdaten/sta61/Denkmaeler/Foto_Htm_und_pdf/AK1_Lfd_Nr_332.pdf Das Gebäude in der Essener Denkmalliste] (PDF; 1,2&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
* [[Liste denkmalgeschützter Gebäude des Post- und Fernmeldewesens#Deutschland (Auswahl)|Liste denkmalgeschützter Gebäude des Post- und Fernmeldewesens]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=51/27/7.56/N |EW=7/0/45.36/E |type=landmark |region=DE-NW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk der Moderne in Essen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtkern (Essen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Postamt in Deutschland|Essen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut 1903]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut 1933]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Essen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Postgebäude in Nordrhein-Westfalen|Essen]]&lt;/div&gt;</summary>
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