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	<title>Haunsfeld - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Haunsfeld&amp;diff=2392611&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Der blaue Himmelsreiter: Einwohnerzahl aktualisiert</title>
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		<updated>2026-03-14T16:00:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Einwohnerzahl aktualisiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Haunsfeld&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Markt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Mörnsheim&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 48/51/21.0708/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 11/2/24.7524/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Bayern&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 550&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 128&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2024-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.moernsheim.de/data/docs/downloads/ewo.pdf |titel=Aktuelle Statistiken von Einwohnermelde- und Standesamt |hrsg=Markt Mörnsheim |format=PDF; 73 KB |abruf=2026-03-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1971-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 91804&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 08422&lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Kostbares Blut Christi - Haunsfeld 001.JPG|mini|Ortsmitte mit der Dorfkapelle „Kostbares Blut Christi“]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Haunsfeld EI 001.JPG|mini|Kapelle bei Haunsfeld, dem hl. Georg gewidmet]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Haunsfeld&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Bayrisch &amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;Haunsföd&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Gemeindeteil des Marktes [[Mörnsheim]] im [[Oberbayern|oberbayerischen]] [[Landkreis Eichstätt]] in [[Bayern]]. Das [[Dorf]] liegt auf dem [[Fränkische Alb|Juraplateau]] 563 Meter über [[Normalhöhennull|NHN]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
In der Flur von Haunsfeld hat man [[Grabhügel]]felder aus der [[Bronzezeit]] festgestellt. Auch wurde prähistorisch [[Eisenerz]] abgebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Sammelblatt des Historischen Vereins Eichstätt&amp;#039;&amp;#039;, 22. Jg. 1907, S. 46, FN 1; dass. 54. Jg. 1938, S. 20&amp;lt;/ref&amp;gt; Den Ortsnamen deutete man als [[Rodung]]s&amp;lt;nowiki /&amp;gt;namen („Feld des Waldhaues“)&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Kugler: &amp;#039;&amp;#039;Erklärung von tausend Ortsnamen der Altmühlalp und ihres Umkreises. Ein Versuch&amp;#039;&amp;#039;. Eichstätt: Krüll, 1873, S. 80&amp;lt;/ref&amp;gt;; eine andere Deutung sieht in ihm den Personennamen „Hûn“.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Sammelblatt des Historischen Vereins Eichstätt&amp;#039;&amp;#039;, 45. Jg. 1930, S. 89&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine weitere Deutung bringt den Ortsnamen mit den zahlreichen Hügelgräbern (Gräber von Hünen) in der Ortsflur in Verbindung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort wurde im späten 11. Jahrhundert im Schenkungsbuch des Klosters [[Kloster Sankt Emmeram|St. Emmeram]] in [[Regensburg]] als „Hunesvelt“ erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Sammelblatt des Historischen Vereins Eichstätt&amp;#039;&amp;#039;, 45. Jg. 1930, S. 89; Der Eichstätter Raum, S. 206&amp;lt;/ref&amp;gt; 1316 erwarb der Ritter Sifrit/Seifried von Otting zu Mörnsheim unter anderem die [[Tafernwirtschaft|Taferne]] Haunsfelds von der bischöflichen [[Veste]] Mörnsheim.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Sammelblatt des Historischen Vereins Eichstätt&amp;#039;&amp;#039;, 13. Jg. 1898, S. 5 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Aus dem Jahre 1412 hat sich eine [[Ehaft|Ehehaftsordnung]] erhalten. Um 1720 erbaute die Gemeinde auf ihre Kosten eine Marienkapelle; ein Vorgängerbau bestand schon vor 1684.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Sammelblatt des Historischen Vereins Eichstätt&amp;#039;&amp;#039;, 61. Jg. 1965/66, S. 21&amp;lt;/ref&amp;gt; 1779 entstand ein vergrößerter Neubau auf dem Grund eines Dollsteiner Pfarrangehörigen. Eine Renovierung erfolgte 1905; 1937 kam ein Altar von (Georg?) Saumweber, [[Günzburg]], in die Kapelle, so dass mit der Weihe am 4. Juli 1937 dort auch die Messe gelesen werden konnte.&amp;lt;ref&amp;gt;Buchner II, S. 179 f.; &amp;#039;&amp;#039;St. Willibalds-Bote Eichstätt&amp;#039;&amp;#039; vom 18. Juli 1937&amp;lt;/ref&amp;gt; 1797 war Haunsfeld ein Ort mit 15 Häusern, wovon neun dem Pflegamt Mörnsheim und vier Höfe und zwei [[Sölde (Landwirtschaft)|Sölden]] dem [[Pfleger (Mittelalter)|Pflegamt]] Dollnstein gehörten; erst 1876 wurden die Dollnsteiner Familien auf eigenen Wunsch nach Mörnsheim umgepfarrt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Historische Blätter von Eichstätt&amp;#039;&amp;#039;, 2. Jg. (1953), Nr. 21, S. 41&amp;lt;/ref&amp;gt; Am Ende des [[Heiliges Römisches Reich|Alten Reiches]] bestand der Ort aus 14 Anwesen, die bis auf den der [[Pfarrei]] Mörnsheim gehörenden [[Widum|Widemhof]] dem [[Hochstift Eichstätt|fürstbischöflichen]] [[Hofkammer|Kastenamt]] Dollnstein unterstanden. Die [[Blutgerichtsbarkeit|Hochgerichtsbarkeit]] und die Dorf- und [[Dorf- und Gemeindeherrschaft|Gemeindeherrschaft]] nahm das fürstbischöfliche Pflegamt Dollnstein wahr.&amp;lt;ref&amp;gt;Hirschmann, S. 110&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Infolge der [[Säkularisation]] des Hochstiftes Eichstätt kam Haunsfeld zunächst 1802 zum [[Großherzogtum Toskana]] des [[Ferdinand III. (Toskana)|Ferdinand III.]] Im [[Königreich Bayern]] (1806) wurde der Ort zusammen mit dem [[Groppenhof]] und [[Ried (Dollnstein)|Ried]] im Wellheimer Tal dem [[Steuerdistrikt]] Dollnstein im Landgericht und Rentamt Eichstätt zugewiesen.&amp;lt;ref&amp;gt;Hirschmann, S. 195&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit dem [[Gemeindeedikt]] von 1818 wurde Haunsfeld eine Gemeinde. Um 1820, als Haunsfeld zum Leuchtenbergischen [[Fürstentum Eichstätt]] gehörte, bestand der Ort aus 17 Häusern mit 20 Familien und 88 Einwohnern.&amp;lt;ref&amp;gt;Leo Hintermayr: &amp;#039;&amp;#039;Das Fürstentum Eichstätt der Herzöge von Leuchtenberg 1817-1833&amp;#039;&amp;#039;. München: C. H. Beck, 2000, S. 160&amp;lt;/ref&amp;gt; Um 1900 war die Zahl der Einwohner in unverändert 17 Wohngebäuden auf 115 angewachsen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Ortschaften-Verzeichnis des Königreichs Bayern mit alphabetischem Ortsregister&amp;#039;&amp;#039;. München 1904, Spalte 1172&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1950 hatte Haunsfeld ohne Groppenhof und Ried 129 Einwohner in 20 Anwesen.&amp;lt;ref&amp;gt;Hirschmann, S. 195&amp;lt;/ref&amp;gt; Zunächst im mittelfränkischen Landkreis Eichstätt gelegen, wurde am 1. Januar 1971 Haunsfeld im Zuge der [[Gebietsreform in Bayern]] in den Markt Mörnsheim eingemeindet; die Ortsteile Groppenhof und Ried wurden nach [[Dollnstein]] umgegliedert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3406096697|Seite=456}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das bäuerliche Dorf hatte 1983 zehn Vollerwerbs- und fünf Nebenerwerbsbetriebe; eine Flurbereinigung fand 1969 bis 1979 statt.&amp;lt;ref&amp;gt;Der Eichstätter Raum, S. 206&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion ==&lt;br /&gt;
Haunsfeld gehört zur katholischen Pfarrei Sankt Anna in Mörnsheim des [[Bistum Eichstätt|Bistums Eichstätt]]. 1937 wohnten dort 99 Katholiken. Teile von Haunsfeld gehörten von altersher zur Pfarrei Dollnstein, vor 1876 waren es sieben Häuser.&amp;lt;ref&amp;gt;Buchner II, S. 180 f. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baudenkmäler ==&lt;br /&gt;
Zwei ehemalige Haunsfelder Kleinbauernhöfe, bezeichnet 1706 und 1712, sind in die Bayerische Denkmalliste eingetragen, ebenso die Ortskapelle und sieben [[Bildstock|Bildstöcke]], die bis ins 16. Jahrhundert zurückreichen. Siehe &amp;#039;&amp;#039;[[Liste der Baudenkmäler in Mörnsheim#Haunsfeld|Liste der Baudenkmäler in Hausnfeld]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vereine ==&lt;br /&gt;
* [[Freiwillige Feuerwehr]] Haunsfeld, gegründet 1895&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.ffw-haunsfeld.de/Ortschronik.htm |wayback=20160206200145 |text=Freiwillige Feuerwehr Haunsfeld: Ortschronik}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Franz Xaver Buchner]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Bistum Eichstätt&amp;#039;&amp;#039;. 2. Band. Eichstätt: Brönner &amp;amp; Däntler, 1938.&lt;br /&gt;
* {{Hirschmann Eichstätt 1959}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Eichstätter Raum in Geschichte und Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;. 2. erw. Aufl., Eichstätt: Sparkasse, 1984.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Haunsfeld (Mörnsheim)}}&lt;br /&gt;
* [http://www.moernsheim.de Homepage des Marktes Mörnsheim]&lt;br /&gt;
* {{BLO Ortsdatenbank|objekt=Haunsfeld|val=5542|zugriff=2021-02-04}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Mörnsheim}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Eichstätt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Eichstätt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1970]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mörnsheim]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Der blaue Himmelsreiter</name></author>
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