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	<title>Haueneberstein - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Mirmok12 am 13. April 2026 um 12:37 Uhr</title>
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		<updated>2026-04-13T12:37:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Alternativname         = &lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Baden-Baden&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = Wappen Haueneberstein.png&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 48.806169&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 08.222086&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-BW&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 130&lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = &lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 9&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 4167&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2022-06-30&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1974-01-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 76532&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 07221&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = Lagekarte Haueneberstein.png&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = Lage von Haueneberstein im Stadtkreis Baden-Baden&lt;br /&gt;
| Poskarte               = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Haueneberstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Oberrheinalemannisch|alemannisch]] &amp;#039;&amp;#039;Ewerschde&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Stadtteil nordwestlich von [[Baden-Baden]] am Rande des [[Schwarzwald]]es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Haueneberstein liegt am Übergang von den [[Ortenau-Bühler Vorberge]]n zur [[Oberrheinische Tiefebene|Oberrheinischen Tiefebene]] und am Talausgang des aus dem [[Nordschwarzwald]] von [[Ebersteinburg]] kommenden [[Eberbach (Ooser Landgraben)|Eberbachs]].{{GeoQuelle|DE-BW|LUBW}} Am Fuß der [[Vorbergzone (Oberrheingraben)|Vorbergzone]] verläuft durch Haueneberstein die Landstraße von [[Kuppenheim]] nach [[Oos (Baden-Baden)|Oos]]. Westlich des Orts lag der [[Landsee (See)|Landsee]], der in der frühen Neuzeit trockengelegt wurde. Heute liegen zwischen dem Ortskern und dem im Westen verlaufenden überörtlichen Verkehrsstrang aus [[Bahnstrecke Mannheim–Basel|Rheintalbahn]] und [[Bundesstraße 3]] Gewerbeflächen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Im Süden der Gemarkung wurde das Fundament eines römischen Gutshofs gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob Haueneberstein älter ist als [[Ebersteinburg]] oder umgekehrt, lässt sich nicht mit Bestimmtheit sagen. Jedenfalls standen die beiden Orte von Überlieferungsbeginn an in enger Verbindung und gehörten im 11. Jahrhundert den [[Eberstein (südwestdeutsches Adelsgeschlecht)|Grafen von Eberstein]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstmals erwähnt wurde Haueneberstein Ende des 11. Jahrhunderts, als 1/4 der Kirche durch Berthold, einen Bruder des Burkhard von [[Burg Staufenberg (Schwarzwald)|Staufenberg]], an das [[Kloster Hirsau]] geschenkt wurde. Das Dorf hieß damals &amp;#039;&amp;#039;Eberstein&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gründungsurkunde des [[Kloster Lichtenthal|Klosters Lichtenthal]] wurde der Ort im März 1245 als &amp;#039;&amp;#039;Eberstein&amp;#039;&amp;#039; erwähnt. Damals stifteten die [[Markgrafschaft Baden|Markgrafen von Baden]] einen Hof an das Kloster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1283 kamen die Markgrafen von Baden vollständig in den Besitz der Siedlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1431 erschien der Ort als &amp;#039;&amp;#039;Hafeneberstein&amp;#039;&amp;#039; (in späteren Urkunden auch mit der Schreibweise &amp;#039;&amp;#039;Haveneberstein&amp;#039;&amp;#039;), um ihn besser vom nahegelegenen [[Ebersteinburg]] unterscheiden zu können. Das bedeutet auch, dass das Dorf zu dieser Zeit für die Herstellung von [[Töpfer|Hafner]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;ware bekannt war. Die heutige Schreibweise &amp;#039;&amp;#039;Hauen-&amp;#039;&amp;#039; geht auf eine [[Sonorisierung]] von /f/ zu /v/ zurück (damals graphisch noch mit /u/ identisch), die zu einer Neuinterpretation des Erstgliedes als &amp;#039;&amp;#039;hauen&amp;#039;&amp;#039; (roden) führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon 1433 wurde eine markgräfliche Erblehnmühle verliehen, die später ein Wasserrad von 9,10&amp;amp;nbsp;m Durchmesser besaß. &lt;br /&gt;
König [[Ludwig XIV.]] begann 1688 den [[Pfälzischer Erbfolgekrieg|Pfälzischen Erbfolgekrieg]]; französische Truppen zerstörten Haueneberstein [[1689]]. &lt;br /&gt;
Aus dem Wiederaufbau sind im alten Ortsbereich Ensemble alter Fachwerkhäuser mit [[Schlussstein]]en in [[Lünette (Bildende Kunst)|Bogenfeldern]] von Kellereingängen zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kleindenkmal]]e, darunter viele [[Lateinisches Kreuz|Hochkreuze]] und [[Bildstock|Bildstöcke]] aus dem 18. und 19. Jahrhundert, zeugen von der Ortsgeschichte und der kulturellen Vergangenheit. Die katholische Barock-Kirche [[St. Bartholomäus (Haueneberstein)|St. Bartholomäus]] wurde 1799 erbaut; im Inneren befinden sich ein [[Hochaltar]] von 1742, zwei Seitenaltäre von 1744 und ein [[Taufstein]] aus der Zeit um 1500.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das aus gelblichem Sandstein 1889 im [[Neorenaissance]]stil errichtete Rathaus steht im Zentrum des alten Ortskerns. &lt;br /&gt;
Vor der Eingemeindung am 1. Januar 1974&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=481}}&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde das Dorf von verschiedenen Städten&amp;lt;!--welchen?---&amp;gt; verwaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heutige Schulhaus stammt aus dem Jahr 1907.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis in die [[1930er]] Jahre lebten die Bewohner der 900&amp;amp;nbsp;[[Hektar|ha]] großen [[Gemarkung]] vorwiegend von Landwirtschaft, Viehzucht und vom Handwerk. [[Ochsenkarren]] prägten damals das Straßenbild.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- was geschah während der NS-Zeit? ------&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach dem Kriegsende 1945 und der [[Währungsreform 1948 (Westdeutschland)|Währungsreform 1948]] begann in ganz [[Westdeutschland]] ein langer Wirtschaftsaufschwung (&amp;#039;[[Wirtschaftswunder]]&amp;#039;). In den neu geschaffenen Industriegebieten siedelten sich zahlreiche Betriebe an. &lt;br /&gt;
Einwohner von Haueneberstein und aus der Region arbeiten in [[Kleine und mittlere Unternehmen|kleinen und mittleren Unternehmen]] (KMU) in den Bereichen Metallbe- und -verarbeitung, Arzneimittelherstellung, Druck- und Verlagswesen, Handel, Dienstleistung und Handwerk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bürgermeister ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Haueneberstein-02-Rathaus-2005-gje.jpg|mini|Rathaus]]&lt;br /&gt;
* 1832–1838: Markus Walter&lt;br /&gt;
* 1838–1844: Egidius Zaum&lt;br /&gt;
* 1844–1852: Valentin Hirth&lt;br /&gt;
* 1853: Valentin Dietrich&lt;br /&gt;
* 1861: Reiß&lt;br /&gt;
* 1870–1873: Lazarus Jung&lt;br /&gt;
* 1873, März–Mai: Markus Reiß&lt;br /&gt;
* 1873–1875: Valentin Dietrich&lt;br /&gt;
* 1875–1878: David Böhler&lt;br /&gt;
* 1878–1890: Mathias Hertweck&lt;br /&gt;
* 1890–1908: Reinhard Schottmüller&lt;br /&gt;
* 1909–1911: Fridolin Göhrig&lt;br /&gt;
* 1911–1921: Berthold Melcher&lt;br /&gt;
* 1921–1933: Jakob Schottmüller&lt;br /&gt;
* 1933–1936: Adolf Riekenberg&lt;br /&gt;
* 1936–1937: Franz Kühn&lt;br /&gt;
* 1937–1943: Georg Walter&lt;br /&gt;
* 1943: Franz Kühn&lt;br /&gt;
* 1944–1945, März: Ludwig Kalkbrenner&lt;br /&gt;
* 1945, März–April: Franz Kühn&lt;br /&gt;
* 1945, April–Oktober: Wilhelm Reiß&lt;br /&gt;
* 1945–1946, November–März: Sebastian Vogel&lt;br /&gt;
* 1946, August–September: Hermann Hertweck&lt;br /&gt;
* 1946–1971, ab Oktober: Martin Schottmüller&lt;br /&gt;
* 1971–1974: Gerhard Lehmann&amp;lt;ref&amp;gt;[[Kurt Hochstuhl]]; Erwin Senft - Haueneberstein: Aus der Geschichte des Dorfes am Eberbach&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Brauchtum ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Haueneberstein Fanfarenzug.JPG|miniatur|SCC-Fanfarenzug beim Eberbachfest 2010]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haueneberstein ist für seine Fastnachtstradition bekannt. Mit der Gründung des Schunkenbacher Carneval-Club im Jahr 1954 – Eintragung in das Vereinsregister erfolgte 1963 – wurde Haueneberstein in den 1950er und -60er Jahren ein Aushängeschild für die Durchführung großer [[Karnevalsumzug|Karnevalsumzüge]]. Diese Tradition findet heute ihre Fortsetzung in der Straßenfastnacht und den [[Karnevalsprinz|Prinzenbällen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1998 gründete sich ein [[Narrenhäs|Hästrägerverein]], Wildsäu vom Hungerberg e.&amp;amp;nbsp;V., dessen Maske ein aus Lindenholz geschnitzter Eberkopf mit angenähtem Wildsaufell ist. Er veranstaltet seither am [[Schmutziger Donnerstag|Schmutzigen Donnerstag]] den [[Schwäbisch-alemannische Fastnacht|alemannischen]] Nachtumzug, an dem Gruppen mit Hexen und Hästrägern aus ganz Baden teilnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Eberbachfest findet seit 1998 alle zwei Jahre statt. 12 örtliche Vereine sorgen links und rechts des Eberbaches für das zweitägige Festprogramm. Hofeinfahrten verwandeln sich zu Spielplätzen und Biergärten, Musikgruppen und der SCC-[[Fanfarenzug]] sorgen für die musikalische Unterhaltung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Haueneberstein Untere Hafnerstraße.JPG|miniatur|Untere Hafnerstraße mit Blick auf das Heimatmuseum]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heimatmuseum&lt;br /&gt;
* Kath. Kirche St. Bartholomäus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.baden-baden.de/buergerservice/service/dienststellen-a-z/ov-haueneberstein/ Stadt Baden-Baden – Ortsverwaltung Haueneberstein]&lt;br /&gt;
* [http://www.haueneberstein.de/ Heimat- und Kulturverein Haueneberstein e.&amp;amp;nbsp;V.]&lt;br /&gt;
* [https://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/5187/Haueneberstein+-+Altgemeinde%7ETeilort Haueneberstein im Landeskundlichen Informationssystem Baden-Württemberg]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Baden-Baden}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Baden-Baden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Stadtkreis Baden-Baden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung im 11. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1974]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mirmok12</name></author>
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