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	<title>Hauchlaut - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T23:00:20Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hauchlaut&amp;diff=289682&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Neurophon: /* Status des .mw-parser-output .IPA a{text-decoration:none}​[⁠h⁠]​ */ Ergänzung</title>
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		<updated>2022-11-22T15:34:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Status des .mw-parser-output .IPA a{text-decoration:none}​&amp;#91;⁠h⁠&amp;#93;​: &lt;/span&gt; Ergänzung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hauchlaut&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist in der [[Linguistik]] die Bezeichnung für den [[stimmloser glottaler Frikativ|stimmlosen glottalen Frikativ]] ([[Reibelaut]]) {{IPA-Phon|h}}, der in Wörtern wie /hal/ (&amp;#039;&amp;#039;Hall&amp;#039;&amp;#039;) oder /has/ (&amp;#039;&amp;#039;Hass&amp;#039;&amp;#039;) im Anlaut steht. Er kann im Deutschen nur im Silbenanlaut verwendet werden. Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Hauchlaut&amp;#039;&amp;#039; ist nicht sehr gebräuchlich und taucht daher auch nicht in allen Fachwörterbüchern der Linguistik auf; bei Glück (1993)&amp;lt;ref&amp;gt;[[Helmut Glück]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Metzler Lexikon Sprache.&amp;#039;&amp;#039; Metzler, Stuttgart/ Weimar 1993. ISBN 3-476-00937-8&amp;lt;/ref&amp;gt; ist er aufgeführt, aber nur als Verweisstichwort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Status des {{IPA-Phon|h}} ==&lt;br /&gt;
Der Status des {{IPA-Phon|h}} ist nicht leicht zu bestimmen: Nach Wängler ist er ein „unlokalisierbarer Öffnungskonsonant“,&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-Heinrich Wängler: &amp;#039;&amp;#039;Grundriss einer Phonetik des Deutschen mit einer allgemeinen Einführung in die Phonetik&amp;#039;&amp;#039;, 4., überarbeitete Auflage, Elwert Verlag, Marburg  1983, ISBN 3-7708-0753-7, Seite 159&amp;lt;/ref&amp;gt; da der Luftstrom bei seiner Artikulation nahezu unbehindert ausströmen kann; Hakkarainen betrachtet den Artikulationsort ebenso wie die Stimmbeteiligung als „irrelevant“.&amp;lt;ref&amp;gt;Heikki J. Hakkarainen: &amp;#039;&amp;#039;Phonetik des Deutschen.&amp;#039;&amp;#039; Fink, München 1995, ISBN 3-8252-1835-X, Seite 80.&amp;lt;/ref&amp;gt; Krech und andere konstatieren ein „schwaches Reibegeräusch (Hauchgeräusch)“, eine Anpassung an den folgenden Vokal und stellen ferner fest, dass {{IPA-Phon|h}} in der Regel stimmlos, zwischen Vokalen aber auch stimmhaft sein kann.&amp;lt;ref&amp;gt;Eva-Maria Krech, Eberhard Stock, Ursula Hirschfeld, Lutz Christian Anders: &amp;#039;&amp;#039;Deutsches Aussprachewörterbuch.&amp;#039;&amp;#039; De Gruyter, Berlin/New York 2010, ISBN 978-3-11-018203-3, Seite 88.&amp;lt;/ref&amp;gt; Insgesamt ist die artikulatorische Konfiguration im Mundraum irrelevant und das schwache Reibegeräusch entsteht in der Stimmritze ([[Glottis]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rolle im Griechischen ==&lt;br /&gt;
Eine besondere Rolle spielen Hauchlaute im [[Altgriechisch]]en: Jeder im [[Anlaut]] eines altgriechischen [[Wort]]es stehende [[Vokal]] oder [[Diphthong]] erhält als Hauchzeichen einen von zwei möglichen &amp;#039;&amp;#039;Spiritūs&amp;#039;&amp;#039;:&lt;br /&gt;
* den [[spiritus asper]] (rauen Hauch), der dem deutschen und lateinischen „h“ entspricht: {{lang|grc|ἱστορία|historía}}, {{lang|grc|Ἑλλάς|[[Hellas|Hellás]]}}, {{lang|grc|ἥρως|[[Heros|hérōs]]}}, {{lang|grc|Αἵμων|[[Haimon|Haimōn]]}}.&lt;br /&gt;
* den [[spiritus lenis]] (sanften Hauch) bei Fehlen des „h“-Anlautes: {{lang|grc|ἀγορά|[[Agora|agorá]]}}, {{lang|grc|Ἔρως|[[Eros (Mythologie)|Erōs]]}}, {{lang|grc|Ὀδυσσεύς|[[Odysseus|Odysseús]]}}. Ob stattdessen im Altgriechischen ein [[stimmloser glottaler Plosiv]] {{IPA-Phon|ʔ}} wie im heutigen Deutsch gesprochen wurde, ist ungeklärt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*Otto von Essen: &amp;#039;&amp;#039;Allgemeine und angewandte Phonetik&amp;#039;&amp;#039;. 5., neubearbeitete und erweiterte Auflage. Akademie-Verlag, Berlin 1979, Seite 116: &amp;quot;Öffnungskonsonant: h&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Griechische Schrift]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Konsonant]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Neurophon</name></author>
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