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	<title>Haube - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Haube&amp;diff=200243&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-25660-73: /* Hauben für Männer */ Grammatik</title>
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		<updated>2026-04-27T13:02:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Hauben für Männer: &lt;/span&gt; Grammatik&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|befasst sich mit dem &amp;#039;&amp;#039;Kleidungsstück&amp;#039;&amp;#039;, für weitere Bedeutungen siehe [[Haube (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Curse of an Aching Heart.JPG|miniatur|Haube um 1920]]&lt;br /&gt;
Eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Haube&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Kopfbedeckung]]. Das Wort &amp;#039;&amp;#039;Haube&amp;#039;&amp;#039; leitet sich von der althochdeutschen Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;huba&amp;#039;&amp;#039; ab und bedeutete ursprünglich eine Kopfbedeckung, die die Haare vollständig bedeckt&amp;lt;ref&amp;gt;{{austriaforum|Heimatlexikon/Geschichte_der_Kopfbedeckungen|Geschichte der Kopfbedeckungen}} abgerufen am 4. Januar 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt; und die sowohl über eine Gesichts- als auch über eine Halsöffnung verfügt,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Christian F. Feest]] und Alfred Janata: &amp;#039;&amp;#039;Technologie und Ergologie in der Völkerkunde&amp;#039;&amp;#039; Band 2. Berlin, Dietrich Reimer Verl. 1989, S. 172.&amp;lt;/ref&amp;gt; das heißt, die das Gesicht und den Hals umschließt und unter dem Kinn geschlossen wird. Zu den Hauben gehören daher auch die [[Kapuze]]n. In Österreich und Teilen von Altbayern wird &amp;#039;&amp;#039;Haube&amp;#039;&amp;#039; auch ganz allgemein für weiche Kopfbedeckungen verwendet, die eng am Kopf anliegen, wie etwa Strick[[mütze]]n&amp;lt;ref&amp;gt;Atlas zur deutschen Alltagssprache (AdA): Achte Runde „[https://web.archive.org/web/20120205231307/http://www.philhist.uni-augsburg.de/de/lehrstuehle/germanistik/sprachwissenschaft/ada/runde_8/r8_f3a/ Strickmütze]“, Universität Augsburg, 14. Jänner 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;, oder auch für [[Badekappe]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hauben werden von Männern, Frauen und Kindern getragen. Die männlichen Formen wie die [[Sturmhaube (Mütze)|Sturmhaube]] und die [[Fliegerhaube]], aber auch die im [[Mittelalter]] von beiden Geschlechtern getragene [[kapuze]]nartige [[Gugel (Kleidung)|Gugel]] oder die [[Bundhaube]] zeigen eine typische Ausprägung, während die weiblichen Hauben oft um den Hals nicht (ganz) geschlossen werden oder der Verschluss sich auf [[Band (Textil)|Bänder]] reduziert, die unter dem Kinn zur [[Schleife (Knoten)|Schleife]] gebunden werden, insbesondere bei den [[Tracht (Kleidung)|Trachtenhauben]].&lt;br /&gt;
{{Doppeltes Bild|rechts|HJRK B 44 - Tournament helmet padding, 1484.jpg|100|Portret Macropedius, Philips Galle.jpg|100|Hersenier oder Turnierhaube von 1484|[[Georgius Macropedius]] in einer Gugel}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sogenannter Haarschutz oder eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schutzhaube&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird aus hygienischen Gründen getragen. Fall- oder Sturzhauben gelten als der Vorläufer des [[Sturzhelm]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hauben für Frauen ==&lt;br /&gt;
=== Geschichte ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Kopfbedeckungen 1802.jpg|mini|hochkant|Variationen der Weiterentwicklung der Rokokohaube (Mitte links und oben rechts) zur Form der Schute, „Modekupfer“ 1802]]&lt;br /&gt;
Im Mittelalter und der [[Frühe Neuzeit|Frühen Neuzeit]] verlangte die Norm von verheirateten Frauen das Tragen einer Haube, während unverheiratete ihr Haupt unbedeckt lassen durften. Die Redensart &amp;#039;&amp;#039;unter die Haube kommen&amp;#039;&amp;#039; (= [[Eheschließung|heiraten]]) leitet sich davon ab.&amp;lt;ref&amp;gt;Dieses Sprichwort lässt sich aber auch auf den verballhornten Begriff des jüdischen Traubaldachins [[Chuppa]] zurückführen, vgl. {{Webarchiv |url=http://www.bpa-regensburg.de/inhalt/Judentumtextteil3.pdf |text=Jüdisches Brauchtum |wayback=20131112184045}} (PDF; 318&amp;amp;nbsp;kB), Bibelpastorale Arbeitsstelle im Seelsorgeamt der Diözese Regensburg, abgerufen am 6. März 2012, S. 51.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Haube galt als Zeichen der Frauenwürde und der Wohlanständigkeit; eine Frau ohne Haube (oder andere Kopfbedeckung) galt als „loses Frauenzimmer“. In ganz [[Europa]] ist sie fester Bestandteil fast aller [[Tracht (Kleidung)|Frauentrachten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Begründung der Kirche, dass Frauen ihr Haar zu bedecken hatten, leitet sich ab aus {{B|1 Kor|11|1-16}}. [[Kopftuch|Kopftücher]] und [[Schleier]] als weibliche Kopfbedeckung waren jedoch bereits in der [[Antike]] üblich. Gegenüber den losen Schleiertüchern, die (hochrangigen) Ehefrauen und [[Nonne]]n vorbehalten waren, hatte die ursprünglich enganliegende Haube den praktischen Nutzen, das Haar aus dem Weg zu halten und es vor Verschmutzung zu schützen, z.&amp;amp;nbsp;B. beim Arbeiten am Feuer und anderen Haushaltsverrichtungen. Das weibliche Personal früherer Epochen trug generell Hauben während der Arbeitszeit. Für [[Dienstmädchen]] und [[Zofe]]n in vornehmen Haushalten zählten aufwendig gearbeitete Häubchen und Schürzchen zur Arbeitskleidung und dienten darüber hinaus als Statussymbol des Arbeitgebers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hauben wurden meist aus feinem, weißem [[Flachsfaser|Leinen]] gefertigt und – je nach Epoche, Anlass und Finanzkraft der Trägerin – mitunter mit [[Volant]]s, [[Spitze (Stoff)|Spitzen]] oder Bändern verziert. Ab dem 18. Jahrhundert wurde stattdessen auch [[Baumwolle]] verwendet. Daneben gab es auch steife Hauben aus stoffüberzogenem Karton, Hauben ganz aus Spitze, aus Samt, Brokat, mit [[Sticken|Stickerei]] bedeckt usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Haube der bürgerlichen [[Kleidermode des Rokoko]] entwickelte sich um 1800 die [[Schute (Hut)|Schute]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Formen ===&lt;br /&gt;
Die Formen reichen von handtellergroßen Flecken über das gesamte Haar bedeckende, zum Teil kunstvoll arrangierte Hauben bis hin zu ausladenden Formen, die auch den unteren Teil des Gesichts und den Hals bedeckten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
  gebende.jpg|Gebende, Anfang 14.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert&lt;br /&gt;
  kruseler.jpg|Hörnerhaube (Doppelhennin) mit [[Kruseler]], 1439&lt;br /&gt;
  fontange.jpg|Fontange, Anfang 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert&lt;br /&gt;
  dormeuse.jpg|Dormeuse um 1770&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Calotte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Calotte}}&lt;br /&gt;
Die Calotte war eigentlich eine Männerhaube, die im 15./16. Jahrhundert auch von Frauen als Unterhaube unter dem [[Barett]] getragen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Dormeuse&lt;br /&gt;
Eine vor allem im späten 18. Jahrhundert beliebte, den Kopf fast ganz umschließende Haubenform mit seitlich weit nach vorne gezogenen Rüschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Fontange&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Fontange}}&lt;br /&gt;
Die Fontange ist eine von ca. 1680 bis 1720 vorherrschende Haubenform, die von einem Aufsatz aus Bandschlaufen und [[Spitze (Stoff)|Spitzen]] überragt wurde. Einer in mehreren Varianten überlieferten Legende nach soll der Name auf eine Mätresse [[Ludwig XIV.|Ludwigs XIV.]] zurückgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Gebende&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Gebende}}&lt;br /&gt;
Das Gebende ist eine im späten 13. und frühen 14. Jahrhundert getragene Kombination aus einem Kinnband und einem kronenähnlichen Ring, manchmal mit gekräuseltem Rand, die mit Nadeln fixiert wurde. Am Gebende wurde häufig die schleierartige [[Rise (Kopftuch)|Rise]] befestigt, die den Hals und Dekollete bedeckte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Hörnerhaube&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Hörnerhaube}}&lt;br /&gt;
Hörnerhauben (Doppelhennin) gehören zu den ausgefallenen Haubenformen des 15. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Kalesche&lt;br /&gt;
Durch mehrere [[Fischbein]]reifen aufgespannte Haube, die wie das Faltdach der namensgebenden [[Kalesche|Kutsche]] zusammengeklappt werden konnte. Sie wurde meist aus Seide gefertigt und schützte die um 1770–1780 üblichen, hohen Frisuren. Sie konnte ebenfalls über Hauben und Hüte gezogen werden. Diese Kopfbedeckung war hauptsächlich im von französischer Mode beeinflussten Mitteleuropa und in Nordamerika verbreitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Krüseler oder Kruseler&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Kruseler}}&lt;br /&gt;
Der Kruseler ist eigentlich eine Art [[Schleier]], bei dem die Stoffkanten eingekräuselt waren. Er war im Spätmittelalter gebräuchlich und wurde teilweise über einer engansitzenden Haube oder der Hörnerhaube getragen, auch verbunden mit der Hals und Dekollete verdeckenden Rise.&amp;lt;ref&amp;gt;Zum Kruseler siehe [[Horst Wolfgang Böhme]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Kruseler des 14./15. Jahrhunderts. Zum Wandel eines modischen Kopfputzes nach spätmittelalterlichen Bildnisgrabmälern.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Kreuz und Zinne, Festschrift für Barbara Schock-Werner zum 65. Geburtstag.&amp;#039;&amp;#039; Deutsche Burgenvereinigung e.&amp;amp;nbsp;V., Braubach 2012 (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen der Deutschen Burgenvereinigung e.&amp;amp;nbsp;V., Reihe A: Forschungen Band 15&amp;#039;&amp;#039;), S.&amp;amp;nbsp;29–44.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Riegelhaube&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Riegelhaube}}&lt;br /&gt;
Die Riegelhaube bedeckt den Hinterkopf bis zu den Ohren und läuft am unteren Ende in zwei Spitzen aus, die als „Geißeuterl“ bezeichnet werden. Tatsächlich waren nicht die Euter von Ziegen das Vorbild. Sie entwickelte sich aus einer Haube des 18. Jahrhunderts, deren Weite im Nacken mittels eines Zugbands reguliert und dieses mit einer Schleife im Nacken geschlossen wurde. Die hierdurch geprägte Sehgewohnheit scheint eine Haube ohne (wenigstens angedeutete) Nackenschleife als unvollständig wahrgenommen zu haben; funktionslose Schleifenelemente im Nacken der Haube sind Bestandteil vieler Frauentrachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Weitere&lt;br /&gt;
Fladuse (auch: Flattuse), Schneppenhaube, [[Bückeburg]]er Haube, Flinderhaube, [[Wulsthaube]], [[Radhaube]], [[Betzel]], Chenillehaube, Dousettehaube, Rüschenhaube, Schleierhaube, [[Herzogtum Brabant|Brabanter]] Haube, [[Provinz Limburg (Niederlande)|Limburger]] Haube, Knipmütze, Kornetthaube, Kommodchen, Tur (Turke), Boakkappe, Plunderhaube, Nebelhaube, Prüllmütze, Reginahaube, Schleifenhaube, Ziehhaube.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hauben für Männer ==&lt;br /&gt;
; Beckenhaube&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Beckenhaube}}&lt;br /&gt;
Bei der Beckenhaube handelte es sich um einen [[Helm]]typ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Bundhaube&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Bundhaube}}&lt;br /&gt;
Die Bundhaube wurde zum Schutz des Kopfes unter einem Helm verwendet, aber auch ohne diesen getragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Calotte&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Calotte}}&lt;br /&gt;
Die aus der [[Pileus (Kleidung)|Pileus]] genannten antiken Filzkappe hervorgegangene Calotte diente wie die Bundhaube als Unterhaube unter dem Helm und Hausbekleidung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Drahthaube&lt;br /&gt;
[[Datei:Kurfürst Friedrich III., der Weise, Schautaler auf die Stadthalterwürde, CNG.jpg|mini|hochkant=1.6|[[Locumtenenstaler]] Friedrichs des Weisen mit Drahthaube, geprägt nach 1507 (erste [[Vikariatsmünzen (Sachsen)|Vikariatsgedenkprägung]] Sachsens)]]&lt;br /&gt;
Eine Drahthaube ist „eine so genannte Kalotte, eigentlich eine Unterhaube zur Bändigung langen Haupthaars und zugleich zur Befestigung des [[Barett]]s, die oft bei männlichen Privatbildnissen dieser Zeit wie [[Jakob Fugger]] erscheint. Sie dürfte hier als gepflegte Variante der Barhäuptigkeit, als Zeichen einer demütigen Grundhaltung zu verstehen sein.“&amp;lt;ref&amp;gt;Berthold Hinz: &amp;#039;&amp;#039;Die Bildnisse der drei letzten ernestinisch-sächsischen Kurfürsten.&amp;#039;&amp;#039; In: Jens Fleming u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Lesarten der Geschichte&amp;amp;nbsp;…&amp;#039;&amp;#039; Kassel University Press, Kassel 2004, S. 199–220.&amp;lt;/ref&amp;gt; Beispielsweise ist der sächsische Kurfürst [[Friedrich III. (Sachsen)|Friedrich der Weise]] auf der Vorderseite des [[Locumtenenstaler]]s, der von [[Lucas Cranach der Ältere|Lucas Cranach dem Älteren]] gestaltet und auf die Verleihung der Statthalterwürde durch König [[Maximilian I. (HRR)|Maximilian&amp;amp;nbsp;I.]] geprägt wurde, mit Drahthaube abgebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hauben für Säuglinge und Kleinkinder ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kinderhauben 18. Jahrhundert.jpg|mini|hochkant|Verschiedene Formen von Säuglings- und Kinderhauben im 18. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
Um die meist spärlich behaarten [[Säugling]]e vor Kälte und Sonne zu schützen, trugen diese in früherer Zeit generell Hauben, meist einfache Bundhauben. Diese sollten eng sitzen. Durch diese Maßnahme versuchte man, spätere abstehende Ohren bereits im Vorfeld zu vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Besonderheit ist die [[Fallhut|Fallhaube]] bzw. Sturzhaube, in der Schweiz auch „Bolli“ genannt. Diese wurde von Kindern der bürgerlichen Oberschicht und des Adels getragen. Sie sollte verhindern, dass Kleinkinder, während sie laufen lernten, ihre empfindliche Köpfchen verletzten. Die Fall- bzw. Sturzhaube war meist aus Leder gefertigt, innen gepolstert und konnte bis zu einem gewissen Grad an den wachsenden Kopf angepasst werden. Der umlaufende Bund war dabei zu einem dick gepolsterten Wulst geformt. Meist waren diese Hauben mit Schleifen und Bändern geschmückt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute werden Fall- bzw. Sturzhauben als medizinische Hilfsmittel verwendet. Sie dienen [[Epileptiker]]n, insbesondere Kindern mit dieser Erkrankung, zur [[Prävention]] von Kopfverletzungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hauben für hygienische Zwecke ==&lt;br /&gt;
[[File:Koksmuts, objectnr 66209.JPG|mini|180px|Kochhaube, Niederlande, um 1932/1937]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Disp-med-ppe.jpg|mini|180px|Schutzhaube, kombiniert mit Schutzvisier und Mund-Nasen-Schutz]]&lt;br /&gt;
In verschiedenen Bereichen des Gesundheitswesens und des lebensmittelproduzierenden bzw. -verarbeitenden Gewerbes ist das Tragen von Schutzhauben für bestimmte Tätigkeiten vorgeschrieben. In Deutschland ist die Grundlage hierfür das [[Infektionsschutzgesetz]].&lt;br /&gt;
Je nach Einsatzbereich werden einfache [[Haarnetz]]e, Barrett- oder Vlieshauben verwendet, die durch einen Gummizug am Kopf gehalten werden. Mit allen Modellen kann eine Haube für den Bart (Bartschutz) kombiniert werden. Sogenannte Astrohauben bedecken zusätzlich den Hals; Kapuzenhauben auch den Nackenbereich. Diese Hauben sind zum Teil mit integriertem [[Mund-Nasen-Schutz (Medizin)|Mund-Nasen-Schutz]] erhältlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Regel handelt es sich bei diesen Produkten um [[Einmalartikel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstige Einsatzbereiche ==&lt;br /&gt;
In [[Reinraum|Reinräumen]] der [[Halbleitertechnologie|Halbleiterfertigung]] und bei der [[Spurensicherung]] werden ebenfalls Hauben getragen bzw. sind als [[Kapuze]] im Schutz[[overall]] integriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Warbonnet]]s der nordamerikanischen [[Prärie-Indianer]] werden im Deutschen als Federhaube bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Helmut Heinter: &amp;#039;&amp;#039;Die Fallhaube. Eine Erfindung des 16. Jahrhunderts?&amp;#039;&amp;#039; Medizinhistorisches Journal, 1984.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kinderleben in Basel. Eine Kulturgeschichte der frühen Jahre.&amp;#039;&amp;#039; Katalog zur Ausstellung 2005/2006, Historisches Museum Basel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Haube}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Mob caps|Haube}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4159201-3|TYP=Literatur über}}&lt;br /&gt;
* [http://www.landschaftsmuseum.de/Seiten/Lexikon/Spiele-Puppen-2.htm Kruseler Haube an Kruseler Püppchen (Landschaftsmuseum Obermain)]&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.marquise.de/de/1700/howto/frauen/18hauben.shtml |text=Hauben aus dem 18. Jahrhundert |wayback=20130530201051}}&lt;br /&gt;
* [http://www.in-nova-corpora.ch/naehstube/ma_15_unterkleidung_text.htm Darstellungen frühneuzeitlicher Hauben]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4159201-3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Haube| ]]&lt;/div&gt;</summary>
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