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	<title>Hatzfeldhafen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hatzfeldhafen&amp;diff=815632&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;VDJ1543 am 13. Juni 2024 um 06:04 Uhr</title>
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		<updated>2024-06-13T06:04:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Papua-Neuguinea&lt;br /&gt;
  |Name                 = Hatzfeldhafen&lt;br /&gt;
  |Bild                 = &lt;br /&gt;
  |Bildbeschreibung     = &lt;br /&gt;
  |Wappen               = &lt;br /&gt;
  |Flagge               = &lt;br /&gt;
  |Provinz              = Madang&lt;br /&gt;
  |Gegründet            = &lt;br /&gt;
  |lat_deg = -4.4&lt;br /&gt;
  |lon_deg = 145.21666666666667&lt;br /&gt;
  |Höhe                 = &lt;br /&gt;
  |Einwohner            = &lt;br /&gt;
  |EinwohnerStand       = &lt;br /&gt;
  |Metropolregion       = &lt;br /&gt;
  |Fläche               = &lt;br /&gt;
  |Telefonvorwahl       = &lt;br /&gt;
  |Postleitzahl         = &lt;br /&gt;
  |Kfz-Kennzeichen      = &lt;br /&gt;
  |Gemeindeart          = &lt;br /&gt;
  |Gliederung           = &lt;br /&gt;
  |Bürgermeister        = &lt;br /&gt;
  |BürgermeisterStand   = &lt;br /&gt;
  |Partei               = &lt;br /&gt;
  |AnschriftStraße      = &lt;br /&gt;
  |AnschriftOrt         = &lt;br /&gt;
  |Webpräsenz           = &lt;br /&gt;
  |Karte                = &lt;br /&gt;
  |Kartenbreite         = 270&lt;br /&gt;
  |Beschriftung         = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hatzfeldhafen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch Hatzfeldthaven oder Hatzfeldhaven, {{enS}}: Hatzfeldt Harbour) ist ein kleiner Ort an der Nordostküste der [[Madang Province|Madang-Provinz]] von [[Papua-Neuguinea]]. Der Name geht vermutlich auf den deutschen Diplomaten [[Paul von Hatzfeldt|Paul von Hatzfeldt-Wildenburg]] (1831–1901) zurück. Die Schreibung „Hatzfeldhafen“ richtet sich nach dem [[Deutsches Kolonial-Lexikon|Deutschen Kolonial-Lexikon]], obwohl „Hatzfeldthafen“ zur Zeit der deutschen Kolonialverwaltung gebräuchlicher war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Hatzfeldhafen liegt an der [[Bismarcksee]] südöstlich von Podbielski Point, einem Ort, der nach dem deutschen Offizier und Politiker [[Victor von Podbielski (Politiker, 1844)|Victor von Podbielski]] benannt ist. In der Nähe befindet sich auch die Distrikthauptstadt [[Bogia]].  &lt;br /&gt;
Hatzfeldhafen hat einen Flughafen mit dem [[IATA-Flughafencode|IATA-Code]] HAZ. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Hafen mit seinen zwei vorgelagerten Inseln wurde 1885 vom deutschen Forscher [[Otto Finsch]] entdeckt und zunächst „Samoahafen“ benannt. Die Siedlung wurde am 21. Dezember 1885 als zweite Station der [[Neuguinea-Kompagnie]] nach [[Finschhafen]] gegründet und erhielt im Februar 1888 eine Postanstalt. Am 13.&amp;amp;nbsp;März 1888 wurde bei Hatzfeldhafen die 8&amp;amp;nbsp;m hohe Flutwelle eines [[Tsunami]] beobachtet, der durch den Ausbruch des Vulkans auf der [[Ritter-Insel]] ausgelöst worden war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Problem des Standortes blieben zunächst die ständigen Konflikte mit Teilen der lokalen Bevölkerung. Ursache waren missliche Zustände auf der Kompagnie-Plantage von Hatzfeldhafen gewesen, welche mit Bestrafungsaktionen gegen die Einheimischen vorging. Diese Auseinandersetzung eskalierte in der Zeit zwischen dem 22.&amp;amp;nbsp;und dem 27.&amp;amp;nbsp;Mai 1891 mit blutigen Übergriffen, wobei zuerst zwei Missionare der [[Rheinische Missionsgesellschaft|Rheinischen Missionsgesellschaft]], Wilhelm Scheidt und Friedrich Bösch ermordet wurden, die unschuldig zwischen den Fronten standen. Außerdem fiel diesem Angriff vom 26.&amp;amp;nbsp;Mai 1891 der Stationsassistent der [[Neuguinea-Kompagnie]], Bodo von Moisy zum Opfer. Neben der Ermordung von weiteren einheimischen Mitarbeitern des Konsortiums in dieser Zeit wurde am 14.&amp;amp;nbsp;August in Tombenam bei Hatzfeldhafen der Kompagnie-Arbeiteraufseher Ludwig Müller getötet.  Nach diesen Ereignissen wurde am 9.&amp;amp;nbsp;November 1891 das Postamt geschlossen und am 18.&amp;amp;nbsp;November 1891 die gesamte Station aufgegeben. Erst einige Jahre später erfolgte die Neugründung, diesmal durch die katholische [[Steyler Missionare|Steyler Mission]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivia ==&lt;br /&gt;
Eine der etwa 800 [[Sprachen in Papua-Neuguinea]], die im Jahr 2003 von 1.390 Menschen gesprochen wurde, heißt Hatzfeldthafen-Sprache oder Mala.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Neuguinea-Kompagnie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Heinrich Schnee (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Deutsches Kolonial-Lexikon&amp;#039;&amp;#039;. Band 2, S. 44, Leipzig 1920 &lt;br /&gt;
* Joseph Hiery (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Deutsche Südsee 1884-1914. Ein Handbuch.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Ferdinand Schöningh, Paderborn 2001, ISBN 3-506-73912-3&lt;br /&gt;
* Traugott Farnbacher: &amp;#039;&amp;#039;Gemeinde verantworten. Anfänge, Entwicklung und Perspektiven von Gemeinden und Ämtern der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Papua-Neuguinea&amp;#039;&amp;#039;, LIT Verlag Berlin-Hamburg-Münster 1999, ISBN 382583848X&lt;br /&gt;
* Udo Max Hollrung: &amp;#039;&amp;#039;Vegetationsverhältnisse von Hatzfeldhafen.&amp;#039;&amp;#039; in: &amp;#039;&amp;#039;Das deutsche Schutzgebiet in der Südsee.&amp;#039;&amp;#039; Globus 54, 1888, S. 305–311, 321–325&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Papua-Neuguinea]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort auf Neuguinea]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsch-Neuguinea]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Madang Province]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hatzfeld (Adelsgeschlecht)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;VDJ1543</name></author>
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