<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Hatzenb%C3%BChl</id>
	<title>Hatzenbühl - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Hatzenb%C3%BChl"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hatzenb%C3%BChl&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-08T07:54:48Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hatzenb%C3%BChl&amp;diff=154480&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;AF666: /* Persönlichkeiten */</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hatzenb%C3%BChl&amp;diff=154480&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-01-10T14:36:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Persönlichkeiten&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Art               = Ortsgemeinde&lt;br /&gt;
|Wappen            = Wappen Hatzenbühl.png&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 49/06/37/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 08/14/37/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Hatzenbühl in GER.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Rheinland-Pfalz&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Germersheim&lt;br /&gt;
|Verbandsgemeinde  = Jockgrim&lt;br /&gt;
|Höhe              = 114&lt;br /&gt;
|PLZ               = 76770&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 07275&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 07334009&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE HZ2&lt;br /&gt;
|Straße            = Rathaus, Kirchstraße 7&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.hatzenbuehl.de/ www.hatzenbuehl.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Steffen Scherer&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel = Ortsbürgermeister&lt;br /&gt;
|Partei            = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Hatzenbühl.JPG|mini|297px|Hatzenbühl]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hatzenbühl Ansicht von Norden.jpg|mini|297px|Hatzenbühl, Ansicht von Norden]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hatzenbühl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Ortsgemeinde (Rheinland-Pfalz)|Ortsgemeinde]] im [[Landkreis Germersheim]] in [[Rheinland-Pfalz]]. Sie gehört der [[Verbandsgemeinde Jockgrim]] an. Hatzenbühl ist Deutschlands ältester Tabakanbauort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Geographische Lage ===&lt;br /&gt;
Hatzenbühl liegt im Süden der [[Pfalz (Region)|Pfalz]], zwischen dem [[Pfälzerwald]] und dem [[Rhein]] auf dem linken Ufer des [[Erlenbach (Michelsbach)|Erlenbaches]] und am nördlichen Rand des [[Bienwald]]s. Zu Hatzenbühl gehört zusätzlich der Wohnplatz &amp;#039;&amp;#039;Untermühle&amp;#039;&amp;#039;. Der Erlenbach bildet größtenteils die südliche Grenze der Gemeindegemarkung. Am östlichen Siedlungsrand nimmt er von links den [[Feldlachgraben]] auf, der mitten durch die Bebauung fließt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemarkung Hatzenbühl ist Teil des Naturraums [[Mühlhofen-Rheinzaberner Riedel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
Nachbargemeinden von Hatzenbühl – im Osten beginnend im Uhrzeigersinn – sind [[Rheinzabern]], [[Jockgrim]], [[Kandel (Pfalz)|Kandel]], [[Erlenbach bei Kandel|Erlenbach]], [[Hayna]] und [[Herxheim bei Landau/Pfalz|Herxheim]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Mittelalter und frühe Neuzeit ===&lt;br /&gt;
Am 3. März 1272 wurde Hatzenbühl erstmals in einer Urkunde erwähnt. Gotische Bauformen am ca. 1290 erbauten Kirchturm zeigen, dass das Dorf schon früher entstanden ist. Hatzenbühl wurde vermutlich zeitgleich mit [[Jockgrim]] in der Zeit zwischen 1180 und 1200 besiedelt. Andere Quellen gehen von seiner früheren Besiedlung um das Jahr 1050 aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hatzenbühl entstand als sogenannte Ausbausiedlung auf der [[Gemarkung|Urgemarkung]] von [[Herxheim bei Landau/Pfalz|Herxheim]]. Erst in einer Urkunde von 1366 ist von einem &amp;#039;&amp;#039;selbständigen&amp;#039;&amp;#039; Dorf die Rede.&lt;br /&gt;
Hatzenbühl gehörte früher zum [[Oberamt Lauterburg]] des [[Hochstift Speyer|Hochstifts Speyer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1618 hatte Hatzenbühl etwa 270 Einwohner und war somit für damalige Verhältnisse ein größeres Dorf. Doch der [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährige Krieg]] brachte 1636 den Untergang des Dorfes. Eine Feuersbrunst vernichtete mit Ausnahme der Kirche, des Rathauses und zweier Scheunen alle Gebäude. In der Folge war der Ort fast 30 Jahre unbewohnt. Drei Versuche der Wiederbesiedlung nach Ende des Krieges scheiterten nicht zuletzt durch neuerliche Kriegswirren. Dem vierten Anlauf war mehr Glück beschieden – im Jahre 1680 waren wieder 42 Familien in Hatzenbühl ansässig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Friedenszeit sollte nicht lange währen. Der [[Spanischer Erbfolgekrieg|Spanische Erbfolgekrieg]] 1701–1714 hinterließ auch in Hatzenbühl seine Spuren. Die Stadt [[Landau in der Pfalz|Landau]] wurde im Verlaufe des Krieges vier Mal belagert. So gab es Feldlager, mal von deutschen, mal von französischen Soldaten mit den „üblichen“ [[Fourage|Fouragierungen]]. Auch musste Winterquartier gestellt werden. Als hätte das nicht schon genug Not unter die Bewohner gebracht, zwei Raubplünderungen kamen hinzu. Pfarrer Kelle schreibt in seinem Pfarrbuch, die von so viel Not, Angst und Elend drangsalierten Menschen konnten die Zeit des anschließenden Friedens kaum fassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Oberamt Lauterburg und somit auch Hatzenbühl gehörte ab 1673 de facto zu Frankreich. Durch die Zugehörigkeit zu Frankreich zeigten die Turbulenzen der [[Französische Revolution|französischen Revolution]] auch in der Pfalz und in Hatzenbühl ihre Auswirkungen. Von 1798 bis 1814, als die [[Pfalz (Region)|Pfalz]] Teil der [[Erste Französische Republik|Französischen Republik]] (bis 1804) und anschließend Teil des [[Erstes Kaiserreich|Napoleonischen Kaiserreichs]] war, war die Gemeinde in den [[Kanton Kandel]] eingegliedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Seit 1815 ===&lt;br /&gt;
Nach kurzer Übergangszeit (1815–1816) unter [[Kaisertum Österreich|österreichischer Verwaltung]] kamen die Orte des Oberamtes Lauterburg mit der restlichen [[Pfalz (Region)|Pfalz]] als Rheinkreis und spätere [[Pfalz (Bayern)|Pfalz]] zum [[Königreich Bayern]]. Von 1818 bis 1862 gehörte der Ort dem [[Landkommissariat Germersheim]] an; aus diesem ging das &amp;#039;&amp;#039;Bezirksamt Germersheim&amp;#039;&amp;#039; hervor. Seit 1939 ist Hatzenbühl Bestandteil des [[Landkreis Germersheim|Landkreises Germersheim]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg wurde Freckenfeld innerhalb der [[Französische Besatzungszone|französischen Besatzungszone]] Teil des damals neu gebildeten Landes [[Rheinland-Pfalz]]. Im Zuge der [[Gebietsreformen in Rheinland-Pfalz|ersten rheinland-pfälzischen Verwaltungsreform]] wurde die Gemeinde 1972 in die neu gebildete [[Verbandsgemeinde Kandel]] eingegliedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
Wenn nicht gesondert aufgeführt, ist die Quelle der Daten das Statistische Landesamt Rheinland-Pfalz.&amp;lt;ref&amp;gt;Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz: [http://www.infothek.statistik.rlp.de/MeineHeimat/detailinfo.aspx?topic=4095&amp;amp;key=0733403009&amp;amp;l=3 Hatzenbühl]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine direkte Folge der immer wiederkehrenden Kriege, ebenso zusätzlich Missernten und ein sandiger Boden in einer vergleichsweise kleinen Gemarkung zwangen viele Dorfbewohner im 18. und 19. Jahrhundert zur Auswanderung. Ziele der Auswanderung waren unter anderem [[Amerika]] (ab 1709) und [[Russland]] (ab 1762). Ende des 19. Jahrhunderts zogen außerdem viele nach [[Ludwigshafen am Rhein]], wo in Form der [[BASF]] neue Arbeitsplätze entstanden, [[Germersheim]] und den rechtsrheinischen Gebieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#E3E3E3;&amp;quot;| Jahr&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#E3E3E3;&amp;quot;| Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | &amp;lt;ref name=&amp;quot;verz1863&amp;quot;&amp;gt;Beamtenverzeichniß und Statistik des Königlich Bayerischen Regierungs-Bezirkes der Pfalz, 1863, S. XVI des Anhangs&amp;lt;/ref&amp;gt; 1802 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 771&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1815 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 949&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1835 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1047&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | &amp;lt;ref name=&amp;quot;verz1863&amp;quot; /&amp;gt; 1849 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1029&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | &amp;lt;ref name=&amp;quot;verz1863&amp;quot; /&amp;gt; 1861 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1062&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | &amp;lt;ref name=&amp;quot;volksz1871&amp;quot;&amp;gt;Ergebnisse der Volkszählung im Königreiche Bayern vom 1. Dezember 1871 nach einzelnen Gemeinden, 1873, S. 65&amp;lt;/ref&amp;gt; 1871 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1101&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1905 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1329&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#E3E3E3;&amp;quot;| Jahr&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#E3E3E3;&amp;quot;| Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1519&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1950 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1602&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1965 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 2019&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1970 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 2252&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1975 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 2353&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1980 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 2331&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1985 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 2328&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#E3E3E3;&amp;quot;| Jahr&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#E3E3E3;&amp;quot;| Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1990 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 2447&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1995 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 2553&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2000 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 2674&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2005 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 2728&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2010 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 2891&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2013 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 2861&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Konfessionsstatistik ===&lt;br /&gt;
2012 waren 61,7 % der Einwohner katholisch und 12,6 % evangelisch. Die übrigen 25,7 % gehörten einer anderen [[Glaubensgemeinschaft]] an oder waren [[konfessionslos]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ewois.de/Statistik/user/htmlgen.php?stichtag=31.07.2012&amp;amp;ags=33403009&amp;amp;type=OG&amp;amp;linkags=0733403009 Ewois, Stand: 31. Juli 2012]&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Anteil der evangelischen und katholischen Kirchenmitglieder an der Gesamtbevölkerung ist seitdem gesunken. Mit Stand Juli 2025 waren von den Einwohnern 46,6 % katholisch, 12,1 % evangelisch und 41,3 % konfessionslos oder gehörten einer anderen Glaubensgemeinschaft an.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://statistik.ewois.de/Statistik/user/pdfgen.php?stichtag=31.07.2025&amp;amp;ags=33403009&amp;amp;type=OG&amp;amp;linkags=0733403009 Gemeindestatistik], abgerufen am 17. August 2025&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1871 waren von insgesamt 1101 Einwohnern 1097 katholisch und 4 evangelisch.&amp;lt;ref name=&amp;quot;volksz1871&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der [[Gemeinderat (Deutschland)|Gemeinderat]] in Hatzenbühl besteht aus 20 Ratsmitgliedern, die bei der [[Kommunalwahlen in Rheinland-Pfalz 2024|Kommunalwahl am 9.&amp;amp;nbsp;Juni 2024]] in einer [[Kommunalwahlrecht (Rheinland-Pfalz)#PV|personalisierten Verhältniswahl]] gewählt wurden, und dem [[ehrenamt]]lichen [[Ortsbürgermeister]] als Vorsitzendem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sitzverteilung im Gemeinderat:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &amp;lt;!-- amtliche Reihenfolge der Parteien laut Landeswahlleiter --&amp;gt;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:4em&amp;quot;| Wahl || style=&amp;quot;width:4em&amp;quot; | [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] || style=&amp;quot;width:4em&amp;quot; | [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]] || style=&amp;quot;width:4em&amp;quot; | [[Freie Demokratische Partei|FDP]] || style=&amp;quot;width:4em&amp;quot; | [[Freie Wählergruppe Rheinland-Pfalz|FWG]] || style=&amp;quot;width:4em&amp;quot; | [[Wählergruppe|BfH]] || style=&amp;quot;width:4em&amp;quot; | [[Wählergruppe|H]] || style=&amp;quot;width:4em&amp;quot; | [[Wählergruppe|UWG]] || style=&amp;quot;width:6em&amp;quot; | Gesamt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2024 || 2 || 6 || – || 3 || 3 || 6 || – || 20 Sitze&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://rlp-kw24.wahlen.23degrees.eu/wahlen/ratswahlen-gemeindeebene/3340300900 |titel=Hatzenbühl, Gemeinderatswahl 09.06.2024 |werk=Kommunalwahlergebnisse Hatzenbühl |hrsg=Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |abruf=2024-08-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2019 || 2 || 7 || 3 || 3 || 3 || – || 2 || 20 Sitze&amp;lt;ref&amp;gt;Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: {{Webarchiv |url=https://www.wahlen.rlp.de/de/kw/wahlen/kg/ergebnisse/3340300900.html |wayback=20191017192205  |text=Kommunalwahl 2019, Stadt- und Gemeinderatswahlen: Hatzenbühl}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2014 || 2 || 8 || 2 || 4 || 2 || – || 2 || 20 Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2009 || 3 || 9 || – || 3 || 3 || – || 2 || 20 Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2004 || 4 || 8 || – || 3 || 3 || – || 2 || 20 Sitze&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
* &amp;lt;small&amp;gt;FWG = Freie Wählergruppe Hatzenbühl e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;lt;small&amp;gt;BfH = Bürger für Hatzenbühl e.&amp;amp;nbsp;V. (2019: Wählergruppe Müller)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;lt;small&amp;gt;H = Hatzebehl e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;lt;small&amp;gt;UWG = Unabhängige Wählergruppe Hatzenbühl e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Steffen Scherer (Hatzebehl e.&amp;amp;nbsp;V.) wurde am 16.&amp;amp;nbsp;Juli 2024 Ortsbürgermeister von Hatzenbühl.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://ol.wittich.de/titel/130/ausgabe/30/2024/artikel/00000000000043399788-OL-130-2024-30-30-0 |titel=Bericht zur Sitzung des Gemeinderates Hatzenbühl am 16.07.2024 |werk=Amtsblatt VG Jockgrim, Ausgabe 30/2024 |hrsg=Linus Wittich Medien GmbH, Höhr-Grenzhausen |abruf=2024-08-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der [[Stichwahl]] am 23.&amp;amp;nbsp;Juni hatte er sich mit einem Stimmenanteil von 59,6 % durchgesetzt&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wechsel_2024&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Barbara Eichenlaub |url=https://www.rheinpfalz.de/lokal/kreis-germersheim_artikel,-wechsel-im-amt-henigin-%C3%BCbergibt-nach-20-jahren-an-scherer-_arid,5672057.html |titel=Wechsel im Amt: Henigin übergibt nach 20 Jahren an Scherer |werk=[[Die Rheinpfalz]] |hrsg=Rheinpfalz Verlag und Druckerei GmbH &amp;amp; Co. KG, Ludwigshafen |datum=2024-07-18 |abruf=2024-08-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, nachdem bei der [[Kommunalwahlrecht (Rheinland-Pfalz)#BM|Direktwahl]] am 9.&amp;amp;nbsp;Juni 2024 keiner der ursprünglich drei Kandidaten eine ausreichende Mehrheit erreicht hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://rlp-kw24.wahlen.23degrees.eu/wahlen/direktwahlen-gemeindeebene/3340300900 |titel=Hatzenbühl, Ortsbürgermeisterwahl (Gemeinde) |werk=Kommunalwahlergebnisse Hatzenbühl |hrsg=Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |abruf=2024-08-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Scherers Vorgänger Karlheinz Henigin (CDU) hatte das Amt im August 2004 übernommen und kandidierte 2024 nicht erneut.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wechsel_2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung |Blasonierung=In Silber auf grünem Boden der heilige [[Wendelin]] als Hirte, barhäuptig und barfüßig in blauem Kittel, mit silbernem [[Heiligenschein|Nimbus]] und umgehängter goldener Hirtentasche, in der Rechten eine goldene Schäferschippe mit silbernem Eisen, zu seinen Füßen eine goldene Königskrone. Der Wappenschild ist beseitet von den schwarzen Großbuchstaben S und W. |Zusatz=Es wurde 1924 vom [[Bayerisches Staatsministerium des Innern|Bayerischen Staatsministerium des Innern]] genehmigt und geht zurück auf ein Gerichtssiegel aus dem Jahr 1721. |Quelle=Karl Heinz Debus: &amp;#039;&amp;#039;Das große Wappenbuch der Pfalz.&amp;#039;&amp;#039; Gräber, Neustadt an der Weinstraße 1988, ISBN 3-9801574-2-3. |Begründung= }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindepartnerschaften ===&lt;br /&gt;
[[Saint-Martin-Belle-Roche]] ist seit 1988 offizielle Partnergemeinde von Hatzenbühl. Die Gemeinde liegt im französischen Weinbaugebiet [[Burgund]] und hat etwa 1200 Einwohner. Der &amp;#039;&amp;#039;Freundeskreis Hatzenbühl&amp;#039;&amp;#039; organisiert regelmäßige Kontakte im privaten und öffentlichen Bereich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery heights=&amp;quot;175&amp;quot; mode=&amp;quot;packed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hatzenstorch-0.JPG|Storchennest&lt;br /&gt;
Hatzenbühl-Rathaus.jpg|Rathaus&lt;br /&gt;
Hatzenbühl, Grundschule St. Wendelinus 20120616.jpg|Schule&lt;br /&gt;
Hatzenbühl St-Wendelin-Kirchturm 2012-06-16.jpg|Kirchturm&lt;br /&gt;
Hatzenbühl-Wasserturm.jpg|Wasserturm&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Kulturdenkmäler ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Kulturdenkmäler in Hatzenbühl}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Luitpoldstraße&amp;#039;&amp;#039; ist als [[Gesamtanlage|Denkmalzone]] ausgewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinzu kommen insgesamt 22 Einzelobjekte, die unter [[Kulturdenkmal|Denkmalschutz]] stehen, darunter die katholische Kirche [[St. Wendelin (Hatzenbühl)|St. Wendelin]]. Deren Turm gilt als [[Wahrzeichen]] von Hatzenbühl; seine Grundmauern wurden Ende des 13. Jahrhunderts errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sonstige Bauwerke ===&lt;br /&gt;
Vor Ort befindet sich der 1967 bis 1969 erbaute Wasserturm. Dieser ist mit einer Höhe von 50 Metern das höchste Gebäude des Dorfes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Natur ===&lt;br /&gt;
Das EU-Vogelschutzgebiet &amp;#039;&amp;#039;Bienwald und Viehstrichwiesen&amp;#039;&amp;#039; erstreckt sich unter anderem über die Gemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Hatzenschuppen.JPG|mini|Tabakschuppen vor Ort]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirtschaft ===&lt;br /&gt;
Der Hatzenbühler Pfarrer Anselmann pflanzte 1573 in seinem Garten das erste Mal in Deutschland [[Tabak]] an. Den Samen erhielt er wahrscheinlich aus Lothringen oder dem Elsass. Ob er den Tabak als Zier- oder Heilpflanze betrachtete, ist unbekannt. Wirtschaftliche Bedeutung bekam der Tabakanbau ab dem 18. Jahrhundert. Vierhundert Jahre nach dem erwähnten ersten Anbau im Pfarrgarten war Hatzenbühl im Jahre 1973 mit 265 ha Tabakanbaufläche sowohl die älteste als auch die größte Anbaugemeinde Deutschlands. Weithin sichtbares Zeichen des Tabakanbaus sind die zahlreichen [[Tabaktrockenschuppen]], in denen der Tabak nach der Ernte getrocknet wird. In Hatzenbühl haben sich vor allem an der Nordseite und in der Ortsmitte noch viele Schuppen erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde gehört zum Geschäftsgebiet der [[VR Bank Südliche Weinstraße-Wasgau]]. Zudem hat die Genossenschaft [[Pfalzmarkt]] einen Standort in der Gemeinde. Seit 2017 existiert vor Ort der &amp;#039;&amp;#039;Windpark Hatzenbühl&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Hatzenbuehl.JPG|mini|hochkant|Hinweis am Ortseingang]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Westlich von Hatzenbühl verläuft die [[Bundesautobahn 65]] und östlich die [[Bundesstraße 9]]. Nächstgelegene Bahnhöfe sind in [[Bahnhof Rheinzabern|Rheinzabern]] an der [[Bahnstrecke Schifferstadt–Wörth]] und in [[Bahnhof Kandel|Kandel]] an der [[Bahnstrecke Winden–Karlsruhe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Gemeinde verlaufen die Kreisstraßen &amp;#039;&amp;#039;[[Liste der Kreisstraßen im Landkreis Germersheim#K 20|10]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Liste der Kreisstraßen im Landkreis Germersheim#K 11|11]]&amp;#039;&amp;#039;, die sich in der Ortsmitte kreuzen. Erstere führt von Herxheim nach Jockgrim und letztere von [[Hayna]] nach Rheinzabern. Durch den äußersten Osten der Gemarkung verläuft außerdem die &amp;#039;&amp;#039;[[Liste der Landesstraßen in Rheinland-Pfalz ab der L 401#L 549|Landesstraße&amp;amp;nbsp;549]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
Im Ort gibt es eine Grundschule, eine Volkshochschule, eine Gemeinde- und eine Pfarrbücherei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Behörden ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde gehört zum Zuständigkeitsbereich des [[Amtsgericht Kandel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tourismus ===&lt;br /&gt;
Vor Ort existiert ein Tabakrundweg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Ehrenbürger ===&lt;br /&gt;
* Peter Josef Ohmer (1881–1968), 1927–1949 Pfarrer in Hatzenbühl und 1930 Erbauer der dritten Hatzenbühler Kirche. Ehrenbürgerschaft verliehen 1954&amp;lt;ref&amp;gt;Rainer Baumgärtner: &amp;#039;&amp;#039;Die Ehrenbürger im Landkreis Germersheim&amp;#039;&amp;#039;, Hekma-Verlag Maikammer 2018, S. 44&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Adolf Wünstel]] (1892–1974), langjähriger Bürgermeister und Mitglied der [[Beratende Landesversammlung (Rheinland-Pfalz)|Beratenden Landesversammlung]] Rheinland-Pfalz, Träger des Bundesverdienstkreuzes. Ehrenbürgerschaft verliehen 1969&amp;lt;ref&amp;gt;Rainer Baumgärtner: &amp;#039;&amp;#039;Die Ehrenbürger im Landkreis Germersheim&amp;#039;&amp;#039;, Hekma-Verlag Maikammer 2018, S. 47&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Personen, die vor Ort gewirkt haben ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Pfarrer Michael Frey.jpg|mini|140px|Pfarrer Michael Frey, um 1840]]&lt;br /&gt;
* [[Hartung Fuchs von Dornheim]] (~1450–1512),  Hofmeister und Diplomat im Dienst der Fürstbischöfe von Speyer, war von 1505 bis zu seinem Tod Inhaber des [[Mannlehen]] zu Hatzenbühl&lt;br /&gt;
* [[Michael Frey (Historiker)|Michael Frey]] (1788–1854), Pfarrer in Hatzenbühl von 1826 bis 1853. Er gilt neben [[Franz Xaver Remling]] (1803–1873) und [[Johann Georg Lehmann (Historiker)|Johann Georg Lehmann]] (1797–1876) als der bedeutendste pfälzische Historiker seiner Zeit. Er verfasste u. a. das vierbändige Geschichtswerk &amp;#039;&amp;#039;Versuch einer geographisch-historisch-statistischen Beschreibung des königlich bayerischen Rheinkreises (Speyer, 1836/37)&amp;#039;&amp;#039;. Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde die [[Paul von Hindenburg|Hindenburgstraße]] in Pfarrer-Frey-Straße umbenannt.&lt;br /&gt;
* [[Ingrid Persohn]] verh. Weigel (* 1952), Radsportlerin und dreifache Deutsche Meisterin, Gemeinderatsmitglied&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.hatzenbuehl.de/ Hatzenbühl]&lt;br /&gt;
* {{RPB ORT|nr=o33403009}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Germersheim}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4659401-2|VIAF=240547627}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hatzenbuhl}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Germersheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1272]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;AF666</name></author>
	</entry>
</feed>