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	<title>Hattert - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hattert&amp;diff=226298&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wahldresdner: /* Verkehr */ Artikel wurde gelöscht</title>
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		<updated>2025-10-30T07:22:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Verkehr: &lt;/span&gt; Artikel wurde gelöscht&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Art               = Ortsgemeinde&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Hattert COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 50/39/36/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 7/46/42/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Hattert im Westerwaldkreis.png&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Rheinland-Pfalz&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Westerwaldkreis&lt;br /&gt;
|Verbandsgemeinde  = Hachenburg&lt;br /&gt;
|Höhe              = 295 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|PLZ               = 57644&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 02662&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 07143235&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE 83M&lt;br /&gt;
|Gliederung        = 5 [[Ortsteil]]e&lt;br /&gt;
|Adresse-Verband   = Gartenstraße 11&amp;lt;br /&amp;gt;57627 Hachenburg&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.hattert.de/ www.hattert.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Peter Enders&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel = Ortsbürgermeister&lt;br /&gt;
|Partei            = SPD&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberhattert.jpg|mini|Blick auf den Ortsteil Oberhattert, von Nordosten aus]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hattert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Ortsgemeinde (Rheinland-Pfalz)|Ortsgemeinde]] im [[Westerwaldkreis]] in [[Rheinland-Pfalz]]. Sie ist einwohnermäßig die größte Ortsgemeinde innerhalb der [[Verbandsgemeinde Hachenburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Geographische Lage ===&lt;br /&gt;
Hattert liegt zwischen [[Hachenburg]] und [[Altenkirchen (Westerwald)|Altenkirchen]], auf der sogenannten [[Altenkirchener Hochfläche]] (auch &amp;#039;&amp;#039;Altenkirchener Hochebene&amp;#039;&amp;#039;) im Vorderwesterwald. Die Hochmulde [[Hatterter Grund]] erstreckt sich auf eine Höhe von {{Höhe|265|DE-NHN}} bis {{Höhe|349|DE-NHN}}. Der in [[Gehlert]] entspringende Rothenbach fließt durch den Hatterter Grund; in Oberhattert wird er durch den Selbach und den Niederbach, in Niederhattert durch den Aggerbach vergrößert und mündet als Hatterter Bach zwischen [[Winkelbach]] und [[Hanwerth]] in die [[Wied (Fluss)|Wied]]. Am Rand des Hatterter Grundes verlaufen die [[Bundesstraße]]n [[Bundesstraße 413|413]] und [[Bundesstraße 414|414]], deren Schnittpunkt bei Hachenburg liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Panorama|Panorama Hattert.jpg|1000|Hattert/Westerwald}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
Ortsteile sind Ober-, Mittel- und Niederhattert sowie Laad und Hütte. Zu Oberhattert gehören auch die [[Wohnplatz|Wohnplätze]] Bahnhof Hattert und Eichhof, zu Mittelhattert der Wohnplatz Sophienthal.{{GemeindeverzeichnisRP|Ref=1|Stand=2022|Seiten=70}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Laad, Hattert 001.jpg|mini|Laad, Luftaufnahme (2016)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hütte, Hattert 001.jpg|mini|Hütte, Luftaufnahme (2016)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Entstehung ===&lt;br /&gt;
Anhand der historischen Ortsnamen Hatterts wird angenommen, dass der Ort als Siedlung bereits im 11. Jahrhundert bestand. Es wird davon ausgegangen, dass aus einer [[Franken (Volk)|fränkischen]] Einzelhofsiedlung die [[Siedlung]] &amp;#039;&amp;#039;Hattenrode&amp;#039;&amp;#039; entstand. Dieser Teil von Hattert trug später die Flurbezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Auf dem Frankenhof&amp;#039;&amp;#039; und noch heute wird er von den Einwohnern so genannt. Ab 1180 steht der [[Hatterter Grund]] unter der Herrschaft des [[Grafschaft Sayn|Grafen von Sayn]]. Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes ist auf den 13. Dezember 1373 datiert (das Originaldokument befindet sich unter der Archivsignatur Abt. 74, Nr. 484 im [[Hessisches Hauptstaatsarchiv|Hessischen Hauptstaatsarchiv]] in [[Wiesbaden]]). Wie bei den meisten umliegenden Ortschaften lässt der Name bzw. dessen historische Vorgänger auf eine [[Rodungszeit|Rodungssiedlung]] schließen, für die Waldstücke abgeholzt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Hatterter Grund entstanden die Orte Niederhattert, Mittelhattert, Oberhattert, Laad und Hütte. Der Hatterter Grund gehörte zu den [[Kirchspiel]]en [[Kroppach]] und [[Altstadt (Hachenburg)|Altstadt]] (letzteres heute Teil von [[Hachenburg]]), deren Grenzen der Rothenbach darstellte. So wurden die einzelnen Orte teils Kroppach, teils Altstadt zugeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die niederadlige Familie &amp;#039;&amp;#039;Nail von Hattenrode&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Nayl&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Nayll&amp;#039;&amp;#039;) wird erstmals 1393 erwähnt. Zu ihrem Hof gehörte 1427 die Mühle&amp;lt;ref&amp;gt;Zur geschichtlichen Entwicklung der Mühlen in der Grafschaft Sayn vgl. Daniel Schneider: Das Mühlengewerbe in der Grafschaft Sayn-Altenkirchen, S. 219–237.&amp;lt;/ref&amp;gt; im Hatterter Grund. Der letzte Vertreter dieses Geschlechts, Wilhelm von Hattenrode, starb etwa 1523, worauf wechselnde Besitzverhältnisse des Hofs Hatteroth (später Hof Sophiental) folgten. Die von Hattert treten mehrmals als Schöffen und Schultheiße in Hachenburg auf und waren insbesondere von [[Kurtrier]] belehnt. Wichtigste Besitzungen waren Burglehen in [[Hartenfels]] und [[Montabaur]]. Streubesitz befand sich in Hachenburg, [[Weidenhahn]], [[Salz (Westerwald)|Salz]] und [[Wissen (Stadt)|Wissen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundherren über das ganze Gebiet waren die [[Grafschaft Sayn|Grafen von Sayn]]. Nach der Einführung der [[Reformation]] in der Grafschaft Sayn wurden die Einwohner lutherisch und später reformiert.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Daniel Schneider: Die Entwicklung der Konfessionen in der Grafschaft Sayn im Grundriss, S. 74–80.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der Landesteilung der Grafschaft Sayn im 17. Jahrhundert gehörte der Hatterter Grund zur [[Grafschaft Sayn-Hachenburg]] bis 1799 Sayn-Hachenburg an [[Nassau-Weilburg]] kam, das 1806 im [[Herzogtum Nassau]] aufging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1817 erfolgte der Zusammenschluss von Niederhattert und Laad zu einer Gemeinde, gleiches erfuhren Mittelhattert und Hütte. Letztere wurden 1818 durch Aufnahme der Gemarkung Hof Sophiental weiter vergrößert. 1866 wurde das Herzogtum Nassau als Folge des [[Deutscher Krieg|Deutschen Krieges]] von [[Preußen]] annektiert. So wurden die Ortschaften im Hatterter Grund ab 1867 dem [[Bahnstrecke Limburg–Altenkirchen|Oberwesterwaldkreis]] mit Verwaltungssitz in [[Bad Marienberg (Westerwald)|Marienberg]] zugeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1946 gehörten die Ortschaften zu Rheinland-Pfalz, [[Regierungsbezirk Montabaur]], zwischen 1968 und 2000 dann zum [[Regierungsbezirk Koblenz]]. Am 7. Juni 1969 wurde aus den bis dahin selbständigen Gemeinden Niederhattert mit Laad (damals 375 Einwohner), Mittelhattert mit Hütte (439) sowie Oberhattert (793) die Gemeinde Hattert neu gebildet{{GemeindeverzeichnisRP|Ref=ja|Stand=2006|Seiten=178}} und stellt seitdem die einwohnermäßig größte Ortsgemeinde innerhalb der [[Verbandsgemeinde Hachenburg]] dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Siehe auch ===&lt;br /&gt;
[[Liste der Kulturdenkmäler in Hattert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eisenbahn ===&lt;br /&gt;
[[File:DSC01876 Ehemaliges Bahnhofsgebäude Hattert.jpg|thumb|Ehemaliges Bahnhofsgebäude]]&lt;br /&gt;
Am 1. April 1885 wurde das Teilstück [[Altenkirchen (Westerwald)|Altenkirchen]]-Hachenburg der sog. [[Bahnstrecke Limburg–Altenkirchen|Oberwesterwaldbahn]] eröffnet, mit einem Bahnhof in Hattert, dessen Bauzeit allerdings nicht mehr genau datiert werden kann. Erste Pläne für eine solche Eisenbahnlinie gab es bereits 1842, das letzte Teilstück Altenkirchen – [[Au (Sieg)]] wurde am 1. Mai 1887 freigegeben. Ab 1. August 1901 verband eine [[Schmalspurbahn]] die Orte Hachenburg und [[Selters (Westerwald)]] ([[Kleinbahn Selters–Hachenburg]]). Der Streckenverlauf führte direkt durch den Hatterter Grund und Niederhattert sowie Oberhattert verfügten über eine Haltestelle. 1950 begann die Demontage der Schmalspurbahn; heute ist nur noch an wenigen Stellen in Hattert der Streckenverlauf sichtbar. Der ehemalige Bahnhof der Oberwesterwaldbahn ist heute eine [[Bedarfshalt|Bedarfshaltestelle]], das dazugehörige Gebäude befindet sich in privatem Besitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schulen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Alte Schule hütte Hattert 2009.jpg|mini|Alte Schule in Hattert, Ortsteil Hütte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1820 entstehen in Oberhattert und Niederhattert je ein Schulgebäude. Mit der nicht mehr genau datierbaren Schule in Hütte gab es so insgesamt drei Schulgebäude im Hatterter Grund. Die Oberhatterter Schule war auch nach umfassenden Reparaturen bereits 1887 für untauglich befunden worden, aber ein Neu- oder Umbau konnte aus Geldmangel und wegen Meinungsverschiedenheiten der Verantwortlichen nicht durchgeführt werden. Erst am 3. Oktober 1911 wurde ein neues Schulgebäude in Oberhattert fertiggestellt und das vorherige abgerissen. In den 1960er Jahren wurde der Schulbetrieb in Hattert ganz eingestellt. Die Schüler verteilen sich bis heute auf die Grundschule in [[Müschenbach]], die Haupt- und die Realschule in Hachenburg (heute Duale Oberschule bzw. Realschule plus), sowie das [[Privates Gymnasium Marienstatt|Private Gymnasium Marienstatt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirche ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Pfarrkirche Maria Königin Hattert.jpg|mini|200px|Das Kirchengebäude mit der Kapelle. Über dem Glockenturm der Kapelle ist im Hintergrund der Bahnhof zu erkennen.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1940 wurde eine [[römisch-katholische Kirche|katholische]] [[Filialkirche]] in Oberhattert gebaut, welche 1948 zur [[Kapelle (Kirchenbau)|Kapelle]] erweitert und nach einem Brand 1996 neu aufgebaut wurde. 1957 kam die [[Pfarrkirche]] &amp;#039;&amp;#039;Maria Königin&amp;#039;&amp;#039; auf gleichem Grundstück hinzu, sowie die Pfarrstelle Hattert-[[Merkelbach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 2007 wurden die [[Kirchengemeinde]]n Hachenburg und Hattert-Merkelbach zusammengelegt zur Pfarrgemeinde &amp;#039;&amp;#039;St. Marien Hachenburg-Hattert&amp;#039;&amp;#039;. Pfarrkirche ist seitdem &amp;#039;&amp;#039;Maria Himmelfahrt&amp;#039;&amp;#039; in Hachenburg und &amp;#039;&amp;#039;Maria Königin&amp;#039;&amp;#039; in Hattert Filialkirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bevölkerungsentwicklung ===&lt;br /&gt;
Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Hattert bezogen auf das heutige Gemeindegebiet; die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:&amp;lt;ref name=&amp;quot;regionaldaten&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz |url=https://infothek.statistik.rlp.de/MeineHeimat/content.aspx?id=103&amp;amp;l=3&amp;amp;g=0714302235&amp;amp;tp=1479 |titel=Mein Dorf, meine Stadt |abruf=2020-01-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://ewois.de/Statistik/user/htmlgen.php?stichtag=30.09.2025&amp;amp;ags=14302235&amp;amp;type=OG&amp;amp;linkags=0714302235 Gemeindestatistik ewois] (Abgerufen am 17. Oktober 2025)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:right; margin:0;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1815 || 663&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1835 || 758&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1871 || 794&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1905 || 952&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939 || 1.206&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1950 || 1.314&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1961 || 1.406&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1970 || 1.626&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1987 || 1.637&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1993 || 1.749&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1999 || 1.784&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2005 || 1.719&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2011 || 1.738&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2017 || 1.734&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2025&lt;br /&gt;
|1.806&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Oberhattert ===&lt;br /&gt;
Der Ort wurde erstmals im Jahr 1568 erwähnt. Für 1687 ist erstmals eine [[Lohmühle]] nachgewiesen, die zumindest bis 1755 bestand. 1695 wird eine Ölmühle erstmals genannt, die mindestens bis 1832 in Betrieb war. 1579 hatte der Ort fünf Häuser, 1653 acht Häuser, 1714 21 Mann und 1760 110 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der [[Gemeinderat (Deutschland)|Gemeinderat]] in Hattert besteht aus 16 Ratsmitgliedern, die bei der [[Kommunalwahlen in Rheinland-Pfalz 2024|Kommunalwahl am 9.&amp;amp;nbsp;Juni 2024]] in einer [[Kommunalwahlrecht (Rheinland-Pfalz)#PV|personalisierten Verhältniswahl]] gewählt wurden, und dem [[ehrenamt]]lichen [[Ortsbürgermeister]] als Vorsitzendem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sitzverteilung im Gemeinderat:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:4em;&amp;quot; | Wahl || style=&amp;quot;width:4em;&amp;quot; | [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] || style=&amp;quot;width:4em;&amp;quot; | [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]] || style=&amp;quot;width:4em;&amp;quot; | [[Bündnis 90/Die Grünen|Grüne]] || style=&amp;quot;width:4em;&amp;quot; | [[Wählergruppe|FWG]]{{FN|*}} || style=&amp;quot;width:4em;&amp;quot; | [[Wählergruppe|WGD]]{{FN|**}} || style=&amp;quot;width:6em;&amp;quot; | Gesamt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2024 || 4 || 5 || 2 || 4 || 1 || 16 Sitze&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://rlp-kw24.wahlen.23degrees.eu/wahlen/ratswahlen-gemeindeebene/1430223500 |titel=Hattert, Gemeinderatswahl 09.06.2024 |werk=Kommunalwahlergebnisse Hattert |hrsg=Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |abruf=2025-09-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2019 || 5 || 6 || 2 || 3 || – || 16 Sitze&amp;lt;ref&amp;gt;Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: [https://www.wahlen.rlp.de/de/kw/wahlen/kg/ergebnisse/1430223500.html &amp;#039;&amp;#039;Kommunalwahl 2019, Stadt- und Gemeinderatswahlen.&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2014 || 6 || 6 || 1 || 3 || – || 16 Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2009 || 5 || 6 || 1 || 4 || – || 16 Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2004 || 5 || 6 || 1 || 4 || – || 16 Sitze&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{FNZ|*|FWG: Freie Wählergruppe Hattert e.&amp;amp;nbsp;V.}}&lt;br /&gt;
{{FNZ|**|WGD: Wählergruppe Denter}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Peter Enders (SPD) wurde am 25.&amp;amp;nbsp;September 2023 Ortsbürgermeister von Hattert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Peter Enders |url=https://ol.wittich.de/titel/411/ausgabe/40/2023/artikel/00000000000038682558-OL-411-2023-40-40-0 |titel=Amtseinführung |werk=Inform – Wochenzeitung der Verbandsgemeinde Hachenburg, Ausgabe 40/2023 |hrsg=Linus Wittich Medien GmbH, Höhr-Grenzhausen |abruf=2023-10-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der [[Kommunalwahlrecht (Rheinland-Pfalz)#BM|Direktwahl]] am 17.&amp;amp;nbsp;September 2023 war der bisherige Erste Beigeordnete mit einem Stimmenanteil von 90,7 % gewählt worden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Axel Scheffen |url=https://ol.wittich.de/titel/411/ausgabe/38/2023/artikel/00000000000038481744-OL-411-2023-38-38-0 |titel=Bekanntmachung des Ergebnisses der Wahl des Ortsbürgermeisters der Ortsgemeinde Hattert am 17. September 2023 |werk=Inform – Wochenzeitung der Verbandsgemeinde Hachenburg, Ausgabe 38/2023 |hrsg=Linus Wittich Medien GmbH, Höhr-Grenzhausen |datum=2023-09-19 |abruf=2023-10-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der Direktwahl am 9.&amp;amp;nbsp;Juni 2024 wurde er als einziger Bewerber mit 88,2 % für weitere fünf Jahre wiedergewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://rlp-kw24.wahlen.23degrees.eu/wahlen/direktwahlen-gemeindeebene/1430223500 |titel=Hattert, Ortsbürgermeisterwahl (Gemeinde) 09.06.2024 |werk=Kommunalwahlergebnisse Hattert |hrsg=Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |abruf=2025-09-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Enders Vorgänger Christoph Hoopmann (CDU) hatte das Amt im Sommer 2019 übernommen. Bei der Direktwahl am 26.&amp;amp;nbsp;Mai 2019 war er mit einem Stimmenanteil von 58,19 % für fünf Jahre gewählt worden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |url=https://www.wahlen.rlp.de/de/kw/wahlen/kd/gebiete/1430000000000.html |titel=Direktwahlen 2019 |titelerg=siehe Hachenburg, Verbandsgemeinde, zehnte Ergebniszeile |abruf=2020-06-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Juni 2023 kündigte er jedoch an, sein Ehrenamt aus persönlichen Gründen vorzeitig mit Ablauf des 15.&amp;amp;nbsp;September 2023 niederzulegen, wodurch eine Neuwahl erforderlich wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Christoph Hoopmann |url=https://ol.wittich.de/titel/411/ausgabe/22/2023/artikel/00000000000037002468-OL-411-2023-22-22-0 |titel=Erklärung des Ortsbürgermeisters |werk=Inform – Wochenzeitung der Verbandsgemeinde Hachenburg, Ausgabe 22/2023 |hrsg=Linus Wittich Medien GmbH, Höhr-Grenzhausen |abruf=2023-08-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Hoopmanns Vorgänger Horst Johanntokrax (SPD), seit 2014 im Amt,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Gabriele Greis |url=https://ol.wittich.de/titel/411/ausgabe/41/2023/artikel/00000000000038790276-OL-411-2023-41-41-0 |titel=Nachruf Horst Johanntokrax |werk=Inform – Wochenzeitung der Verbandsgemeinde Hachenburg, Ausgabe 41/2023 |hrsg=Linus Wittich Medien GmbH, Höhr-Grenzhausen |abruf=2023-10-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; war 2019 wegen einer Erkrankung nicht erneut angetreten. Übergangsweise hatte der damalige Erste Beigeordnete Markus Wolf (FWG) die Amtsgeschäfte bis zur Kommunalwahl ausgeübt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Nadja Hoffmann-Heidrich |url=https://www.rhein-zeitung.de/region/aus-den-lokalredaktionen/westerwaelder-zeitung_artikel,-urwahlen-in-der-verbandsgemeinde-hachenburg-muss-limbach-bald-fremd-verwaltet-werden-_arid,1968927.html |titel=Urwahlen in der Verbandsgemeinde Hachenburg |hrsg=Westerwälder Zeitung |datum=2019-04-30 |abruf=2020-06-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1999 bis 2014 war Heribert Hommel (FWG) Ortsbürgermeister von Hattert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.genios.de/document/RZTG__16221970575f3f71daae62d3bc3af1824c8d9fee |titel=Heribert Hommel ist jetzt der Chef im Dorf / Der neue Ortsbürgermeister von Hattert wurde vereidigt |werk=Rhein-Zeitung (über Pressearchiv Genios) |hrsg=GBI-Genios Deutsche Wirtschaftsdatenbank GmbH, München |datum=1999-05-20 |abruf=2023-10-14 |kommentar=Nur Artikelanfang frei zugänglich}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.spd-westerwald.de/meldungen/der-neue-gemeinderat-hattert-nimmt-die-arbeit-auf/ |titel=Der neue Gemeinderat Hattert nimmt die Arbeit auf |hrsg=SPD Westerwald, Thomas Mockenhaupt |datum=2014-07-13 |abruf=2023-10-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung |Blasonierung=Gespalten von Gold und Rot, vorn drei blaue Nägel, hinten ein goldener blaubewehrter rotgezungter herschauender Löwe. |Quelle= {{Internetquelle |url=https://www.hachenburg-vg.de/unsere-gemeinden/hattert/ |titel=Das Wappen der Ortsgemeinde Hattert |hrsg=Verbandsgemeinde Hachenburg |abruf=2022-10-16}} |Begründung=Das Wappen nimmt Bezug auf das Familienwappen der niederadeligen Familie Nayl. Deren Angehörige trugen den Titel &amp;#039;&amp;#039;Denß Monhard Nayl von Hatterode&amp;#039;&amp;#039; (siehe Geschichte). Die Nägel weisen auf den Namen &amp;#039;&amp;#039;Nayl&amp;#039;&amp;#039; hin. Der Löwe steht für die territoriale Zugehörigkeit zur [[Grafschaft Sayn]] und zur [[Grafschaft Sayn-Hachenburg]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
[[Datei:HattertBahnhof2.jpg|mini|Haltepunkt Hattert mit eingefahrener RB&amp;amp;nbsp;90]]&lt;br /&gt;
[[Datei:HattertViadukt1903Rothenbach6.jpg|mini|Die Kleinbahn Selters–Hachenburg verlief in Hattert auf dem Rothenbach-Viakukt]]&lt;br /&gt;
Der Haltepunkt Hattert an der [[Bahnstrecke Limburg–Altenkirchen]] wird durch die Regionalzüge der Linie RB&amp;amp;nbsp;90 (Westerwald-Sieg-Bahn) der [[Hessische Landesbahn|Hessischen Landesbahn]] (HLB) nach dem [[Rheinland-Pfalz-Takt]] bedient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gab zudem zwei Stationen an der [[Kleinbahn Selters–Hachenburg]], &amp;#039;&amp;#039;Oberhattert&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Niederhattert&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[Bahnhof Au (Sieg)]] besteht Anschluss an die Züge in Richtung [[Köln]], [[Aachen]] und [[Bahnhof Siegburg/Bonn|Siegburg/Bonn]].&lt;br /&gt;
Am [[Bahnhof Limburg (Lahn)]] besteht Anschluss an Regionalzüge in Richtung [[Frankfurt am Main]], [[Wiesbaden]], [[Gießen]]/[[Fulda]], [[Koblenz]] sowie [[Montabaur]]/[[Siershahn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hattert liegt nahe dem [[Marienwanderweg]] von der [[Abtei Marienstatt]] bei Hattert nach Marienthal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Thomas Denter]] (1936–2023), Zisterzienserabt von Marienstatt, Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande (1996) sowie des Verdienstordens des Landes Rheinland-Pfalz (2008)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hellmuth Gensicke]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Kirchspiel Kroppach.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Nassauische Annalen]] 83.&amp;#039;&amp;#039; 1972, S. 209–231.&lt;br /&gt;
* Frances de Schrevel: &amp;#039;&amp;#039;Chronik der Gemeinde Hattert. Eine Westerwaldgemeinde im Spiegel der Jahrhunderte.&amp;#039;&amp;#039; Hattert 1990.&lt;br /&gt;
* Daniel Schneider: &amp;#039;&amp;#039;Das Mühlengewerbe in der Grafschaft Sayn-Altenkirchen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Heimat-Jahrbuch des Kreises Altenkirchen 59 (2016),&amp;#039;&amp;#039; S. 219–237.&lt;br /&gt;
* Daniel Schneider: &amp;#039;&amp;#039;Die Entwicklung der Konfessionen in der Grafschaft Sayn im Grundriss.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Heimat-Jahrbuch des Kreises Altenkirchen 58 (2015).&amp;#039;&amp;#039; S. 74–80.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.hachenburg-vg.de/unsere-gemeinden/hattert/ Ortsgemeinde Hattert auf den Seiten der Verbandsgemeinde Hachenburg]&lt;br /&gt;
* [http://www.hattert-online.de/ Private Website über Hattert]&lt;br /&gt;
* {{RPB ORT|nr=o14302235}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Orte in der Verbandsgemeinde Hachenburg&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4661511-8|VIAF=241221692}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Westerwaldkreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1373]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindegründung 1969]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wahldresdner</name></author>
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