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	<title>Hattenheimer Mannberg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T16:28:37Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hattenheimer_Mannberg&amp;diff=2667730&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Haffitt: /* Wilhelm-Ruthe-Denkmal */</title>
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		<updated>2024-12-26T07:52:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Wilhelm-Ruthe-Denkmal&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Güterstein Weingut Langwerth von Simmern Hattenheimer Mannberg.JPG|mini|Güterstein mit dem Wappen der Familie [[Langwerth von Simmern]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hattenheimer Mannberg Mannwerk Heinrich Langwerth von Simmern.jpg|mini|hochkant|Gedenkstein im Hattenheimer Mannberg anlässlich der Goldenen Hochzeit Heinrich Langwerth von Simmerns im Jahr 1911.]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hattenheimer Mannberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (ursprünglich &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mannwerk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist eine südlich ausgerichtete [[Lage (Weinbau)|Weinlage]] am östlichen Ortsausgang von [[Hattenheim]] im [[Rheingau]], direkt an der alten Hauptstraße gelegen. Seine Größe umfasst 6,1&amp;amp;nbsp;ha, die Neigung beträgt 8–12 Grad.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Weinatlas&amp;quot;&amp;gt;Dieter Braatz, Ulrich Sauter, Ingo Swoboda, Hendrik Holler: &amp;#039;&amp;#039;Weinatlas Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; 1. Auflage. Hallwag, München, 2007, ISBN 978-3-8338-0638-4&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Mannberg grenzt im Norden an die Hattenheimer Lagen &amp;#039;&amp;#039;Nussbrunnen&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Wisselbrunnen&amp;#039;&amp;#039; und im Osten an den &amp;#039;&amp;#039;[[Marcobrunn|Erbacher Marcobrunn]]&amp;#039;&amp;#039; an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensursprung ==&lt;br /&gt;
Unter der alten Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Mannwerk&amp;#039;&amp;#039; versteht man zum einen ein Flächenmaß unterschiedlicher Größe, das sich nach der Arbeitsleistung eines Mannes (unter Umständen unter Zuhilfenahme von Zugtieren) an einem Tag je nach Bodenbeschaffenheit und Art der Arbeit (Pflügen, [[Spatenkultur|Umgraben]], Mähen) bemisst.&amp;lt;ref&amp;gt;{{DtRechtswörterbuch|Mannwerk|SpalteAb=|SpalteBis=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Hattenheimer Mannwerk mit seiner Fläche von 32&amp;amp;nbsp;½ Morgen ist jedoch viel zu groß, um dieser Definition zu entsprechen. Nach anderer Auffassung sind Mannwerke [[Genossenschaft]]en grundherrlicher Zinsbauern im Weinbau. Der Name &amp;#039;&amp;#039;Mannwerk&amp;#039;&amp;#039; ist dann auch auf die von solchen Genossenschaften bewirtschafteten Weinberge übergegangen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kratz&amp;quot;&amp;gt;Werner Kratz: [http://www.hattenheim.de/index.php?PHPSESSID=defc4b942ea205432229dfea3b4077be&amp;amp;s=1&amp;amp;c=baudenkmale-geschichte_die_burg-die_inhaber-02&amp;amp;i=0&amp;amp;n=1&amp;amp;t=0-15 Hattenheim - Baudenkmale und Geschichte – Die Langerth von Simmern.] Hattenheim.de&amp;lt;/ref&amp;gt; Im 19. Jahrhundert tauchte für die Hattenheimer Weinlage allmählich der Name &amp;#039;&amp;#039;Mannberg&amp;#039;&amp;#039; auf.&amp;lt;ref&amp;gt;Werner Kratz: [http://www.hattenheim.de/index.php?c=baudenkmale-geschichte_der_weinbau-01 &amp;#039;&amp;#039;Hattenheim – Baudenkmale und Geschichte – Der Weinbau&amp;#039;&amp;#039;.] Hattenheim.de&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Inschrift auf einem Gedenkstein aus dem Jahr 1911 anlässlich der goldenen Hochzeit des Freiherrn Heinrich Langwerth von Simmern lässt die Vermutung zu, dass das Hattenheimer Mannwerk nicht nur die Lage &amp;#039;&amp;#039;Mannberg&amp;#039;&amp;#039;, sondern ebenso die Lagen &amp;#039;&amp;#039;Nussbrunn(en)&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Marcobrunn]]&amp;#039;&amp;#039; bewirtschaftet hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Zunächst war der Weinberg, der im Süden ursprünglich bis an den Rhein grenzte, an die [[Dalberg (Adelsgeschlecht)|Cämmerer zu Worms]] verliehen. Im Jahr 1393 verpachtete Diether, Cämmerer zu Worms, sämtliche Güter, darunter den Weinberg &amp;#039;&amp;#039;Mannwerk&amp;#039;&amp;#039; an den [[Frühmesser]] zu Hattenheim, Johannes von Speyer auf fünf Jahre. Der Ertrag des Weinberges wurde auf 7&amp;amp;nbsp;[[Alte Maße und Gewichte (Sachsen)#Raummaße|Fuder]] Wein jährlich geschätzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Statzner&amp;quot;&amp;gt;Valentin Statzner: {{Webarchiv |url=http://www.hattenheim.de/download/Hattenheim_Geschichte_eines_Weindorfes.pdf |text=Hattenheim - Geschichte eines Weindorfes von 954–2000 |format=PDF; 9,3&amp;amp;nbsp;MB |wayback=20151219000739 |archiv-bot=2018-04-14 03:43:04 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als Letzter aus der Reihe der Cämmerer verstarb Adam Cämmerer am 18. Dezember 1463 kinderlos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Cämmerer zu Worms bewirtschafteten den Weinberg nicht in Eigenbewirtschaftung, sondern als sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Drittelweinberg&amp;#039;&amp;#039;: Ein Drittel des Bruttoertrages musste in Form von [[Naturalabgabe]]n als [[Erbpacht]]zins gezahlt werden Die getretenen Trauben wurden in drei [[Bütte#Weinbau|Bütten]] verteilt, von denen der [[Lehnsherr]] eine für sich auswählte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 22.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kratz&amp;quot; /&amp;gt; oder 27.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Statzner&amp;quot; /&amp;gt; Januar 1464 belehnte Herzog [[Ludwig I. (Pfalz-Zweibrücken)|Ludwig&amp;amp;nbsp;I. von Pfalz-Zweibrücken]] seinen Kanzler Johann Langwerth von Simmern, seine männliche Erben und für den Fall, dass er keine männliche Erben bekommen sollte, seine Tochter mit dem Mannwerk als [[Mannlehen]]. Der Weinberg galt ab da als der wertvollste Besitz der Familie [[Langwerth von Simmern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1636 wurden von den 32&amp;amp;nbsp;½ Morgen des Mannwerks nur 6&amp;amp;nbsp;½ Morgen von der Familie Langwerth von Simmern bewirtschaftet. Die übrigen 25 Morgen waren in 50 Stücken als &amp;#039;&amp;#039;Drittelweinberge&amp;#039;&amp;#039; in fremdem Besitz. Durch geschicktes Agieren der Familie konnte bis 1653 die Zahl der Drittelweinberge von 50 auf 39 reduziert werden, die Anzahl der selbst bewirtschafteten Weinberge stieg in der Folge von 7&amp;amp;nbsp;½ auf 14.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kratz&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Bau der Trasse der [[Nassauische Rheinbahn|Nassauischen Rheinbahn]], die 1856 eröffnet wurde, wurden 3&amp;amp;nbsp;½ Morgen des Mannberges von der Nassauischen Rhein Eisenbahn-Gesellschaft enteignet, der Weinberg durch die Bahn durchschnitten. Durch Zukäufe durch Heinrich Langwerth von Simmern konnten der Verlust wieder ausgeglichen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Heinrich Langwerth von Simmern: &amp;#039;&amp;#039;Familiengeschichte der Freiherrn Langwert von Simmern&amp;#039;&amp;#039;. C. Küster, Hannover 1909&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch bis ins Jahr 1868 waren Teile des Mannbergs als Lehen an das Weingut vergeben.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.schlossarchiv.de/herren/l/LA/Langwerth-Simmern.htm Langwerth von Simmern] Archiv der Schlösser und Rittergüter im Heiligen Römischen Reich&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weinlage ==&lt;br /&gt;
Auf tiefgründigem kalkhaltigem [[Löss]]boden wachsen im Mannberg [[Riesling]]e allerhöchster Qualität. Die Weine sind körperreich und würzig mit einer vielschichtigen Fruchtkomponente, die häufig an [[Quitte]] erinnert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Weinatlas&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eigentümer ==&lt;br /&gt;
Der größte Teil des Mannberges war über Jahrhunderte im Besitz des Weingutes [[Weingut Freiherrlich Langwerth von Simmern’sches Rentamt|Langwerth von Simmern]] aus [[Eltville am Rhein|Eltville]] und wurde auch als „Langwerther Urlage“ bezeichnet. 2018 wurde ein Teil der Rheingauer Weinbauflächen des Weingutes, darunter auch Teile, die zur Lage Mannberg gehören, an andere Weingüter verpachtet.&lt;br /&gt;
Der verbleibende Teil gehört den [[Hessische Staatsweingüter Kloster Eberbach|Hessischen Staatsweingütern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wilhelm-Ruthe-Denkmal ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wilhelm Ruthe Denkmal Hattenheim Mannberg.jpg|mini|Wilhelm-Ruthe-Denkmal im Hattenheimer Mannberg]]&lt;br /&gt;
An der Landstraße zwischen Hattenheim und Erbach, westlich des [[Marcobrunn]]ens, ließ die &amp;#039;&amp;#039;Rheingauer Weinhändlervereinigung&amp;#039;&amp;#039; zu Ehren ihres ehemaligen Vorsitzenden [[Wilhelm Ruthe]] (* 30. September 1865 in Jahnsfelde; † 23. November 1954 in Wiesbaden) ein Denkmal errichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.weinlagen-info.de/#lage_id=1071 Genaue Lage des Hattenheimer Mannbergs] auf weinlagen.info&lt;br /&gt;
* [http://www.langwerth-von-simmern.de/de/geschichte.htm Weingut Freiherrlich Langwerth von Simmern’sches Rentamt] Offizielle Internetpräsenz&lt;br /&gt;
* [http://kloster-eberbach.de/ Weingut Kloster Eberbach] Offizielle Internetpräsenz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=50.017736|EW=8.070552|type=landmark|region=DE-HE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hattenheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weinlage (Rheingau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Eltville am Rhein)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Haffitt</name></author>
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