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	<title>Hatha Yoga - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hatha_Yoga&amp;diff=173535&amp;oldid=prev</id>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Tippfehler korrigiert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:vrik.jpg|mini|hochkant|Asana – Pincha Mayurasana]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hatha Yoga&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Sanskrit]], m., हठ योग, {{IAST|haṭha yoga}}, von &amp;#039;&amp;#039;hatha&amp;#039;&amp;#039; „Kraft, Hartnäckigkeit, Unterdrückung“) ist eine Form des [[Yoga]], bei der das Gleichgewicht zwischen Körper und Geist vor allem durch körperliche Übungen ([[Asana]]s), durch [[Atemtherapie|Atemübungen]] ([[Pranayama]]) und [[Meditation]] angestrebt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hatha Yoga entstand zu Beginn des 2. Jahrtausends v. Chr. innerhalb des [[Shivaismus|shivaitischen]] [[Tantra|Tantrismus]].&amp;lt;ref&amp;gt;Eckard Wolz-Gottwald: &amp;#039;&amp;#039;Yoga-Philosophie-Atlas. Erfahrung ursprünglicher Bewusstheit.&amp;#039;&amp;#039; Via Nova, Fuld 2006, ISBN 978-3-936486-04-9, S. 137&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein wichtiger späterer Vertreter ist [[Goraksha]] – ein Schüler von [[Matsyendra]] –, der ebenfalls dem shivaitischen Tantrismus verbunden war. [[Svatmarama]] gilt als Verfasser des [[Hathapradipika]], einer Schrift aus dem 14. Jahrhundert, die die Blütezeit des Hatha Yoga im 14. und 15. Jahrhundert einleitete. Die später entstandene [[Gherandasamhita]], geschrieben von [[Gheranda]], einem aus [[Bengalen]] stammenden [[Vishnu]]-Verehrer, öffnete dem Hatha Yoga einem größeren Kreis als dem Tantrismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
Die Überlieferung nennt [[Kapila]], Autor des verlorengegangenen &amp;#039;&amp;#039;Samkhya-Sutra&amp;#039;&amp;#039;, als Begründer des Systems &amp;#039;&amp;#039;[[Samkhya]]&amp;#039;&amp;#039; ([[Sanskrit]], n., सांख्य, {{IAST|Sāṃkhya}}; auch Sāṅkhya). Ob es sich hierbei um eine historische oder um eine rein legendäre Person handelt, ist in der Forschung umstritten. Als wichtigste Textquelle gilt das älteste erhaltene Werk der Tradition, die &amp;#039;&amp;#039;[[Samkhya-Karika]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Ishvarakrishna]], eine Sammlung von insgesamt 72 Lehrstrophen, die etwa zwischen 350 und 450 verfasst wurde. Aus diesem Text ist die Lehre in der vorliegenden Form bekannt. Als Kernzeit des Samkhya ist die klassische Epoche anzusehen (um 400 v.&amp;amp;nbsp;Chr. bis um 700). Das [[Mahabharata]], das große indische Epos (300 v.&amp;amp;nbsp;Chr. bis 500), wurde deutlich vom Samkhya beeinflusst. Das Samkhya war schon früh mit dem [[Yoga]] eine enge Verbindung eingegangen. Das Samkhya lieferte die Theorie, der Yoga bildete die Praxis.&amp;lt;ref&amp;gt;Shvetashvatara-Upanishad, VI,13&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Werner Scholz: &amp;#039;&amp;#039;Hinduismus. Ein Schnellkurs.&amp;#039;&amp;#039; Dumont, Köln 2008, ISBN 978-3-8321-9070-5, S.&amp;amp;nbsp;68 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Hatha&amp;#039;&amp;#039; bedeutet Gewalt oder Kraft; damit soll die Anstrengung unterstrichen werden, die notwendig ist, um das eigentliche Ziel zu erreichen. Weiter wird der Begriff als Ausdruck der Einheit einander entgegengesetzter Energien (heiß und kalt, männlich und weiblich, positiv und negativ, Sonne und Mond) gedeutet. Die Silbe „Ha“ steht für Sonne (Kraft, erhitzend), die Silbe „tha“ steht für Mond (Stille, kühlend).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff Hatha Yoga wurde in der &amp;#039;&amp;#039;[[Hathapradipika]]&amp;#039;&amp;#039; verwendet, einer Yogaschrift aus dem 14.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert n. Chr. Dort grenzt er den spirituellen Yoga (wie etwa [[Raja Yoga]]) vom körperlichen Yoga (Hatha Yoga) ab. Hatha Yoga bezeichnet hier eine Stufe auf dem Weg zum Raja Yoga.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der &amp;#039;&amp;#039;Hathapradipika&amp;#039;&amp;#039; gibt es zwei weitere wichtige Grundlagenwerke des Hatha Yoga, die [[Gherandasamhita]] sowie die [[Shivasamhita]]. Hierdurch wird klar, dass auch innerhalb des Hatha Yoga Meinungsverschiedenheiten über sowohl theoretische als auch praktische Belange existieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer breiteren Öffentlichkeit wurde Hatha Yoga ab der ersten Hälfte des 20. Jh. wesentlich von [[T. Krishnamacharya]] und seinen Kindern und Schülern zugänglich gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hatha Yoga war anfänglich zur Unterstützung anderer Yoga-Formen konzipiert, erfreute sich jedoch rasch großer Beliebtheit und wurde schon bald als eigenständige Yoga-Form betrachtet. Im westlichen Kulturkreis versteht man unter &amp;#039;&amp;#039;Yoga&amp;#039;&amp;#039; oft hauptsächlich Hatha Yoga.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Reinigungsübungen ==&lt;br /&gt;
Es gibt sechs Hauptreinigungsübungen, die [[Kriya|Shatkriyas]], die ein wesentlicher Bestandteil des Hatha Yoga sind. Sie sollen den Körper und seine verschiedenen Hohlräume (Rachenraum, Bauch etc.) systematisch reinigen und von Schleim befreien. Diese Praktiken bilden zusammen mit den [[Asanas]] eine wichtige Voraussetzung, um Pranayama und [[Mudra]]s zu üben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Effekte auf psychische Gesundheit ==&lt;br /&gt;
Hatha Yoga hat sich als wirksames Mittel zur Verbesserung der psychischen Gesundheit erwiesen. Eine Meta-Studie aus dem Jahr 2016&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Stefan G. Hofmann, Giovanbattista Andreoli, Joseph K. Carpenter, Joshua Curtiss |Titel=Effect of Hatha Yoga on Anxiety: A Meta-Analysis |Sammelwerk=Journal of Evidence-Based Medicine |Band=9 |Nummer=3 |Datum=2016-08 |ISSN=1756-5391 |DOI=10.1111/jebm.12204 |PMC=5116432 |PMID=27203378 |Seiten=116–124}}&amp;lt;/ref&amp;gt; hat gezeigt, dass Hatha Yoga dazu beitragen kann, Symptome von Angst und Depression zu lindern. Die Studie hat festgestellt, dass regelmäßige Hatha-Yoga-Praxis zu einer signifikanten Reduktion von Angst und Stress führt und gleichzeitig das allgemeine Wohlbefinden verbessert. Darüber hinaus kann Hatha Yoga dazu beitragen, das generelle Stresslevel und den Blutdruck zu senken.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.panikattacken-wastun.at/hatha-yoga-gegen-angst/ |titel=Hatha Yoga gegen Angst - panikattacken-wastun.at |datum=2023-05-13 |sprache=de-DE |abruf=2023-05-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Lisa A. Uebelacker, Gary Epstein-Lubow, Brandon A. Gaudiano, Geoffrey Tremont, Cynthia L. Battle, Ivan W. Miller |Titel=Hatha yoga for depression: critical review of the evidence for efficacy, plausible mechanisms of action, and directions for future research |Sammelwerk=Journal of Psychiatric Practice |Band=16 |Nummer=1 |Datum=2010-01 |ISSN=1538-1145 |DOI=10.1097/01.pra.0000367775.88388.96 |PMID=20098228 |Seiten=22–33}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Amornpan Ajjimaporn, Sunisa Rachiwong, Vorasith Siripornpanich |Titel=Effects of 8 weeks of modified hatha yoga training on resting-state brain activity and the p300 ERP in patients with physical disability-related stress |Sammelwerk=Journal of Physical Therapy Science |Band=30 |Nummer=9 |Datum=2018-09 |ISSN=0915-5287 |DOI=10.1589/jpts.30.1187 |PMC=6127490 |PMID=30214123 |Seiten=1187–1192}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Gorakshashataka]], vermutlich die älteste erhaltene Abhandlung über Hatha Yoga&lt;br /&gt;
* [[Yogayajnavalkya]], Schrift aus dem 13. Jahrhundert&lt;br /&gt;
* [[Fünf Tibeter]], Abfolge von fünf Körper-Übungen, mit Ursprung im klassischen Hatha-Yoga&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Mikel Burley: &amp;#039;&amp;#039;Hatha Yoga.&amp;#039;&amp;#039; Lotos, München 2005, ISBN 3-7787-8171-5.&lt;br /&gt;
* [[B.K.S. Iyengar]]: &amp;#039;&amp;#039;Licht auf Yoga.&amp;#039;&amp;#039; Barth, Bern 2003, ISBN 3-502-63334-7.&lt;br /&gt;
* Swami [[Satyananda]] Saraswati: &amp;#039;&amp;#039;Asana Pranayama Mudra Bandha.&amp;#039;&amp;#039; Bihar School of Yoga, Ananda, Köln 2001, ISBN 3-928831-17-8.&lt;br /&gt;
* [[Wilfried Huchzermeyer]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Yoga-Wörterbuch. Sanskrit-Begriffe, Übungsstile, Biographien.&amp;#039;&amp;#039; edition sawitri, Karlsruhe 2006, ISBN 3-931172-25-2.&lt;br /&gt;
* Swami [[Svatmarama|Swatmarama]]: &amp;#039;&amp;#039;Hatha-Yoga Pradipika. Die Leuchte des Hatha-Yoga.&amp;#039;&amp;#039; Phänomen, Neuenkirchen 2007, ISBN 978-3-933321-61-9.&lt;br /&gt;
* Lucy Lidell: &amp;#039;&amp;#039;YOGA – Sivananda Yoga Zentrum.&amp;#039;&amp;#039; Mangalam Books, Lautersheim 2003, ISBN 3-922477-40-2.&lt;br /&gt;
* Alexander Kobs: &amp;#039;&amp;#039;Shatkarma – Die Geheimnisse der Yoga-Reinigung.&amp;#039;&amp;#039; Windpferd, Aitrang 2005, ISBN 978-3-89385-477-6.&lt;br /&gt;
* Dietrich Ebert: &amp;#039;&amp;#039;Physiologische Aspekte des Yoga.&amp;#039;&amp;#039; Thieme, Leipzig 1986, ISBN 3-7404-0002-1.&lt;br /&gt;
* Swami Sivananda Radha: &amp;#039;&amp;#039;Hatha Yoga: The Hidden Language, Secrects and Metaphors.&amp;#039;&amp;#039; Timeless Books, Kootenay Bay 2006, ISBN 1-932018-13-1.&lt;br /&gt;
* [[Elisabeth Haich]], [[Selvarajan Yesudian]]: &amp;#039;&amp;#039;Sport und Yoga.&amp;#039;&amp;#039; Aquamarin, München 2012, ISBN 978-3-89427-599-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.yogavidya.com/Yoga/HathaYogaPradipika.pdf Hatha Yoga Pradipika (Sanskrit und Englisch)] (PDF; 316&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise und Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yoga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Trainingskonzept]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Graph Pixel</name></author>
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