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	<title>Hasso-Plattner-Institut - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>~2026-35356-0: /* HPI Engine */</title>
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		<updated>2026-02-08T03:08:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;HPI Engine&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Hochschule&lt;br /&gt;
| Name = Hasso-Plattner-Institut für Digital Engineering gGmbH&lt;br /&gt;
| Logo = Hasso-Plattner-Institut logo.svg&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum = {{#statements:P571}}&lt;br /&gt;
| Ort = [[Potsdam]]&lt;br /&gt;
| Bundesland = [[Brandenburg]]&lt;br /&gt;
| Staat = [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
| Leitung = {{#statements:P1037}}&lt;br /&gt;
| Leitungstitel = Geschäftsleitung&lt;br /&gt;
| Studentenzahl = {{#statements:P2196}}&lt;br /&gt;
| Mitarbeiterzahl = 389&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jahresabschlus-2021&amp;quot;&amp;gt;Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| davon Professoren = 38, inkl. 17 Assistenzprofessuren&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jahresabschlus-2021&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
| davon wissensch. = 240&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jahresabschlus-2021&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Website = {{#statements:P856}}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hasso-Plattner-Institut&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; HPI, offiziell: &amp;#039;&amp;#039;Hasso-Plattner-Institut für Digital Engineering gGmbH&amp;#039;&amp;#039;, ist ein privat finanziertes IT-Institut und bildet gemeinsam mit der [[Universität Potsdam]] die Digital Engineering Fakultät.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.uni-potsdam.de/de/digital-engineering.html |titel=Digital Engineering Fakultät |werk=Website |hrsg=Universität Potsdam |datum= |abruf=08.07.2019 |sprache=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Es ist in [[Potsdam-Babelsberg]] angesiedelt und erforscht praktische und angewandte Themen digitaler Technologien.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Christoph Meinel, &amp;#039;&amp;#039;Der Spiegel&amp;#039;&amp;#039; |url=https://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/green-it-nur-nachhaltige-digitalisierung-kann-das-klima-retten-a-540d6972-bf67-4571-841d-9c1479df37e1 |titel=Nur nachhaltige Digitalisierung kann das Klima retten |abruf=2021-05-21 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gründer und Namensgeber ist der [[SAP]]-Gründer [[Hasso Plattner]]. Einziger Gesellschafter ist die gemeinnützige Brandenburger Stiftung bürgerlichen Rechts [[Hasso Plattner Foundation]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Hasso Plattner Foundation |url=https://plattnerfoundation.org |titel=Website Hasso Plattner Foundation |datum= |sprache=de |abruf=2021-09-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das HPI hat zahlreiche Gründer, Kreative und Führungspersönlichkeiten im Bereich der IT-Wirtschaft hervorgebracht.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wiwo.de/my/erfolg/gruender/hasso-plattner-institut-die-ungewoehnlichste-start-up-schmiede-deutschlands/26882150.html?ticket=ST-11637117-J17Whnt3ExQn6eFLNUy6-ap3 Die ungewöhnlichste Start-up-Schmiede Deutschlands], Wirtschaftswoche, abgerufen am 11. Oktober 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hasso Plattner.JPG|mini|hochkant|Hasso Plattner, Gründer des HPI, (2006)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das HPI wurde 1998 durch eine [[Public-Private-Partnership]] geschaffen. Träger ist die [[gemeinnützig]]e &amp;#039;&amp;#039;Hasso-Plattner-Stiftung&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://hpi.de/das-hpi/organisation.html |titel=Organisation |datum=2018-10-15 |zugriff=2018-02-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Es hat die Rechtsform einer gGmbH. Das [[Land Brandenburg]] beteiligte sich an dieser Partnerschaft, indem es die 30.000&amp;amp;nbsp;m² für die Institutsbauten am Griebnitzsee in Potsdam-Babelsberg zur Verfügung stellte. Die Errichtung der drei mehrgeschossigen Gebäude einschließlich des Uni-Instituts für Informatik kostete 36 Millionen Euro, von denen Hasso Plattner 18 Millionen Euro übernahm. Die andere Hälfte wurde mit Fördermitteln der [[Europäische Union|Europäischen Union]] finanziert. Bei der Gründung erklärte Plattner, der Stiftung für den laufenden Instituts-Betrieb über 20 Jahre hinweg 200 Millionen Euro zur Verfügung zu stellen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hpi-200mill&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Andreas Wilkens |url=https://www.heise.de/newsticker/meldung/Hasso-Plattner-Institut-soll-Weltklasse-Niveau-erreichen-113403.html |titel=Hasso-Plattner-Institut soll „Weltklasse-Niveau“ erreichen |werk=[[heise online]] |datum=2004-11-05 |zugriff=2012-10-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Campus wurde am 12. Oktober 2001 eingeweiht.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.baunetz.de/meldungen/Meldungen_Einweihung_des_Hasso-Plattner-Instituts_9815.html baunetz.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Herbst 1999 nahm das HPI als [[An-Institut]] an der Universität Potsdam unter der Leitung von [[Siegfried Wendt (Informatiker)|Siegfried Wendt]] seinen Lehrbetrieb auf. Am HPI soll gelernt werden, komplexe IT-Systeme und Softwareprodukte zu verstehen, zu entwickeln und zu beherrschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommer 2010 wurde der rund 3800&amp;amp;nbsp;m² Nutzfläche bietende Erweiterungsbau fertiggestellt. Er fungiert als neues Hauptgebäude des HPI und beherbergt verschiedene Professuren, unter anderem die HPI Research School und das Design Thinking Research-Programm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juni 2012 wurde eine vereinbarte Zusammenarbeit mit der [[Schufa]] bei der Grundlagenforschung rund um die technische Verarbeitung öffentlicher Daten aus sozialen Netzwerken seitens des HPI gekündigt, da sie auf massive Kritik u.&amp;amp;nbsp;a. von Verbraucherschutzministerin [[Ilse Aigner]] und des Schufa-Verbraucherbeirats gestoßen war. Die Kritiker befürchteten, dass die von Nutzern auf Facebook, Twitter und anderen Netzwerken hinterlegten Daten für die Entwicklung von [[Kreditscoring|Scoringverfahren]] zur Beurteilung der [[Bonität]] genutzt werden sollten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.heise.de/tp/news/Schufa-und-Facebook-Daten-Hasso-Plattner-Institut-zieht-Notbremse-2024803.html |titel=Schufa und Facebook-Daten: Hasso-Plattner-Institut zieht Notbremse |werk=heise online |datum=2012-06-08 |zugriff=2012-10-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Panorama vom Hasso-Plattner-Institut Potsdam.jpg|mini|zentriert|600px|Panorama des Campus, 2011]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im April 2017 gründeten das HPI und die [[Universität Potsdam]] die Digital Engineering Fakultät,&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.uni-potsdam.de/de/digital-engineering/&amp;lt;/ref&amp;gt; welche die erste privat finanzierte Fakultät einer öffentlichen Universität in Deutschland ist. Sie soll zu einem universitären Exzellenzcenter im Bereich des [[Digital Engineering]] ausgebaut werden und wird über die [[Hasso Plattner|Hasso-Plattner]]-Stiftung vollständig finanziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stand Dezember 2021 sind 21 Professoren &amp;amp; 17 Assistenzprofessuren und rund 240 wissenschaftliche Mitarbeiter tätig. Die Institutsverwaltung umfasst etwa 111 Mitarbeiter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jahresabschlus-2021&amp;quot; /&amp;gt; Die Professoren werden in der Regel gemeinsam mit der Universität Potsdam berufen. Von 2004 bis 2023 wurde das Institut von [[Christoph Meinel (Informatiker)|Christoph Meinel]] geleitet. Am 1.&amp;amp;nbsp;April 2023 übernahm ein Team, bestehend aus Tobias Friedrich, Marcus Kölling und [[Ralf Herbrich]], die Leitung des Instituts.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Christoph Zempel |url=https://www.tagesspiegel.de/potsdam/landeshauptstadt/meinel-geht-nach-18-jahren-generationswechsel-an-der-spitze-des-hasso-plattner-instituts-8726383.html |titel=Meinel geht nach 18 Jahren: Generationswechsel an der Spitze des Hasso-Plattner-Instituts |hrsg=Tagesspiegel |datum=2022-10-07 |sprache=DE |abruf=2023-06-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit dem 1. Oktober 2025 liegt die Leitung des Instituts in den Händen von Tobias Friedrich und Henrik Haenecke.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://hpi.de/impressum/ |titel=Impressum |sprache=de |abruf=2025-10-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Studium ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Universitaet Potsdam - Hoersaalgebaeude des HPI.jpg|mini|Hörsaalgebäude des Hasso-Plattner-Instituts]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Studium an der gemeinsam Digital-Engineering-Fakultät des Hasso-Plattner-Instituts und der Universität Potsdam zeichnet sich durch besondere Praxisnähe aus und belegt seit Jahren Spitzenplätze im Ranking des [[Centrum für Hochschulentwicklung|Centrums für Hochschulentwicklung]] (CHE).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Jan Kixmüller |url=https://www.pnn.de/wissenschaft/vor-allem-informatik-und-mathematik-vorne-dabei-potsdam-bei-che-ranking-gut-bewertet/21269484.html |titel=Potsdam bei CHE-Ranking gut bewertet |werk=www.pnn.de |datum=2018-05-09 |zugriff=2018-05-31 |sprache=de |archiv-datum=2018-10-17 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20181017082224/https://www.pnn.de/wissenschaft/vor-allem-informatik-und-mathematik-vorne-dabei-potsdam-bei-che-ranking-gut-bewertet/21269484.html |offline=ja }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Jedes Jahr werden zum [[Wintersemester]] etwa 80 Bewerber für den Bachelorstudiengang IT-Systems Engineering angenommen. Abschließen kann man das Studium als [[Bachelor]] (nach sechs [[Semester]]n) und [[Master]] (nach weiteren vier Semestern). Die Studierenden sind an der Universität Potsdam immatrikuliert und zahlen nur die Semesterbeiträge der Universität Potsdam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derzeit bietet das HPI Studierenden einen Bachelor- und zwei Masterstudiengänge zur Auswahl.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://hpi.de/studium/dein-studium-am-hpi/ |titel=Dein Studium am HPI |sprache=de |abruf=2025-05-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Studiengänge ===&lt;br /&gt;
Das Bachelorstudium am HPI ist ein praxisorientierter Informatikstudiengang. Er vermittelt nicht nur theoretisches Wissen, sondern auch konkrete, in der Praxis anwendbare Kenntnisse und Fertigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zwei englischsprachigen Masterstudiengänge Computer Science&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=HPI |url=https://hpi.de/studium/computer-science-msc/ |titel=Masterstudiengang Computer Science am HPI |werk=Webseite Hasso-Plattner-Institut |hrsg= |datum= |sprache=de |abruf=19.05.2025}}&amp;lt;/ref&amp;gt; (55 Plätze) und Digital Health (20 Plätze in einem Kalenderjahr)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://hpi.de/studium/digital-health-msc/ |titel=Digital Health (M.Sc.) |sprache=de |abruf=2025-05-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; bilden Studierende für Leitungs- und Führungspositionen aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Christoph meinel.jpg|mini|hochkant|Christoph Meinel, Institutsleiter (2004–2023)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== HPI School of Design Thinking ===&lt;br /&gt;
2007 wurde nach dem Vorbild des [[Hasso Plattner Institute of Design]] an der [[Stanford University|Stanford-Universität]] die HPI School of Design Thinking (D-School) als Bildungs- und Forschungseinrichtung zur interdisziplinären Innovationsmethode [[Design Thinking]] etabliert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.handelsblatt.com/technik/forschung-innovation/innovationstrainer-ulrich-weinberg-schafft-raeume-des-scheiterns/19691242.html |titel=Innovationstrainer Ulrich Weinberg: „Schafft Räume des Scheiterns! “ |sprache=de |abruf=2023-01-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Leiter der Schule sind Ulrich Weinberg und Claudia Nicolai. Im Gegensatz zur d.school in Stanford ist die Potsdamer D-School für Studenten der ganzen Welt geöffnet. Das Studium an der HPI School of Design Thinking ist ein kostenfreies [[Zertifikatsstudium]] an der Universität Potsdam.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Silvana Grabowski |url=https://www.uni-potsdam.de/de/wirtschaft-transfer-gesellschaft/weiterbildung/weiterbildende-studiengaenge |titel=Weiterbildende Studiengänge |abruf=2023-01-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Es besteht neben kürzeren Angeboten aus zwei jeweils einsemestrigen Kursen (Basic und Advanced Track) im Umfang von acht Wochenstunden. Die Studenten sollen den interdisziplinären Ansatz bei der Entwicklung neuer Produkte erlernen. Dazu werden die Teilnehmer in interdisziplinäre Teams eingeteilt. Jedes Team beschäftigt sich mit einer Fragestellung eines Projektpartners und wird dabei von einem oder mehreren Lehrern begleitet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Josefine Janert |Titel=Design-Thinking: Wenn Erklärbären ins Schwitzen kommen |Sammelwerk=FAZ.NET |ISSN=0174-4909 |Online=https://www.faz.net/aktuell/karriere-hochschule/campus/design-thinking-wie-lassen-sich-komplizierte-fragen-loesen-16244992.html |Abruf=2023-01-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ziel der Ausbildung ist es, Lösungskompetenzen sowie Kommunikation, Kollaboration, Kreativität und kritisches Denken zu stärken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mai 2017 hatten über die Hälfte der [[DAX|DAX30]] Unternehmen Projekte mit der HPI School of Design Thinking durchgeführt. Die Potsdamer D-School arbeitet mit der [[Hasso Plattner Institute of Design|d.school in Stanford]] zusammen. Im Rahmen des &amp;#039;&amp;#039;HPI-Stanford Design Thinking Research Program&amp;#039;&amp;#039; (DTRP) unter Leitung von Larry Leifer (Stanford) und [[Christoph Meinel (Informatiker)|Christoph Meinel]] (HPI Potsdam) wurden von 2008 bis 2022 Forschungsprojekte zum Design Thinking durchgeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://me.stanford.edu/research-impact/labs-and-centers/design-thinking-research-program me.stanford.edu]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://hpi.de/dtrp/programm/uebersicht.html hpi.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== HPI Engine ===&lt;br /&gt;
Die HPI Engine, ehemals School of Entrepreneurship (HPI E-School) unterstützt Studierende, Alumni und Wissenschaftler bei der Umsetzungen neuer Geschäftsideen. Die Leistungen reichen von gezielter Beratung bis hin zur Bereitstellung von Infrastruktur und Kapital.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.engine.hpi.de// |titel=Entrepreneurship am Hasso-Plattner-Institut |zugriff=2025-05-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2010 veranstaltet die HPI School of Entrepreneurship den Businessplanwettbewerb für Existenzgründer und Startups. In drei Phasen werden die Teilnehmer durch gezieltes Feedback bei der Weiterentwicklung ihrer Geschäftsidee unterstützt. Die besten Teams präsentieren im Finale ihre Geschäftskonzepte vor einer Jury und haben die Möglichkeit, Startkapital und Sachunterstützung im Wert von 100.000 Euro zu gewinnen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Andre Borbe |url=https://www.silicon.de/41598594/hpi-und-hpv-starten-diesjaehrigen-businessplanwettbewerb/?print=pdf&amp;amp;inf_by=5a9fc6ad671db830188b4e89 |titel=HPI und HPV starten Businessplanwettbewerb |werk=silicon.de |datum=2014-05-12 |zugriff=2018-03-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Forschung &amp;amp; Projekte ==&lt;br /&gt;
=== HPI Research Schools ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 2005 wurde am HPI das erste interdisziplinäre [[Graduiertenkolleg|Forschungskolleg]], die HPI Research School für Service-Oriented Systems Engineering, eröffnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Research School |Datum=2018-01-22 |Online=https://hpi.de/forschung/research-school.html |Abruf=2018-02-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 2019 folgte die Research School for Data Science and Engineering.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://hpi.de/forschung/hpi-research-schools/hpi-dse.html |titel=Hasso Plattner Institute Potsdam, DSE |abruf=2025-05-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Rahmen der Etablierung sogenannten Cluster, einer fakultätsähnlichen Struktureinheit, die eine ausgewogene Ausrichtung auf Lehre, Forschung und Transfer gewährleisten soll, erfolgte die Umstrukturierung und Erweiterung der Research Schools 2024. An den fünf neuen Research Schools des Instituts profitieren die [[Promotion (Doktor)|Promovenden]] von einer engen Betreuung durch erfahrene Professoren und Postdocs, modernsten Forschungseinrichtungen und einem kollaborativen wissenschaftlichen Netzwerk.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://hpi.de/forschung/hpi-research-schools/ |titel=HPI Research Schools |sprache=de |abruf=2025-05-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== openHPI ===&lt;br /&gt;
Seit September 2012 betreibt das HPI die interaktive Online-Lernplattform [[openHPI]]. Die Plattform vermittelt Gratis-Zugang zu aktuellem Hochschul-Wissen aus den Gebieten der Informationstechnologie und Innovation. Nutzer können jedes Jahr aus einer Vielzahl kostenloser [[Massive Open Online Course]]s (kurz MOOCs) für IT-Einsteiger und Experten wählen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Liane M. Dubowy |url=https://www.heise.de/newsticker/meldung/OpenHPI-bietet-kostenlosen-Linux-Online-Kurs-3936091.html |titel=OpenHPI bietet kostenlosen Linux-Online-Kurs |werk=www.heise.de |datum=2018-01-08 |zugriff=2018-03-07 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Für die erfolgreiche Teilnahme an einem MOOC stellt das Institut Zertifikate aus, die sich Teilnehmer als Leistungspunkte an ihrer Universität anrechnen lassen können. Kurse vergangener Jahre können auch nach Kursende im Selbststudium genutzt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://openhpi.de/ |titel=openHPI |datum=2012 |zugriff=2012-10-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Institut wolle damit eine „neue Ära der Wissensvermittlung einleiten“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Laurence Thio |url=https://taz.de/Bildung-in-Berlin-und-Brandenburg/!5084892/ |titel=Bildung in Berlin und Brandenburg: Per Klick in den Hörsaal |werk=taz.de |datum=2012-09-03 |zugriff=2012-10-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== HPI Schul-Cloud ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|HPI Schul-Cloud}}&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;Schul-Cloud&amp;#039;&amp;#039;-Projekt des Hasso-Plattner-Instituts (HPI) will eine einheitliche IT-Infrastruktur für alle Schulen entwickeln. Zum 31. Juli 2021 lief das Entwicklungsprojekt planmäßig am HPI aus und wird künftig von den Bundesländern Niedersachsen, Brandenburg und Thüringen in den Regelbetrieb überführt. Den technischen Betrieb und auch die technische Weiterentwicklung der Schul-Cloud übernimmt zukünftig die Dataport - Anstalt des öffentlichen Rechts ([[Dataport|Dataport AöR]]).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://hpi.de/pressemitteilungen/2021/digitale-schulbildung-staffeluebergabe-bei-der-hpi-schul-cloud.html |titel=Digitale Schulbildung: Staffelübergabe bei der HPI Schul-Cloud |sprache=de |abruf=2021-09-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekannte Alumni ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Afridun Amu]] (* 1987), Surfer&lt;br /&gt;
* [[Shai Hoffmann]] (* 1982), Schauspieler, Musiker, Entrepreneur und Aktivist&lt;br /&gt;
* [[Raúl Aguayo-Krauthausen|Raul Krauthausen]] (* 1980), Aktivist&lt;br /&gt;
* [[Marie Schäffer]] (* 1990), Politikerin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontroversen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang März 2024 gab die Rechercheplattform [[Correctiv]] bekannt, dass das Hasso-Plattner-Institut mit Hilfe der Anwaltskanzlei Pusch Wahlig Workplace Law die Gründung eines [[Betriebsrat]]s verhindert habe.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Anette Dowideit |url=https://correctiv.org/aktuelles/wirtschaft/2024/03/01/hasso-plattner-institut-verhindert-betriebsrat-und-laesst-sich-das-ueber-200-000-euro-kosten/ |titel=Hasso-Plattner-Institut verhindert Betriebsrat – und lässt sich das über 200.000 Euro kosten |werk=[[Correctiv]] |datum=2024-03-01 |abruf=2024-03-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Pressemitteilung |url=https://arbeitsunrecht.de/hasso-plattner-institut-union-busting-durch-pseudo-betriebsrat-wann-ermittelt-die-staatsanwaltschaft/ |titel=Hasso-Plattner-Institut: Union Busting durch Pseudo-Betriebsrat. Wann ermittelt die Staatsanwaltschaft? |datum=2024-03-04 |sprache=de-DE |abruf=2024-04-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Kanzlei soll am Hasso-Plattner-Institut dafür 200.000 € erhalten haben.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.tagesspiegel.de/potsdam/brandenburg/nach-verhinderung-eines-betriebsrats-brandenburgs-linke-kritisiert-hasso-plattner-institut-11361385.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Seitens der Geschäftsführung wurde stattdessen ein &amp;#039;&amp;#039;[[Andere Vertretungsorgane|Institutsrat]]&amp;#039;&amp;#039; als Arbeitnehmervertretung installiert, welcher nicht über sämtliche Rechte eines Betriebsrats verfügt. Um in der Belegschaft entsprechende Narrative für den Institutsrat zu verbreiten, wurde für 22.074,50 € die Kommunikationsagentur Lutz Meyer &amp;amp; Company GmbH beauftragt. Ein Sprecher der [[Deutscher Gewerkschaftsbund|DGB]] Rechtsschutzabteilung beurteilte das Vorgehen des HPI zum Teil als „glasklar rechtswidrig“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Christian Lelek |url=https://www.nd-aktuell.de/artikel/1180451.arbeitsrecht-vorwuerfe-gegen-hasso-plattner-institut-betriebsrat-verhindert.html |titel=Vorwürfe gegen Hasso Plattner Institut: Betriebsrat verhindert? |sprache=de |abruf=2024-04-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Brandenburger Landtag wurden die Vorgänge aufgrund des Antrags [[Die Linke|der Linken]] „Mitbestimmung absichern - keine Ausnahme für das Hasso-Plattner-Institut!“ debattiert. In diesem wurde unter anderem die Landesregierung aufgefordert, eine unabhängige Untersuchung der Vorgänge am HPI einzuleiten und verschiedene Maßnahmen zur Stärkung der [[Betriebsrat|gesetzlichen Mitbestimmung]] zu ergreifen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.linksfraktion-brandenburg.de/start/aktuelles/einzelansicht-aktuelles/die-linksfraktion-macht-verhinderung-des-betriebsrates-am-hasso-plattner-institut-im-landtag-zum-thema/ |titel=Die Linksfraktion macht Verhinderung des Betriebsrates am Hasso-Plattner-Institut im Landtag zum Thema |datum=2024-03-26 |sprache=en |abruf=2024-04-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.rbb-online.de/imparlament/brandenburg/2024/21--22--maerz-2024/21__maerz_2024_-_104__Sitzung_des_Brandenburger_Landtags1.html |titel=104. Sitzung des Brandenburger Landtags |datum=2024-03-21 |sprache=de |abruf=2024-04-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://gruene-fraktion-brandenburg.de/im-parlament/reden/mitbestimmung-absichern-keine-ausnahme-fuer-das-hasso-plattner-institut-240321 |titel=Rede im Landtag: Mitbestimmung absichern - keine Ausnahme für das Hasso-Plattner-Institut! |datum=2024-03-21 |sprache=de |abruf=2024-04-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Anfang April 2024 wurde vom HPI eine Abstimmung durchgeführt, bei der laut eigenen Angaben 68 % für die Einrichtung des Institutsrats gestimmt haben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Hasso-Plattner-Institut in Potsdam: Belegschaft stimmt für Institutsrat |Sammelwerk=Der Tagesspiegel Online |ISSN=1865-2263 |Online=https://www.tagesspiegel.de/potsdam/landeshauptstadt/hasso-plattner-institut-in-potsdam-belegschaft-stimmt-fur-institutsrat-11506964.html |Abruf=2024-04-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Juli 2024 wurde die [[fristlose Kündigung]] der vermeintlichen [[Whistleblower]]in durch das Hasso-Plattner-Institut unter medialer Aufmerksamkeit vor dem Arbeitsgericht verhandelt, der Vorwurf der angeblichen Weitergabe von Dokumenten konnte nicht bewiesen werden und das HPI wurde zur Zahlung einer Abfindung verurteilt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Klage nach Streit um Betriebsrat: Potsdamer Hasso-Plattner-Institut muss Abfindung zahlen |Sammelwerk=Der Tagesspiegel Online |ISSN=1865-2263 |Online=https://www.tagesspiegel.de/potsdam/landeshauptstadt/klage-nach-streit-um-betriebsrat-potsdamer-hasso-plattner-institut-muss-abfindung-zahlen-12005009.html |Abruf=2024-09-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Marten Brehmer |url=https://www.nd-aktuell.de/artikel/1183653.arbeitsrecht-hasso-plattner-institut-sucht-nach-whistleblower.html |titel=Hasso-Plattner-Institut sucht nach Whistleblower |sprache=de |abruf=2024-09-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ende August 2024 leitete die Potsdamer [[Staatsanwaltschaft]] Ermittlungen wegen Verdachts der [[Union Busting|Verhinderung eines Betriebsrats]] ein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Ärger im Potsdamer Hasso-Plattner-Institut: Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Verdachts der Verhinderung eines Betriebsrats |Sammelwerk=Der Tagesspiegel Online |ISSN=1865-2263 |Online=https://www.tagesspiegel.de/potsdam/landeshauptstadt/arger-im-potsdamer-hasso-plattner-institut-staatsanwaltschaft-ermittelt-wegen-verdachts-der-verhinderung-eines-betriebsrats-12364292.html |Abruf=2024-09-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Aufgrund eines fehlenden Strafantrags wurden die Ermittlungen gegen das HPI eingestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Christian Lelek |url=https://www.nd-aktuell.de/artikel/1186604.betriebsraete-hasso-plattner-institut-gegen-betriebsrat-gewohnt-straffrei.html |titel=Hasso-Plattner Institut gegen Betriebsrat: gewohnt straffrei |sprache=de |abruf=2024-12-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Hochschulen und Forschungseinrichtungen in Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://hpi.de/ Website des Hasso-Plattner-Institutes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=52.393959|EW=13.13349|type=landmark|region=DE-BB}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=1155270444|LCCN=nb/2011/014220|VIAF=3991152261530017180006}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:HassoPlattnerInstitut}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:An-Institut]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Forschungseinrichtungsgründung 1998]]&lt;/div&gt;</summary>
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