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	<title>Hasselbrook - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T07:44:16Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hasselbrook&amp;diff=634476&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;UweRohwedder: erwähnte straße und schule verlinkt</title>
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		<updated>2026-04-07T09:03:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;erwähnte straße und schule verlinkt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;__NOTOC__&lt;br /&gt;
[[Datei:Hasselbrook-Bahnhof.jpg|mini|Alter Bahnhof Hasselbrook]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hasselbrook&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine historische [[Flurname|Flurbezeichnung]] und heute ein nicht eindeutig begrenztes Wohnquartier in den [[Hamburg]]er Stadtteilen [[Hamburg-Eilbek|Eilbek]] und [[Hamburg-Hamm|Hamm]]. Bekannt ist er vor allem durch den [[Bahnhof Hamburg Hasselbrook|gleichnamigen S- und Regionalbahnhof]], außerdem sind die [[Hasselbrookstraße]] und die [[Schule Hasselbrook]] nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Varendorf(63)-ausschnitt-eilbek-hamm.jpg|miniatur|Ausschnitt aus der [[Varendorf-Karte|Varendorfschen Karte]] (um 1790): Der &amp;#039;&amp;#039;Hasselbrook&amp;#039;&amp;#039; ist hier als unbezeichnete grün-braune Fläche in der Bildmitte erkennbar; links [[Hamburg-St. Georg|St. Georg]], rechts [[Hamburg-Wandsbek|Wandsbek]], unten in grün der [[Hammerbrook]].]]&lt;br /&gt;
Der Hasselbrook umfasst den südlichen Teil des Stadtteils Eilbek sowie den Norden von Hamm. Eine exakte Begrenzung besteht nicht; seine ursprüngliche Ausdehnung ist durch die Bebauung der letzten 150 Jahre überformt und nur noch schwer zu erkennen. Auf der [[Topographisch Militärische Charte des Herzogtums Holstein|Vahrendorfschen Karte]] vom Ende des 18. Jahrhunderts ist er als langgestreckte Senke zwischen den damaligen Dörfern Eilbek und Hamm erkennbar, die sich nach Westen zur [[Landwehr (Hamburg)|Landwehr]] hin öffnet und auf drei Seiten von höher gelegenen Feldern begrenzt ist: dem &amp;#039;&amp;#039;Peterskamp&amp;#039;&amp;#039; im Norden, dem &amp;#039;&amp;#039;Fahrenkamp&amp;#039;&amp;#039; im Osten und dem Feld &amp;#039;&amp;#039;Hinter den (Hammer) Höfen&amp;#039;&amp;#039; im Süden.&amp;lt;ref&amp;gt;Sieveking, &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Hammerhofes I,&amp;#039;&amp;#039; S. 29 ff. &amp;lt;/ref&amp;gt; Bezogen auf die heutige Situation dürfte das in etwa dem Gebiet zwischen &amp;#039;&amp;#039;[[Landwehr (Hamburg)|Landwehr]]&amp;#039;&amp;#039; im Westen, &amp;#039;&amp;#039;Papenstraße&amp;#039;&amp;#039; im Norden, &amp;#039;&amp;#039;[[Hammer Steindamm]]&amp;#039;&amp;#039; im Osten und &amp;#039;&amp;#039;[[Sievekingsallee]]&amp;#039;&amp;#039; im Süden entsprechen. Auch der Name der Straße &amp;#039;&amp;#039;Moorende&amp;#039;&amp;#039; in Hamm deutet auf die Lage am Rand des einstigen Sumpfwaldes hin.&amp;lt;ref&amp;gt;Sieveking, &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Hammerhofes I,&amp;#039;&amp;#039; S. 32.&amp;lt;/ref&amp;gt; Oft wird heute auch das gesamte Eilbeker Gebiet südlich der [[Wandsbeker Chaussee]] dem Hasselbrook zugerechnet,&amp;lt;ref&amp;gt;So etwa im &amp;#039;&amp;#039;Hamburg-Lexikon&amp;#039;&amp;#039; oder in dem Buch &amp;#039;&amp;#039;Von Altona bis Zollenspieker,&amp;#039;&amp;#039; beide von Daniel Tilgner mitverantwortet.&amp;lt;/ref&amp;gt; obwohl dies auch den historischen Peterskamp mit dem dort gelegenen [[Jacobipark]] umfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Pincerno - Hamburg - Ritterstraße.jpg|miniatur|Die Ritterstraße um 1900]]&lt;br /&gt;
Ursprung und Bedeutung des Flurnamens sind nicht eindeutig geklärt: Während die niederdeutsche Silbe &amp;#039;&amp;#039;-brook&amp;#039;&amp;#039; zweifelsfrei auf ein tiefliegendes und feucht-sumpfiges [[Bruch (Landschaft)|Bruchland]] hindeutet, gibt es zur Bedeutung des vorderen Namensbestandteils verschiedene Theorien: Die verbreitete [[Volksetymologie|volksetymologische]] Deutung als „mit [[Gemeine Hasel|Haselstauden]] bewachsene Bruchniederung“&amp;lt;ref&amp;gt;Z.B. bei Horst Beckershaus: &amp;#039;&amp;#039;Die Hamburger Straßennamen. Woher sie kommen und was sie bedeuten&amp;#039;&amp;#039;. Hamburg 2002, S. 146.&amp;lt;/ref&amp;gt; ist sehr wahrscheinlich falsch, da das betreffende Gebiet in alten Quellen als &amp;#039;&amp;#039;Harse-&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Herse-&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Her(t)zebrock&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet wird, was Forscher im 19. Jahrhundert eher auf Pferd (&amp;#039;&amp;#039;horse&amp;#039;&amp;#039;) oder Hirsch (&amp;#039;&amp;#039;hirtz&amp;#039;&amp;#039;) zurückführten.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Sieveking, &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Hammerhofes I&amp;#039;&amp;#039;, S. 32, sowie &amp;#039;&amp;#039;Hamburg-Lexikon&amp;#039;&amp;#039; S. 330.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sicher ist hingegen, dass der Hasselbrook ursprünglich Teil eines größeren Waldgebietes war, das einst weite Gebiete östlich von Hamburg bedeckte. Während der [[Hochwald (Waldbau)|Hochwald]] als herrschaftlicher Besitz zunächst den Holsteiner Grafen und später dem Hamburger Rat gehörte, diente der Hasselbrook den Hammer Bauern lange Zeit als Gemeinweide ([[Allmende]]) und wurde erst im Zuge der [[Verkoppelung]] im 18. Jahrhundert in Privatbesitz umgewandelt. Seit dem 19. Jahrhundert gehörte der Großteil des Hasselbrooks zum Landsitz [[Hammer Park|Hammer Hof]] der Familie [[Sieveking (Familie)|Sieveking]].&amp;lt;ref&amp;gt;Sieveking, &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Hammerhofes II&amp;#039;&amp;#039;. S. 201 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Bau der [[Bahnstrecke Lübeck–Hamburg|Eisenbahnstrecke Hamburg–Lübeck]] wurde der nördlich der Trasse gelegene Teil des Hasselbrooks 1864 der Vogtei Eilbek zugeschlagen und in der Folge von Nordwesten her erschlossen und bis an die damalige Stadtgrenze nach Wandsbek bebaut. Der bei Hamm verbliebene Südteil wurde erst nach 1900 besiedelt, die [[Feldmark]] östlich des Hammer Steindamms sogar erst in den 1920er und 1930er Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zweiten Weltkrieg wurde der Hasselbrook bei den [[Operation Gomorrha|alliierten Luftangriffen im Sommer 1943]] nahezu vollständig zerstört. Nach dem Krieg wurde das Gebiet überwiegend mit Backsteinbauten in [[Zeilenbau]]weise neu aufgebaut, die das Gesicht beider Stadtteile bis heute prägen. Nur vereinzelt haben sich Etagenwohnhäuser und Fabrikhöfe aus der [[Gründerzeit]] erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Galerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hasselbrookschule (Hamburg-Eilbek) bearbeitet.JPG|[[Schule Hasselbrook]], erbaut 1905–1907 nach Entwürfen von [[Albert Erbe]]&lt;br /&gt;
Friedenskirche Eilbek SO-3.JPG|[[Friedenskirche (Hamburg-Eilbek)|Friedenskirche]], erbaut 1883–85 nach Entwürfen von [[Johannes Otzen]]&lt;br /&gt;
Hirschgraben 58-1.jpg|Eines der wenigen erhaltenen [[Gründerzeit]]-Häuser im [[Hirschgraben (Hamburg)|Hirschgraben]]&lt;br /&gt;
Papenstr 120 01.jpg|Denkmalgeschützter Fabrikhof in der Papenstraße&lt;br /&gt;
Macfly - panoramio.jpg|Typische Nachkriegsbebauung, Ecke Ritterstraße / Papenstraße&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Franklin Kopitzsch]], Daniel Tilgner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Hamburg Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; 4., aktualisierte und erweiterte Sonderausgabe. Ellert &amp;amp; Richter, Hamburg 2010, ISBN 978-3-8319-0373-3, S. 330.&lt;br /&gt;
* [[Georg Herman Sieveking|G. Herman Sieveking]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte des Hammerhofes.&amp;#039;&amp;#039; 1. Teil Hamburg 1899, 2. Teil Hamburg 1902, 3. Teil Hamburg 1933.&lt;br /&gt;
* Daniel Tilgner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Hamburg von Altona bis Zollenspieker. Das Haspa-Handbuch für alle Stadtteile der Hansestadt.&amp;#039;&amp;#039; Hoffmann und Campe, Hamburg 2002, ISBN 3-455-11333-8, S. 293.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=53/33/55|EW=10/02/43|type=city|region=DE-HH}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtviertel von Hamburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hamburg-Hamm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hamburg-Eilbek]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;UweRohwedder</name></author>
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