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	<title>Hasperde - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hasperde&amp;diff=1402969&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Jürgen Schlieckau: Ergänzungen zur neuesten Geschichte des Schlosses Hasperde.</title>
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		<updated>2026-04-28T10:52:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ergänzungen zur neuesten Geschichte des Schlosses Hasperde.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Hasperde&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Bad Münder am Deister&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 52/08/34/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 09/27/26/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Niedersachsen&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 88&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = &lt;br /&gt;
| Fläche                 = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = 259&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2022-06-30&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.hameln-pyrmont.de/media/custom/3767_695_1.PDF?1667305433 |titel=Nahverkehrsplan 2023–2027 / ANLAGE 1 – Einwohnerzahlen Ortsteile 2022 |hrsg=Landkreis Hameln-Pyrmont |seiten=1 |format=PDF; 406 kB |abruf=2024-11-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1973-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 31848&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 05151&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Poskarte               = Deutschland Niedersachsen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hasperde&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein kleines Dorf im [[Weserbergland]], gehört zum [[Landkreis Hameln-Pyrmont]] und ist der südlichste Ortsteil von [[Bad Münder am Deister]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Hasperde liegt im [[Naturpark Weserbergland Schaumburg-Hameln]] zwischen der Kernstadt von Bad Münder und Hameln. Im Nordosten liegt das [[Naturschutzgebiet (Deutschland)|Naturschutzgebiet]] [[Saupark Springe]]. Im Norden liegt der [[Deister]], im Westen der [[Süntel]] und im Südwesten das Naturschutzgebiet [[Schweineberg (Naturschutzgebiet)|Schweineberg]]. Der Ort teilt sich in zwei Siedlungen auf, eine direkt an der [[Bundesstraße 217]] und die größere etwa einen Kilometer von der Bundesstraße entfernt in Richtung Coppenbrügge. Durch Hasperde fließt die [[Hamel (Fluss)|Hamel]], welche in [[Hamelspringe]] am Süntel entspringt und in Hameln als rechtsseitiger Nebenfluss in die Weser mündet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes Hasperde als „Harsevorde“ („Hirschfurt“)&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. zur Ortsnamenforschung das Niedersächsische Ortsnamenbuch (NOB). Es ist ein langfristig angelegtes Projekt des Instituts für Historische Landesforschung an der Universität Göttingen.&amp;lt;/ref&amp;gt; datiert im Jahr 1415, als die Edelherren [[Lenthe (Adelsgeschlecht)|von Lenthe]], ein Landadelsgeschlecht aus der [[Grafen von Roden|Grafschaft Wunstorf]] die Güter Flegessen und Hasperde an die Herren von [[Eddingerode]], einer vermutlich&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe [[Eddingerode]].&amp;lt;/ref&amp;gt; aus der Siedlung Eddingerode (Wüstung) auf dem [[Kronsberg]] am südöstlichen Stadtrand von Hannover stammenden Adelsfamilie, verkauften.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.rotary-stadttour.de/bad-muender/info-de.php?id=46 |titel=Schloss Hasperde |hrsg=Rotary Club Springe Projekt e. V. |sprache=de |abruf=2025-12-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hasperde lag während des Mittelalters und der frühen Neuzeit im Gogerichtsbezirk und Untergau [[Goe auf der Hamel]] des altsächsisch-[[Sachsen (Volk)|engern]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;schen [[Tilithigau]]s im [[Stammesherzogtum Sachsen]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jürgen Schlieckau |Titel=Die Geschichte der Dörfer Diedersen und Dadersen |Verlag=Verlag Jörg Mitzkat |Ort=Holzminden |Datum=2025 |ISBN=978-3-95954-174-9 |Seiten=43}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Ort gehörte kirchlich zum [[Archidiakon]]at Ohsen der Diözese Minden im historischen, um 800 vom römisch-deutschen Kaiser [[Karl der Große]] gegründeten und 1821 endgültig aufgehobenen [[Bistum Minden]].&amp;lt;ref&amp;gt;Ludwig Fricke: &amp;#039;&amp;#039;Dorfchronik Welliehausen&amp;#039;&amp;#039;. Druck- und Verlagshaus J. C. Erhardt GmbH, Springe 2002, S. 18–22.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1663 verkaufte Philipp Ernst von Eddingerode Hasperde an Georg Christoph von Hammerstein.&amp;lt;ref&amp;gt;Nach G. von Rodde: &amp;#039;&amp;#039;Familiengeschichtliche Blätter,&amp;#039;&amp;#039; Zeitschrift zur Förderung der Familiengeschichtsforschung für Adel und Bürgerstand, III. Band, 1908–1909, S. 41 stammte das Adelsgeschlecht von Ellingerode vermutlich aus Göttingen.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Freiherren von Hammerstein sind ein ursprünglich aus dem Rheinland stammendes Adelsgeschlecht, 1675 verkaufte Georg Christoph von Hammerstein Hasperde an Bodo Wilhelm Freiherr von Kipe, dessen Vater Justus Kipe aus Hameln 1638 geadelt worden war. Der Freiherr und spätere General der Infanterie Adolf Christian [[Hake (Adelsgeschlechter)#Die niedersächsischen Hake|von Hake]] auf [[Diedersen]] aus dem altsächsischen Uradelsgeschlecht Hake heiratete 1775 Amalie Ernestine von Kipe (1748–1825), tauschte die Aussteuer seiner Frau, das Gut [[Imbshausen]],&amp;lt;ref&amp;gt;Das Gut Imbshausen liegt ca. 6,5 km nordnordöstlich von Northeim im Ort Imbshausen, der heute ein Stadtteil von Northeim ist.&amp;lt;/ref&amp;gt; gegen das Rittergut Hasperde und kam so in dessen Besitz. Das Gut Hasperde gehört in der Erbfolge der Freiherren von Hake heute der Grafenfamilie [[Adelmann von Adelmannsfelden]] aus einem schwäbischen Uradelsgeschlecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem der letzte Besitz der [[Hallermund (Adelsgeschlecht)|Reichsgrafen von Hallermund]] um [[Springe]] 1411 durch Verkauf an das [[Welfen|welf]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;ische [[Fürstentum Braunschweig-Wolfenbüttel]] gefallen war, gehörte Hasperde von 1415 bis 1885 zum [[Amt Springe]], mit Ausnahme der Zeit von 1537 bis 1586, in der der Ort zur [[Großvogt]]ei Calenberg gehörte. Das Amt Springe gehörte im 15. und 16. Jahrhundert zum [[Fürstentum Calenberg]], das aus dem welfischen [[Herzogtum Braunschweig-Lüneburg]] entstanden war. 1692 gehörte Hasperde zum [[Kurfürstentum Braunschweig-Lüneburg]], 1814 zum [[Königreich Hannover]] und 1866 zur preußischen [[Provinz Hannover]]. Hasperde kam am 1. April 1885 zum [[Landkreis Springe|Kreis Springe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Hasperde wurde durch die [[Gebietsreform in Niedersachsen|Gebietsreform]] am 1. Januar 1973 als einer von 16 Ortsteilen in die Stadt Bad Münder eingemeindet. Am 1. März 1974 kam die Stadt Bad Münder am Deister und damit auch deren südlichster Ortsteil Hasperde aus dem aufgelösten [[Landkreis Springe]] in den Landkreis Hameln-Pyrmont.&amp;lt;ref&amp;gt;Hermann Weber: &amp;#039;&amp;#039;Chronik Bad Münder am Deister 1945–1985&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg.: Hermann Weber. Eigenverlag, Bad Münder am Deister 1989.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Demografie ==&lt;br /&gt;
Bei den letzten [[Volkszählung in Deutschland|Volkszählungen]] vor der Eingemeindung hatte Hasperde 268 (6. Juni 1961) bzw. 212 Einwohner (27. Mai 1970).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Statistisches Bundesamt |Titel=Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982 |Verlag=W. Kohlhammer GmbH |Ort=Stuttgart/Mainz |Datum=1983 |ISBN=3-17-003263-1 |Seiten=202}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+Entwicklung der Einwohnerzahl&lt;br /&gt;
!Jahr&lt;br /&gt;
!1961&lt;br /&gt;
!1970&lt;br /&gt;
!2022&amp;lt;ref&amp;gt;Landkreis Hameln-Pyrmont: &amp;#039;&amp;#039;Nahverkehrsplan 2023–2027 / Anlage 1 – Einwohnerzahlen Ortsteile 2022.&amp;#039;&amp;#039; (PDF; 406 KB), S. 1, abgerufen am 7. November 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Einwohnerzahl&lt;br /&gt;
|268&lt;br /&gt;
|212&lt;br /&gt;
|259&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
[[Ortsbürgermeister]] ist Cordt-Hinrich Piephoh ([[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://ratsinfoservice.de/ris/badmuender/organization/details/24 &amp;#039;&amp;#039;Ortsrat Hasperde-Flegessen-Klein Süntel&amp;#039;&amp;#039;] in &amp;#039;&amp;#039;Gremien&amp;#039;&amp;#039;, Ratsinfo Bad Münder, abgerufen am 8. Mai 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hasperde hat einen gemeinsamen [[Ortsbeirat|Ortsrat]] mit den Nachbarorten [[Flegessen]] und [[Klein Süntel]]. Die Dorfgemeinschaft der drei Dörfer wird durch 5 (von 53) Ratsherren und -frauen im Rat der Stadt Bad Münder vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss Hasperde gerade.jpg|mini|Renaissanceschloss Hasperde]]&lt;br /&gt;
* Ein [[Wahrzeichen]] des Ortes ist [[Schloss Hasperde]], das 1675 im Stil des [[Barock]] mit Walmdach und Eckquaderung erbaut wurde. Der Ostflügel, das [[Herrenhaus (Gebäude)|Herrenhaus]], entstand um 1700, der südliche Flügel entstand im 18. Jahrhundert. Otto Freiherr von Hake ließ das dreigeschossige Herrenhaus mit zwei niedrigeren Flügeln von 1883 bis 1893 im Stil der [[Neorenaissance]] zur Dreiflügelanlage umbauen und erweitern. Das Schloss ist von einem Park mit botanischen Besonderheiten umgeben, den der Oberforstmeister Christoph Friedrich VI. Freiherr von Hake anlegen ließ. Durch den Schlosspark fließt die [[Hamel (Fluss)|Hamel]]. Das Schloss wurde 1943 verkauft. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurde es 1945 von der britischen Besatzungsmacht beschlagnahmt und beherbergte eine Einheit der RAF bis zu deren Rückverlegung nach Großbritannien. Ursprünglich sollten noch weitere Privathäuser im Ort von den Briten beschlagnahmt werden, jedoch betraf die Beschlagnahme nur den Saal der ehemaligen Gastwirtschaft. Dort ließen die Briten einen großen offenen Kamin einbauen, der noch immer existiert und zum Namensgeber der einst boomenden Diskothek &amp;quot;Am Kamin&amp;quot; wurde. Um 1950 beherbergte das Schloss für ein paar Jahre eine [[Reichsbahn]]- bzw. [[Bundesbahn]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;polizeischule, die später nach München-Freimann verlegt wurde. Anschließend begann im Schloss ein Internats-Schulbetrieb der Deutschen Bundesbahn, der bis 1983 stattfand. 1952 wurde neben dem Schloss ein ebenfalls von einem Park umgebenes [[Herrenhaus (Gebäude)|Herrenhaus]] neu errichtet, das von der Grafenfamilie Adelmann von Adelmannsfelden bewohnt wird, die das Rittergut noch bewirtschaftet. Anfang der 1990er Jahre wohnten zunächst Übersiedler aus der ehemaligen DDR im Schloss Hasperde. Anschließend wurde es als Unterkunft für jüdische Kontingentflüchtlinge aus der ehemaligen Sowjetunion genutzt. Die jüdischen Kontingentflüchtlinge bezogen anschließend überwiegend Wohnungen im Stadtgebiet von Hannover und im Landkreis Hameln-Pyrmont. Seit 1996 wird das Schloss als [[Altenheim|Seniorenheim]] genutzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Auskünfte des Historikers Bernhard Gelderblom und der Leitung der Pflegeresidenz im Schloss Hasperde.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Im Wald östlich des Schlosses befindet sich das [[Mausoleum]], das von 1881 bis 1884 im Auftrag des Schlossherrn [[Otto von Hake (Politiker)|Otto Freiherr von Hake]] durch den Hannoverschen Architekten [[August Lingemann]] erbaut wurde.&lt;br /&gt;
* Im Jahr 1896 entsprach Bischof Wilhelm dem Wunsch der Freifrau Marie von Hake, geb. Freiin von Brentano die ihn um die Unterstützung der katholischen Erziehung ihrer Kinder, zugleich aber auch für die seelsorgerische Betreuung der mittlerweile hier ansässigen [[Römisch-katholische Kirche|Katholiken]] bat. Der [[Kaplan]] von [[Hl. Engel (Peine)|Peine]], Leopold Scharla, wurde mit Wirkung vom 1. Mai 1896 zum Hausgeistlichen von Schloss Hasperde ernannt. Im Schloss Hasperde wurde eine [[Kapelle (Kirchenbau)|Kapelle]] eingerichtet. Diese Kapelle wurde nun Gotteshaus und Mittelpunkt der neuen [[Missionsstation#Mission in der Diaspora|Missionsstation]], der ersten und einzigen in dem weiten Gebiet zwischen Hannover und Hameln. Kirchenrechtlich erhielt sie den Status einer [[Kaplanei]] und unterstand der Pfarrei [[St. Clemens (Hannover)|St. Clemens]] in Hannover. Am 3. Mai 1896 feierte Kaplan Scharla in dieser Kapelle die erste [[Heilige Messe]]. Die Kapelle war als Gotteshaus und [[Missionsstation]] der Mittelpunkt für Katholiken zwischen [[Hannover]] und [[Hameln]]. Als Nachfolger von Scharla war [[Joseph Godehard Machens]], der spätere [[Bischof]] von [[Bistum Hildesheim|Hildesheim]], von 1911 bis 1920 als Hauskaplan auf Schloss Hasperde tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;Maria Kapp: &amp;#039;&amp;#039;Die katholischen Kirchen in Stadtoldendorf und Bodenwerder.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch für den Landkreis Holzminden.&amp;#039;&amp;#039; Band 31, 2013. Verlag Jörg Mitzkat, Holzminden 2012, ISBN 978-3-940751-58-4, S. 104.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Schlosskapelle bildete die Keimzelle der katholischen Pfarreien [[St. Johannes der Täufer (Bad Münder)|Bad Münder]] und [[Christ König (Springe)|Springe]].&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
2013 wurde die von Bürgern aus [[Flegessen]], Hasperde und [[Klein Süntel]] gegründete „Ideenwerkstatt Dorfzukunft“ beim Bundeswettbewerb „Neue Nachbarschaft“ von der „[[Carl Richard Montag|Montag Stiftung Urbane Räume]]“ für die „vielen engagierten, kreativen Projekte“&amp;lt;ref&amp;gt;Beschreibung der Preisträger des Bundeswettbewerbs „Neue Nachbarschaft“ ([[Webarchivierung#Begrifflichkeiten|Memento]] vom 12. März 2014 im &amp;#039;&amp;#039;[[Internet Archive]]&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;/ref&amp;gt; als ein „Beispiel für mehr Lebensfreude auf dem Land statt Landflucht“ ausgezeichnet. Ebenso gewann die Gemeinschaft der drei Dörfer 2013 den „[[Deutscher Bürgerpreis|Deutschen Bürgerpreis]]“ der Sparkassenstiftung Weserbergland und gehörte 2015 zu den Preisträgern des Wettbewerbs „Kerniges Dorf“ des [[Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft|Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft]].&amp;lt;ref&amp;gt;Karin Billanitsch: &amp;#039;&amp;#039;Finanzspritze für kreative Dörfer&amp;#039;&amp;#039; bei demo-online.de vom 18. Mai 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flegessen ist das Kirch- und Schuldorf für Hasperde und Klein-Süntel. Die ev.-luth. St. Petri-Kirchengemeinde umfasst die Dörfergemeinschaft Flegessen-Hasperde-Klein Süntel. In Flegessen gibt es einen Integrativen [[Kindergarten]], der bis zu 38 Kinder betreut. Flegessen hat eine [[Grundschule|Verlässliche Grundschule]] für die Münderaner Ortsteile [[Brullsen]], Flegessen, [[Hachmühlen]], Hasperde und Klein Süntel mit bis zu 90 Schülern. Seit dem Schuljahr 2015/2016 ist sie eine [[offene Ganztagsschule]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Direkt an der B217 entsteht in der Gemeinde Hasperde das kreiseigene Gewerbe- und Industriegebiet „Rascher Ort“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vereine ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der DRK-Ortsverein Flegessen/Hasperde/Klein Süntel wurde 1942 gegründet und hat 82 Mitglieder.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;DRK Ortsverband Flegessen/Hasperde/Klein Süntel.&amp;#039;&amp;#039; Abgerufen am 18. November 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Der Sportverein „FC Flegessen/Hasperde von 1919 e. V.“ ist mit ca. 620 Mitgliedern größter Verein im Dorf.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;FC Flegessen/Hasperde von 1919 e. V.&amp;#039;&amp;#039; Abgerufen am 18. November 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er bietet die Sparten [[Fußball]], [[Tischtennis]], [[Judo]], [[Turnen]]/[[Gymnastik]] und [[Tanz]]en. Für Kinder gibt es Angebote in den Sparten Fußball, Tischtennis, Judo und Turnen. Anfang der 2000er Jahre wurde eine Sporthalle in Flegessen gebaut. Es gibt einen sehr gut gepflegten Rasen-Sportplatz. Die erste Damenmannschaft der Sparte Tischtennis des Vereins hat 2025 den Aufstieg in die [[Bezirksliga|Bezirksklasse]] geschafft.&lt;br /&gt;
* Der [[Heimatverein|Bürgerverein]] „Alte Wache Hasperde e. V.“ für Flegessen, Klein Süntel und Hasperde wurde im Jahr 2019 gegründet, nachdem die Freiwillige Feuerwehr Hasperde aufgelöst wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Bürgerverein „Alte Wache Hasperde e. V.“&amp;#039;&amp;#039; Abgerufen am 18. November 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er hat sein Domizil im ehemaligen Feuerwehrgerätehaus („Alte Wache“) am Ortsausgang von Hasperde, Richtung [[Hohnsen (Coppenbrügge)|Hohnsen]]. Der Bürgerverein hat ca. 60 Mitglieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Völz]], bekannter Bühnen-, Fernseh- und Filmschauspieler, machte in Hameln eine Bäckerlehre und war ein ehemaliger Einwohner von Hasperde.&amp;lt;ref&amp;gt;Ralph Keim: &amp;#039;&amp;#039;Benjamin und Wolfgang Völz – Eine Biografie.&amp;#039;&amp;#039; SWB Verlag, Stuttgart 2010, ISBN 3-938719-42-7.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Adolf Christian [[Hake (Adelsgeschlechter)#Die niedersächsischen Hake|von Hake]] (* 3. September 1747 in Hannover; † 21. Juni 1825), Familienmitglied des altsächsischen Uradelsgeschlechts Hake, General der Infanterie.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Marcelli Janecki]], [[Deutsche Adelsgenossenschaft]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Adolf Christian von Hake&amp;#039;&amp;#039;. Erster Band. W. T. Bruer’s Verlag, Berlin 1896, S. 788–789.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* George Friedrich Ernst Dorotheus Freiherr von Wangenheim auf [[Sonneborn (Thüringen)|Sonneborn]] (* 3. Februar 1830 in Hasperde; † 17. März 1867 in Wake), Familienmitglied des Thüringischen [[Uradel]]sgeschlechts [[Wangenheim (Adelsgeschlecht)|Wangenheim]].&amp;lt;ref&amp;gt;Daten auf dem Grabmal von [[Adolf von Wangenheim (Jurist)|Adolf von Wangenheim]] in Sonneborn.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Otto von Hake (Politiker)|Otto Freiherr von Hake]] (* 6. Oktober 1833 in Grohnde; † 19. September 1891), Familienmitglied des altsächsischen Uradelsgeschlechts Hake, Offizier und Politiker (DHP), MdR.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Heinrich Best]]: Biografie von &amp;#039;&amp;#039;Otto Freiherr Hake&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Datenbank der Abgeordneten der Reichstage des Kaiserreichs 1867/71 bis 1918 (Biorab – Kaiserreich).&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.bad-muender.de/ Offizielle Website der Stadt Bad Münder mit Informationen zum Ortsteil Hasperde]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Hans Maresch, Doris Maresch&lt;br /&gt;
   |Titel=Schloss Hasperde&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Niedersachsens Schlösser, Burgen &amp;amp; Herrensitze&lt;br /&gt;
   |Verlag=Husum Verlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Husum&lt;br /&gt;
   |Datum=2012&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-89876-604-3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile der Stadt Bad Münder}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1246787148|VIAF=2649163877720546060001}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Hameln-Pyrmont]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Bad Münder am Deister)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Hameln-Pyrmont)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1973]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Jürgen Schlieckau</name></author>
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