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	<title>Hasper Hütte - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hasper_H%C3%BCtte&amp;diff=279340&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wikijunkie: Klammer-WL ersetzt mit AWB</title>
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		<updated>2026-03-15T07:54:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klammer-WL ersetzt mit &lt;a href=&quot;/index.php/Wikipedia:AWB&quot; class=&quot;mw-redirect&quot; title=&quot;Wikipedia:AWB&quot;&gt;AWB&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bahnhof Niederhaspe um 1910.jpg|mini|Werk Harkorten vom Bahnübergang Niederhaspe (1910)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hasper Industriegeschichte (Schild).jpg|mini|Schild zur Erinnerung an die Hasper Industriegeschichte]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Giesspfanne und Schornstein (Haspe).jpg|mini|Giesspfanne und Schornstein, Objekte zur Erinnerung an die Hasper Industriegeschichte]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hasper Hütte (Schild der Route der Industriekultur).jpg|mini|Beschreibung der Hasper Hütte bei der Route der Industriekultur]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Nikolausfahrten Selfkantbahn 2Advent 12 3.jpg|mini|[[Klöckner Hütte Nr. 19 bis 21|Lok 20]] die ehemals auf der Hasper Hütte und der Hasper Kohlenbahn verkehrte. Heute im Besitz des Kleinbahnmuseums [[Selfkantbahn]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hasper Hütte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist der Name eines [[Walzwerk|Walz-]] und [[Puddelverfahren|Puddelwerks]], das 1847 in der [[Westfalen|westfälischen]] Gemeinde [[Haspe]] gegründet wurde und in seiner Blütezeit bis zu 7.000 Menschen beschäftigte, bevor es zwischen den Jahren 1972 und 1982 stillgelegt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1929 wurde die Gemeinde Haspe mit der Nachbarstadt [[Hagen]] zusammengeschlossen, und die &amp;#039;&amp;#039;Hasper Hütte&amp;#039;&amp;#039; begründete Hagens Position als ein bedeutendes Zentrum der deutschen [[Stahlindustrie]] im 20. Jahrhundert. Das Werk verfügte über vier [[Hochofen|Hochöfen]], über je ein [[Siemens-Martin-Verfahren|Siemens-Martin-]], ein [[Thomas-Verfahren|Thomas-]] und ein Elektro-Stahlwerk, außerdem ein [[Blech]]- und [[Profilwalzwerk]]. Die Anlagen der &amp;#039;&amp;#039;Hasper Hütte&amp;#039;&amp;#039; erstreckten sich in ihrer höchsten Ausdehnung über rund 4&amp;amp;nbsp;km zwischen den Hagener Stadtteilen [[Westerbauer]] und [[Wehringhausen]]. Auf den Anlagen der Hütte und der [[Schlebusch-Harkorter Kohlenbahn]] (auch „Hasper Kohlenbahn“ oder „Silscheder Kohlenbahn“ genannt) wurden über 50 Lokomotiven verschiedener Hersteller und [[Spurweite (Schienenverkehr)|Spurweiten]] eingesetzt. Heute deutet nur mehr wenig auf die ehemalige Existenz der Hasper Hütte hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die aus den Thomaskonvertern aufsteigende riesige gelb-braune Rauchwolke legte sich im ganzen Stadtteil nieder und wurde von den Bewohnern &amp;#039;&amp;#039;Hasper Gold&amp;#039;&amp;#039; genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
1829 wurde zur Versorgung der [[Harkort’sche Fabrik|Harkort’schen Fabrik]] die [[Schlebusch-Harkorter Kohlenbahn]] errichtet. Über diese Bahnstrecke wurden der Hasper Hütte später Kohlen und andere Rohstoffe zugeführt und [[Schlacke (Metallurgie)#Arten|Schlacke]] abtransportiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nahegelegene Markana-Hütte (&amp;lt;small&amp;gt;51° 20′ 45,3″ &amp;lt;abbr&amp;gt;N&amp;lt;/abbr&amp;gt;, 7° 25′ 39,3″ &amp;lt;abbr&amp;gt;O&amp;lt;/abbr&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;), wurde 1836 errichtet und stellte 1873 infolge der [[Große Depression (1873–1896)|Wirtschaftskrise]] ihren Betrieb ein.&amp;lt;!--Konnte sie nicht gegen die neuere Hasper Hütte bestehen?--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hasper Unternehmer gründeten 1847 die [[Kommanditgesellschaft]] &amp;#039;&amp;#039;Lehrkind, Falkenroth und Compagnie –&amp;#039;&amp;#039; die spätere Hasper Hütte – zur Erzeugung von [[Puddelverfahren|Puddel-]], [[Regenerativfeuerung|Eisenfrischerei-]] und [[Walzwerk]]serzeugnissen. An dem Konsortium war auch [[Johann Caspar Harkort V.]] beteiligt. Die Betriebsgenehmigung wurde 1848 vom [[Oberbergamt Dortmund]] erteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1849 kam es zur Betriebsaufnahme und zum Anschluss an die [[Bahnstrecke Elberfeld–Dortmund]]. Die Kohlenbahn wurde 1858 an die Hasper Hütte angeschlossen. Der Betrieb wurde 1863 in &amp;#039;&amp;#039;Falkenroth, Kocher und Co.&amp;#039;&amp;#039; umgewandelt und die Produktion von Eisenbahnrädern aufgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hütte wurde 1876  im Bahnhof Harkorten an die [[Ennepetalbahn]] angeschlossen und die Schlebusch-Harkorter Kohlenbahn auf [[Dampflokomotive|Dampflokbetrieb]] umgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wirtschaftskrise erreichte 1881 auch die Hasper Hütte. Der Betrieb wurde in die Kommanditgesellschaft &amp;#039;&amp;#039;Hasper Eisen- und Stahlwerk Krieger &amp;amp; Co.&amp;#039;&amp;#039; umgewandelt. Eine weitere Umwandlung erfolgte 1894 zur &amp;#039;&amp;#039;Hasper Eisen- und Stahlwerk [[Aktiengesellschaft]].&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Klöckner &amp;amp; Co AG |Hrsg= |Titel=Milestones 1906–2006 (Jubiläumsmagazin) |Ort= |Datum= |ISBN= |Seiten=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1900 kam es zur Einstellung des Kohlentransports über die Schlebusch-Harkorter Kohlenbahn. Im Jahre 1905 wurde die Kohlenbahn durch die Hasper Hütte betrieben, die Hütte wurde an das Stromnetz angeschlossen. 1911 erfolgte der Schlacketransport über die Kohlenbahn zur Halde Enerke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ausbau war 1913 mit der Inbetriebnahme des vierten Hochofens vorläufig abgeschlossen. 1914 waren die Puddelwerke bereits seit ca. 15 Jahren geschlossen und wurden durch [[Thomas-Verfahren|Thomasstahl-]] und [[Siemens-Martin-Ofen|Siemens-Martin-Stahlwerke]] ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter der [[Ruhrbesetzung]] fusionierte die Hütte 1923 mit dem [[Georgs-Marien-Bergwerks- und Hüttenverein]] zur [[Klöckner-Werke|Klöckner-Werke AG]] unter der Leitung von [[Peter Klöckner]], der bereits seit 1889 Lieferant der Hütte und seit 1899 Mitglied im [[Aufsichtsrat]] war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Ausbruch des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] im Jahre 1939 wurden Frauen und [[Zwangsarbeiter]] eingesetzt, auf der Hütte wurden [[Rüstungsindustrie|Rüstungsgüter]] produziert. Ab 1940 setzte man auch [[Kriegsgefangene]] aus dem Lager in [[Hemer]] ein. Ab 1942 betrieb die Hütte ein [[Kriegsgefangenenlager]], ein [[Gefängnis|Polizeigefängnis]] und ein [[Arbeitserziehungslager#Andere „Straflager“|Straflager]]. Hier wurden Zwangsarbeiter, Kriegsgefangene, sowjetische Arbeiter, [[Mischlinge]], [[Halbjuden]] und als „&amp;#039;&amp;#039;jüdisch versippt&amp;#039;&amp;#039;“ eingestufte Deutsche untergebracht. 1945 wurden elf sowjetische Gefangene erschossen. Nach Ende des Krieges durfte die Hütte mit Genehmigung der Besatzungsmacht den Betrieb im Dezember 1945 wieder aufnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der [[Entflechtung (Firmenstruktur)|Konzernentflechtung]] wurde am 12. Februar 1947&amp;lt;ref&amp;gt;[[Heinz Potthoff (Politiker, 1904)|Heinz Potthoff]]: [https://library.fes.de/gmh/main/pdf-files/gmh/1955/1955-03-a-129.pdf &amp;#039;&amp;#039;Zusammenbruch und Wiederaufbau. Ein Beitrag zur Geschickte der betrieblichen Mitbestimmung an der Ruhr von 1945 bis 1947&amp;#039;&amp;#039;], in: &amp;#039;&amp;#039;[[Gewerkschaftliche Monatshefte]]&amp;#039;&amp;#039;, März 1955, S. 129–137, hier S. 136. (PDF)&amp;lt;/ref&amp;gt; die &amp;#039;&amp;#039;Hüttenwerk Haspe AG&amp;#039;&amp;#039; gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem der Klöckner-Konzern 1957 in [[Bremen]] ein Hüttenwerk errichtet hatte, wurde die Produktion der Hasper Hütte in den kommenden Jahren nach dort verlagert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1965 stellte die Schlebusch-Harkorter Kohlenbahn ihren Betrieb ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hasper Hütte verlor 1971 ihre Unabhängigkeit und wurde zu einer Zweigniederlassung der [[Stahlwerke Bremen|Klöckner Hütte Bremen]]. Der letzte Abstich erfolgte am 29. Juli 1972.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jens Stubbe |Titel=Trauerfahnen und ein Abschied in schwarzen Anzügen von Hasper Hütte vor 40 Jahren |Datum= |Online=https://www.wp.de/staedte/hagen/trauerfahnen-und-ein-abschied-in-schwarzen-anzuegen-von-hasper-huette-vor-40-jahren-id6924628.html?one=true |Abruf=2017-11-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend begann die Stilllegung und Verlagerung der Produktion. 1982 war die Produktion eingestellt. Es verblieben einige wenige Beschäftigte der Werkfeuerwehr und der Betriebskrankenkasse. Im Jahr 2010 war der formelle Abschluss der Sanierungsmaßnahmen in Hagen – Haspe,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.hagen.de/web/de/fachbereiche/fb_60/fb_gwh_04/fb_gwh_0401/sanierung_haspe.html |titel=Städtebauliche Sanierungsmaßnahme Hagen – Haspe |abruf=2017-11-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Anlagen der Hütte sind abgebrochen. Auf dem ehemaligen Gelände befinden sich heute Wohnbebauung (&amp;#039;&amp;#039;Hüttenplatz&amp;#039;&amp;#039;), Geschäfte, Kleinindustrie sowie seit 1990 die Bezirkssportanlage des [[Hasper SV]]. Teile des Fahrzeugbestands der Hasper Hütte und der Kohlenbahn wurden mit Schließung der Hütte (bereits 1970) an das Kleinbahnmuseum [[Selfkantbahn]] verkauft.&amp;lt;ref&amp;gt;selfkantbahn.de: [https://selfkantbahn.de/fahrzeuge/dampflokomotiven/dampflok-19 Dampflok 19] [https://selfkantbahn.de/fahrzeuge/dampflokomotiven/dampflok-20-haspe Dampflok 20] [https://selfkantbahn.de/fahrzeuge/dampflokomotiven/dampflok-21-hagen Dampflok 21], abgerufen am 29. August 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |text=Geschichte der Hasper Hütte |url=http://home.arcor.de/kladili/kladili/heim7.html |wayback=20110417113423}}&lt;br /&gt;
* [http://www.archive.nrw.de/LAV_NRW/jsp/bestand.jsp?archivNr=4&amp;amp;tektId=206 Archive in NRW]&lt;br /&gt;
* [https://www.merte.de/BE/archiv/58135-02.htm Lokomotiven der Hasper Eisen- und Stahlwerke] auf [https://www.merte.de/BE/index_neu.htm Bahn Express Archiv]&lt;br /&gt;
* Jochen Becker, Gisela Baake: Hasper Gold: &amp;#039;&amp;#039;Ein Lesebuch zur Geschichte der Hasper Hütte.&amp;#039;&amp;#039; Lesezeichen Verlag, Hagen 1997, ISBN 978-3-930217-05-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [http://www.historisches-centrum.de/zwangsarbeit/k-7.html Zwangsarbeiter auf dem Gelände der Hasper Hütte während des Zweiten Weltkriegs]&lt;br /&gt;
* [http://www.drehscheibe-foren.de/foren/read.php?17,3292408,3292408 Bilder von Lokomotiven auf der Hasper Hütte]&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Anja Wetter |url=https://www.wp.de/lokales/hagen/article402191666/mit-der-kamera-durch-die-hasper-huette.html |titel=Mit der Kamera durch die Hasper Hütte |werk=Westfalenpost |hrsg=Funke Mediengruppe |datum=2012-04-06 |abruf=2025-05-01 |abruf-verborgen=1 |sprache=de}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Belege ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=51.341283|EW=7.411501|type=landmark|region=DE-NW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Hagen|Hasper Hutte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Unternehmen (Hagen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fabrikanlage]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensgründung 1847]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Harkort (Unternehmerfamilie)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wikijunkie</name></author>
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