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	<title>Haslach im Kinzigtal - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T23:25:44Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Haslach_im_Kinzigtal&amp;diff=227240&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-21804-70: /* Söhne und Töchter der Stadt */</title>
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		<updated>2026-04-09T07:31:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Söhne und Töchter der Stadt&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Art = Stadt&lt;br /&gt;
|Wappen = DEU Haslach im Kinzigtal COA-2.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 48.27695&lt;br /&gt;
|Längengrad = 8.08781&lt;br /&gt;
|Lageplan = Haslach im Kinzigtal in OG.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland = Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
|Regierungsbezirk  = Freiburg&lt;br /&gt;
|Landkreis = Ortenaukreis&lt;br /&gt;
|Höhe = 217&lt;br /&gt;
|PLZ = 77716&lt;br /&gt;
|Vorwahl = 07832&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 08317040&lt;br /&gt;
|LOCODE = DE HLC&lt;br /&gt;
|Adresse = Am Marktplatz 1&amp;lt;br&amp;gt;77716 Haslach im Kinzigtal&lt;br /&gt;
|Website = [https://www.haslach.de/ www.haslach.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister = Armin Hansmann&lt;br /&gt;
|Partei = parteilos&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Haslach im Kinzigtal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auf [[Alemannische Dialekte|alemannisch]] &amp;#039;&amp;#039;Hâsle&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Kleinstadt]] mit gut 7000 Einwohnern im [[Schwarzwald]]. Haslach liegt etwa 27 Kilometer südöstlich von [[Offenburg]] und 38 Kilometer nordöstlich von [[Freiburg im Breisgau]]. Die Stadt war bis zu dessen Auflösung im Jahre 1973 die größte Gemeinde des [[Landkreis Wolfach|Landkreises Wolfach]] und gehört heute dem [[Ortenaukreis]] an.&lt;br /&gt;
Im [[Mittelalter]] war die [[Markt]]stadt im mittleren [[Kinzig (Rhein)|Kinzigtal]] bedeutend für den Silberbergbau der Region, was ihr einen Platz im &amp;#039;&amp;#039;[[Badnerlied]]&amp;#039;&amp;#039; einbrachte. Bereits im Jahre 1278 wurde ihr das [[Stadtrecht]] verliehen. Haslach ist das Zentrum einer [[Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft|Verwaltungsgemeinschaft]] mit mehr als 16.000 Einwohnern, zu der auch [[Fischerbach]], [[Hofstetten (Baden)|Hofstetten]], [[Mühlenbach (Schwarzwald)|Mühlenbach]] und [[Steinach (Ortenaukreis)|Steinach]] gehören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Haslach im Kinzigtal vom Urenkopf - panoramio.jpg|mini|links|Blick vom Urenkopf nach Westen auf Haslach und das Kinzigtal]]&lt;br /&gt;
=== Geographische Lage ===&lt;br /&gt;
Haslach liegt an der Stelle, wo das den Schwarzwald mittig nach Westen durchquerende tiefe Tal der [[Kinzig (Rhein)|Kinzig]] nach Nordwesten abknickt und hier nicht nur breiter wird, sondern fortan wiederholt von eher hügeligen und etwas dichter besiedelten Gebirgsteilen flankiert wird. Bei Haslach bilden das Kinzigtal, die von Süden einmündenden Täler von [[Mühlenbach (Kinzig)|Mühlenbach]] und Hofstetter Talbach sowie das von Norden einmündende Bollenbachtal eine verkehrsgünstige [[Talspinne]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt liegt an den Bundesstraßen [[Bundesstraße 33|33]] und [[Bundesstraße 294|294]] sowie an der [[Schwarzwaldbahn (Baden)|Schwarzwaldbahn]].&lt;br /&gt;
Die nächsten größeren Städte sind Offenburg im Nordwesten, [[Villingen-Schwenningen]] im Südosten und Freiburg im Breisgau im Südwesten. Auf der französischen Rheinseite gegenüber der Kinzigmündung liegt als eine der „Hauptstädte [[Europäische Union|Europas]]“ [[Straßburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
Die Stadt grenzt im Norden an die Stadt [[Zell am Harmersbach]], im Osten an [[Fischerbach]] und die Stadt [[Hausach]], im Süden an [[Mühlenbach (Schwarzwald)|Mühlenbach]] und [[Hofstetten (Baden)|Hofstetten]] und im Westen an [[Steinach (Ortenaukreis)|Steinach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen Bollenbach.png|90px|mini|Bollenbach]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stadtgliederung ===&lt;br /&gt;
Zur Stadt gehören neben dem Hauptort Haslach die beiden Stadtteile &amp;#039;&amp;#039;Schnellingen&amp;#039;&amp;#039; (1939 eingemeindet) und &amp;#039;&amp;#039;Bollenbach&amp;#039;&amp;#039; (1971 eingemeindet).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Stadtteil Bollenbach gehören das Dorf Bollenbach und die Höfe Baberast, Dierlisberg, Grit, Heizenberg, Kienzlerhof, Vorderhof und Weber(Schilles)hof. Zum Stadtteil Haslach im Kinzigtal gehören die Stadt Haslach im Kinzigtal, der Stadtteil Schnellingen, das Gehöft Gaisbürde (Ebishöfe) und der Wohnplatz Stricker. Im Stadtteil Bollenbach lag die aufgegangene Ortschaft Welschbollenbach.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band VI: Regierungsbezirk Freiburg&amp;#039;&amp;#039; Kohlhammer, Stuttgart 1982, ISBN 3-17-007174-2, S. 327–330.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Haslach - Stadtmitte.jpg|mini|Stadtmitte]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Haslach townhall.JPG|mini|Rathaus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haslach ist eine sehr alte Stadt. Römerzeitliche Funde (Keramikscherben, Altarstein, Römisches Grabrelief) lassen eine Besiedlung bereits zu Zeiten des Baus der [[Kinzig (Rhein)#Die historische Römerstraße|Militärstraße durch das Kinzigtal]] (um 74 n. Chr.) vermuten. Bodenfunde deuten auf eine römische Straßenstation hin. Haslach war von den [[Zähringer]]n im 11. Jahrhundert als Marktstadt und Zentrum des lokalen Silberbergbaus gegründet worden. Der Bergbau erlebte unter der Herrschaft der [[Fürstenhaus Fürstenberg|Fürstenberger]] (Ersterwähnung des Ortes [[1240]]) einen enormen Aufschwung, Haslach war Sitz eines Bergrichters, der 400 Stollen und Schächte des Kinzigtals verwaltete. 1241 war Haslach in der staufischen Reichssteuerliste mit dem vergleichsweise hohen Betrag von 40 Mark Silber eingetragen, die Erhebung zur Stadt erfolgte 1278.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Burg Schnellingen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1500 lag die Stadt im [[Schwäbischer Reichskreis|Schwäbischen Reichskreis]]. Nach dem Niedergang des Silberbergbaus im 16. Jahrhundert entwickelte sich Haslach als Amts- und Marktstadt weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Sitz eines fürstenbergischen Amtes bekam Haslach die Schrecken des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] zu spüren. Am 6. September 1632 wurde die Herrschaft Haslach von württembergischen Truppen angegriffen, als diese auf dem Feldzug gegen Offenburg die Stadt passierten. Dabei eroberten sie die Orte [[Hausach]] und Haslach, mussten aber dann wieder abziehen.&amp;lt;ref&amp;gt;Donaueschingen, Fürstlich Fürstenbergisches Archiv: Dreißigjähriger Krieg, Militaria II/5 [1632] (Christian Sandhas, Neuenstadt, an Graf Friedrich Rudolf zu Fürstenberg, 16. September 1632; Simon Frick, Oberamtmann von Haslach, an Graf Wratislaus II. zu Fürstenberg, 21. September 1632).&amp;lt;/ref&amp;gt; Im August 1633 kam die Herrschaft Haslach an den württembergischen Obristen Bernhard Schaffalitzky von Muckadell.&amp;lt;ref&amp;gt;Donaueschingen, Fürstlich Fürstenbergisches Archiv: Landschaftsakten I* Herrschaft Heiligenberg (Georg Schmid, württembergischer Untervogt in Hornberg, an seinen Bruder Simon Frick, Amtmann, 11./21.8. 1633).&amp;lt;/ref&amp;gt; Erst nach der [[Schlacht bei Nördlingen]] im September 1634 fiel die Herrschaft Haslach wieder an die Grafen zu Fürstenberg zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Spanischen Erbfolgekrieg wurde Haslach 1704 komplett niedergebrannt. Am mittelalterlichen Grundriss der Stadt orientiert, entstanden daraufhin vergleichsweise moderne Fachwerkbauten in süddeutscher, barocker Abzimmerung. Nach Bildung des [[Kurfürstentum Baden|Kurfürstentums Baden]] 1803 wurde Haslach Sitz des gleichnamigen [[Bezirksamt]]es. Als dieses 1857 aufgelöst wurde, kam die Stadt zum [[Landkreis Wolfach#Geschichte|Bezirksamt Wolfach]], aus dem 1939 der [[Landkreis Wolfach]] wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den letzten Monaten des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] bestanden in der Nähe der Stadt, am Vulkan, zwei [[KZ Haslach|Außenlager]] des [[KZ Natzweiler-Struthof]] und ein Außenlager des [[Sicherungslager Schirmeck-Vorbruck|Sicherungslagers Schirmeck-Vorbruck]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Elisa Göppert, Hanna Kopp |url=https://pdodswr-a.akamaihd.net/swr/swrkultur/feature/podcast/feature-20241013-1404-eine-so-schoene-landschaft-und-ein-so-trauriger-ort-erinnern-und-vergessen-in-haslach.mp3 |titel=Eine so schöne Landschaft und ein so trauriger Ort – Erinnern und Vergessen in Haslach |werk=[[SWR Kultur|SWR-Kultur]]-Sendung „Feature“ |datum=2025-09-28 |format=mp3-Audio; 98 MB; 53:27 Minuten |abruf=2025-10-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Grund für die Einrichtung des Lagers war die Verlagerung von Produktionsstätten mehrerer Rüstungsbetriebe in die bombensicheren Bergwerksstollen der Hartsteinwerke Vulkan. In dem Lager wurden etwa 1.700 Häftlinge aus 19 Ländern unter quälenden Bedingungen zur [[Zwangsarbeit]] gezwungen. Hunderte von Häftlingen überlebten ihren Aufenthalt nicht. Am 28. April 1948 wurden diese Stollen gesprengt, was auch von seismischen Stationen registriert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=q_10Tatb158C&amp;amp;pg=RA2-PA150&amp;amp;lpg=RA2-PA150&amp;amp;dq=haslach+seismic&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=elUt79xoxX&amp;amp;sig=ACfU3U3Qo_EliMz3kwBakbDUG5LZFvkb0w&amp;amp;hl=en&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=2ahUKEwiM9dePs7PoAhXlXhUIHRvAB1cQ6AEwBXoECAoQAQ#v=onepage&amp;amp;q=haslach%20seismic&amp;amp;f=false Auszug aus: &amp;#039;&amp;#039;Geophysical Abstracts 154, July–September 1953&amp;#039;&amp;#039;] auf books.google.de&amp;lt;/ref&amp;gt; Erst im Jahre 1998 wurde die „Gedenkstätte Vulkan“ eingeweiht, die an diese Zeit erinnert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gedenkstaette-vulkan.de/kz-gedenkst%C3%A4tte/ |titel=Die KZ-Gedenkstätte Vulkan in Haslach |werk=gedenkstaette-vulkan.de |abruf=2025-10-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Namenszusatz &amp;#039;&amp;#039;im Kinzigtal&amp;#039;&amp;#039; führt die Gemeinde seit dem 22. November 1962. Am 1. Dezember 1971 wurde die bis dahin selbstständige Gemeinde Bollenbach eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=506}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1973 wurden der Landkreis Wolfach aufgelöst und Haslach in den Ortenaukreis eingegliedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Demographie ==&lt;br /&gt;
Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Jahr&lt;br /&gt;
!Einwohnerzahl&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1834 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1.677&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1885 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1.797&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1939 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 3.537&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1961 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 5.189&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1970 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 5.638&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2011&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.zensus2011.de/DE/Home/Aktuelles/DemografischeGrunddaten.html?nn=559100 |titel=ZENSUS2011 - Bevölkerungs- und Wohnungszählung 2011 - Ergebnisse des Zensus 2011 zum Download - erweitert |abruf=2024-05-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 6.946&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2022 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 7.202&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Verwaltungsgemeinschaft ===&lt;br /&gt;
Haslach ist Sitz einer [[Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft|Vereinbarten Verwaltungsgemeinschaft]], der die Gemeinden [[Fischerbach]], [[Hofstetten (Baden)|Hofstetten]], [[Mühlenbach (Schwarzwald)|Mühlenbach]] und [[Steinach (Ortenaukreis)|Steinach]] angehören. In einer weiteren zentralörtlichen Funktion ist es Standortgemeinde des lokalen [[Notar]]iats.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stadtoberhaupt ===&lt;br /&gt;
Stadtoberhaupt ist der Bürgermeister, der für acht Jahre von allen wahlberechtigten Einwohnern Haslachs gewählt wird. Bei der Bürgermeisterwahl am 16. März 2025 setzte sich Armin Hansmann im ersten Wahlgang mit 59,96 % der Stimmen gegen Amtsinhaber Philipp Saar durch. Hansmann trat das Amt am 1. Juni 2025 an.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.staatsanzeiger.de/wahl/buergermeisterwahl-haslach-im-kinzigtal-2025/ &amp;#039;&amp;#039;Bürgermeisterwahl Haslach im Kinzigtal 2025&amp;#039;&amp;#039;] im Staatsanzeiger für Baden-Württemberg, abgerufen am 17. März 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Amtsträger seit 1943 ====&lt;br /&gt;
* 1943–1945: Fritz Kölmel (NSDAP)&amp;lt;ref&amp;gt;[http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/ortenau1983/0207 Hildenbrand, Manfred: &amp;#039;&amp;#039;Die nationalsozialistische „Machtergreifung“ in einer Kleinstadt. Haslach i. K. im Jahre 1933.&amp;#039;&amp;#039; In: Die Ortenau 63 (1983), 187–235, hier S. 205.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1945–1946: Julius Münzer&lt;br /&gt;
* 1946–1948: Josef Haberstroh&lt;br /&gt;
* 1948–1957: Fritz Kölmel &amp;lt;small&amp;gt;(bereits 1943–1945 Bürgermeister)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1957–1985: Josef Rau&lt;br /&gt;
* 1985–2017: Heinz Winkler&lt;br /&gt;
* 2017–2025: Philipp Saar&lt;br /&gt;
* {{0}}  seit 2025: Armin Hansmann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der Gemeinderat besteht aus 18 Mitgliedern. Die [[Kommunalwahlen in Baden-Württemberg 2024|Kommunalwahlen vom 9. Juni 2024]] brachten folgendes Ergebnis:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
! rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; |Partei/Wählervereinigung&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |2024&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |2019&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Stimmen &lt;br /&gt;
! Sitze&lt;br /&gt;
! Stimmen&lt;br /&gt;
! Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Freie Wähler Landesverband Baden-Württemberg|Freie Wähler]]&lt;br /&gt;
| 36,4 %&lt;br /&gt;
| {{0}}6&lt;br /&gt;
| 31,2 %&lt;br /&gt;
| {{0}}6&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]&lt;br /&gt;
| 32,5 %&lt;br /&gt;
| {{0}}6&lt;br /&gt;
| 31,5 %&lt;br /&gt;
| {{0}}6&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Bündnis 90/Die Grünen|GRÜNE]]&lt;br /&gt;
| 15,8 %&lt;br /&gt;
| {{0}}3&lt;br /&gt;
| 24,8 %&lt;br /&gt;
| {{0}}4&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Liste Haslach Lebenswert&lt;br /&gt;
| 8,6 %&lt;br /&gt;
| {{0}}2&lt;br /&gt;
| –&lt;br /&gt;
| {{0}}–&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]&lt;br /&gt;
| 5,6 %&lt;br /&gt;
| {{0}}1&lt;br /&gt;
| 12,5 %&lt;br /&gt;
| {{0}}2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Freie Demokratische Partei|FDP]]&lt;br /&gt;
| 1,1 %&lt;br /&gt;
| {{0}}–&lt;br /&gt;
| –&lt;br /&gt;
| {{0}}–&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wahlbeteiligung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;67,2 %&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;64,2 %&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- {{Wahldiagramm&lt;br /&gt;
|LAND           = DE&lt;br /&gt;
|TITEL          = Kommunalwahl 2009&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.statistik.baden-wuerttemberg.de/Wahlen/Kommunalwahlen_2009/GTabelle.asp?G=GE317040&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|TITEL2         = &amp;lt;small&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wahlbeteiligung:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; 58,6 % (2004: 56,9 %)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|JAHRALT        = 2004&lt;br /&gt;
|JAHRNEU        = 2009&lt;br /&gt;
|GUV            = ja&lt;br /&gt;
|PARTEI1        = CDU&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS1      = 43.1&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT1   = 48.9&lt;br /&gt;
|PARTEI2        = FW(BW)&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS2      = 23.3&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT2   = 15.6&lt;br /&gt;
|PARTEI3        = GRÜNE&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS3      = 18.8&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT3   = 16.5&lt;br /&gt;
|PARTEI4        = SPD&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS4      = 14.9&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT4   = 19.0&lt;br /&gt;
}} --&amp;gt;&lt;br /&gt;
Für Bollenbach besteht ein eigener Ortschaftsrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
Die [[Blasonierung]] des Wappens von Haslach im Kinzigtal lautet: „In Silber auf grünem Dreiberg ein grüner Haselstrauch.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Städtepartnerschaft ===&lt;br /&gt;
Haslach im Kinzigtal unterhält seit 1969 mit der französischen Stadt [[Lagny-sur-Marne]] in der Region [[Île-de-France]] eine [[Städtepartnerschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Haslach i. K. Altstadt mit St. Arbogast.jpg|mini|Altstadt mit St. Arbogast]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Freihof (Hansjakob) (1).jpg|mini|Hansjakob-Museum im Freihof]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sehenswürdigkeiten ===&lt;br /&gt;
Die Haslacher Altstadt wurde 1978 als Gesamtanlage unter Ensembleschutz ([[Denkmalschutz]] des Landes Baden-Württemberg) gestellt. Seit dem Jahre 2001 ist die Stadt ein Ort am südlichen Zweig der [[Deutsche Fachwerkstraße|Deutschen Fachwerkstraße]] (Neckar – Schwarzwald – Bodensee).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die katholische Pfarrkirche [[St. Arbogast (Haslach im Kinzigtal)|St. Arbogast]] vereinigt [[Gotik|gotische]], [[Klassizismus|frühklassizistische]] und [[Neoklassizismus (Bildende Kunst)|neoklassizistische]] Elemente.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedeutende Baudenkmäler sind auch das Rathaus (18. Jh. und 2002), das Geburtshaus von [[Heinrich Hansjakob]] und das ehemalige [[Kapuzinerkloster Haslach|Kapuzinerkloster]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Außerhalb der Altstadt ===&lt;br /&gt;
Seit November 2014 steht auf dem Urenkopf ({{Höhe|554.9|DE-NHN|link=true}},{{GeoQuelle|DE|BFN-Karten}} Hausberg der Stadt) ein rund 34&amp;amp;nbsp;Meter hoher [[Aussichtsturm]] &amp;#039;&amp;#039;(Urenkopfturm),&amp;#039;&amp;#039; der als Stahl-Holz-Konstruktion ausgeführt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.haslach.de/,Lde/startseite/tourismus/Aussichtsturm_Urenkopf.html Aussichtsturm Urenkopf] auf der Website der Stadt Haslach im Kinzigtal&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Religionen ===&lt;br /&gt;
Seit der römisch-katholischen Dekanatsreform am 1. Januar 2008 gehören Haslach und die [[St. Arbogast (Haslach im Kinzigtal)|St. Arbogast-Kirche]] zum [[Dekanat Offenburg-Kinzigtal]] und zudem zur Seelsorgeeinheit Haslach.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Haslach im Kinzigtal, evangelische Kirche.jpg|Evangelische Kirche Haslach&lt;br /&gt;
Haslach im Kizigtal, Moschee.jpg|Moschee Haslach&lt;br /&gt;
Haslach im Kinzigtal, Friedhofskapelle.jpg|Friedhofskapelle&lt;br /&gt;
Bollenbach, Kapelle St. Josef.jpg|Kapelle St. Josef im Ortsteil Bollenbach&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Museen ===&lt;br /&gt;
* [[Schwarzwälder Trachtenmuseum]] im alten [[Kapuzinerkloster Haslach]]&lt;br /&gt;
* [[Museum Freihof (Haslach im Kinzigtal)|Museum Freihof]] mit Hansjakob-Museum&lt;br /&gt;
* [[Besucherbergwerk Segen Gottes]], ein ehemaliges Silberbergwerk&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gedenkstätten ===&lt;br /&gt;
* Eine Gedenktafel an der &amp;#039;&amp;#039;Markthalle&amp;#039;&amp;#039; erinnert an die Opfer aus den [[KZ-Außenlager Haslach|KZ-Außenlagern Haslach]] der [[Sicherungslager Schirmeck-Vorbruck]] und [[KZ Natzweiler-Struthof]], die während der [[Nationalsozialismus|NS-Diktatur]] Opfer von [[Zwangsarbeit]] wurden.&lt;br /&gt;
* Im Außenbereich von Haslach, Richtung Freiburg, befindet sich die „Gedenkstätte Vulkan“, die an die Opfer der Außenlager erinnert, wobei der „Vulkan“ selbst ein solches war ({{Coordinate|NS=48.263715|EW=8.110275|type=landmark|region=DE-BW|text=DMS|name=KZ-Gedenkstätte Vulkan/KZ-Außenlager Haslach-Vulkan}}).&lt;br /&gt;
* Ein Ehrengrab mit Gedenkstein auf dem &amp;#039;&amp;#039;Ortsfriedhof&amp;#039;&amp;#039; erinnert seit 1954 an die 75 nicht identifizierten [[Konzentrationslager|KZ-Häftlinge]], die dort nach Umbettung begraben sind. Die Mehrzahl der 223 toten Häftlinge der KZ-Außenlager Haslach wurden nach dem Krieg in ihre Heimatländer überführt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Vulkan&amp;quot;&amp;gt;Stadt Haslach – Kulturamt im Alten Kapuzinerkloster (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;KZ-Gedenkstätte Vulkan. Haslach im Kinzigtal.&amp;#039;&amp;#039; Faltblatt von ca. 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Auf dem Gefallenendenkmal am &amp;#039;&amp;#039;Kloster Haslach&amp;#039;&amp;#039; befinden sich auch die Namen von vier [[Juden|jüdischen]] Bürgern, die Opfer der [[Holocaust|Shoa]] wurden.&lt;br /&gt;
* Seit 2010 wurden in Haslach 13 &amp;#039;&amp;#039;[[Stolpersteine]]&amp;#039;&amp;#039; verlegt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Vulkan&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.haslach-i-k-anregung-zum-an-und-innehalten.4108a952-360e-4d66-a865-1637c67d118e.html|titel=Haslach i. K.: Anregung zum An- und Innehalten |werk=[[Schwarzwälder Bote]] |datum=2010-09-21 |sprache=de |abruf=2016-05-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Ein Gedenkstein am Bächlewald zwischen Haslach und Hofstetten erinnert an den polnischen Zwangsarbeiter Jan Ciechanowski, der hier erhängt wurde wegen eines Liebesverhältnisses mit einer deutschen Frau.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Vulkan&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;In Baden-Württemberg bestehen ähnliche Gedenkzeichen sowohl auf dem Gebiet des ehemaligen Württemberg-Hohenzollern als auch auf dem Gebiet des ehemaligen Baden. Bezüglich Württemberg-Hohenzollern ist dies das Denkmal für [[Mieczysław Wiecheć]] bei [[Ebersbach an der Fils|Ebersbach]]-Sulpach. Bezüglich Baden sind dies die Denkmale für [[Pfullendorf#Stolpersteine|Jan Kobus]] in Pfullendorf, für [[Ruschweiler#Bauwerke|Mirtek Grabowski]] (richtig: Mietek bzw. Mieczysław Gawłowski) nahe Ruschweiler, für Bernard Perzyński südlich von [[Schiltach]] im Kinzigtal, für Marian Lewicki zwischen [[Villingen-Schwenningen|Villingen]] und Pfaffenweiler, für Franciszek Zdrojewski und Józef Wójcik bei Ichenheim in der Gemeinde [[Neuried (Baden)|Neuried]] und für Marian Grudzień, Józef Krakowski und Brunon Orczyński nahe [[Herrischried|Rütte bei Herrischried]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Brauchtum ===&lt;br /&gt;
==== Fasent ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Haslach Narrenbrunnen 03.jpg|mini|hochkant|Ranzengardist (eine der Brunnenfiguren des Narrenbrunnens in Haslach)]]&lt;br /&gt;
Die Haslacher Fasent ist Teil der [[Schwäbisch-alemannische Fastnacht|schwäbisch-alemannischen Fastnacht]]. Ihre Ursprünge gehen wohl bis ins Mittelalter zurück, auch wenn das genaue Alter nicht dokumentiert ist. Gesichert ist, dass die Fastnacht 1543 durch den Grafen [[Wilhelm von Fürstenberg (Söldnerführer)|Wilhelm von Fürstenberg]] verboten wurde und erst im 18. Jahrhundert wieder legalisiert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Haslacher Narrenzunft wurde 1860 gegründet und ist Mitglied der [[Vereinigung Schwäbisch-Alemannischer Narrenzünfte]] (VSAN). Wichtigste Fastnachtsgestalten sind die &amp;#039;&amp;#039;Ranzengardisten&amp;#039;&amp;#039;, die bereits seit 1876 Teil der Veranstaltungen sind, die &amp;#039;&amp;#039;Haselnarros&amp;#039;&amp;#039;, welche erstmals 1965 in Erscheinung traten und die &amp;#039;&amp;#039;Schellenhansel&amp;#039;&amp;#039;, die 1995 eingeführt wurden. Ebenfalls von Bedeutung sind die &amp;#039;&amp;#039;[[Hemdglunker]]&amp;#039;&amp;#039;, die ein weißes Nachthemd sowie ein rotes Halstuch mit einer Brezel tragen. Ihr Ursprung geht bis in die Zeit um das Jahr 1900 zurück. Haslach zählt zu den wenigen Städten, in denen zur Fastnacht noch das „Kleppern“ ausgeübt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2010 gibt es in Haslach außerdem die freie Narrenzunft &amp;#039;&amp;#039;GischtGeischtHexe&amp;#039;&amp;#039;, die keiner Narrenvereinigung angehört. Zu ihr gehören die Narrenfiguren &amp;#039;&amp;#039;Hexe&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Geist&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Stadtteil Bollenbach stammt der 1992 gegründete Narrenverein Bollenbach mit der Narrenfigur &amp;#039;&amp;#039;Ruhmattenschimmel&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Storchentag ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Haslach Wandbild Storchentag detail.jpg|mini|Wandbild zum Storchentag]]&lt;br /&gt;
Jedes Jahr am 22. Februar wird in Haslach der Storchentag begangen. An diesem Tag folgt eine Kinderschar dem &amp;#039;&amp;#039;Storchenvater&amp;#039;&amp;#039;, der einen schwarzen Zylinderhut mit zwei Pappstörchen trägt, durch die Stadt. Mit dem Ruf „Heraus, Heraus!“ fordern sie die Bürger auf, ihnen Süßigkeiten, Obst und Laugenbrezeln zu schenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vereine ===&lt;br /&gt;
* Ältester bestehender Verein ist die [[Kolpingsfamilie]] Haslach. Sie wurde im Jahr 1859 gegründet.&lt;br /&gt;
* Seit 1864 besteht der &amp;#039;&amp;#039;Turnverein Haslach&amp;#039;&amp;#039;, in dem neben Turnern auch Leichtathleten und Tanzsportler organisiert sind.&lt;br /&gt;
* Der Fußballverein &amp;#039;&amp;#039;SV Haslach&amp;#039;&amp;#039; wurde 1911 gegründet.&lt;br /&gt;
* Im Jahr 1968 wurde im Ortsteil Bollenbach (damals noch eigenständige Gemeinde) der Verschönerungsverein Bollenbach gegründet, der seitdem einen Pavillon, eine Brunnenanlage, einen Waldspielplatz und eine Grill- und Schutzhütte errichtet hat.&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;Historische Bürgerwehr&amp;#039;&amp;#039; wurde 1990 wieder ins Leben gerufen.&lt;br /&gt;
* Haslach ist Sitz des &amp;#039;&amp;#039;Kunstvereins Mittleres Kinzigtal&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* Seit langem besitzt es auch eine Ortsgruppe des [[Schwarzwaldverein]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Verkehr und Tourismus ===&lt;br /&gt;
Seit dem Bau der [[Schwarzwaldbahn (Baden)|Schwarzwaldbahn]] 1866 ist Haslach an das Bahnnetz angeschlossen. Die zunächst eingleisige Strecke wurde 1887 zweigleisig ausgebaut. Heute halten am &amp;#039;&amp;#039;Bahnhof Haslach&amp;#039;&amp;#039; die [[Regional-Express]]-Züge der Relation [[Karlsruhe]]–[[Konstanz]] und die Züge der [[SWEG]] Offenburg–[[Freudenstadt]] Hbf. Zudem verkehren in Haslach Buslinien der Südwestbus AG (Tochtergesellschaft der DB) und SBG (Südbaden-Bus-Gesellschaft). Der öffentliche Personennahverkehr der Stadt ist in den [[Tarifverbund Ortenau]] eingegliedert.&lt;br /&gt;
Ein Fahrzeug der [[Ortenau-S-Bahn]] trägt den Namen Haslach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haslach ist durch die [[Bundesstraße]]n [[Bundesstraße 33|33]] ([[Willstätt]]–[[Ravensburg]]) und [[Bundesstraße 294|294]] ([[Bretten]]–[[Freiburg im Breisgau]]) an das überregionale Straßennetz angebunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Radwege ====&lt;br /&gt;
Durch Alltagsrouten aus dem [[Radnetz Baden-Württemberg]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.radroutenplaner-bw.de/radroutenplaner?infrastrukturen=%5B%22radvis-infrastrukturen:radvisnetz-radnetz%22%5D&amp;amp;hintergrund=%22osm%22 Das RadNETZ Baden-Württemberg auf www.radroutenplaner-bw.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; ist Haslach &lt;br /&gt;
* über [[Steinach (Ortenaukreis)|Steinach]], [[Biberach (Baden)|Biberach]] und [[Gengenbach]] mit Offenburg, &lt;br /&gt;
* über [[Hausach]] mit [[Wolfach]] und mit [[Hornberg]] und&lt;br /&gt;
* mit [[Mühlenbach (Schwarzwald)|Mühlenbach]] verbunden. Die geplante Weiterführung von Mühlenbach nach Elzach („Zielnetz“) besteht noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Haslach verläuft als Landes-[[Radwanderweg|Radfernweg]] der [[Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord#Naturpark-Radweg|Naturpark-Radweg Schwarzwald Mitte/Nord]]. Er führt rund um [[Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord|selbigen Naturpark]]. Er verläuft dabei von [[Freudenstadt]] über Wolfach nach Haslach und weiter über Gengenbach nach Offenburg durch das [[Kinzig (Rhein)|Kinzigtal]] &amp;#039;&amp;#039;(Kinzigtalradweg).&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Medien ===&lt;br /&gt;
[[Datei:SWR1 Pfännle Haslach 2018 g.jpg|mini|SWR1 Pfännle am 9. September 2018]]&lt;br /&gt;
Die Tageszeitungen [[Offenburger Tageblatt]] und [[Schwarzwälder Bote]] enthalten einen Haslacher Lokalteil. Die Stadt veröffentlicht jeden Freitag gemeinsam mit den Gemeinden Fischerbach, Hofstetten, Mühlenbach und Steinach das Bürgerblatt mit amtlichen Bekanntmachungen sowie Ankündigungen lokaler Organisationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sendemast des Schwarzwaldradios (Funkhaus Ortenau) steht auf der Gemarkung Haslach. Das Schwarzwaldradio berichtet tagtäglich aus dem Kinzigtal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 9. September 2018 fand das &amp;#039;&amp;#039;[[SWR1]] Pfännle&amp;#039;&amp;#039; auf dem Gelände des alten Kapuzinerklosters statt. Es trat der [[Südwestrundfunk]] mit mehreren Attraktionen auf. Es fanden eine &amp;#039;&amp;#039;Schmeck-den-Süden-Gastromeile&amp;#039;&amp;#039; und ein Familien-Frühstück statt. Ein Bauern- und Erzeugermarkt sowie weitere Sehenswürdigkeiten waren auf dem Gelände.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
Das 1963 errichtete Schulzentrum Haslach umfasst eine [[Grundschule]], eine [[Hauptschule]], die [[Heinrich Hansjakob|Heinrich-Hansjakob]]-[[Realschule]], eine [[Förderschule (Deutschland)|Förderschule]] und die [[Gebrüder Grimm|Brüder-Grimm]]-[[Sprachheilschule]]. Außerhalb des Schulzentrums gibt es mit der Carl-Sandhaas-Schule eine Bildungseinrichtung für geistig behinderte Schüler. Dazu bestehen zwei [[römisch-katholisch]]e Kindergärten (Stadtkindergarten Haslach und „Arche Noah“ Bollenbach) und ein privat betriebener [[Waldkindergarten]], der seit 2019 auch die Kinderkrippe „Gassenhüpfer“ betreibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religionen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Haslach St. Arbogast 2015.JPG|mini|hochkant|Kath. Kirche St. Arbogast]]&lt;br /&gt;
Zwischen 1630 und 1823 befand sich in Haslach ein [[Kapuzinerkloster Haslach|Kapuzinerkloster]]. Die Gebäude sind heute noch weitgehend unverändert erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Kirchen und Religionsgemeinschaften sind in Haslach vertreten:&lt;br /&gt;
* [[Römisch-katholische Kirche|Katholische Pfarrgemeinde]] St. Arbogast&lt;br /&gt;
* [[Evangelische Kirche]]ngemeinde Haslach&lt;br /&gt;
* [[Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden|Freie Christengemeinde]] (Freikirchliche &amp;#039;&amp;#039;Pfingstgemeinde&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* [[Siebenten-Tags-Adventisten|Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten]]&lt;br /&gt;
* [[Neuapostolische Kirche]] Haslach&lt;br /&gt;
* [[Jehovas Zeugen]]&lt;br /&gt;
* [[Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion|Diyanet]] Türkisch-Islamischer Kulturverein e.&amp;amp;nbsp;V. Haslach&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Ehrenbürger ===&lt;br /&gt;
Die Stadt Haslach hat folgenden Personen das Ehrenbürgerrecht verliehen:&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Hansjakob]] (1837–1916), katholischer Pfarrer, Heimatschriftsteller, Historiker und Politiker&lt;br /&gt;
* [[Paul von Hindenburg]] (1847–1934), Reichspräsident&lt;br /&gt;
* Johann Karl Kempf (1853–1934), Heimathistoriker&lt;br /&gt;
* Josef Haberstroh (1883–1960), Bürgermeister&lt;br /&gt;
* Karl Hansjakob (1876–1963), Färbermeister&lt;br /&gt;
* Franz Schmider (1884–1974), Heimathistoriker&lt;br /&gt;
* Paul Thoma (1894–1971), Stadtrat, stellvertretender Bürgermeister&lt;br /&gt;
* August Vetter (1888–1976), katholischer Stadtpfarrer, Geistlicher Rat&lt;br /&gt;
* Josef Rau (1921–1994), Bürgermeister&lt;br /&gt;
* Alfred Behr (1924–2004), katholischer Stadtpfarrer&lt;br /&gt;
* Manfred Hildenbrand (1935–2017), Heimathistoriker&lt;br /&gt;
* [[Horst Prinzbach]] (1931–2012), Chemiker, Gründer der Prinzbach-Kultur-Stiftung&lt;br /&gt;
* Heinz Winkler (* 1954), Bürgermeister&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der früher selbständige Stadtteil Bollenbach hat zwei Personen zu Ehrenbürgern ernannt:&lt;br /&gt;
* Andreas Moßmann (1881–1957), Landwirt, Gemeinderat&lt;br /&gt;
* Karl Laumont (1899–1988), Schulleiter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1933 bis 1946 waren auch [[Adolf Hitler]] und der badische Gauleiter [[Robert Wagner (Gauleiter)|Robert Wagner]] Ehrenbürger von Haslach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter der Stadt ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- d. h. Personen, die hier geboren sind --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Josef Sandhaas]] (1784–1827), Maler für die großherzogliche badische Familie in [[Karlsruhe]] und später als [[Großherzogtum Hessen-Darmstadt|Hessen-Darmstädtischer]] Großherzoglicher Hof- und Theatermaler in [[Darmstadt]]&lt;br /&gt;
* [[Julius Allgeyer]] (1829–1900), Kupferstecher, Fotograf und Schriftsteller&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Hansjakob]] (1837–1916), katholischer Priester, Politiker und Heimatschriftsteller&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Schaettgen]] (1846–1911), Unternehmer, Reichstags- und Landtagsabgeordneter&lt;br /&gt;
* [[Otto Laible]] (1898–1962), Maler&lt;br /&gt;
* [[Ernst Engelberg]] (1909–2010), Historiker&lt;br /&gt;
* [[Bruno Lenz]] (1911–2006), Maler und Violinist sowie stellvertretender Konzertmeister im Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks&lt;br /&gt;
* [[Andreas Engermann]] (Pseudonym von Walter Düpmann) (1919–1995), Pädagoge und Autor&lt;br /&gt;
* [[Walter Kern (Theologe)|Walter Kern]] (1922–2007), deutsch-österreichischer Fundamentaltheologe&lt;br /&gt;
* [[Horst Prinzbach]] (1931–2012), Chemiker und emeritierter Professor der [[Universität Lausanne]] sowie der [[Albert-Ludwigs-Universität Freiburg]]&lt;br /&gt;
* [[Klaus Reinhardt (Theologe)|Klaus Reinhardt]] (1935–2014), römisch-katholischer Geistlicher, Theologe und Ordinarius für Dogmatik und Dogmengeschichte in Trier&lt;br /&gt;
* [[Christa Altenstetter]] (* 1937), deutsch-amerikanische Politikwissenschaftlerin und Hochschullehrerin&lt;br /&gt;
* [[Xaver Paul Thoma]] (* 1953), Komponist, Bratschist und Musikpädagoge&lt;br /&gt;
* [[Brigitte Dethier]] (* 1959), Theaterregisseurin&lt;br /&gt;
* [[Herbert Maier]] (* 1959), Maler&lt;br /&gt;
* [[Georg Siegel]] (* 1962; vermisst seit 7. Dezember 2010), Schachspieler&lt;br /&gt;
* [[Ulrich Heimann]] (* 1964), Koch, mit einem Stern im [[Guide Michelin]] ausgezeichnet&lt;br /&gt;
* [[Liane Offermanns]] (* 1964), Politikerin (REP), ehemalige Landtagsabgeordnete&lt;br /&gt;
* [[Michael Geiger (Tischtennisfunktionär)|Michael Geiger]] (* 1965), Tischtennisschiedsrichter und -funktionär&lt;br /&gt;
* [[Martin Herrmann (Koch)|Martin Herrmann]] (* 1966), Koch, mit zwei Sternen im Guide Michelin ausgezeichnet&lt;br /&gt;
* [[Marion Gentges]] (* 1971), Politikerin (CDU) und seit 2016 Landtagsabgeordnete&lt;br /&gt;
* [[Anita Schätzle]] (* 1981), Freistilringerin und Olympiateilnehmerin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Persönlichkeiten, die mit der Stadt in Verbindung stehen ===&lt;br /&gt;
* [[Carl Friedrich Sandhaas]] (1801–1859), Maler, wuchs in Haslach auf und kehrte später dorthin zurück&lt;br /&gt;
* [[Eugen Klaussner]] (1906–1989), Unternehmer, gründete die Matratzenfabrik [[Hukla]] in Haslach&lt;br /&gt;
* [[Franz Ruschmann]] (1910–1942), Zeuge Jehovas und Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus&lt;br /&gt;
* [[Bernhard Eitel]] (* 1959), Geowissenschaftler und Rektor der Ruprecht-Karls-Universität in Heidelberg, wuchs in Haslach auf&lt;br /&gt;
* [[Gregor Bühler]] (* 1983), Politiker (CDU), Oberbürgermeister von Oberkirch, wuchs in Haslach auf&lt;br /&gt;
* [[Matthias Bühler]] (* 1986), Hürdenläufer, Weltmeisterschafts- und Olympiateilnehmer, wuchs in Haslach auf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|3=S}}&lt;br /&gt;
* [https://www.haslach.de/ Internetpräsenz der Stadt]&lt;br /&gt;
* {{LeoBW|Typ=ORT|ID=10661|Titel=Haslach+im+Kinzigtal}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Ortenaukreis}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4023600-6|LCCN=n/81/127886|VIAF=158289833}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Haslach im Kinzigtal| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Ortenaukreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1240]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt in Baden-Württemberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtrechtsverleihung 1278]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Kinzig (Rhein)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2026-21804-70</name></author>
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