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	<title>Haslach-Kaltzeit - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Haslach-Kaltzeit&amp;diff=1905119&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;M2k~dewiki: BKL ersetzt mit bkl-replace</title>
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		<updated>2026-03-26T18:06:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BKL ersetzt mit &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:CennoxX/js/bkl-replace.js&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:CennoxX/js/bkl-replace.js (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;bkl-replace&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Haslach-Kaltzeit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Haslach-Glazial&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Haslach-Komplex&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder umgangssprachlich &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Haslach-Eiszeit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Kaltzeit]] des [[Pleistozän]]s. Sie ist im traditionellen Kaltzeitschema der [[Alpen]] von [[Albrecht Penck]] und [[Eduard Brückner (Klimatologe)|Eduard Brückner]] nicht enthalten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Albrecht Penck]], [[Eduard Brückner (Klimatologe)|Eduard Brückner]] |Titel=[[Die Alpen im Eiszeitalter]] |Band=3 Bände, 1901–1909 |Verlag=C.H. Tauchnitz |Ort=Leipzig |Datum=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Kaltzeit wurde 1981 von [[Albert Schreiner (Geologe)|Albert Schreiner]] und Rudolf Ebel zuerst beschrieben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Albert Schreiner (Geologe)|Albert Schreiner]] &amp;amp; Rudolf Ebel |Titel=Quartärgeologische Untersuchungen in der Umgebung von Interglazialvorkommen im östlichen Rheingletschergebiet (Baden-Württemberg) |Sammelwerk=Geologisches Jahrbuch |Band=A 59 |Ort=Hannover |Datum=1981 |Seiten=3–64}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Typlokalität|Typregion]] sind die &amp;#039;&amp;#039;Haslach-Schotter&amp;#039;&amp;#039; im Gebiet der [[Riß]]-[[Donau-Iller-Lech-Platte|Iller-Lech-Platte]]. Die Haslach-Kaltzeit folgte auf das [[Günz-Haslach-Interglazial]] und wurde vom [[Haslach-Mindel-Interglazial]] abgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gliederung ==&lt;br /&gt;
Die [[Erstbeschreibung]] aus der Region des nordöstlichen [[Rheingletscher]]s beruht auf der Stellung der so genannten &amp;#039;&amp;#039;Höchsten Altendmoränen&amp;#039;&amp;#039; und der höheren &amp;#039;&amp;#039;Jüngeren Deckenschotter&amp;#039;&amp;#039;. Sie werden dort von den [[Moräne]]n der [[Mindel-Kaltzeit]] sowie den so genannten &amp;#039;&amp;#039;Tannheimer Schottern&amp;#039;&amp;#039; überdeckt, denen ein mindelzeitliches Alter zugewiesen wird. Die Ablagerungen der Haslach-Kaltzeit werden sonst überall von denen der Mindel-Kaltzeit überdeckt und sind deshalb im Normalfall kaum nachzuweisen. Da auch die Definition der Mindel-Kaltzeit einige größere Schwierigkeiten aufweist, wurde die Definition des so genannten Haslach-Mindel-Komplexes (auch Deckenschotter-Komplex) vorgeschlagen, der die Ablagerungen beider Glaziale zusammenfasst.&amp;lt;ref&amp;gt;[[#Literatur|Habbe 2007]], S. 76&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Haslach-Kaltzeit wird zur [[Günz-Kaltzeit]] durch die mächtigen [[Boden (Bodenkunde)|Bodenbildungen]] des Günz-Haslach-Interglazials abgegrenzt, die sich während dieser [[Warmzeit]] auf den &amp;#039;&amp;#039;Zeiler Schottern&amp;#039;&amp;#039; der Typregion bildeten. Von der nachfolgenden Mindel-Kaltzeit wird sie durch das so genannte &amp;#039;&amp;#039;Unterpfauzenwald-Interglazial&amp;#039;&amp;#039; getrennt, das in der Region von [[Bad Wurzach]] definiert wurde. Im Gegensatz zu den Ablagerungen der vorausgehenden Günz-Kaltzeit besitzen die Haslach-Ablagerungen im Gebiet des Rheingletschers einen höheren Anteil von [[Kristallin]]gesteinen, jedoch weniger als die der nachfolgenden Mindel-Kaltzeit. Neben den Schottern und [[Altmoräne]]n werden außerdem Seetone, Fließerden und Teile des so genannten Decklehms in die Haslach-Kaltzeit gestellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GK_Bayern&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zeitliche Einordnung der Haslach-Kaltzeit ist nicht völlig geklärt. Diskutiert wird eine Einstufung in das [[Sauerstoff-Isotopenstufe|MIS]] 14, sie hätte damit ein Alter von etwa 500.000 bis 550.000 Jahren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Lorraine E. Lisiecki, Maureen E. Raymo |Titel=A Plio-Pleistocene Stack of 57 Globally Distributed Benthic δ&amp;lt;sup&amp;gt;18&amp;lt;/sup&amp;gt;O Records |Sammelwerk=Paleoceanography |Band=20 |Datum=2005 |Online={{Webarchiv | url=http://web.pdx.edu/~chulbe/COURSES/QCLIM/reprints/LisieckiRaymo_preprint.pdf | wayback=20110616130840 | text=pdx.edu}} |Format=PDF |KBytes=1100 }} {{Webarchiv|url=http://web.pdx.edu/~chulbe/COURSES/QCLIM/reprints/LisieckiRaymo_preprint.pdf |wayback=20110616130840 |text=A Plio-Pleistocene Stack of 57 Globally Distributed Benthic δ&amp;lt;sup&amp;gt;18&amp;lt;/sup&amp;gt;O Records |archiv-bot=2019-04-16 08:33:45 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bestätigt sich diese Einordnung, dann ließe sich die Haslach-Kaltzeit mit dem in den [[Niederlande]]n nachgewiesenen deutlichen Eisvorstoß des [[Cromer-Komplex|Cromer]] C parallelisieren. Die Korrelation ist allerdings mit Problemen behaftet aufgrund der Erkenntnis, dass die entsprechenden Ablagerungen in den Niederlanden wahrscheinlich nicht durch klimatische Änderungen gesteuert wurden. Ähnliche Zweifel an klimatischen Gründen für die als Haslach-zeitlich angesehenen Schotter-Ablagerungen gibt es auch für den Alpenraum, möglich ist eine [[Tektonik|tektonische]] Steuerung etwa infolge von [[Hebung (Geologie)|Hebungsphasen]] der Alpen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Schweiz fällt die Haslach-Kaltzeit in die Periode der [[Deckenschotter-Vergletscherungen]] und der [[Grösste Vergletscherungen|Grössten Vergletscherungen]]&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.landschaftundkies.ch/fileadmin/images/angebote/Eiszeitalter_inder_Schweiz.pdf |autor=Christian Schlüchter &amp;amp; Meredith Kelly |titel=Das Eiszeitalter in der Schweiz |zugriff=2010-02-20 |format=PDF-Datei; 1,7 MB |offline=ja |archiv-url=https://web.archive.org/web/20150129095026/http://www.landschaftundkies.ch/fileadmin/images/angebote/Eiszeitalter_inder_Schweiz.pdf |archiv-datum=2015-01-29 |archiv-bot=2018-04-14 03:24:39 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der österreichischen Geologie wird der Begriff nicht verwendet. Allfälliges Haslach im nördlichen [[Alpenvorland]] dürfte als Mindel (Moräne oder &amp;#039;&amp;#039;[[Jüngere Deckenschotter]]&amp;#039;&amp;#039;) oder sonst schlicht &amp;#039;&amp;#039;[[Mittleres Pleistozän]]&amp;#039;&amp;#039; kartiert sein.&amp;lt;ref&amp;gt;Eine Ausnahme bildet die &amp;#039;&amp;#039;[[Weiße Nagelfluh]]&amp;#039;&amp;#039; des [[Traun-Enns-Platte|Traun-Enns-Gebietes]], das mit Haslach identifiziert wurde (Schreiner, Eberl 1981), was aber bezüglich der Ausdehnung problematisch erscheint.&amp;lt;br /&amp;gt;[[Hermann Kohl]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Eiszeitalter in Oberösterreich. Teil II. Die eiszeitliche Vergletscherung in  Oberösterreich.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch des Oberösterreichischen Musealvereines.&amp;#039;&amp;#039; Band 143a, Linz 1998, Kapitel 10 &amp;#039;&amp;#039;Der räumliche und zeitliche Ablauf der eiszeitlichen Vergletscherung in Oberösterreich&amp;#039;&amp;#039;, Abschnitt &amp;#039;&amp;#039;Weiße Nagelfluh&amp;#039;&amp;#039; S. 379 f (ganzer Artikel S. 175–390, {{ZOBODAT|pfad=pdf/JOM_143a_0175-0390.pdf|KBytes=52600}}).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Abgrenzungsprobleme zwischen den als Haslach eingestuften Terrassenschottern und den Mindel-Schottern im Typusgebiet sowie die Unsicherheit des Zusammenhangs der Haslach-Schotter mit Gletscherablagerungen haben dazu geführt, dass in Anlehnung an die Benennung des [[Cromer-Komplex]]es für die gesamte Folge der haslach- und mindelzeitlichen Geländeformen und Ablagerungen die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Haslach-Mindel-Komplex&amp;#039;&amp;#039; vorgeschlagen wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Habbe2007-75&amp;quot;&amp;gt;[[#Literatur|Habbe 2007]], S. 75&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Haslach-Mindel-Interglazial dürfte dann als eines der mehreren Interglaziale dieses Komplexes gesehen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorkommen ==&lt;br /&gt;
Außer im Bereich der Typregion sind Ablagerungen der Haslach-Kaltzeit bisher nicht sicher nachweisbar und generell von denen der Mindel-Kaltzeit überdeckt. Möglich ist die Einstufung der Ablagerungen im Gebiet der Holzheuer Höhe und der &amp;#039;&amp;#039;Saulengrainer Schotter&amp;#039;&amp;#039; bei [[Apfeltrach]] im Gebiet des [[Illergletscher]]s in die Haslach-Kaltzeit. Falls diese Einstufung zutrifft, gäbe es im Gegensatz zur Typregion dort auch die Moränen der Haslach-Kaltzeit an der Erdoberfläche. Möglicherweise treten Ablagerungen der Haslach-Kaltzeit unter anderem auch südlich von [[Mindelheim]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bereich des westlichen bayrischen Voralpenlands wurden sonst zwischen dem [[Rheingletscher]] und dem [[Inngletscher|Inn-Chiemsee-Gletscher]] alle Spuren früherer Vereisungen durch die Gletscher der Mindel- und [[Riß-Kaltzeit]] zerstört.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GK_Bayern&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Walter Freudenberger und Klaus Schwerd |Titel=Geologische Karte von Bayern 1:500000 mit Erläuterungen. 1 Karte + Erläuterungen + 8 Beilagen |Auflage=4. |Verlag=Bayrisches Geologisches Landesamt |Ort=München |Datum=1996 |Seiten=238 ff}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Karl-Albert Habbe unter Mitarbeit von Dietrich Ellwanger und Raimo Becker-Haumann&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Thomas Litt im Auftrag der Deutschen Stratigraphischen Kommission 2007&lt;br /&gt;
   |Titel=Stratigraphische Begriffe für das Quartär des süddeutschen Alpenvorlandes&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Eiszeitalter und Gegenwart/Quaternary Science Journal&lt;br /&gt;
   |Band=56&lt;br /&gt;
   |Nummer=1/2&lt;br /&gt;
   |Verlag=E. Schweizerbart’sche Verlagsbuchhandlung (Nägele und Obermiller)&lt;br /&gt;
   |Ort=Stuttgart&lt;br /&gt;
   |Datum=&lt;br /&gt;
   |ISSN=0424-7116&lt;br /&gt;
   |Seiten=66–83&lt;br /&gt;
   |Online=[http://quaternary-science.publiss.net/issues/54/articles/764 quaternary-science.publiss.net]&lt;br /&gt;
   |DOI=10.3285/eg.56.1-2.03}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Thomas Litt et al.&lt;br /&gt;
   |Titel=Das Quartär in der Stratigraphischen Tabelle von Deutschland 2002&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Newsletters in Stratigraphie&lt;br /&gt;
   |Band=41&lt;br /&gt;
   |Nummer=1–3&lt;br /&gt;
   |Ort=Berlin, Stuttgart&lt;br /&gt;
   |Datum=&lt;br /&gt;
   |Seiten=385–399&lt;br /&gt;
   |Kommentar=Erläuterungen&lt;br /&gt;
   |Online=[http://www.deuqua.de/strat/dokumente/Erlaeuterungen_STD02.pdf deuqua.de]&lt;br /&gt;
   |Format=PDF&lt;br /&gt;
   |KBytes=124}} – Tabelle ([http://www.deuqua.de/strat/dokumente/website_STD2002_Quartaer.pdf deuqua.de] PDF; 182&amp;amp;nbsp;kB).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.lgb-rlp.de/fileadmin/extern/stratigraphie/bay/litho/quart/all-strat.html &amp;#039;&amp;#039;Stratigraphische Tabellen des Bayerischen Geologischen Landesamtes.&amp;#039;&amp;#039;] Ad-hoc-AG Geologie der Staatlichen Geologischen Dienste (SGD) und der BGR&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Kalt- und Warmzeiten der Alpen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quartär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kälteanomalie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;M2k~dewiki</name></author>
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