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	<title>Haskenau - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T16:04:34Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Haskenau&amp;diff=960577&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bjs: HC: Entferne Kategorie:Bodendenkmal in Nordrhein-Westfalen; Ergänze Kategorie:Bodendenkmal in Münster</title>
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		<updated>2025-08-19T13:09:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Entferne &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Bodendenkmal_in_Nordrhein-Westfalen&quot; title=&quot;Kategorie:Bodendenkmal in Nordrhein-Westfalen&quot;&gt;Kategorie:Bodendenkmal in Nordrhein-Westfalen&lt;/a&gt;; Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Bodendenkmal_in_M%C3%BCnster&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Bodendenkmal in Münster (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Bodendenkmal in Münster&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Bild = MuensterHaskenauInfotafel.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = Infotafel über die Struktur der Haskenau&lt;br /&gt;
|Alternativname = Wallburg Haskenau&lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = 12. Jahrhundert&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = Niederungsburg, Motte&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = Burgstall&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung = &lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale = &lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = [[Münster]]&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 52/01/30&lt;br /&gt;
|Längengrad = 7/41/22&lt;br /&gt;
|Region-ISO = DE-NW&lt;br /&gt;
|Poskarte = &lt;br /&gt;
|Höhenordinate = &lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug = DE-NN&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Haskenau Geländemodell.jpg|mini|3D-Ansicht des digitalen Geländemodells]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Haskenau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Wallburg Haskenau&amp;#039;&amp;#039; genannt, ist eine [[Burgstall|abgegangene]] [[Turmhügelburg]] (Motte) auf dem Gebiet der [[Westfalen|westfälischen]] Stadt [[Münster]] in [[Nordrhein-Westfalen]]. Sie befindet sich an der ehemaligen Mündung der [[Werse]] in die [[Ems]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Die Anlage bestand in Form einer Siedlung vermutlich bereits seit [[Fränkisches Reich|fränkischer Zeit]]: Bei Ausgrabungen wurden Scherben aus der Zeit der [[Karolinger]] gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 12. Jahrhundert entstand auf einem zentralen Turmhügel eine massive Holzburg (oder ein Steinbau). Der Turmhügel hatte einen Durchmesser von 30 Metern. Die Höhe des Hügels betrug 5 bis 6 Meter über dem umgebenden Bodenniveau und etwa 11 Meter über der Wasserlinie. Ihm vorgelagert befand sich ein [[Burggraben|Graben]], an den sich der innere, etwa fünf Meter breite Wall anschloss. Der äußere [[Fachbegriffe Festungsbau#W|Schutzwall]] umgab die Burganlage südöstlich im Abstand von rund 60 Metern. Er war mit einem [[Befestigung|Vorwerk]] versehen, dessen südlicher Teil aus dem 13. Jahrhundert stammen dürfte. Es wurden Reste eines [[Palisade]]nzauns gefunden. Zwischen den Wällen befanden sich Gehöfte, auf denen lt. einer Güteraufzählung von 1611 noch Schweinemast betrieben wurde. Die Gesamtfläche der Anlage betrug ca. 2,5&amp;amp;nbsp;ha.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In mittelalterlichen Urkunden wurde die Haskenau wahrscheinlich als „Sconowe“ (Schönau bzw. Hohenschönau) bezeichnet. Funde von Scherben des 12.–16. Jahrhunderts legen eine zumindest temporäre Nutzung der Befestigung noch bis in die [[Neuzeit]] nahe, auch wenn diese seit spätestens dem 15. Jahrhundert keine strategische Rolle mehr spielte. In einer Urkunde von 1226 wird Ritter Hermann&amp;amp;nbsp;I. [[Münster (westfälisches Adelsgeschlecht)|von Münster]] als Bewohner genannt. 1268 und 1286 wurde die Burg, die als befestigtes Haus (lat. „mansio“) bezeichnet wurde, von einem Nachfahren verpfändet und 1324 an das [[Domkapitel Münster]] verkauft.  Noch 1424 und 1457 mussten die Bischöfe von Münster bei ihrer Vereidigung schwören, die dortigen Einkünfte und Ländereien zu verteidigen&amp;lt;ref&amp;gt;Vera Brieske: „Frühe Burgen in Westfalen“, Heft 18, S. 20, Hrsg. Landschaftsverband Westfalen-Lippe, Altertumskommission&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte des 15. Jahrhunderts gehörten die unmittelbar angrenzenden Bauernhöfe, damals „Lengerkes Erbe“ (auch „Grosse Lengerich“ und „Lütke Lengerich“ genannt) mit der Burg Haskenau Christina [[Cleyhorst|von Cleyhorst]]&amp;lt;ref&amp;gt;Dobelmann, Werner: „Handorf gestern und heute“, Münster 1974, S. 12&amp;lt;/ref&amp;gt;, die diese an ihren Sohn [[Johann IV. Droste zu Hülshoff]] weiter vererbte&amp;lt;ref&amp;gt;J. Holsenbürger: Die Herren von Deckenbrock (v. Droste-Hülshoff) und ihre Besitzungen, Münster i.W. 1869, S. 22.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Auf der Burg Haskenau lebten im 15. und 16. Jahrhundert vier Generationen der damaligen Eigentümer, des Adelsgeschlechts [[Droste zu Hülshoff]] (Begründer dieser Linie war Alhard II.; † 1485), darunter der Münsteraner Bürgermeister [[Everwin II. von Droste zu Handorf]].&amp;lt;ref&amp;gt;J. Holsenbürger: Die Herren von Deckenbrock (v. Droste-Hülshoff) und ihre Besitzungen, 1868, S. 25, 92, 93&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Holsenbürger setzt hinter der Angabe, Alhard II. habe den Hof Spielbrink samt Burg geerbt, „Haskenau(?)“ mit Fragezeichen, ist sich also nicht sicher. Es bestand jedoch nahe Verwandtschaft mit den Besitzerfamilien der Haskenau. Der 1402 mit dem Hof Spielbrink beliehene Johann IV. von Droste hatte diesen von seiner Mutter, Elisabeth von Cleihorst, geerbt. Sein Vater, der Ratsherr von Münster, Alhard I. (1342–1399) wiederum war ein Schwager des Ritters Ludwig von Münster, der Familie des Erbauers der Burg&amp;lt;/ref&amp;gt; Archäologische Funde sprechen zwar für eine landwirtschaftliche Nutzung des Areals, doch war diese auf Turmhügelburgen damals üblich.&amp;lt;ref&amp;gt;weder in Handorf, noch in Münster ist ein anderer Sitz dieses Familienzweiges bekannt&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1611 wird die Haskenau in einer Liste der verwalteten bischöflichen Güter der [[Burg Schöneflieth]] bei Greven nur noch als ein Ort der Schweinemast aufgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anlage, von der heute nur noch Bodenformationen erhalten sind, ist seit 1987 als [[Bodendenkmal]] eingestuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurioses ==&lt;br /&gt;
Der Autor [[Alfred Lühl]] behauptete ab 1930, der Turmhügel sei in Wirklichkeit ein Grabhügel, in welchem der römische Feldherr [[Germanicus]] die gefallenen Soldaten aus der [[Varusschlacht]] habe bestatten lassen, die in Wirklichkeit im [[Kattenvenne]]r Moor stattgefunden habe&amp;lt;ref&amp;gt;A. Lühl: Trägt der Teutoburger Wald seinen Namen mit Recht? Entwicklung und Stand der Frage Haskenau-Hermannschlacht. Was nun?&amp;lt;/ref&amp;gt;. Dies hält jedoch keiner Überprüfung stand&amp;lt;ref&amp;gt;C. Spannhoff: Alles für die Katz&amp;#039;?: Eine historische Anthologie zum Jubiläum „700 Jahre Kattenvenne“&amp;lt;/ref&amp;gt;. Immerhin wurde unter anderem aufgrund dessen dort im Jahr 1936 gegraben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
MuensterHaskenauWersebruecke.jpg|Blick von der Brücke über die Werse auf die Haskenau&lt;br /&gt;
MuensterHaskenauVordererWall.jpg|Blick in das Vorwerk des äußeren Walls&lt;br /&gt;
MuensterHaskenauHadesgraben.jpg|Der Halsgraben vor dem Turmhügel (rechts)&lt;br /&gt;
MuensterHaskenauTurmhuegel.jpg|Der Turmhügel der Haskenau&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste deutscher Turmhügelburgen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Vera Brieske]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Haskenau bei Handorf-Dorbaum. Kreisfreie Stadt Münster&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Frühe Burgen in Westfalen.&amp;#039;&amp;#039; Band&amp;amp;nbsp;18) [[Altertumskommission für Westfalen]], Münster 2001, {{ISSN|0939-4745}} ([https://www.altertumskommission.lwl.org/media/filer_public/f8/2a/f82a85da-89f5-4e3d-a4c7-9fbad94ae289/fbw_18_2001.pdf PDF]; 23,4&amp;amp;nbsp;MB).&lt;br /&gt;
* Torsten Capelle: &amp;#039;&amp;#039;Wallburgen in Westfalen-Lippe&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Frühe Burgen in Westfalen.&amp;#039;&amp;#039; Sonderband&amp;amp;nbsp;1). Altertumskommission für Westfalen, Münster 2010, {{ISSN|0939-4745}}, S.&amp;amp;nbsp;24 Nr.&amp;amp;nbsp;FBW18 ([https://www.altertumskommission.lwl.org/media/filer_public/1c/16/1c16b6a9-df63-4de8-9dfd-a75b15940723/fbw_sb01_2010.pdf PDF]; 7,8&amp;amp;nbsp;MB).&lt;br /&gt;
* Werner Dobelmann: „Handorf gestern und heute“, Münster 1974&lt;br /&gt;
* [[Wilderich von Droste zu Hülshoff]]: &amp;#039;&amp;#039;900 Jahre [[Droste zu Hülshoff]]&amp;#039;&amp;#039;. 2.&amp;amp;nbsp;Auflage, Verlag LPV Hortense von Gelmini, Horben 2022, ISBN 978-3-936509-19-9.&amp;lt;!-- genaue Seitenangabe fehlt --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Wallburg Haskenau|Die Haskenau}}&lt;br /&gt;
* [http://www.muenster.de/stadt/stadtplanung/denkmalpflege_haskenau.html Seite des Amtes für Stadtentwicklung usw. der Stadt Münster zur Haskenau, mit Abbildungen der Schautafeln u.&amp;amp;nbsp;a.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser in Münster}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Motte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Münster)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bodendenkmal in Münster]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Burganlage in Nordrhein-Westfalen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bjs</name></author>
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