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	<title>Hasidic New Wave - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T17:09:15Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hasidic_New_Wave&amp;diff=2242898&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;HRoestTypo: Tippfehler entfernt: progagierte =&gt; propagierte</title>
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		<updated>2020-01-02T20:20:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tippfehler entfernt: progagierte =&amp;gt; propagierte&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hasidic New Wave&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine fünfköpfige [[Vereinigte Staaten|US-amerikanische]] [[Jazz]]-Band, die Elemente der [[Klezmer]]musik und traditioneller [[Chassidismus|chassidischer]] Musik (u.&amp;amp;nbsp;a. [[Niggun]]im) in experimenteller Form mit Jazz-[[Improvisation]]en, [[Funk (Musik)|Funk-]] und [[Rockmusik]] vermischt. Die Gruppe besteht aus einer Reihe von renommierten Jazz- bzw. [[Fusion (Musik)|Fusion]]musikern um die Gründer Greg Wall ([[Saxophon]], [[Klarinette]]) und [[Frank London]] ([[Trompete]]) und macht überwiegend, wenn auch nicht ausschließlich, Instrumentalmusik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Band war überwiegend in den 1990er Jahren in der [[Avantgarde-Jazz]]-Szene um den [[New York City|New Yorker]] Musikclub [[Knitting Factory]] aktiv. Zu dieser Zeit entstand in diesem Umfeld auch das Konzept der &amp;#039;&amp;#039;Radical Jewish Culture&amp;#039;&amp;#039; um [[John Zorn]], das mit der, als zu angepasst empfundenen, jüdischen Musik in der Zeit nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] brechen wollte. Die Band &amp;#039;&amp;#039;Hasidic New Wave&amp;#039;&amp;#039; war Bestandteil dieser Bewegung, die ein neues Selbstbewusstsein der jüdischen Musik propagierte und sich einerseits gegen eine zu starke Anpassung an die nicht-jüdische Mehrheitsgesellschaft wandte, aber andererseits durch genreübergreifende Musik mit alten Traditionen brach.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.jmberlin.de/main/DE/01-Ausstellungen/02-Sonderaustellungen/2011/radical.php&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Vergleich zu John Zorns [[Masada: Alef|Masada]]-Projekt (mit [[Dave Douglas]], [[Greg Cohen]] und [[Joey Baron]]), das ebenfalls Elemente aus Avantgarde-Jazz und Klezmer verbindet, ist die Musik von &amp;#039;&amp;#039;Hasidic New Wave&amp;#039;&amp;#039; wesentlich stärker durch den Einsatz von Gitarre und Bass geprägt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bandgeschichte ==&lt;br /&gt;
Die Bandgründer London und Wall, die Jahre zuvor zusammen das [[New England Conservatory of Music]] besucht hatten, waren Mitte der 1990er Jahre schon in der &amp;#039;&amp;#039;Klezmer&amp;#039;&amp;#039;-Musikszene etabliert. London ist schon seit den achtziger Jahren an Bands wie den [[The Klezmatics|Klezmatics]] und der &amp;#039;&amp;#039;Klezmer Conservatory Band&amp;#039;&amp;#039; beteiligt. Auch Wall war u.&amp;amp;nbsp;a. in Gruppen wie &amp;#039;&amp;#039;Klezmerfest&amp;#039;&amp;#039; aktiv und Mitglied des Lehrstuhls für Jazzmusik an der [[Rutgers University]]. Sie ergänzten die Band mit Fusion-Gitarrist [[David Fiuczynski]] sowie [[E-Bass|Bassist]] [[Fima Ephron]] von den [[Screaming Headless Torsos]] und Schlagzeuger Aaron Alexander, der u. a. schon mit [[Satoko Fujii]] und [[Burton Greene]] zusammengearbeitet und im &amp;#039;&amp;#039;Trio Babkas&amp;#039;&amp;#039; mit [[Briggan Krauss]] und [[Brad Shepik]] gespielt hatte. Ursprünglich gehörte auch Bassist [[Kenny Davis]] zur Band, bevor er 1998 von Ephron ersetzt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Debütalbum &amp;#039;&amp;#039;Jews and the Abstract Truth&amp;#039;&amp;#039;, mit Gastbeiträgen von [[Ben Goldberg]], [[Anthony Coleman]] und [[Gary Lucas]], wurde überwiegend im Laufe des Jahres 1996 im Studio der &amp;#039;&amp;#039;Knitting Factory&amp;#039;&amp;#039; aufgenommen. Ergänzt um vier Live-Tracks, die im selben Jahr bei einem Konzert in [[Köln]] aufgenommen worden waren, erschien es im Jahr 1997, wie die meisten Alben der Formation, zunächst auf dem der &amp;#039;&amp;#039;Knitting Factory&amp;#039;&amp;#039; angeschlossenen Plattenlabel &amp;#039;&amp;#039;Knitting Factory Works&amp;#039;&amp;#039; (später &amp;#039;&amp;#039;Knitting Factory Records&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref&amp;gt;[{{Allmusic|Rubrik=album|ID=mw0000098301|NurURL=ja}} Plattenkritik zum Album &amp;#039;&amp;#039;Jews and the Abstract Truth&amp;#039;&amp;#039;] von Brian Olewnick im All Music Guide&amp;lt;/ref&amp;gt; Es enthält überwiegend eher freie Interpretationen traditioneller jüdischer Lieder, ergänzt durch einige Eigenkompositionen von London und Wall, wie das Stück „Welcome to the McDonald&amp;#039;s in Dachau“, dessen Titel auf die damalige Kontroverse um eine Werbekampagne, anlässlich der Eröffnung einer [[McDonald’s]]-Filiale in unmittelbarer Nähe des [[KZ Dachau]], anspielt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folge tourte die Band mit ihrem [[Crossover (Musik)|Crossover]]-Musikstil in Europa und Nordamerika auf Festivals sowohl für [[Alternative (Musik)|Alternative]]- und Jazzmusik als auch für [[jüdische Musik]]. Der Auftritt auf dem [[Jüdisches Kulturfestival in Krakau|Jüdischen Kulturfestival in Krakau]] im Jahr 1998 wurde auf einer Veröffentlichung des polnischen Jazz-Labels [[Not Two Records]] dokumentiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Album &amp;#039;&amp;#039;Kabalogy&amp;#039;&amp;#039; erschien 1999 auf dem Sublabel &amp;#039;&amp;#039;Jewish Alternative Movement (JAM)&amp;#039;&amp;#039; der &amp;#039;&amp;#039;Knitting Factory&amp;#039;&amp;#039;, im Rahmen einer Veröffentlichungsreihe mit Bands und Künstlern moderner, jüdisch beeinflusster Musik, wie z.&amp;amp;nbsp;B. dem Album &amp;#039;&amp;#039;Zohar - Keter&amp;#039;&amp;#039; von [[Uri Caine]] und Aaron Bensoussan. Auf &amp;#039;&amp;#039;Kabalogy&amp;#039;&amp;#039; sind vermehrt Eigenkompositionen der fünf Bandmitglieder zu hören. Das Album endet mit dem Song &amp;#039;&amp;#039;Giuliani über alles&amp;#039;&amp;#039;, einer Coverversion des [[Dead Kennedys|Dead-Kennedys]]-Songs &amp;#039;&amp;#039;[[California über alles]]&amp;#039;&amp;#039;; diese Version setzt sich kritisch mit der Polizeibrutalität während der Amtszeit des damaligen New Yorker Bürgermeisters [[Rudy Giuliani]] auseinander.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.allaboutjazz.com/php/article.php?id=27139 &amp;#039;&amp;#039;Frank London: The Jew with the Horn&amp;#039;&amp;#039;] Interview mit Frank London, geführt von Eyal Hareuveni, veröffentlicht am 13. November 2007 bei allaboutjazz.com&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.laweekly.com/1999-09-16/music/jam-on-it/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2001 erschien das bislang letzte Album der Band; es verband Musik jüdischen und [[Islamische Musik|islamischen Ursprungs]] und verwies mit seinem Titel &amp;#039;&amp;#039;From the Belly of Abraham&amp;#039;&amp;#039; auf den gemeinsamen Ursprung dieser Kulturkreise als [[abrahamitische Religion]]en. Das Album war das Ergebnis einer Kooperation mit dem Pianisten [[Jamie Saft]], dem [[senegal]]esischen [[Djembé]]-Spieler und Perkussionisten Alioune Faye (u.&amp;amp;nbsp;a. bekannt von den Alben [[Winard Harper]]s) und dessen Landsleuten, der [[Perkussion (Musik)|Perkussionsgruppe]] &amp;#039;&amp;#039;Yakar Rhythms&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;[{{Allmusic|Rubrik=album|ID=mw0000016384|NurURL=ja}} Plattenkritik zum Album &amp;#039;&amp;#039;From the Belly of Abraham&amp;#039;&amp;#039;] von John Duffy im All Music Guide&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://jazztimes.com/articles/12977-from-the-belly-of-abraham-hasidic-new-wave  Plattenkritik zum Album &amp;#039;&amp;#039;From the Belly of Abraham&amp;#039;&amp;#039;] von [[Bill Milkowski]] aus dem April 2002, auf der Internetseite des [[JazzTimes]]-Magazins&amp;lt;/ref&amp;gt; nachdem die Bands schon beim &amp;#039;&amp;#039;New York Jazz Festival&amp;#039;&amp;#039; 2000 gemeinsam aufgetreten waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bandmitglieder, die alle auch in anderen Bandprojekten tätig sind, traten auch in den folgenden Jahren noch gelegentlich zusammen auf. Ein neues Album wurde in Aussicht gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Diskographie ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*Jews and the Abstract Truth (1997, [[Knitting Factory|Knitting Factory Works]] 192)&lt;br /&gt;
*Psycho-Semitic (1998, Knitting Factory Records 203)&lt;br /&gt;
*Live in Krakow (1998, Not Two Records), aufgenommen auf dem [[Jüdisches Kulturfestival in Krakau|Jüdischen Kulturfestival in Krakau]] 1998&lt;br /&gt;
*Kabalogy (1999, Knitting Factory Records/JAM 239)&lt;br /&gt;
*From the Belly of Abraham (2001, Knitting Factory Records 294), in Kooperation mit Alioune Faye und der senegalesischen Perkussionsgruppe &amp;#039;&amp;#039;Yakar Rhythms&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*[{{Allmusic|Rubrik=artist|ID=mn0000560802|NurURL=ja}} Profil von Hasidic New Wave] im [[Allmusic|All Music Guide]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:US-amerikanische Band]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jazzband]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jüdische Musik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;HRoestTypo</name></author>
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