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	<title>Hasenmäuler - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T12:49:39Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hasenm%C3%A4uler&amp;diff=397168&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Toxoplasma II.: Form</title>
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		<updated>2022-11-16T01:30:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Hasenmäuler&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Noctilio&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Carl von Linné|Linnaeus]], 1766&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Hasenmäuler&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Noctilionidae&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon2_Autor     = [[John Edward Gray|J. E. Gray]], 1821&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Hasenmaulartige&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Noctilionoidea&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Überfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Fledertiere&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Chiroptera&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Laurasiatheria&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Überordnung&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Höhere Säugetiere&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Eutheria&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Unterklasse&lt;br /&gt;
| Bild             = Captive Noctilio leporinus.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = &amp;#039;&amp;#039;Noctilio leporinus&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hasenmäuler&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hasenmaulfledermäuse&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Noctilionidae) sind eine auf [[Amerika]] beschränkte [[Familie (Biologie)|Familie]] der [[Fledermäuse]] (Microchiroptera). Sie gehören zu den wenigen Fledermäusen, die sich von [[Knochenfische|Fischen]] ernähren. Die Familie umfasst eine Gattung &amp;#039;&amp;#039;Noctilio&amp;#039;&amp;#039; mit zwei Arten, dem [[Großes Hasenmaul|Großen Hasenmaul]] (&amp;#039;&amp;#039;N. leporinus&amp;#039;&amp;#039;) und dem [[Kleines Hasenmaul|Kleinen Hasenmaul]] (&amp;#039;&amp;#039;N. albiventris&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
Das Verbreitungsgebiet beider Arten reicht vom südlichen [[Mexiko]] bis in nördliche [[Argentinien]], das Große Hasenmaul ist darüber hinaus auf den [[Antillen]] und den [[Bahamas]] beheimatet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Das Gesicht dieser Fledermäuse ist durch die vollen, faltigen Lippen charakterisiert. Ähnlich wie bei den [[Hasen]] ist die Oberlippe gespalten. Elastische Wangen bilden [[Backentasche]]n, in denen Nahrung verstaut werden kann. Die Nase sitzt an einer Spitze hoch oben am Kopf, ein Nasenblatt fehlt ihnen. Die Ohren sind schmal und spitz, ein kleiner [[Tragus]] ist vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geschlechter unterscheiden sich in der Fellfärbung: während die Männchen gelblich oder orangerot gefärbt sind, sind die Weibchen dunkler, eher bräunlich. Bei allen Tieren ist die Unterseite heller. Die Flügel sind schmal und langgestreckt; der Schwanz ist relativ lang, sein Ende ragt aus dem [[Uropatagium]] (der Flugmembran zwischen den Beinen) heraus. Insbesondere das Große Hasenmaul hat auffallend lange Hinterbeine mit großen Füßen, deren Zehen mit Krallen ausgestattet sind. Diese Modifikationen stellen eine spezielle Anpassung an die fischfangende Lebensweise dar. Der Geruch dieser Tiere wird als streng, moschus- oder fischartig beschrieben. Das Große Hasenmaul erreicht eine Kopfrumpflänge von 10 bis 13 Zentimetern und ein Gewicht von 50 bis 90 Gramm, das Kleine Hasenmaul eine Kopfrumpflänge von 6 bis 9 Zentimetern und ein Gewicht von 20 bis 45 Gramm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensweise ==&lt;br /&gt;
Hasenmäuler bewohnen verschiedene Lebensräume, jedoch fast immer in der Nähe von Gewässern. Als Schlafplatz dienen ihnen Höhlen, Felsspalten, Baumhöhlen und selten auch Gebäude. Sie schlafen tagsüber in Gruppen von 30 bis 75 Tieren und gehen nachts in kleineren Gruppen auf Nahrungssuche. Ihr Flug ist steif und langsam, dafür können sie gut schwimmen. Wenn sie ins Wasser fallen, benutzen sie ihre Flügel als Ruder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nahrung ==&lt;br /&gt;
Das Große Hasenmaul gehört zu den wenigen Fledermausarten, die auch Fische fressen. Gruppen von fünf bis fünfzehn Tieren fliegen im Zickzackkurs über die Wasseroberfläche. Sie nutzen [[Echoortung (Tiere)|Echoortung]], um die Position und Geschwindigkeit der Fische zu ermitteln. Zwar können sie die Fische unter Wasser nicht orten, aber sobald diese kurz aus dem Wasser gesprungen sind, fliegen sie zur berechneten Position und durchkämmen die Wasseroberfläche mit ihren langen, bekrallten Zehen. Auf diese Weise fangen sie kleine Fische (bis acht Zentimeter Länge) mit den Hinterbeinen und befördern sie zu ihrem Mund, wo sie sie entweder sofort verzehren oder zu einem Ruheplatz zurückkehren, um dort in Ruhe zu fressen. Neben Fischen nehmen sie auch [[Krabben]], [[Skorpione]] und bodenlebende [[Insekten]] zu sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Kleinen Hasenmaul gibt es keine Beobachtungen in der freien Natur über den Fischfang, aber Tiere in Gefangenschaft haben auf ähnliche Weise wie ihre großen Verwandten Fische gefangen. Untersuchungen des Mageninhalts dieser Tiere deuten aber darauf hin, dass Insekten den Großteil der Nahrung ausmachen dürften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fortpflanzung ==&lt;br /&gt;
Hasenmäuler bringen einmal im Jahr ein einzelnes Jungtier zur Welt. Die Geburtszeit ist bei den Weibchen einer Gruppe synchronisiert, sodass alle nahezu gleichzeitig gebären. Zur Geburt bilden die Weibchen Wochenstuben, in denen sie sich von den Männchen absondern. Jungtiere werden rund drei Monate lang gesäugt. Die Lebenserwartung dieser Tiere wird auf bis zu 12 Jahre geschätzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedrohung ==&lt;br /&gt;
Beide Arten gelten als häufig und stehen nicht auf der Liste bedrohter Arten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik ==&lt;br /&gt;
Hasenmäuler sind eng mit [[Blattnasen]] (Phyllostomidae) und [[Kinnblattfledermäuse]]n (Mormoopidae) verwandt, mit denen sie die Gruppe der [[Hasenmaulartige]]n (Noctilionoidea) bilden. Fossilfunde von Vorfahren sind selten, bislang wurden nur Überreste der heutigen Arten aus dem späten [[Pleistozän]] in [[Kuba]] und [[Puerto Rico]] gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ronald M. Nowak: &amp;#039;&amp;#039;Walker&amp;#039;s Mammals of the World.&amp;#039;&amp;#039; Johns Hopkins University Press, Baltimore 1999, ISBN 0-8018-5789-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Noctilio|Hasenmäuler (&amp;#039;&amp;#039;Noctilio&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
* [http://www.miiz.waw.pl/img/Noctilio%20leporinus%20(female).jpg Detailfoto des Kopfes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hasenmauler}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hasenmaulartige]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Toxoplasma II.</name></author>
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