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	<title>Hasenberg (Stuttgart) - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<updated>2026-04-16T19:44:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Stadtteil in Stuttgart&lt;br /&gt;
| Name        = Hasenberg&lt;br /&gt;
| Bezirk      = Stuttgart-West&lt;br /&gt;
| Wappen      =&lt;br /&gt;
| Karte       = Stuttgart Stadtteil Hasenberg.svg&lt;br /&gt;
| Breitengrad = 48.763960&lt;br /&gt;
| Längengrad  = 9.140695&lt;br /&gt;
| Einwohner   = 4749&lt;br /&gt;
| Stand       = 2020-05-31&lt;br /&gt;
| Fläche      = 0.538&lt;br /&gt;
| PLZ         = 70197&lt;br /&gt;
| Quelle      = [https://www.stuttgart.de/medien/ibs/Datenkompass-Stuttgart-West.pdf Datenkompass Stuttgart] (PDF; 1,5&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Photo Flug Heslach Hasenberg.JPG|mini|Luftbild von Heslach zum Hasenberg]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hasenberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Stadtteil des Stadtbezirks [[Stuttgart-West]] und gleichzeitig mit {{Höhe|458.8|DE-NHN|link=true}}{{GeoQuelle|DE|BFN-Karten}} eine der höchsten Erhebungen [[Stuttgart]]s. Der Berg ragt von Südwesten in den [[Stuttgarter Talkessel]] und bildet den oberen Teil eines Höhenrückens, welcher die Grenze zwischen dem südlich gelegenen [[Nesenbach]]tal (Stadtteil [[Heslach]] im Stadtbezirk [[Stuttgart-Süd]]) und dem nördlich gelegenen Talbecken des Vogelsangbaches (Stadtbezirk Stuttgart-West) bildet. Vorgelagert in Richtung Innenstadt liegt, durch einen Sattel abgetrennt, die [[Karlshöhe (Stuttgart)|Karlshöhe]]. Hinter der Karlshöhe vereinigen sich die beiden Täler. Im westlichen Anschluss des Hasenberges beginnt der [[Rotwildpark bei Stuttgart|Rot- und Schwarzwildpark]], das größte zusammenhängende Waldgebiet der Landeshauptstadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hasenbergsteige ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Villa Weise, Hasenbergsteige 11, Architekt Albert Schiller aus Stuttgart,Tafel 11, Kick Jahrgang I.jpg|mini|Villa Weise, Hasenbergsteige 11]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Stuttgart-Hasenberg-1900.jpg|mini|Hasenberg um 1900]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Carl Beisbarth, Hasenberg.jpg|mini|Hasenberg, um 1870, von [[Carl Beisbarth jun.]] oder [[Carl Beisbarth sen.]] Von rechts nach links: Rotebühlstraße, Augustenstraße, Reinsburgstraße, quer dazu im Vordergrund: [[Silberburgstraße (Stuttgart)|Silberburgstraße]].]]&lt;br /&gt;
Den Hasenberg erreicht man hauptsächlich über die „Hasenbergsteige“, die am „Johann-Sebastian-Bach-Platz“ mit dem [[Gänsepeterbrunnen]] beginnt. Die [[Steige (Weg)|Steige]] führt zunächst zum Sattel zwischen Hasenberg und Karlshöhe. Von dort führt sie nach einer scharfen S-Kurve als Scheitelstraße weiter auf den bisweilen recht steil ansteigenden Berg. Einst bildete sie den Hauptverkehrsweg nach Calw,&amp;lt;ref&amp;gt;[http://books.google.nl/books?id=j3MAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA89&amp;amp;dq=hasenberg+in+stuttgart&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=zeF7TNTNJ8GLswaS97SyDQ&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result&amp;amp;resnum=5&amp;amp;ved=0CDsQ6AEwBA#v=onepage&amp;amp;q=hasenberg%20in%20stuttgart&amp;amp;f=false &amp;#039;&amp;#039;Beschreibung des Oberamts Stuttgart&amp;#039;&amp;#039;, Amt von Stuttgart]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.cdu-stuttgart-west.de/cdu200.htm | wayback=20120104193939 | text=&amp;#039;&amp;#039;Stuttgart West. Unser Stadtbezirk im Streiflicht&amp;#039;&amp;#039;}}&amp;lt;/ref&amp;gt; um den herum früher Wein angebaut wurde. Weiter im Anstieg überquert man den [[Schwabtunnel]], dessen Nordportal über Treppen direkt mit der Hasenbergsteige verbunden ist. Passiert werden danach eine Aussichtsplattform, die Blicke ins Vogelsangtal, sowie den Norden und Osten der Stadt freigibt, und der Zugang zum beliebten Panoramaweg „Blauer Weg“, der parallel zur Straße an der linken Hangseite sich fortzieht und Südblicke ermöglicht. Außerdem wird der Kopf der Osianderstraße passiert, eine ehemalige Querverbindung zum damaligen [[Bahnhof Stuttgart West|Westbahnhof]]. Im obersten Abschnitt letztlich liegt die Grünanlage eines farbenfrohen Skulpturenparks. Endpunkt auf dem Gipfel ist ein Waldparkplatz nebst Kinderspielplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Leben und Wirken auf der Hasenbergsteige ===&lt;br /&gt;
Der Hasenberg mit seiner Hangbauweise gilt als erstklassige Wohnlage Stuttgarts. Wo heute weitgehend [[Initiale|Familieninitialen]] die Briefkästen schmücken, wohnten bereits Anfang des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts Verleger, Architekten, Bau-, Kommerzien- und Hofräte sowie Fabrikanten. Diese Zeit begründete das heutige „Villenmuseum“. Der Gegensatz zwischen Talbebauung und Hanglage wurde hier früh und eindrucksvoll gegenwärtig. Die Frage des sozialen Prestiges gipfelte schnell in der Feststellung: „Wir da oben, ihr da unten“. Oben liegt die aristokratische Hasenbergsteige, unten das Sinnbild des einfachen Volkes, die Hasenbergstraße.&lt;br /&gt;
* In der Hasenbergsteige 86 befindet sich die 1903 im Stil der Reformarchitektur erbaute Villa Gessmann, benannt nach dem Stuttgarter Kanzleisekretär August Gessmann.&lt;br /&gt;
* In der Hasenbergsteige 83 lebte der [[Stuttgarter Sezession]]s-Künstler [[Oscar Zügel]]. Der Sohn des ehemaligen [[Murrhardt]]er Bürgermeisters, dessen Bilder während der [[Zeit des Nationalsozialismus]] als [[Entartete Kunst|entartet]] stigmatisiert wurden, emigrierte nach [[Argentinien]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Buthge&amp;quot;&amp;gt;Werner Buthge, Vom Feuersee zum Birkenkopf, S. 117–119 (s. Lit.)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* In der Hasenbergsteige 79 lebten&amp;lt;!-- – nachweislich in den Jahren 1911–1912 und 1914 –&amp;lt;ref&amp;gt;Christine Breig: &amp;#039;&amp;#039;Der Villen- und Landhausbau in Stuttgart 1830–1930&amp;#039;&amp;#039;,  S.&amp;amp;nbsp;201&amp;lt;/ref&amp;gt;--&amp;gt; der Kunsthistoriker und Pazifist Erwin Wurz und sein Bruder, der Privatgelehrte  Gottfried Hermann Wurz,&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.stolpersteine-stuttgart.de/index.php?docid=295 &amp;#039;&amp;#039;Der Kunsthistoriker Dr. Gottfried Hermann Wurz&amp;#039;&amp;#039;], Stolpersteine für Stuttgart &amp;lt;/ref&amp;gt; der sich in der NS-Zeit der Widerstandsgruppe [[Nationalkomitee Freies Deutschland]] (NKFD) angeschlossen hatte und den gemeinsamen Prachtbau &amp;#039;&amp;#039;Haus Hohenberg&amp;#039;&amp;#039;, erbaut im Jahr 1908, mittels illegaler Treffen der oppositionellen Mitstreiter zur Trutzburg avancieren ließ. Im Juni 1944 von der [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]] verhaftet, kam Wurz im März 1945 beim [[Todesmarsch]] nach [[KZ Dachau|Dachau]] ums Leben.&amp;lt;ref Name=Buthge /&amp;gt; In vollständiger Abgrenzung zur Umgebungsbebauung erinnert der Bau an eine burgartige Kirche. Entscheidend für diese Wirkung ist ein das Haus überragender, viereckiger Turm mit Pyramidendach.&lt;br /&gt;
* In der Hasenbergsteige 65 lebte bis 2005 der Künstler [[Otto Herbert Hajek|O. H. Hajek]]. Seit 2008 steht sein Haus unter Denkmalschutz und ist mittlerweile verkauft.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2018-04 |url=http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/2073430_0_9223_-hajek-villa-verkauft-neuer-hausherr-am-hasenberg.html |text=&amp;#039;&amp;#039;Neuer Hausherr am Hasenberg&amp;#039;&amp;#039; |archivebot=2018-04-14 03:17:28 InternetArchiveBot}} Auf: &amp;#039;&amp;#039;stuttgarter-zeitung.de&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|titel=Villen von Stuttgarter Berühmtheiten: Wohnhaus des Stuttgarter Künstlers Otto Herbert Hajek in der Hasenbergsteige |url=http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.villen-von-stuttgarter-beruehmtheiten-so-lebten-porsche-bolz-und-co.7f29f2d4-40cc-4199-ae4e-785f4b41a1c5.html |werk=[[Stuttgarter Zeitung|stuttgarter-zeitung.de]]|datum=2015-09-02|zugriff=2016-02-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In der umliegenden Grünanlage befindet sich der vom Künstler erschaffene Skulpturenpark, der Einblicke in sein Schaffen gibt. Zwischen Hajek und der Stadt bestand über knapp 20&amp;amp;nbsp;Jahre ein recht angespanntes Verhältnis, begründet durch den Hang Hajeks zu „extremen“ Ausformulierungen seiner Werke (Sichtweise der Stadt). Die Vergabe von Landesaufträgen an Hajek erschien dem Staat jahrelang als unratsam. Bestandteil des Parks ist außerdem eine Bronzebüste des Dichters [[Johann Georg Fischer (Dichter)|J. G. Fischer]].&lt;br /&gt;
* In der Hasenbergsteige 60 steht das sogenannte &amp;#039;&amp;#039;Alexanderhäusle&amp;#039;&amp;#039;, dessen Namensgeber Herzog [[Carl Alexander (Württemberg)|Carl Alexander]] von 1733 bis 1737 regierte.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Grohmann, &amp;#039;&amp;#039;Stuttgart zu Fuß. 20 Stadtteil-Streifzüge durch Geschichte und Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;, S. 97 und 281 (s. Lit.)&amp;lt;/ref&amp;gt; Es gilt als eines der ältesten [[Baudenkmal|Baudenkmäler]] der Stadt und soll 1737 bereits bestanden haben. Der russische Pianist und Komponist [[Anton Grigorjewitsch Rubinstein|A.G. Rubinstein]] soll an diesem Ort seinen Rendezvous mit der Tochter des Obertribunaldirektors &amp;#039;&amp;#039;von Pfizer&amp;#039;&amp;#039; nachgegangen sein.&lt;br /&gt;
* Die Hasenbergsteige 20 beherbergt die &amp;#039;&amp;#039;Villa Kaiser&amp;#039;&amp;#039; aus der [[Gründerzeit]]. Hier thront die Büste des Stuttgarter Pfarrers und Schriftstellers [[Gustav Schwab]], der berühmt wurde für seinen Klassiker der deutschen [[Kinder- und Jugendliteratur]], mit &amp;#039;&amp;#039;[[Sagen des klassischen Altertums]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* In der Hasenbergsteige 13/15 steht ein Gebäude im Stil der Neorenaissance aus dem Jahre 1898.&lt;br /&gt;
* In der Hasenbergsteige 7 lebte über nahezu eine Dekade der Schweizer Geschäftsmann und Humanist [[Henri Dunant]], 1863 Gründer des [[Internationale Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung|Internationalen Roten Kreuzes]],&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv|text=Die Henry-Dunant-Stele in der Hasenbergsteige in Stuttgart |url=http://drk-stuttgart.de/fileadmin/user_upload/Jubilaeum150JahreDRK_2013/28-03-13_Henry-Dunant-Stele_in_Stuttgart.pdf |wayback=20131107141030 |archiv-bot=2018-04-14 03:17:28 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1855 Mitbegründer des [[Christlicher Verein Junger Menschen|CVJM]].&lt;br /&gt;
* Die Hasenbergsteige 3 war Wohn- wie Geschäftshaus des Verlegers Ferdinand Enke. Bei diesem Bau handelt es sich um einen stilreinen italienischen [[Renaissance]]-Palazzo. Laut [[Denkmalliste]] gilt der 1878/79 geschaffene Bau als &amp;#039;&amp;#039;„Dokument gründerzeitlicher Profanbaukunst“&amp;#039;&amp;#039;. Sein Architekt [[Johann Wendelin Braunwald|Braunwald]] hatte bereits die Nr.&amp;amp;nbsp;5 der Hasenbergsteige gebaut (1872/73).&lt;br /&gt;
* Am Kopf der Hasenbergsteige, dem „Johann-Sebastian-Bach-Platz“ besteht der Sitz der [[Internationale Bachakademie Stuttgart|Internationalen Bachakademie]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://www.bachakademie.de/ | titel=Internationale Bachakademie Stuttgart | zugriff=2012-05-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; gegründet &amp;lt;!--und geleitet--&amp;gt;vom Stuttgarter [[Kirchenmusiker]] und Musikpädagogen [[Helmuth Rilling]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Villen wurden von namhaften Architekten errichtet, wie [[Ludwig Eisenlohr]], [[Carl Weigle]], [[Albert Eitel]] oder [[Eugen Steigleder]] bzw. von stadtbekannten Kaufleuten bewohnt, wie &amp;#039;&amp;#039;Julius Hartmann&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Paul Gerlach&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Alfred Reisser&amp;#039;&amp;#039;. Diese verteilen sich folgendermaßen:&lt;br /&gt;
* Vom Architekten Albert Schiller wurden 1892 die Häuser in der Nr.&amp;amp;nbsp;9 für den Kaufmann &amp;#039;&amp;#039;Paul Gerlach&amp;#039;&amp;#039; sowie den Buchhändler &amp;#039;&amp;#039;Gustav Weise&amp;#039;&amp;#039; in der Nr.&amp;amp;nbsp;11 gebaut. Der Architekt zeichnete zudem für das Haus des Zimmermanns &amp;#039;&amp;#039;Friedrich Raupp&amp;#039;&amp;#039; in der Nr.&amp;amp;nbsp;26 verantwortlich.&lt;br /&gt;
* Von Eisenlohr und Weigle die Nr.&amp;amp;nbsp;31 für den Kaufmann Julius Hartmann.&lt;br /&gt;
* Von Eitel und Steigleder die Nr.&amp;amp;nbsp;37 für den Fabrikanten Alfred Reisser.&lt;br /&gt;
* Von Hermann Jäger zu Zwecken des Verkaufs die Nr. 47 und zur Vermietung die Nr.&amp;amp;nbsp;49.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
=== Schwabtunnel ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hasenberg wird mit der Schwabstraße durch den [[Stuttgart-West#Schwabtunnel|Schwabtunnel]] (offiziell heißt er Schwabstraßentunnel) durchbrochen. Das Werk des Architekten Karl Kölle galt ehemals als erster Stadttunnel Deutschlands und breitester (10,50&amp;amp;nbsp;m) Tunnel Europas.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.stuttgart.de/item/show/305802/1/dept/118680 |wayback=20131216190825 |text=&amp;#039;&amp;#039;Schwabtunnel&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2023-05-26 01:13:22 InternetArchiveBot }}, stuttgart.de&amp;lt;/ref&amp;gt; Er wurde im Jahre 1896 eröffnet und war der erste Tunnel, der von einem Automobil durchfahren wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zugverkehr ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Hasenbergtunnel (Gäubahn)}}&lt;br /&gt;
Es gibt zwei Eisenbahntunnel namens „Hasenbergtunnel“ durch den Hasenberg. Der eine ist der 1879 eröffnete 258 Meter lange [[Hasenbergtunnel (Gäubahn)|Hasenbergtunnel der Gäubahn]]. Auf dem Weg aus Stuttgart in Richtung [[Gäu (Baden-Württemberg)|Gäu]] beginnt er direkt hinter dem ehemaligen &amp;#039;&amp;#039;Westbahnhof&amp;#039;&amp;#039; und führt nach [[Stuttgart-Süd]], hier schon weit oberhalb des Kerns der Siedlung Heslach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Hasenbergtunnel (Verbindungsbahn)}}&lt;br /&gt;
1979 wurde mit dem Bau eines – ebenfalls als Hasenbergtunnel bezeichneten – 5,5&amp;amp;nbsp;km langen Tunnels für die [[S-Bahn Stuttgart|S-Bahn]] begonnen. Weil er durch [[anhydrit]]haltige [[Gipskeuper]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;schichten verläuft, wurden zwei Röhren im [[Eiprofil]] gebohrt. Der 1985 eröffnete Tunnel ist Teil der [[Verbindungsbahn (Stuttgart)|Verbindungsbahn]] und führt von der Stuttgarter Innenstadt zur [[Filder]]ebene hinauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Hasenbergstation ====&lt;br /&gt;
Kaum mehr bekannt ist die Hasenbergstation. Erstellt im Jahre 1889 trug sie den Namen nur bis 1895. Danach wurde sie in [[Bahnhof Stuttgart West]] umbenannt. Es handelte sich um einen Bahnhof der [[Bahnstrecke Stuttgart–Horb|Gäubahn]], welcher 1985 für den Personen- und 1993 schließlich auch für den Güterverkehr geschlossen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Station Hasenberg selbst gestaltete sich als einfaches Gebäude mit 48&amp;amp;nbsp;m Länge, und drei spitzen Giebeln und Arkaden. Anfänglich diente die Station ausschließlich dem Personen- und Gepäckverkehr, dabei gelegentlich auch zur Entlastung des [[Stuttgart Hauptbahnhof|Hauptbahnhofs]]. Die Zufahrt stellte die eigens dazu gebaute Rothenwaldstraße (heute Rotenwaldstraße) sicher. Das alte Bahnhofsgebäude wurde 1960 abgerissen und 1962 durch einen Flachdachbau ersetzt. Das Amtsblatt würdigte: „Das eingeschossige Empfangsgebäude schmiegt sich harmonisch an den Hasenberg an.“ Die sukzessive Auflassung des Bahnhofs in den 1980er- und -90er-Jahren führten zur Aufgabe der Bahnhofsgaststätte und diverser Läden, bis hin zum Abriss des Gesamtensembles. Außer einem [[Denkmalschutz|denkmalgeschützten]] Stellwerk deutet heute nichts mehr auf die frühere Bedeutung der Hasenbergstation hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Haltepunkt Stuttgart-Heslach ====&lt;br /&gt;
Eine weitere Station der Gäubahn befand sich an der Südseite des Hasenbergs unterhalb des &amp;#039;&amp;#039;Blauen Weges&amp;#039;&amp;#039;, der [[Haltepunkt Stuttgart-Heslach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hasenbergturm ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hasenbergturm - alte postkarte ca.&amp;amp;nbsp;1890.jpg|mini|Hasenbergturm]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Die Buchenhofstaffel auf den Hasenberg (Stuttgart).JPG|mini|Die Buchenhofstaffel (Endstück zum Hasenberg)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Stäffele am Schwabtunnel (stuttgart).JPG|mini|Blick auf das Stäffele am Schwabtunnel (Südportal) am unteren Fuß des Hasenbergs]]&lt;br /&gt;
Markantes Wahrzeichen des Hasenbergs war der [[Hasenbergturm (Stuttgart)|Hasenbergturm]]. Sein Bau datiert aus dem Jahr 1879 und ging auf die Initiative des [[Verschönerungsverein Stuttgart|Verschönerungsvereins Stuttgart]] zurück. Im Stil des Mittelalters konzipiert, verwirklichte sich an ihm der spätere [[Ulmer Münster|Ulmer-Münster]]-Baumeister [[August Beyer (Architekt, 1834)|August Beyer]] unter Verwendung roten Gerlinger Sandsteins.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.t2n-bonn.de/vsv-stuttgart/index.php?article_id=46 |wayback=20131216190350 |text=&amp;#039;&amp;#039;Hasenbergturm von 1879 – Ruine seit 1943.&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2019-09-09 15:46:47 InternetArchiveBot }}, Verschönerungsverein Stuttgart&amp;lt;/ref&amp;gt; Somit wurde die Idee realisiert, einen interessanten Aussichtsturm für die Bevölkerung zu erstellen. Andere Standorte, wie der nahe liegende Birkenkopf bzw. der ebenfalls auf dem Berg liegende Stadtbezirk [[Degerloch]] waren ebenfalls im Gespräch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Einweihung nahm erwartungsgemäß den Charakter eines Volksfestes an. Bis zum Jahre 1936 wurden mehr als 500.000 Besucher gezählt, die die 184 Stufen erklommen hatten. Ursprünglich 36 Meter hoch, fiel der Turm 1943 dem Zweiten Weltkrieg zum Opfer. Der Turm wurde aus strategischen Gründen gesprengt, um bei feindlichen Luftangriffen keine Orientierungshilfe zu bieten. Mit seiner Spitze war er seinerzeit die höchste Erhebung im Stadtgebiet und weithin bestens sichtbar. Die Sprengung erfolgte am 24.&amp;amp;nbsp;März 1943 um 9 Uhr morgens. Übrig blieb ein lediglich fünf Meter hoher Stumpf, der völlig unscheinbar im Wald versteckt liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterhalb des Turms auf einer Aussichtsplattform lag bis 1944 das &amp;#039;&amp;#039;Jägerhaus&amp;#039;&amp;#039;, ein beliebtes Ausflugslokal aus dem Jahr 1852. Es wurde im Krieg zerstört. Ansatzweise kann man die Fundamente dieses Gebäudes heute noch unterhalb des Hasenbergturmstumpfes erkennen.&amp;lt;ref Name=Buthge /&amp;gt; Das 1882 in einem nahe gelegenen und von [[Christian Friedrich von Leins|C. F. von Leins]] angelegten Park errichtete Denkmal zu Ehren des Dichters [[Wilhelm Hauff]] blieb erhalten, die 1944 eingeschmolzene Bronzebüste wurde nach 1945 neu gegossen. 1944 erlosch auch die Existenz des &amp;#039;&amp;#039;Korbmöbelhotels&amp;#039;&amp;#039;. Dieses vom stadtbekannten Restaurateur, Carl Wanner, errichtete Hotel stand auf Höhe eines heutigen profanen Wohnbaus (ursprünglich bis 1959 ebenfalls Hotelbetrieb) der Hausnummer 90 und war irreführend auch bekannt als &amp;#039;&amp;#039;Luftkurhaus Buchenhof&amp;#039;&amp;#039;, denn ein Kurhotel war es nie gewesen.&amp;lt;ref Name=Buthge /&amp;gt; Das letzte Ausflugslokal &amp;#039;&amp;#039;Waldhaus&amp;#039;&amp;#039; auf dem Hasenberg wurde als „nicht sanierungsfähig“ 2008 geschlossen. Ihm droht seither der Abriss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivia ==&lt;br /&gt;
* Vor dem Zweiten Weltkrieg sollte auf dem Hasenberg ein Stuttgarter Zoo eingerichtet werden, dessen Finanzierung mit 180.000 [[Reichsmark]] (Vereinsgelder) schon sichergestellt schien und bereits geplant war. Er wurde letztlich ebenso wenig realisiert wie der Bau zweier Drahtseilbahnen über beide Hangseiten hinweg.&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;Hasenbergsteige&amp;#039;&amp;#039; ist bei den örtlichen Radfahrern sehr bekannt, da sie in langgezogenen Abschnitten über eine Gesamtstrecke von 1,6&amp;amp;nbsp;km mit einer Durchschnittssteigung von 9,3 % oft im zweistelligen Prozentbereich (Maximalsteigung: 15 %) anzieht.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.quaeldich.de/paesse/hasenberg/ &amp;#039;&amp;#039;Hasenberg als Sportrampe&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;quaeldich.de&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1874 wurde auf dem Hasenberg das [[Seewasserwerk Hasenberg|Seewasserwerk]] gebaut. Es handelt sich um das älteste (überwiegend im Original erhalte) Stuttgarter Wasserwerk. Hier wurde bis 2002 das Wasser aus den [[Parkseen (Stuttgart)|Parkseen]] zu Koch- später zu Trinkwasser aufbereitet. Auch wurden Wasserkapazitäten für Feuerlöschzwecke vorgehalten. Heute ist das Werk Vorratsspeicher zur Versorgung der Weststadt.&amp;lt;ref&amp;gt;Wörner, Lupfer, Scholz: &amp;#039;&amp;#039;Architekturführer Stuttgart&amp;#039;&amp;#039;, S.&amp;amp;nbsp;81.&amp;lt;/ref&amp;gt; Einblick in das Terrain kann vom Zugang zum &amp;#039;&amp;#039;Blauen Weg&amp;#039;&amp;#039; genommen werden.&lt;br /&gt;
* In der gedachten Verlängerung der Hasenbergsteige, dem Wanderweg Bürgerallee, befindet sich der [[Sophienbrunnen (Stuttgart)|Sophienbrunnen]] zu Ehren der Hochzeit der Tochter Sophie des württembergischen Königspaars, [[Wilhelm I. (Württemberg)|Wilhelm&amp;amp;nbsp;I.]] und [[Katharina Pawlowna]].&lt;br /&gt;
* Untrennbar mit dem Hasenberg verbunden ist die bekannte &amp;#039;&amp;#039;Buchenhofstaffel&amp;#039;&amp;#039;, eine der schönsten [[Stuttgarter Stäffele]]. Weitere Staffeln am Hasenberg sind die &amp;#039;&amp;#039;Taubenstaffel&amp;#039;&amp;#039; und das &amp;#039;&amp;#039;Stäffele am Schwabtunnel&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* Geognostische Erkenntnisse zur Bodenbeschaffenheit am Berg: In den bunten Mergeln: Brauneisenocker, gelblich-braun, nesterweise.&amp;lt;ref&amp;gt;Google Books: [http://books.google.de/books?id=0nsrAAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA59&amp;amp;dq=hasenberg+in+stuttgart&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=zeF7TNTNJ8GLswaS97SyDQ&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result&amp;amp;resnum=6&amp;amp;ved=0CEEQ6AEwBQ#v=onepage&amp;amp;q=hasenberg%20in%20stuttgart&amp;amp;f=false &amp;#039;&amp;#039;Die geognostischen Verhältnisse&amp;#039;&amp;#039; von Johann Carl Ludwig Hehl]&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Keuper: Grobkörniger, bunter und quarzreicher, weißer Keupersandstein.&amp;lt;ref&amp;gt;Google Books: [http://books.google.nl/books?id=ZSY-AAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA12&amp;amp;dq=hasenberg+in+stuttgart&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=zeF7TNTNJ8GLswaS97SyDQ&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result&amp;amp;resnum=3&amp;amp;ved=0CDEQ6AEwAg#v=onepage&amp;amp;q=hasenberg%20in%20stuttgart&amp;amp;f=false &amp;#039;&amp;#039;Geognostisches und Petrefacten-Cabinet Seiner Erlaucht des Grafen Wilhelm …&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Bahnhöfe in Stuttgart]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Bernd Langner, Wolfgang Kress: &amp;#039;&amp;#039;Ausblicke nach allen Richtungen. 150&amp;amp;nbsp;Jahre Verschönerungsverein Stuttgart e.&amp;amp;nbsp;V. 1861–2011.&amp;#039;&amp;#039; 1.&amp;amp;nbsp;Auflage. Eigenverlag des Verschönerungsvereins Stuttgart e.&amp;amp;nbsp;V., Stuttgart 2011, ISBN 978-3-00-017459-9 (256 Seiten, ca. 350 größtenteils farbige Abb.).&lt;br /&gt;
* Hartmut Ellrich: &amp;#039;&amp;#039;Das historische Stuttgart.&amp;#039;&amp;#039; Michael Imhof Verlag, Petersberg 2009, ISBN 978-3-86568-381-6.&lt;br /&gt;
* Christine Breig: &amp;#039;&amp;#039;Der Villen- und Landhausbau in Stuttgart 1830–1930.&amp;#039;&amp;#039; Hohenheim Verlag, Stuttgart/Leipzig 2000, ISBN 3-89850-964-8.&lt;br /&gt;
* Martin Wörner, Gilbert Lupfer, Ute Schulz: &amp;#039;&amp;#039;Architekturführer Stuttgart.&amp;#039;&amp;#039; Dietrich Reimer-Verlag, Berlin 2006, ISBN 3-496-01290-0.&lt;br /&gt;
* Werner Buthge: &amp;#039;&amp;#039;Vom Feuersee zum Birkenkopf, Streifzüge durch den Stuttgarter Westen.&amp;#039;&amp;#039; Schmetterling Verlag, Stuttgart 2006, ISBN 3-89657-129-X.&lt;br /&gt;
* [[Peter Grohmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Stuttgart zu Fuß. 20 Stadtteil-Streifzüge durch Geschichte und Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Silberburg-Verlag, Tübingen 1988, ISBN 978-3-8425-1163-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.quaeldich.de/paesse/hasenberg/ Einblicke für Radfahrer]&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.stuttgarter-nachrichten.de/stn/page/detail.php/1888652 | archive-is=20130212060900 | text=Hasenbergsteige: Streifblicke}}&lt;br /&gt;
* [http://welt-der-form.net/Otto_Herbert_Hajek/Hajek-Hasenbergsteige-1983-2012_07_22.html Otto Herbert Hajek - Skulpturenpark Hasenbergsteige]&lt;br /&gt;
* [http://www.stuttgart.de/item/show/14954/1 Stuttgarter Stäffele]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtteil von Stuttgart|Hasenberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in Stuttgart]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg unter 1000 Meter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stuttgart-West]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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