<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Hasen-Klee</id>
	<title>Hasen-Klee - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Hasen-Klee"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hasen-Klee&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-05T14:10:28Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hasen-Klee&amp;diff=374360&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-44056-8: Keine inhaltliche Änderung. Änderung: &quot;Man ... &quot; umgeschrieben. Textliche Änderung.</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hasen-Klee&amp;diff=374360&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-08-23T06:37:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Keine inhaltliche Änderung. Änderung: &amp;quot;Man ... &amp;quot; umgeschrieben. Textliche Änderung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Hasen-Klee&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Trifolium arvense&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Carl von Linné|L.]]&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Trifolium&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Sektion&lt;br /&gt;
| Taxon2_LinkName  = Trifolium sect. Trifolium&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Klee&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Trifolium&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Schmetterlingsblütler&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Faboideae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Unterfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Hülsenfrüchtler&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Fabaceae&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Schmetterlingsblütenartige&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Fabales&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Bild             = Hasen-Klee.JPG&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Hasen-Klee (&amp;#039;&amp;#039;Trifolium arvense&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hasen-Klee&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hasenklee&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ackerklee&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Trifolium arvense&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Pflanzenart aus der Gattung [[Klee]] (&amp;#039;&amp;#039;Trifolium&amp;#039;&amp;#039;) innerhalb der Familie der [[Hülsenfrüchtler]] (Fabaceae). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Trifolium arvense inflorescence - Kulna.jpg|mini|Blütenstand]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Trifolium arvense flor detalle.jpg|mini|Ausschnitt eines Blütenstandes]]&lt;br /&gt;
[[Datei:20150628Trifolium arvense2.jpg|mini|Hasen-Klee (&amp;#039;&amp;#039;Trifolium arvense&amp;#039;&amp;#039;)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:20140728Trifolium arvense2.jpg|mini|Hasen-Klee (&amp;#039;&amp;#039;Trifolium arvense&amp;#039;&amp;#039;)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:20161005Trifolium arvense5.jpg|mini|Hasen-Klee auf einem Sand-Magerrasen (Naturschutzgebiet „[[Gewann Frankreich-Wiesental]]“) am Oberrhein]]&lt;br /&gt;
Der Hasen-Klee ist eine [[Einjährige Pflanze|einjährige]] [[krautige Pflanze]], die Wuchshöhen von 10 bis 30 Zentimetern erreicht. Der [[Stängel]] ist aufrecht und oft ausladend verzweigt. Die Pflanzenteile sind meist stark behaart. Der Hasen-Klee besitzt oft eine ziemlich lange [[Pfahlwurzel]]. Die wechselständig angeordneten [[Blatt (Pflanze)|Laubblätter]] sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Die gefiederte Blattspreite ist dreiteilig gefingert. Die drei graugrünen Fieder[[blättchen]] sind relativ schmal, sie sind 1 bis 2 Zentimeter lang und 2 bis 4 (bis 5) Millimeter breit.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HegiGams1964&amp;quot; /&amp;gt; Die [[Nebenblatt|Nebenblätter]] sind aus einem lanzettlichen Grund lang pfriemenförmig zugespitzt. Der Blattstiel ist oft zwischen den Nebenblättern verborgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hasen-Klee kann von den anderen Klee-Arten gut durch die rosaroten, behaarten köpfchenförmigen Blütenstände unterschieden werden. Die Blütezeit ist Mai bis Juli.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HegiGams1964&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.luontoportti.com/suomi/de/kukkakasvit/hasenklee|titel=Hasenklee, Trifolium arvense - Blütenpflanzen - NatureGate|werk=www.luontoportti.com|zugriff=2016-10-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die lang gestielten, [[köpfchen]]förmigen [[Blütenstände]] des Hasen-Klees sind etwa 1 cm breit und 1 bis 2 cm hoch. Die Blüten sind ungestielt. Die zwittrigen [[Blüte]]n sind [[zygomorph]] und fünfzählig mit doppelter [[Blütenhülle]]. Die fünf Kelchblätter sind zu einem 5 bis 7 mm langen, lang zottig behaarten und rötlichen Kelch verwachsen. Die fünf [[Kronblätter]] sind nicht alle verwachsen, sie sind zunächst weiß, später blassrosa. Die Blütenkrone besitzt die typische Form der [[Schmetterlingsblüte]] und ist kürzer oder höchstens gleich lang wie der Kelch. Hierdurch entsteht das charakteristische rosarote und zottige Aussehen der Blütenköpfchen. Von den zehn [[Staubblätter]]n sind neun miteinander verwachsen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 1 bis 1,5 mm lange und 0,5 bis 1 mm breite [[Hülsenfrucht]] springt wenig auf und enthält nur ein bis zwei Samen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HegiGams1964&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Chromosomenzahl]] beträgt 2n = 14.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer2001&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ökologie ==&lt;br /&gt;
Der Hasen-Klee ist ein [[Therophyt]]. Er wurzelt bis 40 Zentimeter tief.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer2001&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blütenökologisch handelt es sich um nektarführende Schmetterlingsblumen mit Klappmechanismus. Die [[Bestäubung]] erfolgt durch [[Bienen]] und [[Hummeln]], seltener durch [[Schmetterlinge]], [[Sandwespen]] und [[Fliegen]]; auch spontane [[Selbstbestäubung]] ist erfolgreich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Diaspore]]n (Ausbreitungseinheit) sind zunächst die von den auffällig fedrig behaarten Kelchen umhüllten Hülsenfrüchte; diese dienen als Flugorgan und sind ausgeprägte Schopfflieger. Da die Haare hygroskopische Bewegungen ausführen, ist auch eine Haftausbreitung möglich. Später werden die [[Same (Pflanze)|Samen]] entlassen und breiten sich so weiter aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorkommen ==&lt;br /&gt;
Der Hasen-Klee ist ein europäisch-westasiatisches [[Florenelement]]. Er kommt fast in ganz Europa und rund ums [[Mittelmeer]] vor und fehlt nur in Island.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ILDIS&amp;quot; /&amp;gt; Das [[Verbreitungsgebiet|Areal]] des Hasen-Klee erstreckt sich vom nordwestlichen Afrika im Süden bis [[Großbritannien (Insel)|Großbritannien]] und [[Skandinavien]] im Norden; östlich erstreckt sich sein Verbreitungsgebiet bis ins südliche [[Russland]], [[Westsibirien]], und den nördlichen [[Iran]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sebald1992&amp;quot; /&amp;gt; Der Hasen-Klee ist in weiten Teilen der Welt ein [[Neophyt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er fehlt in den mitteleuropäischen [[Mittelgebirge]]n mit kalkhaltigem Gestein, in den höheren Mittelgebirgen, im [[Alpenvorland]] und in den [[Alpen]] etwa oberhalb 1000 Metern gebietsweise; sonst kommt er in [[Mitteleuropa]] zerstreut vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Aichele2000&amp;quot; /&amp;gt; Er gedeiht in Mitteleuropa in Gegenden mit relativ mildem Klima.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Aichele2000&amp;quot; /&amp;gt; In Graubünden und im Wallis wurde die Art noch bei 1650 Metern Meereshöhe beobachtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HegiGams1964&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hasen-Klee besiedelt in Mitteleuropa ziemlich häufig lückige Magerrasen, Sandfelder und Felsköpfe, Wegränder, Sandwege und Dämme, in [[Brachland]] und Äcker (beispielsweise [[Hackfrucht]]äcker).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Aichele2000&amp;quot; /&amp;gt; Der Hasen-Klee gedeiht am besten auf lockeren feinerdearmen, ziemlich trockenen, kalkarmen und daher etwas bis mäßig sauren, rohen, sandigen oder steinig-grusigen [[Boden (Bodenkunde)|Böden]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Aichele2000&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach [[Zeigerwerte nach Ellenberg|Ellenberg]] ist er eine Lichtpflanze, ein Trockniszeiger, stickstoffärmste Standorte anzeigend und in Mitteleuropa eine Klassen[[charakterart]] lockerer Sand- und Felsrasen (Sedo-Scleranthetea). Er kommt aber auch in Gesellschaften des Verbands Aperion vor oder in lückigen Gesellschaften der Klasse Festuco-Brometea, ist aber im Mittelmeergebiet eine Art der Ordnung Helianthemetalia guttati.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer2001&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ökologischen [[Zeigerwerte]] nach [[Elias Landolt (Botaniker)|Landolt]] [[et al.]] 2010 sind in der Schweiz: Feuchtezahl F = 1+ (trocken), Lichtzahl L = 4 (hell), Reaktionszahl R = 2 (sauer), Temperaturzahl T = 4 (kollin), Nährstoffzahl N = 2 (nährstoffarm), Kontinentalitätszahl K = 4 (subkontinental), Salztoleranz 1 = tolerant.&amp;lt;ref name=&amp;quot;InfoFlora&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik ==&lt;br /&gt;
Die Erstveröffentlichung von &amp;#039;&amp;#039;Trifolium arvense&amp;#039;&amp;#039; erfolgte 1753 durch [[Carl von Linné]] in &amp;#039;&amp;#039;[[Species Plantarum]]&amp;#039;&amp;#039;, Tomus 2, S. 769&amp;lt;ref name=&amp;quot;biodiversitylibrary&amp;quot; /&amp;gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Trifolium arvense&amp;#039;&amp;#039; gehört zur Untersektion &amp;#039;&amp;#039;Arvensia&amp;#039;&amp;#039;  aus der [[Trifolium sect. Trifolium|Sektion &amp;#039;&amp;#039;Trifolium&amp;#039;&amp;#039;]] in der Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Klee|Trifolium]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensherkunft und Verwendung ==&lt;br /&gt;
Der Name Hasen-Klee (oder Hasenklee), lateinisch früher auch griechisch λαγώπποους und lateinisch &amp;#039;&amp;#039;Leporis pes&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hans Zotter]]: &amp;#039;&amp;#039;Antike Medizin. Die medizinische Sammelhandschrift Cod. Vindobonensis 93 in lateinischer und deutscher Sprache.&amp;#039;&amp;#039; Akademische Druck- u. Verlagsanstalt, Graz 1980 (= &amp;#039;&amp;#039;Interpretationes ad codices.&amp;#039;&amp;#039; Band 2); 2., verbesserte Auflage ebenda 1986, ISBN 3-201-01310-2, S. 130–131 (zur Pflanze &amp;#039;&amp;#039;Leporis pes&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;/ref&amp;gt; oder &amp;#039;&amp;#039;Pes leporis&amp;#039;&amp;#039; („Hasenfuß“) genannt,&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [[Otto Beßler]]: &amp;#039;&amp;#039;Prinzipien der Drogenkunde im Mittelalter. Aussage und Inhalt des Circa instans und Mainzer Gart.&amp;#039;&amp;#039; Mathematisch-naturwissenschaftliche Habilitationsschrift, Halle an der Saale 1959, S. 213 (&amp;#039;&amp;#039;Pes leporis – hasenfuß&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;sanamunda&amp;#039;&amp;#039;. Deutung dort unklar; genannt werden [[Echte Nelkenwurz|Geum urbanum]] und [[Gewöhnliches Ferkelkraut|Hypochocheris&amp;lt;!-- sic! --&amp;gt; radicata]] sowie [[Hainsalat|Aposeris foetida]]).&amp;lt;/ref&amp;gt; soll ausdrücken, dass diese Pflanzenart nicht als [[Futterpflanze]] für [[Nutztier]]e geeignet ist, sondern „nur für [[Hasen]]“. Tatsächlich verschmähen [[Kühe]] die harten und bitteren Stängel.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Aichele2000&amp;quot; /&amp;gt;  Der Hasen-Klee enthält [[Gerbstoffe]] und wird wegen der harten und bitteren Stängel von Nutztieren gemieden (geringer Futterwert). Volkstümlich wird er auch als Ackerklee, Katzenklee und Mäuseklee bezeichnet, sowie, wegen seiner Wirkung gegen Durchfall, als „Stopfarsch“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kräuterlexikon&amp;quot; /&amp;gt; Volkstümliche Namen sind Katzenklee, Kätzchen, Katzepfuut, Miezchenklee, Miezethee, Feldmiezlan, Zerrmaukel, Maukel, Katze, Mau(n)za(r)l, Buseli, Haseklee, Wildhäschen, Hasenpfoten, Hâsensteert, Muusklewer, Meisklee, Brinkrain, Steenklewer, Stoppars, Stuupzu, Stoppsloch.&amp;lt;ref&amp;gt;Gerhard Madaus: &amp;#039;&amp;#039;Lehrbuch der biologischen Heilmittel.&amp;#039;&amp;#039; Band III. Olms, Hildesheim / New York 1976, ISBN 3-487-05892-8, S. 2723–2729 (Nachdruck der Ausgabe Leipzig 1938) ([https://www.henriettes-herb.com/eclectic/madaus/trifolium.html online]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Hasen-Klee ist für Trockensträuße zu empfehlen, da die Kelchhaare den Blütenköpfchen ein dekoratives, kätzchenartiges Aussehen verleihen. Der Hasen-Klee ist als [[Zierpflanze]] für Wildpflanzengärten auf Silikatböden geeignet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hasen-Klee wird auch als [[Heilpflanze]] genutzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kräuterlexikon&amp;quot;/&amp;gt; Wegen seiner [[Gerbstoffe]] sollte er nicht in größeren Mengen verzehrt werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Aichele2000&amp;quot;/&amp;gt; In Antike und Mittelalter fand &amp;#039;&amp;#039;Leporis pes&amp;#039;&amp;#039; Verwendung „um den Magen zu lösen“ und (&amp;#039;&amp;#039;Ad profluvium mulierus&amp;#039;&amp;#039;) zur Herbeiführung der Monatsblutung.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Zotter: &amp;#039;&amp;#039;Antike Medizin. Die medizinische Sammelhandschrift Cod. Vindobonensis 93 in lateinischer und deutscher Sprache.&amp;#039;&amp;#039; 1986, S. 130 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als „Lagopus“ empfahl [[Pedanios Dioskurides|Dioskurides]] den Katzenklee bei [[Durchfall]]. [[Adam Lonitzer|Lonicerus‘]] &amp;#039;&amp;#039;Kreuterbuch&amp;#039;&amp;#039; 1564 schildert ihn für Blase, Durchfall und [[Scheidenausfluss|Weißfluss]], äußerlich gegen [[Sonnenbrand]], ebenso [[Pietro Andrea Mattioli|Matthiolus‘]] &amp;#039;&amp;#039;New-Kreuterbuch&amp;#039;&amp;#039; 1626, wobei roter Klee die [[Menstruation|Menses]] stille, weißer verflüssige. Er wurde um 1830 bei [[Cholera]] benutzt. Laut [[Gerhard Madaus|Madaus]] kennt die Volksmedizin Katzenklee bei Durchfall und als Brusttee. In der Praxis nutze man &amp;#039;&amp;#039;Trifolium arvense&amp;#039;&amp;#039; bei Diarrhöe, [[Dysenterie]], [[Scheidenausfluss|Fluor albus]], in Einzelfällen [[Diabetes mellitus]], [[Speichel|Salivation]] mit [[Bauchspeicheldrüse|Pankreasleiden]], aber auch wie &amp;#039;&amp;#039;[[Wiesenklee|Trifolium pratense]]&amp;#039;&amp;#039; bei Atembeschwerden.&amp;lt;ref&amp;gt;Gerhard Madaus: &amp;#039;&amp;#039;Lehrbuch der biologischen Heilmittel.&amp;#039;&amp;#039; Band III. Olms, Hildesheim / New York 1976, ISBN 3-487-05892-8, S. 2723–2729 (Nachdruck der Ausgabe Leipzig 1938) ([https://www.henriettes-herb.com/eclectic/madaus/trifolium.html online]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [http://florabase.calm.wa.gov.au/browse/profile/4291 Eintrag in der &amp;#039;&amp;#039;Western Australian Flora&amp;#039;&amp;#039;.] (Abschnitt Beschreibung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Aichele2000&amp;quot;&amp;gt;{{BibISBN|344008048X|Band=2|Seiten= }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sebald1992&amp;quot;&amp;gt;[[Oskar Sebald]], [[Siegmund Seybold]], [[Georg Philippi]] (Hrsg.): Die Farn- und Blütenpflanzen Baden-Württembergs. Band 3: Spezieller Teil (Spermatophyta, Unterklasse Rosidae): Droseraceae bis Fabaceae. Eugen Ulmer, Stuttgart 1992, ISBN 3-8001-3314-8.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kräuterlexikon&amp;quot;&amp;gt;[http://www.heilkraeuter.de/lexikon/hasen-klee.htm &amp;#039;&amp;#039;Kräuterlexikon&amp;#039;&amp;#039;.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;biodiversitylibrary&amp;quot;&amp;gt;[http://biodiversitylibrary.org/page/358790 Erstveröffentlichung eingescannt bei &amp;#039;&amp;#039;biodiversitylibrary.org&amp;#039;&amp;#039;.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer2001&amp;quot;&amp;gt; {{BibISBN|3800131315|Seite=595}} &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;HegiGams1964&amp;quot;&amp;gt;Gustav Hegi, Helmut Gams: &amp;#039;&amp;#039;Familie Leguminosae&amp;#039;&amp;#039;. In [[Gustav Hegi]]: &amp;#039;&amp;#039;Illustrierte Flora von Mitteleuropa&amp;#039;&amp;#039;. 1. Auflage, Band IV, Teil 3, Seite 1322–1324. Verlag Carl Hanser, München 1964.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;InfoFlora&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{InfoFlora|ID=1047390|WissName=Trifolium arvense L.|Abruf=2022-08-06}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;ILDIS&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[http://www.legumes-online.net/ildis/aweb/taxonomy/genera/Trifolium.htm Datenblatt &amp;#039;&amp;#039;Trifolium arvense&amp;#039;&amp;#039; bei &amp;#039;&amp;#039;International Legume Database Information Service&amp;#039;&amp;#039; = &amp;#039;&amp;#039;ILDIS&amp;#039;&amp;#039; - &amp;#039;&amp;#039;LegumeWeb&amp;#039;&amp;#039; - &amp;#039;&amp;#039;World Database of Legumes&amp;#039;&amp;#039;, Version 10.38, 2010.]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3800133644}} &lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3800134616}} &lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3796508324}} &lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3800134543}} &lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3489680340}} &lt;br /&gt;
* {{BibISBN|9783494014241}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Trifolium arvense|Hasen-Klee (&amp;#039;&amp;#039;Trifolium arvense&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
* {{FloraWeb|6019}}&lt;br /&gt;
* {{BIB|6019|Trifolium arvense L., Hasen-Klee}}&lt;br /&gt;
* Thomas Meyer: [http://www.blumeninschwaben.de/Zweikeimblaettrige/Schmetterlingsbluetler/trifo_kelch_lang.htm#Hasen-%20Klee Datenblatt mit Bestimmungsschlüssel und Fotos bei &amp;#039;&amp;#039;Flora-de: Flora von Deutschland&amp;#039;&amp;#039; (alter Name der Webseite: &amp;#039;&amp;#039;Blumen in Schwaben&amp;#039;&amp;#039;)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klee]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2025-44056-8</name></author>
	</entry>
</feed>