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	<title>Haselmaus - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Haselmaus&amp;diff=68020&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-20627-64: Grammatik korrigiert</title>
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		<updated>2026-04-03T15:03:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Grammatik korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Haselmaus&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Muscardinus avellanarius&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = ([[Carl von Linné|Linnaeus]], 1758)&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Haselmäuse&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Muscardinus&lt;br /&gt;
| Taxon2_Autor     = [[Johann Jakob Kaup|Kaup]], 1829&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Leithiinae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Unterfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Bilche&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Gliridae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Hörnchenverwandte&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Sciuromorpha&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Unterordnung&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Nagetiere&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Rodentia&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Bild             = Haselmaus.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Haselmaus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Muscardinus avellanarius&amp;#039;&amp;#039;) ist ein mausähnliches, [[Temporale Spezialisten|nachtaktives]] [[Nagetiere|Nagetier]] aus der [[Familie (Biologie)|Familie]] der [[Bilche]] (Gliridae).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie wurde durch die [[Schutzgemeinschaft Deutsches Wild]] und die [[Deutsche Wildtier Stiftung]] als [[Tier des Jahres]] 2017 in Deutschland&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.welt.de/wissenschaft/umwelt/article160446168/Eine-Fake-Maus-ist-Tier-des-Jahres-2017.html &amp;#039;&amp;#039;Haselmaus: Eine Fake-Maus ist Tier des Jahres 2017&amp;#039;&amp;#039;] welt.de, 19. Dezember 2016&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.deutschewildtierstiftung.de/aktuelles/tier-des-jahres-2017-die-scheue-haselmaus Tier des Jahres 2017: die scheue Haselmaus] Deutsche Wildtier Stiftung&amp;lt;/ref&amp;gt; und durch den [[Naturschutzbund Österreich]] zum Tier des Jahres 2023 in Österreich&amp;lt;ref&amp;gt;[https://kaernten.orf.at/stories/3192515 &amp;#039;&amp;#039;Die Tiere des Jahres 2023&amp;#039;&amp;#039;] orf.at, 1. Feber 2023&amp;lt;/ref&amp;gt; ausgewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
Haselmäuse erreichen eine [[Kopf-Rumpf-Länge]] von 6,5 bis 9,1&amp;amp;nbsp;Zentimeter, haben einen 5,7 bis 8,6&amp;amp;nbsp;Zentimeter langen Schwanz, 9 bis 14,6&amp;amp;nbsp;Millimeter hohe Ohren und eine Hinterfußlänge von 14,2 bis 17,8&amp;amp;nbsp;Millimeter. Das Gewicht ausgewachsener Exemplare liegt im Sommer bei 17 bis 19&amp;amp;nbsp;Gramm. Vor dem Winterschlaf wiegen sie aber mehr als 30&amp;amp;nbsp;Gramm. Das Rückenfell der Haselmaus variiert von grau über sandgelb bis hin zu goldfarben; mit fortschreitendem Alter ändert sich der Farbton. Die Farbe des Schwanzes entspricht der des Rückenpelzes, die Unterseite ist jedoch heller. Das Bauchfell ist hellgelb ockerfarben oder gelblich grau. Kehle und Brust zeigen je einen weißen Fleck, der sich in einem schmalen Streifen bis zum Bauch hinunterzieht. Der Schwanz ist behaart und buschig. Einige Exemplare haben weiße Schwanzspitzen. Der [[Karyotyp]] ist 2n =&amp;amp;nbsp;46. Weibchen haben vier Zitzen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HMW&amp;quot; /&amp;gt; Haselmäuse werden in freier Wildbahn 3 bis 4&amp;amp;nbsp;Jahre alt und sind mit einem Jahr geschlechtsreif.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensraum ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Dormouse1.jpg|alt=In ihrem Nest zusammengerollte schlafende Haselmaus|mini|Haselmaus während des Winterschlafes]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Muscardinus avellanarius distribution.svg|mini|Verbreitung der Haselmaus]]&lt;br /&gt;
Als [[Habitat|Lebensraum]] bevorzugt die Haselmaus dichte Gebüsche, Hecken, breite Waldsäume und Mischwälder mit reichem Unterwuchs. Sie kommt dort bis in Höhenlagen von etwa 2&amp;amp;nbsp;000 Metern in subalpinen [[Bergkiefer]]nwäldern vor. Eine große Vielfalt an Baum- und Straucharten ist ein wichtiger Faktor für die Lebensraumqualität der Haselmaus. Dabei bevorzugt sie frühe Sukzessionsstadien der Gehölzvegetation, die in regenerierenden Kahlschlag- und Niederholzgebieten zu finden sind. In dem dichten, einander durchwachsenden Unterholz sind die Nester sicher vor Raubtieren, und die Vegetationsvielfalt bietet ausreichend Nahrung in Nähe der Nistplätze.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HMW&amp;quot; /&amp;gt; Besonders beliebt sind fruchttragende Sträucher wie [[Haselstrauch|Haselsträucher]] (&amp;#039;&amp;#039;Corylus avellana&amp;#039;&amp;#039;), [[Holunder]], [[Weißdorne|Weißdorn]], Faulbaum sowie [[Brombeeren|Brombeerhecken]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;DtWildTStift&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Deutsche Wildtier Stiftung, Hamburg Germany |url=https://www.deutschewildtierstiftung.de/wildtiere/haselmaus#fakten |titel=Haselmaus Steckbrief |sprache=de |abruf=2024-12-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Haselmäuse scheinen allerdings recht anpassungsfähig und lärmtolerant zu sein, wurden doch schon Tiere und Nester in mit Büschen bepflanzten Trennstreifen von Autobahnen gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
Das große Verbreitungsgebiet der Haselmaus erstreckt sich über fast ganz [[Europa]], mit Ausnahme der [[Iberische Halbinsel|Iberischen Halbinsel]], [[Südfrankreich]]s, der nördlichen [[Britische Inseln|britischen Inseln]] und [[Skandinavien]]s. Im Osten erstreckt sich das Vorkommen bis nach [[Russland]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Jedoch ist die Verbreitung oft nur lückenhaft oder regional begrenzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://thueringen.nabu.de/tiere-und-pflanzen/saeugetiere/haselmaus/index.html |titel=Steckbrief Haselmaus - NABU Thüringen |abruf=2020-03-04 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensweise ==&lt;br /&gt;
Tagsüber schläft die Haselmaus in ihrem etwa faustgroßen, kugelförmigen &amp;#039;&amp;#039;Kobel&amp;#039;&amp;#039; genannten [[Nest]], das sie meist aus Grasspreiten, Laubblättern und anderem geeigneten bzw. in der direkten Umgebung verfügbaren Material baut und in Büschen und Bäumen aufhängt. Oft benutzt sie auch [[Nest|Nisthöhlen]] und [[Nistkasten|Nistkästen]]. In der Zeit von Mai bis Ende Oktober streift sie nachts umher und ernährt sich von [[Knospe]]n, [[Same (Pflanze)|Samen]], [[Beere]]n, [[Insekten]], Vogeleiern, kleinen [[Wirbellose|wirbellosen Tieren]], [[Echte Walnuss|Walnüssen]] und [[Gemeine Hasel|Haselnüssen]]. Sie gehört somit zu den [[Allesfresser]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum [[Winterschlaf]] (saisonal beginnend frühestens ab Oktober bis Ende April) nutzt die Haselmaus Nester, die sie am Boden in der Vegetation, im Laub oder Reisig, zwischen Wurzeln, an Baumstümpfen, in Baumlöchern&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.schleswig-holstein.de/DE/Fachinhalte/A/artenschutz/Downloads/haselmauspapier.pdf?__blob=publicationFile&amp;amp;v=1 |titel=Merkblatt: Berücksichtigung der Haselmaus bei Vorhaben |hrsg=Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und Ländliche Räume, Schleswig-Holstein |datum=2018-10 |abruf=2020-02-09 |format=PDF |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; oder in frostsicheren Erdhöhlen anlegt. Dabei reduziert sich ihre [[Thermoregulation|Körpertemperatur]] deutlich. Das Weibchen wirft ein- bis zweimal im Jahr zwei bis fünf Junge. Die [[Tragzeit]] beträgt etwa 22 bis 24&amp;amp;nbsp;Tage. Die Neugeborenen sind blind, nackt und wiegen etwa 2–3&amp;amp;nbsp;Gramm.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DtWildTStift&amp;quot; /&amp;gt; Zum [[Säugen]] besitzt das Haselmausweibchen vier Paar [[Zitze]]n, an denen die Jungen etwa einen Monat saugen. Die jungen Haselmäuse bleiben bis zu ihrer Unabhängigkeit – die etwa 40&amp;amp;nbsp;Tage nach der Geburt beginnt&amp;lt;ref name=&amp;quot;DtWildTStift&amp;quot; /&amp;gt; – bei der Mutter in einem etwas größeren Nest.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.world-of-animals.de/Tierlexikon/Tierart_Haselmaus.html Haselmaus] world-of-animals.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Haselmaus ist ein hervorragender Kletterer, der sich auch auf den dünnsten Zweigen wohl fühlt und die meiste Zeit in Hecken und Bäumen lebt. Dabei benutzt sie zum Teil die Hangeltechnik der Affen, um sich fortzubewegen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Badische Zeitung |url=https://www.badische-zeitung.de/kleiner-kletterkuenstler |titel=Kleiner Kletterkünstler |datum=2017-03-18 |sprache=de |abruf=2024-12-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihr etwa 6&amp;amp;nbsp;Zentimeter langer behaarter Schwanz hilft ihr beim Balancieren. Sie hat außerdem die Fähigkeit, ihren ersten Finger den anderen Fingern gegenüberzustellen. Das gilt sowohl für ihre Vorder- als auch die Hinterpfoten. Dadurch ist die Haselmaus in der Lage, Äste oder Ähnliches zu ergreifen und fest zuzupacken. Durch das rechtwinkelige Abspreizen der letzten Zehe ist sie sogar dazu fähig, sich an glatten Baumstämmen fortzubewegen. Die Vorderpfoten sind außerdem um 30&amp;amp;nbsp;Grad nach außen gerichtet, was ihr beim Klettern einen Vorteil gegenüber Tieren, deren Vorderpfoten direkt nach vorne gerichtet sind, verschafft.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DtWildTStift&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Revier der Haselmaus, das sie mit [[Urin]] und Sekreten aus den [[Analdrüse]]n markiert ([[Wirbeltierpheromone]]), hat einen Radius von etwa 150 bis 200&amp;amp;nbsp;Metern.&amp;lt;sup&amp;gt;[Quelle?]&amp;lt;/sup&amp;gt; Die Haselmaus zeigt ein schwach ausgeprägtes Wanderverhalten. Beobachtungen haben gezeigt, dass ausgewachsene Tiere einen Radius von 500&amp;amp;nbsp;Metern so gut wie nie überschreiten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird die Haselmaus von zum Beispiel einem Räuber am Schwanz gepackt, kann sie ihre Schwanzhaut abstreifen und auf diese Weise entkommen ([[Autotomie]]). Der übrige nackte Teil der Wirbelsäule vertrocknet und fällt schließlich ab oder wird von der Haselmaus abgenagt. Anders als bei [[Echte Eidechsen|Eidechsen]] kann der Schwanz nicht regeneriert werden, am Stummel wachsen jedoch buschige Haare nach.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Rimvydas Juškaitis, Sven Büchner |Titel=Die Haselmaus: Muscardinus avellanarius |Verlag=Westarp Wissenschaften |Ort=Hohenwarsleben |Datum=2010 |ISBN=978-3-89432-918-1 |Seiten=181}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tagestorpor ==&lt;br /&gt;
Um Energie zu sparen, ist die Haselmaus in der Lage, tagsüber für einige Stunden in einen [[Torpor]] zu fallen. Es ist ein Zustand vorübergehender [[Dormanz#Dormanz in der Zoologie|Dormanz]], in dem die Haselmaus in eine Starre verfällt und sich nicht bewegen kann. Die Stoffwechselvorgänge werden verlangsamt und die Körpertemperatur sinkt auf ungefähr 32 Grad Celsius. Dieser Zustand tritt vor allem bei ungünstigen Witterungsbedingungen, niedriger Temperatur oder Nahrungsmangel auf. Die Haselmaus befindet sich währenddessen meist zusammengerollt in ihrem Nest.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fressfeinde ==&lt;br /&gt;
Hauptfeinde sind [[Rotfuchs]], [[Mauswiesel]] und das [[Hermelin]]. Weitere Feinde sind [[Greifvögel]] und [[Eulen]], etwa die [[Schleiereule]] und der [[Waldkauz]]. Da sie sich nicht verteidigen können, sind Haselmäuse [[Fluchtverhalten|Fluchttiere]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Winterschlafs werden sie gelegentlich von [[Wildschwein]]en ausgegraben und gefressen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Muscardinus avellanarius 214632907.jpg|mini|Haselmaus, Foto aus der italienischen Region [[Abruzzen]]]]&lt;br /&gt;
Ihren ersten wissenschaftlichen Namen erhielt die Haselmaus 1758 durch den schwedischen Naturforscher [[Carl von Linné]], der ihr in seinem [[Systema Naturæ]] die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Mus avellanarius&amp;#039;&amp;#039; gab und damit den [[Mäuse]]n (&amp;#039;&amp;#039;Mus&amp;#039;&amp;#039;) zuordnete. Die Gattungsbezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Muscardinus&amp;#039;&amp;#039; wurde 1829 durch den deutschen Zoologen [[Johann Jakob Kaup]] eingeführt. Die Gattung &amp;#039;&amp;#039;Muscardinus&amp;#039;&amp;#039; gehört zur Familie der [[Bilche]] (Gliridae).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genetischen Analysen zufolge verbergen sich hinter der wissenschaftlichen Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Muscardinus avellanarius&amp;#039;&amp;#039; zwei [[Kryptospezies]], eine westliche in Frankreich, Italien, der Westschweiz und dem deutschen Rheinland und eine östliche in Mittel- und Nordeuropa, auf der Balkanhalbinsel und in der nördlichen Türkei. Die beiden Linien haben sich schätzungsweise vor ca. 7&amp;amp;nbsp;Millionen Jahren im späten [[Miozän]] voneinander getrennt. Die Verbreitungsgrenze der beiden Populationsgruppen verläuft diagonal durch Mitteleuropa.&amp;lt;ref&amp;gt;Alice Mouton et al.: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.researchgate.net/publication/308955895_Evolutionary_history_and_species_delimitations_a_case_study_of_the_hazel_dormouse_Muscardinus_avellanarius Evolutionary history and species delimitations: a case study of the hazel dormouse, Muscardinus avellanarius]&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Conservation Genetics.&amp;#039;&amp;#039; Band 18, Heft 1, Februar 2017, [[DOI:10.1007/s10592-016-0892-8]], S. 181–196.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gefährdung und Schutz ==&lt;br /&gt;
Die Haselmaus wird in der weltweiten Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN in der Kategorie &amp;#039;&amp;#039;Least concern&amp;#039;&amp;#039;, also als nicht bedroht aufgeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{IUCN |Year=2006 |ID=13992 |ScientificName=Muscardinus avellanarius|YearAssessed=1996 |Assessor=Tchabovsky |Download=11. Mai 2006}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch die Zerstörung und Zerstückelung der Lebensräume ist sie im nördlichen Europa (England und Wales, Schweden, Deutschland, Dänemark) jedoch seltener geworden. Beispielsweise ist ihre Zahl in England und Wales im Zeitraum 2000 bis 2016 um ein Drittel zurückgegangen.&amp;lt;ref&amp;gt;Jessica Aldred: [https://www.theguardian.com/environment/2016/sep/09/britains-dormice-have-declined-by-a-third-since-2000-report-shows &amp;#039;&amp;#039;Britain&amp;#039;s dormice have declined by a third since 2000, report shows&amp;#039;&amp;#039;]. The Guardian, 9. September 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Haselmaus ist in den EU-Mitgliedstaaten in [[Arten von gemeinschaftlichem Interesse|Anhang IV]] der [[FFH-Richtlinie]] gelistet. Es besteht strenger Artenschutz gemäß Artikel&amp;amp;nbsp;12, 14, 15 und 16 der Richtlinie, wie für alle in Anhang IV gelistete Arten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Haselmaus in der Literatur ==&lt;br /&gt;
Ein – offenbar [[Narkolepsie|narkoleptischer]] – Bilch (im Original &amp;#039;&amp;#039;dormouse&amp;#039;&amp;#039;) spielt eine prominente Rolle bei der „verrückten Teeparty“ in [[Lewis Carroll]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Alice im Wunderland]]&amp;#039;&amp;#039;. Auch wenn dieser in deutschen Fassungen teilweise zum Murmeltier oder zur „Schlafmaus“ wird, ist anzunehmen, dass die zum Torpor neigende Haselmaus tatsächlich der Bilch war, der Lewis Caroll im Sinn lag.&lt;br /&gt;
[[Datei:Lochhamer Schlag Haselmausstube Eingang.jpg|alt=Schwarze rechteckige Röhre an einem Ast hängend. Dient als Unterschlupf und zur Zählung der Tiere in einem bestimmten Gebiet.|mini|Haselmausstube zur Bestandsaufnahme einer örtlichen Population]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Buch &amp;#039;&amp;#039;Das Tierhäuschen&amp;#039;&amp;#039;, geschrieben vom russischen Dichter [[Samuil Jakowlewitsch Marschak|Samuil Marschak]], ist eine Haselmaus einer der Protagonisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb der Serie &amp;#039;&amp;#039;Junge Wildtiere&amp;#039;&amp;#039; gab die [[Deutsche Post AG]] mit dem [[Erstausgabetag]] 3.&amp;amp;nbsp;September 2020 eine [[Sonderbriefmarke]] im [[Nennwert]] von 95 Eurocent mit einem Abbild der Haselmaus heraus. Der Entwurf stammt von der Grafikerin Jennifer Dengler aus Bonn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Rimvydas Juškaitis, Sven Büchner: &amp;#039;&amp;#039;Die Haselmaus. Muscardinus avellanarius.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Die Neue Brehm-Bücherei.&amp;#039;&amp;#039; Band 670). Westarp-Wissenschaften, Hohenwarsleben 2010, ISBN 978-3-89432-918-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Haselmaus}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Muscardinus avellanarius|Haselmaus (&amp;#039;&amp;#039;Muscardinus avellanarius&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
* {{IUCN|ID=13992|ScientificName=Muscardinus avellanarius}}&lt;br /&gt;
* [https://www.deutschewildtierstiftung.de/wildtiere/haselmaus Haselmaus: Kletterkünstler in der Strauchschicht] Deutsche Wildtier Stiftung&lt;br /&gt;
* [http://www.nussjagd.de/ Die große Nussjagd – eine umweltpädagogische Aktion mit dem Ziel der Kartierung von Haselmäusen]&lt;br /&gt;
* [https://www.fokus-natur.de/suche/?tags=,haselmaus Haselmausfotos] fokus-natur.de&lt;br /&gt;
* [https://av.tib.eu/media/12070 Haselmaus beim Bündeln von Nistmaterial] Video, [[Institut für den Wissenschaftlichen Film]], 1985 (5:09 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;HMW&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Don E. Wilson, Thomas E. Lacher, Jr &amp;amp; Russell A. Mittermeier, 2016, &amp;#039;&amp;#039;Gliridae&amp;#039;&amp;#039;, S. 838–889 in &amp;#039;&amp;#039;Handbook of the Mammals of the World – Volume 6 Lagomorphs and Rodents I&amp;#039;&amp;#039;, Barcelona: Lynx Edicions, S. 854,&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Tier des Jahres&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Tier des Jahres in Österreich}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bilche]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2026-20627-64</name></author>
	</entry>
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