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	<title>Haselgebirge - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Haselgebirge&amp;diff=1333207&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Tigerente: Artikelbild</title>
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		<updated>2022-09-26T07:24:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Artikelbild&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Redundanztext&lt;br /&gt;
|3=Haselgebirge&lt;br /&gt;
|4=Haselgebirge (Oberostalpin)&lt;br /&gt;
|12=f|2=April 2018|1=[[Benutzer:W!B:|W!B:]] ([[Benutzer Diskussion:W!B:|Diskussion]]) 04:13, 2. Apr. 2018 (CEST)}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Salzbergwerk Altaussee Stollen 20220924a.jpg|mini|Stollen im Haselgebirge, [[Salzbergwerk Altaussee]], Österreich]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Haselgebirge&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Mischgestein, das aus [[Tonminerale]]n, [[Sandstein]], [[Anhydrit]], [[Steinsalz]] und Nebensalzen besteht. Der Steinsalzgehalt schwankt dabei zwischen 10 % und 70 %, so dass es in seinen Vorkommensgebieten schon seit langer Zeit abgebaut wird. Die bekanntesten Vorkommen befinden sich in den [[Nördliche Kalkalpen|Nördlichen Kalkalpen]], andere sind an den Aufstieg von [[Salzstock|Salzstöcken]] in [[Norddeutschland]] gebundene Salz-Ton-Gemische.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begriff ==&lt;br /&gt;
„Haselgebirge“ ist ein alter Ausdruck, der von Bergleuten für ein Gemenge von [[Halit|Steinsalz]], [[Gips]] und [[Ton (Bodenart)|Ton]] verwendet wurde, das zu einer [[Brekzie]] verkittet ist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{bibISBN|3827414458|Seite=93}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die ursprünglich nur auf dieses gesteinsartige Material bezogene Bezeichnung wurde im Laufe der geologischen Erforschung auf alle derartigen Gesteinsvorkommen und ihr Nebengestein ausgeweitet, so etwa in den Ostalpen. Sie bezeichnet in den Ostalpen heute kein einzelnes Gestein mehr, sondern eine sedimentäre und [[Tektonik|tektonische]] [[Fazies]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor= Walter Freudenberger und Klaus Schwerd | Titel= Geologische Karte von Bayern 1:500000 mit Erläuterungen. 1 Karte + Erläuterungen + 8 Beilagen | Auflage=4. | Verlag= Bayrisches Geologisches Landesamt | Ort= München | Jahr= 1996 | Seiten=220}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung des ostalpinen Haselgebirges ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Haselgebirge (Oberostalpin)}}&lt;br /&gt;
Die Bildung erfolgte im [[Oberperm]] bis [[Skythium]] in flachen [[Lagune]]n und abflusslosen [[Sedimentbecken]], die sich in tektonischen [[Graben (Geologie)|Gräben]] im [[ostalpin]]en Sedimentationsraum bildeten. Kurzzeitiges Einfließen von salzhaltigem Meerwasser aus der [[Tethys (Ozean)|Tethys]] und anschließende Verdunstung des Wassers führte zur Bildung von [[Evaporit]]en im zentralen Grabenbereich, die gesäumt waren von [[Sabcha]]s, sandigen Salzton-Ebenen und [[Schuttfächer]]n von den angrenzenden Grabenschultern. Diese Umgebung war lebensfeindlich, so dass [[Fossilien]] bis auf vereinzelte [[Sporen]] fehlen.&amp;lt;ref&amp;gt;Mandl 1999&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach ihrer Entstehung und Überdeckung durch jüngere Ablagerungen unterlagen die Sedimente starker [[Auslaugung]] und [[Salztektonik]], die die ursprünglich subparallele Schichtung der [[Sedimente und Sedimentgesteine|Sedimente]] zu verwischen begannen. Durch die starke Überprägung bei den tektonischen Vorgängen während der [[Alpidische Orogenese|alpidischen Orogenese]] und der Auffaltung der [[Alpen]] ging auch das meiste der restlichen Schichtung verloren, noch verstärkt durch die Nähe der Gesteine zur Basis[[überschiebung]] der Nördlichen Kalkalpen und die geringe Widerständigkeit des Salzes gegen tektonische Kräfte. Die beteiligten Gesteine sind deshalb ausgewalzt, stark zerbrochen (brekziiert) und enthalten neben vereinzelten Bereichen ursprünglicher Schichtung Bruchstücke von [[Dolomit (Gestein)|Dolomit]] und [[Rauwacke]]. Es bildete sich ein durch das Steinsalz verkittetes plastisches Trümmergestein, ein sandiger, grauer bis grünlicher Salzton mit Einschlüssen von Anhydrit, Steinsalz und Dolomit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorkommen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Haselgebirge.png|mini|Dolomiteinschlüsse im [[Anhydrit]] – Salzbergwerk Berchtesgaden]]&lt;br /&gt;
Haselgebirge bildet die Hauptmasse der ostalpinen Salzlagerstätten. In [[Altaussee]], [[Bad Ischler Salzberg|Bad Ischl]], [[Hallstatt]] und [[Salzbergwerk Berchtesgaden|Berchtesgaden]] sind die Salzbergwerke zu Beginn des 21. Jahrhunderts noch in Betrieb. Die Betriebe in [[Hallein]] und [[Hall in Tirol]] sind stillgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch einige [[Salzstock|Salzstöcke]] im Untergrund des nördlichen Norddeutschlands weisen Haselgebirge auf, jedoch entstand dieses ausschließlich im Zuge des Aufstieges des Salzes aus großen Tiefen (2000–5000&amp;amp;nbsp;m). Das Ausgangsgestein bilden bis zu 15 Lagen aus Steinsalz des höheren [[Perm (Geologie)|Perms]] ([[Rotliegend|Oberrotliegend]]), die mit roten Tonstein- und Sandsteinpaketen wechsellagern. Diese „Haselgebirgs-[[Diapir]]e“, die auch Salz aus dem höchsten Perm ([[Zechstein]]) enthalten und daher auch als „Doppelsalinare“ angesprochen werden, sind räumlich auf das südliche [[Schleswig-Holstein]], den erweiterten [[Unterelbe]]raum, [[Westmecklenburg]], [[Ostfriesland]] und die [[Deutsche Bucht]] beschränkt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.bgr.bund.de/DE/Themen/Endlagerung/Downloads/Schriften/3_Wirtsgesteine_Salz_Ton_Granit/BGR_salzstudie.pdf?__blob=publicationFile&amp;amp;v=2 |wayback=20141210100048 |text=F. Kockel, P. Krull (Projektleiter): &amp;#039;&amp;#039;Endlagerung stark wärmeentwickelnder radioaktiver Abfälle in tiefen geologischen Formationen Deutschlands. Untersuchung und Bewertung von Salzformationen.&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2019-09-09 15:45:11 InternetArchiveBot }} BGR Hannover, 1995. S. 30 (pdf; 6,17 MB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abbau ==&lt;br /&gt;
Die alpinen Salzlagerstätten werden mithilfe von Wasser ausgelaugt, das in künstlich geschaffene Hohlräume – [[Sinkwerk|Laugwerke]] beziehungsweise [[Bohrung (Geologie)|Übertagebohrungen]] – eingebracht wird. Durch diesen Prozess entsteht einerseits eine wässrige Salzlösung, die [[Sole]], andererseits sinken die wasserunlöslichen Bestandteile des Haselgebirges, der [[Laist]], auf den Boden des Laugwerks. Durch das Verdampfen des Wasseranteils der Sole – historisch im [[Pfannhaus]], heute in industriellen [[Saline#Siedesalinen|Verdampferanlagen]] – wird schließlich das Kochsalz gewonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Alois Fellner: &amp;#039;&amp;#039;Bergmännisches Handwörterbuch für Fachausdrücke im Salzbergbau- und Sudhüttenwesen.&amp;#039;&amp;#039; Wien 1999&lt;br /&gt;
* [[Carl von Scheuchenstuel]]: &amp;#039;&amp;#039;Idioticon der österreichischen Berg- und Hüttensprache.&amp;#039;&amp;#039; Wien 1856&lt;br /&gt;
* Othmar Schauberger: &amp;#039;&amp;#039;Bau und Bildung der Salzlagerstätten des ostalpinen Salinars.&amp;#039;&amp;#039; Wien 1986.&lt;br /&gt;
* ÖNORM G 1043: &amp;#039;&amp;#039;Begriffe der Evaporitlagerstätten.&amp;#039;&amp;#039; Wien 1985&lt;br /&gt;
* [https://www2.uibk.ac.at/downloads/c715/gpm_15/15_059-069.pdf Ch. Spötl: &amp;#039;&amp;#039;Sedimentologisch-fazielle Analyse tektonisierter Evaporitserien – eine Fallstudie des Alpinen Haselgebirges (Permoskyth, Nördliche Kalkalpen).&amp;#039;&amp;#039;] Geologisch-Paläontologische Mitteilungen Innsbruck, Bd. 15., S. 59–69, Innsbruck 1988 (PDF-Datei; 1,15&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
* [https://opac.geologie.ac.at/wwwopacx/wwwopac.ashx?command=getcontent&amp;amp;server=images&amp;amp;value=BR0049_091_A.pdf Georg W. Mandl: &amp;#039;&amp;#039;Short notes on the Hallstatt salt rock – the &amp;quot;Haselgebirge&amp;quot;.&amp;#039;&amp;#039;] Berichte der Geologischen Bundes-Anstalt, Bd. 49, S. 91–95, Wien 1999&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.idam.at/ &amp;#039;&amp;#039;UNESCO-Welterbegebiet Hallstatt Dachstein – Salzkammergut.&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tektonik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Tigerente</name></author>
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