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	<title>Haseldorfer Marsch - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T02:49:37Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Haseldorfer_Marsch&amp;diff=265545&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dhanyavaada: /* Ereignisse */ Bezug klarer</title>
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		<updated>2023-03-08T10:32:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Ereignisse: &lt;/span&gt; Bezug klarer&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:ElbSaende2.jpg|mini|hochkant=1.3|Haseldorfer Marsch mit Elbe und Elbinseln]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Haseld Marsch aus Joh Mejer Stormarn 1650.jpg|mini|Die Haseldorfer Marsch um 1650]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Haseldorfer Marsch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist die kleinste der holsteinischen [[Elbmarschen]] und liegt nordöstlich der [[Elbe]] zwischen der Stadt [[Wedel]], der [[Pinnau]] und dem [[Geest]]rand zwischen [[Uetersen]] und [[Holm (Kreis Pinneberg)|Holm]]. Hauptort der Haseldorfer Marsch ist die Gemeinde [[Haseldorf]]; weitere Gemeinden sind [[Haselau]] und [[Hetlingen]]. Auf dem gegenüberliegenden Elbufer liegt die Hansestadt [[Stade]], etwa 20 Kilometer westlich von [[Hamburg]].&lt;br /&gt;
Die Haseldorfer Marsch ist Teil des [[Kreis Pinneberg|Kreises Pinneberg]] in [[Schleswig-Holstein]].&lt;br /&gt;
In ihr befand sich auch das in der Elbe versunkene Dorf [[Bishorst]].&lt;br /&gt;
Am Übergang zur [[Seestermüher Marsch]] befindet sich die zweitälteste funktionstüchtige [[Drehbrücke]] Deutschlands, die im Jahre 1887 erbaut wurde.&lt;br /&gt;
Die Bewohner der Marsch mussten sich stets mit Sturmfluten und Überschwemmungen auseinandersetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ereignisse ==&lt;br /&gt;
In der Nacht zum 28. Dezember 1248 zerstörte die sogenannte [[Allerkindleinsflut]] Teile des ersten Deichsystems. Weite Teile des Gebietes wurden verwüstet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Sturmflut 1962|Hamburger Sturmflut]] am 16./17. Februar 1962 wurde die Marsch teilweise meterhoch überflutet. Die [[Hetlinger Schanze]] und das Haseldorfer Vorland standen bis zu 5,83 Meter unter Wasser. Es kam jedoch nicht zum Bruch der Elbdeiche. Doch die Ende der fünfziger Jahre schlecht durchgeführten Erhöhungen der Deiche machten sich bemerkbar. So sackte die neue Deichkrone bei Hetlingen einfach ab. Aufgrund des Hochwasserrückstaus am Flussdeich der [[Pinnau]] kam es zu weiteren Überschwemmungen im nahen [[Uetersen]]. Anders als in [[Hamburg]] gab es keine Todesopfer, doch die Schäden an den [[Gebäude]]n und der [[Infrastruktur]] glichen denen in [[Hamburg-Wilhelmsburg]] und [[Georgswerder]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 3. Januar 1976 wurde die Marsch im Zuge des [[Capella-Orkan]]s wieder von einer Sturmflut heimgesucht. Der [[Deich]] bei Hetlingen brach an neun Stellen und die komplette Marsch wurde überflutet. Zwei Wochen lang herrschte der Ausnahmezustand, es entstand ein Millionenschaden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ndr.de/kultur/geschichte/Als-die-Haseldorfer-Marsch-versank,sturmflut558.html Als die Haseldorfer Marsch versank], [[Norddeutscher Rundfunk|NDR]] vom 3. Januar 2016, abgerufen am 20. April 2019&amp;lt;/ref&amp;gt; Es kam kein Mensch ums Leben. Insgesamt waren ca. 800 Familien über Tage von der Außenwelt abgeschnitten. Die meisten Verluste gab es unter den Nutztieren und der freilebenden Tierwelt. Es wurden 155 [[Hausrind|Rinder]], 610 [[Hausschwein|Schweine]], 280 [[Hausschaf|Schafe]] und 700 [[Haushuhn|Hühner]] getötet. Von den freilebenden Tieren sind etwa 700 [[Reh]]e, 3000 [[Fasan]]e und ca. 1000 [[Hasen]] ums Leben gekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 2002 überfluteten [[sintflut]]artige Regenfälle die Haseldorfer Marsch. Es fielen bis zu 125 Liter Wasser pro Quadratmeter in 24 Stunden. Vom [[Geest]]hang bei Hetlingen kamen weitere Wassermassen hinzu. Die Obstplantagen, Häuser und Straßen standen unter Wasser. Über 300 Feuerwehrleute sowie das [[Technisches Hilfswerk|THW]] und das [[Deutsches Rotes Kreuz|DRK]] waren tagelang im Einsatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:CoA Schauenburg.svg|mini|hochkant|Stammwappen derer von Schauenburg mit dem [[Nesselblatt]]]]&lt;br /&gt;
Im Jahr 1110 ernannte Herzog [[Lothar von Supplinburg]] seinen Lehnsmann [[Adolf I. (Schauenburg und Holstein)|Adolf I. von Schauenburg]] zum Nachfolger des Grafen [[Gottfried von Hamburg]], wodurch in der Grafschaft Holstein eine [[Haus Schauenburg|Schauenburger Herrschaftszeit]] begann. Diese Herrschaft dauerte ca. 350 Jahre, bis Adolf VIII. Graf von Holstein 1459 ohne männlichen Erben starb.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://geschichte-s-h.de/sh-von-a-bis-z/s/schauenburger/ Die Schauenburger Herrschaftszeit]&amp;lt;/ref&amp;gt; Danach wurde König [[Christian I. (Dänemark, Norwegen und Schweden)|Christian I. von Dänemark]] neuer Herzog von Schleswig und Graf von Holstein und Stormarn. 1494 verkauft der dänische König Johann I. die Vogtei Haseldorf für 30000 [[Mark lübisch]] an den Ritter Hans von Ahlefeldt. Das Gut Haseldorf gehörte der Familie Ahlefeld bis 1726, das Gut Haselau bis 1747. Von 1731 bis heute gehört das Gut der Familie von Schilden.&amp;lt;ref&amp;gt;Maren Groth: &amp;#039;&amp;#039;Das Bandreisserdorf Hetlingen&amp;#039;&amp;#039;. Kulturverein Hetlinger Marsch im Schleswig-Holsteinischen Heimatbund, im Auftrag der Gemeinde Hellingen, Juni 1989&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Detlef Detlefsen: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der holsteinischen Elbmarschen&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
ISBN 3-7411-9044-6&lt;br /&gt;
EAN: 9783741190445&lt;br /&gt;
Zweiter Band.&lt;br /&gt;
Paperback.&lt;br /&gt;
hansebooks&lt;br /&gt;
9. Juli 2016&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Landwirtschaft und Naherholungsgebiet ==&lt;br /&gt;
Die Haseldorfer Marsch wird auch heute noch überwiegend landwirtschaftlich genutzt, wobei der wichtigste Zweig der [[Obstbau]] ist; außerdem ist die [[Viehzucht]] von Bedeutung. Aufgrund der Nähe zu [[Hamburg]] wohnen in der Haseldorfer Marsch viele Pendler, die in Hamburg arbeiten. Ebenso ist die Marsch ein beliebtes [[Naherholungsgebiet|Naherholungsziel]] der im Umland lebenden Bevölkerung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Heinz Vietheer]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Rechnungsbuch der Haseldorfer Marsch 1495-1501&amp;#039;&amp;#039; – Älteste Bauernliste für die Kirchspiele Haseldorf, Haselau, Seestermühe, Neuendorf und Kollmar sowie Wirtschaftsführung auf der ehemaligen Burg Haseldorf, Selbstverlag 1989&lt;br /&gt;
* Heinz Vietheer: &amp;#039;&amp;#039;Chronik der Vietheer&amp;#039;&amp;#039; – Genealogie eines alten Bauerngeschlechts der Haseldorfer Marsch in Holstein; mit Beiträgen zur Heimatgeschichte, Band 1, 2,3, Hamburg 2012&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* Rolf und Elisabeth-Juliane Herrmann: [https://www.haseldorfer-marsch.de/ &amp;#039;&amp;#039;Haseldorfer Marsch&amp;#039;&amp;#039;.]&lt;br /&gt;
* [https://schleswig-holstein.nabu.de/natur-und-landschaft/nabu-schutzgebiete/haseldorfer-binnenelbe-elbvorland/ NABU-Naturzentrum Haseldorfer Marsch]&lt;br /&gt;
* {{ADB|4|180|184|Christian I., Herzog von Schleswig und Holstein|Georg Hille|ADB:Christian I. (König von Dänemark, Norwegen und Schweden)}}&lt;br /&gt;
* {{NDB|3|232|233|Christian I.|Wilhelm Suhr|12939159X}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=53/38/35/N |EW=09/36/18/E |type=landmark |region=DE-SH}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sturmflutmast.jpg|Sturmflutmast&lt;br /&gt;
Gedenkstein Hetlingen.jpg|Gedenkstein in Hetlingen&lt;br /&gt;
Haseldorfer Hafen.JPG|Haseldorfer Hafen&lt;br /&gt;
Datei:Schafe der Haseldorfer Marsch.jpg|Haseldorfer Schafe&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Haseldorfer Marsch| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Marschland in Schleswig-Holstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Region in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Region in Schleswig-Holstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Kreis Pinneberg)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dhanyavaada</name></author>
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