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	<title>Hasede - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hasede&amp;diff=73919&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dk1909: gr</title>
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		<updated>2026-03-31T14:16:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;gr&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Alternativname         = &lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = &lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Giesen&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = DEU Hasede COA.svg&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 52/12&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 9/55&lt;br /&gt;
| Nebenbox               = &lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-NI&lt;br /&gt;
| Höhe-Präfix            = &lt;br /&gt;
| Höhe                   = &lt;br /&gt;
| Höhe-von               = &lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = &lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = &lt;br /&gt;
| Fläche                 = 4.2&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 1676&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2023-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref name=&amp;quot;giesen.de&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1974-03-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = &lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Poskarte               = &lt;br /&gt;
| Bild                   = &lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hasede&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Ortschaft in der Gemeinde [[Giesen]] und gehört damit zum [[Landkreis Hildesheim]] im Bundesland [[Niedersachsen]]. Der Ort liegt am östlichen Ufer der [[Innerste]] auf einer hochwasserfreien [[Flussterrasse|Mittelterrasse]]. Es grenzt im Westen und Norden an die Ortschaften [[Giesen (Ortschaft)|Klein Giesen]] und [[Groß Förste]] der Gemeinde Giesen sowie im Osten und Süden an die Gemeinde [[Harsum]] und die Stadt [[Hildesheim]]. Die Lage an der [[Bundesstraße 6]] zwischen den Großstädten Hildesheim und Hannover begünstigte die Ansiedlung zahlreicher Gewerbebetriebe. Außerdem besteht seit 2002 der Windpark Hasede mit vier großen Windkraftanlagen direkt an der [[Bundesautobahn 7|A&amp;amp;nbsp;7]]. Das örtliche Wappen ist [[Redendes Wappen|redend]] und dem [[Dreihasenbild]] nachempfunden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wappen&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Ort Hasede wird erstmals unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Hasen&amp;#039;&amp;#039; in einer Urkunde vom 11. März 1146 erwähnt. In dieser Urkunde erklärt der Hildesheimer Bischof [[Bernhard I. von Hildesheim|Bernhard I.]] die Gründung des Klosters St. Godehard in Hildesheim. Hasede ist hier als einer der Orte erwähnt, aus denen zur Ausstattung des Klosters Ländereien übertragen wurden. Es wird allerdings vermutet, dass innerhalb der Gemarkung Hasede schon viel früher Siedlungen bestanden. Hierauf deuten Funde von Steinbeilen und Werkzeugen aus der mittleren [[Steinzeit]] in der Haseder Feldmark, die im Zusammenhang mit Siedlungen in der [[Hildesheimer Börde]] aus der Zeit um 4000 v. Chr. gesehen werden. Erste Wohngruben aus der Zeit um 700 v. Chr. wurden im Jahre 1923 beim Bau des [[Stichkanal Hildesheim|Hildesheimer Stichkanals]] zum [[Mittellandkanal]] im Haseder Gemeindegebiet gefunden. Im Oktober 2016 wurde bei Bauarbeiten an der Bundesstraße 6 ein Friedhof mit 70 Körperbestattungen von einem [[Grabungsunternehmen]] freigelegt, der vermutlich aus dem 8. Jahrhundert stammt. Die Ausrichtung der Verstorbenen in Ost-West-Richtung mit dem Kopf nach Westen deutet auf christliche Gräber. Die gefundenen Grabbeigaben, wie Perlen, Messer und Schmuck, weisen auf heidnische Gräber hin. Laut dem Bezirksarchäologen [[Friedrich-Wilhelm Wulf]] vom [[Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege|Niedersächsischen Landesamt für Denkmalpflege]] könnte es sich um sehr frühe christliche Gräber handeln, als einige Menschen noch am Brauch von Grabbeigaben festhielten.&amp;lt;ref&amp;gt;Sebastian Knoppik: {{Webarchiv|url=http://www.hildesheimer-allgemeine.de/news/article/raetsel-der-graeber-an-der-b6-ist-geloest.html |wayback=20161202135704 |text=&amp;#039;&amp;#039;Rätsel der Gräber an der Bundesstraße 6 ist gelöst&amp;#039;&amp;#039; }} [[Hildesheimer Allgemeine Zeitung]] vom 1. Dezember 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Naturschutzgebiet Haseder Busch - Blick zur Mühle (1).jpg|mini|Blick aus dem [[Haseder Busch]] zur Großen Mühle]]&lt;br /&gt;
Entsprechend einer Urkunde aus dem Jahr 1182 gehörte der Ort zum [[Hochstift Hildesheim]]. 1361 wurde die erste [[Mühle]] in Hasede erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.giesen.de/index.phtml?mNavID=1734.1&amp;amp;sNavID=1734.25&amp;amp;La=1 |titel=Hasede |hrsg=Gemeinde Giesen |werk=giesen.de |zugriff=2012-09-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Mühlengewerbe hat sich bis zum heutigen Tage gehalten. Die Mühlen verarbeiteten das Getreide der örtlichen Bauern. Die bäuerliche Struktur hält sich bis in die Gegenwart. Ab dem zwanzigsten Jahrhundert siedelten sich aber verschiedene Betriebe an, die auch heute noch das Ortsbild prägen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bis dahin selbständige Gemeinde Hasede wurde im Rahmen der Kreis- und Gebietsreform aufgelöst und gehört seit dem 1. März 1974 zur Gemeinde [[Giesen]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Statistisches Bundesamt |Titel=Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. Mai 1970 bis 31. Dezember 1982 |Verlag=W. Kohlhammer GmbH |Ort=Stuttgart und Mainz |Datum=1983 |ISBN=3-17-003263-1 |Seiten=209}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Neuausgewiesene Baugebiete waren der Grund für ein Wachstum des Ortes. Die Einwohnerzahl veränderte sich auf 1676 zum 31. Dezember 2023.&amp;lt;ref name=&amp;quot;giesen.de&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Gemeinde Giesen |url=https://www.giesen.de/Gemeinde-Ortschaften/Zahlen-Daten-Fakten/ |titel=Zahlen – Daten – Fakten |sprache=de |abruf=2024-08-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion ==&lt;br /&gt;
{{Doppeltes Bild|rechts|Giesen-Hasede2.jpg|200|GiesenHasede1.jpg|200|St.-Andreas-Kirche}}&lt;br /&gt;
Die historische St.-Andreas-Kirche ist nach dem [[Apostel]] [[Andreas (Apostel)|Andreas]] benannt und befindet sich südlich der Meierstraße. Seit dem 1. November 2014 gehört die Kirche zur [[Pfarrei]] &amp;#039;&amp;#039;St. Vitus&amp;#039;&amp;#039; mit Sitz in Groß [[Giesen (Ortschaft)|Giesen]], im [[römisch-katholische Kirche|römisch-katholischen]] [[Dekanat]] Borsum-Sarstedt des [[Bistum Hildesheim|Bistums Hildesheim]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1929 wurde die [[Evangelisch-lutherische Kirchen|evangelisch-lutherische]] St. Paulus-Kirche an der Brückenstraße als zweite Kirche in Hasede geweiht. Seit 2009 gehört zur Kirchengemeinde auch die Kirche in [[Ahrbergen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Ortsrat ===&lt;br /&gt;
Der [[Ortsbeirat|Ortsrat]], der den Ortsteil Hasede vertritt, setzt sich aus sieben Mitgliedern zusammen. Die Ratsmitglieder werden durch eine [[Kommunalwahl]] für jeweils fünf Jahre gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Kommunalwahlen in Niedersachsen 2021|Kommunalwahl 2021]] ergab sich folgende Sitzverteilung:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://wahlen.kreis-hi.de/wahlen/20210912/03254017/praesentation/ergebnis.html?wahl_id=29&amp;amp;stimmentyp=0&amp;amp;id=ebene_8_id_84 |titel=Ergebnis Ortsratswahl 2021 |abruf=2022-07-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]: 4 Sitze&lt;br /&gt;
* [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]: 3 Sitze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsbürgermeister ===&lt;br /&gt;
[[Ortsbürgermeister]] ist Frank Fischer (geb. 1971) seit dem 1. Juli 2014. Stellvertreter ist Bernhard Schmitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
 |Wappenbild   = DEU Hasede COA.svg&lt;br /&gt;
 |Blasonierung = Auf grünem Schild drei goldene Hasen kreisförmig angeordnet, dass jedes Hasenohr 2 Hasen angehört.&lt;br /&gt;
 |Begründung   = Das Wappen ist dem berühmten Hasenfenster im Kreuzgang des [[Paderborner Dom]]s entliehen. Drei [[Hase (Wappentier)|Hasen]] mit leuchtenden goldenem Pelz auf grünem Grund sind so zusammengeordnet, dass jedes Hasenohr zwei Hasen angehört. So hat jeder Meister Lampe zwei Ohren, und doch sind auf dem Wappen nur drei Ohren zu sehen.&lt;br /&gt;
 |Quelle       = {{Internetquelle|url=https://www.giesen.de/Gemeinde_Ortschaften/Wappen/|titel=Das Wappen der Gemeinde Giesen|hrsg=Gemeinde Giesen|abruf=2024-12-17}}&lt;br /&gt;
 |ref          = Wappen&lt;br /&gt;
 |Zusatz       =  &lt;br /&gt;
}}{{Absatz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Öffentliche Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
In Hasede bestehen als öffentliche Einrichtungen:&lt;br /&gt;
* Eine einzügige Grundschule,&lt;br /&gt;
* eine katholische Kindertagesstätte,&lt;br /&gt;
* ein Dorfgemeinschaftshaus mit einem Versammlungsraum, einem Jugendraum und einem Mehrzweckraum mit Kletterstrecke,&lt;br /&gt;
* ein [[Feuerwehrhaus]],&lt;br /&gt;
* eine Sporthalle,&lt;br /&gt;
* ein Friedhof mit Kapelle,&lt;br /&gt;
* ein Klubhaus mit angegliedertem Schießstand sowie 2 Sportplätze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt 17 verschiedene Vereine und Verbände, die in den Bereichen Kultur, Sport, Gemeinschaftsförderung etc. tätig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besonderheiten ==&lt;br /&gt;
Im Hof der Großen Mühle am Südrand von Hasede gibt es eine seit Jahrhunderten bekannte Quelle mit [[Schwefelwasser]], die sich nicht aus tiefen Gesteinsschichten speist, sondern aus Wasser das durch eine [[Posidonienschiefer-Formation]] mit Schwefel angereichert wird und sonst keine nennenswerten Mineralien enthält. Erstmals wurde sie von [[Georgius Agricola|Georg Agricola]] in seinen „Mineralogischen Schriften“ beschrieben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://kulturium.de/Kulturatlas/index.php?La=1&amp;amp;object=tx,2364.384.1&amp;amp;kat=&amp;amp;kuo=2&amp;amp;sub=0|titel=Die Schwefelquelle in Hasede|hrsg=Kulturbüro Landkreis Hildesheim|abruf=2025-12-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Naturforscher [[Friedrich August Meyer]] befasst sich mit der Quelle in seinem 1776 erschienenen Buch &amp;#039;&amp;#039;Beschreibung des Schwefelwassers zu Hasede unweit Hildesheim&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Werner Buß]] (* 1945), Politiker, der in Hasede lebte&lt;br /&gt;
* [[Michael Weiner]] (* 1969), Fußballschiedsrichter, der in Hasede lebt&lt;br /&gt;
* [[Tobias Willers]] (* 1987), Fußballspieler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* N.N.: &amp;#039;&amp;#039;850 Jahre Hasede 1146–1996&amp;#039;&amp;#039;, Festschrift im Selbstverlag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.hasede.de/ Seite zu Hasede]&lt;br /&gt;
* [https://www.kulturium.de/index.php?object=tx%7c2364.104&amp;amp;ModID=9&amp;amp;max=100&amp;amp;k_sub=1&amp;amp;NavID=2364.9&amp;amp;kat=2364.6&amp;amp;loc=Hasede&amp;amp;FID=2364.215.1 Hasede beim Hildesheimer Kulturportal &amp;#039;&amp;#039;Kulturium&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortschaften in der Gemeinde Giesen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7669652-2|VIAF=249441165}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Hildesheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Giesen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Hildesheim)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1146]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1974]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dk1909</name></author>
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