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	<title>Hasankeyf - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;ⵓ: ⇄; •5 externe Links geändert• 🌐︎</title>
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		<updated>2026-03-29T09:30:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:%E2%B5%93/ARreplace&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:ⵓ/ARreplace (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;⇄&lt;/a&gt;; •5 externe Links geändert• &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:%E2%B5%93/externalURLform&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:ⵓ/externalURLform (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;🌐︎&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in der Türkei&lt;br /&gt;
| Wappen             = &lt;br /&gt;
| Bild               = Hasankeyf.JPG&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung   = Der [[Tigris]] in Hasankeyf vor der Flutung, im Fluss die Pfeiler der 1116 erbauten alten Brücke&lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 37/42/50.79/N&lt;br /&gt;
| Längengrad         = 41/24/47.4/E&lt;br /&gt;
| Provinz            = Batman&lt;br /&gt;
| Höhe               = &lt;br /&gt;
| FlächeOrt          = &lt;br /&gt;
| Gliederung         = 3 [[Mahalle]]&lt;br /&gt;
| EinwohnerOrt       = 4056&lt;br /&gt;
| EinwohnerOrtStand  = 2022&lt;br /&gt;
| EinwohnerOrtQuelle = [https://www.nufusune.com/hasankeyf-ilce-nufusu-batman Nufusune.com: HASANKEYF NÜFUSU, BATMAN Nüfusu İl İlçe Mahalle Köy Nüfusu], abgerufen am 28. Oktober 2023&lt;br /&gt;
| Postleitzahl       = 72 350&lt;br /&gt;
| Bürgermeister      = Abdulvahap Kusen&lt;br /&gt;
| BürgermeisterStand = 2019&lt;br /&gt;
| Partei             = AKP&lt;br /&gt;
| AnschriftStraße    = Raman Mah.&amp;lt;br /&amp;gt;Recep Tayyip Erdoğan cad. No: 35/A &lt;br /&gt;
| AnschriftOrt       = 72350 Hasankeyf&lt;br /&gt;
| Website            = &lt;br /&gt;
| Kaymakam           = Şenol Öztürk&lt;br /&gt;
| WebsiteKaymakam    = www.hasankeyf.gov.tr/makam&lt;br /&gt;
| EinwohnerLk        = 7319&lt;br /&gt;
| EinwohnerLkQuelle  = [https://www.nufusu.com/ilce/hasankeyf_batman-nufusu Nufusu.com: Hasankeyf Nüfusu - Batman, Türkiye Nüfusu İl İlçe Mahalle Köy Nüfusu], abgerufen am 28. Oktober 2023&lt;br /&gt;
| EinwohnerLkStand   = 2022&lt;br /&gt;
| FlächeLk           = 293&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hasankeyf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{grcS|Κιφας}}, [[Kurdische Sprachen|kurdisch]] &amp;#039;&amp;#039;Heskîf oder Hesenkêf&amp;#039;&amp;#039;, [[Aramäische Sprachen|aramäisch]] &amp;#039;&amp;#039;Hesna/Hesno, Hsenkep&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Hesno d-kepo&amp;#039;&amp;#039;, von [[Syrische Sprache|syrisch]] ܚܨܢ ܟܐܦܐ &amp;#039;&amp;#039;Ḥéṣn Kayfa&amp;#039;&amp;#039;) ist eine antike Stadtfestung am [[Tigris]] und ein heutiger Landkreis in der [[Türkei|türkischen]] Provinz [[Batman (Provinz)|Batman]]. Die Altstadt von Hasankeyf wurde 2020 trotz internationaler Proteste im Zuge eines Staudammprojektes geflutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Landkreis wurde 1990 vom Kreis Gercüş abgetrennt und zusammen mit der Provinz Batman gegründet (Gesetz Nr. 3647). Er ist der kleinste und bevölkerungsärmste der gesamten [[Batman (Provinz)|Provinz Batman]]. Neben der Kreisstadt ([[Merkez]]) umfasst er 21 Dörfer ([[Köy]]), von denen das größte (&amp;#039;&amp;#039;Üçyol&amp;#039;&amp;#039;) 413 Einwohner hat. Durchschnittlich wohnen 155 Menschen in jedem Dorf, neun Dörfer haben mehr als dieser Durchschnitt Einwohner. Die [[Bevölkerungsdichte]] ist mit 25 Einwohnern je km² die zweitniedrigste der Provinz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
Der türkische Name Hasankeyf bedeutet wörtlich „Hasans Freude“, was eine Verballhornung des [[Arabische Sprache|arabischen]] Namens {{arF|حصن كيفا|d=Ḥiṣn Kayfā}} ist. &amp;#039;&amp;#039;Ḥiṣn&amp;#039;&amp;#039; ist das gewöhnliche arabische Wort für Festung, &amp;#039;&amp;#039;Kayfā&amp;#039;&amp;#039; die arabische Form des [[Biblisches Aramäisch|aramäischen]] Wortes &amp;#039;&amp;#039;Kēfā&amp;#039;&amp;#039;, in [[Hebräische Schrift|hebräisch-aramäischen Buchstaben]] כיפא. Da es im Arabischen kein langes &amp;#039;&amp;#039;e&amp;#039;&amp;#039; gibt, wird es regelmäßig durch &amp;#039;&amp;#039;ay&amp;#039;&amp;#039; ersetzt. Die Bedeutung von &amp;#039;&amp;#039;Kēfā&amp;#039;&amp;#039; im [[aramäische Sprache|Aramäischen]] ist „Fels“ oder „Stein“. Der Name &amp;#039;&amp;#039;Kephas&amp;#039;&amp;#039; für [[Simon Petrus|Petrus]] stammt von dem gleichen aramäischen Wort. &amp;#039;&amp;#039;Ḥiṣn Kayfā&amp;#039;&amp;#039; bedeutet demnach „Felsenfestung“ oder „[[Felsenburg]]“. Die Griechen und später die [[Römisches Reich|Römer]] nannten die Stadt &amp;#039;&amp;#039;Kip(h)as, Kephe, Cepha&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Ciphas.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Von den ersten Siedlungen bis zum 12. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
[[Datei:1671 Hasankeyf and Diyarbekir from Ottoman map of Tigris and Euphrates 2012 Kurşun Z Fig2.jpg|mini|Detail einer Karte aus dem 17. Jahrhundert: Links erkennt man Hasankeyf, rechts ist die Stadt [[Diyarbakır]] zu sehen. Deutlich erkennt man die Brücke im Süden von Hasankeyf, die über den Tigris führt.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgrabungen bei Hasankeyf Höyük 2 km östlich der Altstadt zeigen eine Besiedlung der Gegend seit dem 10. Jahrtausend v. Chr., also dem [[Präkeramisches Neolithikum A|Präkeramischem Neolithikum A]].&amp;lt;ref&amp;gt;Miyake et al.: New Excavations at Hasankeyf Höyük: A 10th millennium cal. BC site on the Upper Tigris, Southeast Anatolia&amp;lt;/ref&amp;gt; Damit ist Hasankeyf Höyük ein Zeitgenosse von [[Göbekli Tepe]] mit den bisher ältesten Tempelanlagen der Menschheitsgeschichte. Es ist jedoch erst in den Jahrhunderten nach christlicher Zeitrechnung greifbar. Der Ort lag in jenem Teil Nord[[mesopotamien]]s, den vom 3. Jahrhundert an sowohl die [[Byzantinisches Reich|(Ost-)Römer]] als auch die persischen [[Sassanidenreich|Sassaniden]] beanspruchten (siehe [[Römisch-Persische Kriege]]). Daher wechselten die Machthaber zunächst oft. Wohl bald nach 363 bauten die Römer hier eine Grenzfestung, die den wichtigen Tigrisübergang bewachen sollte. Man nannte diese Grenzfestung &amp;#039;&amp;#039;Kiphas&amp;#039;&amp;#039; und konnte die Sassaniden in den Folgejahren zumeist abwehren; erst 608 gelang diesen unter [[Chosrau II.]] die Einnahme des Ortes, den sie aber 630 an die Römer zurückgaben. Wohl 638, im Laufe der [[Islamische Expansion|islamischen Expansion]], eroberten die [[Araber]] den Ort. Seit diesem Zeitpunkt lebten die [[Christen]] dieser Gegend unter islamischer Oberhoheit, zuerst unter den [[Umayyaden]], dann unter den [[Abbasiden]]. Die [[Hamdaniden]] herrschten hier von 906–990 und nach ihnen die kurdischen [[Marwaniden]] von 990–1096. Hasankeyf besaß bis dahin keine besondere strategische Bedeutung für die [[Muslim|Muslime]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1101 wurde Hasankeyf unter den [[Ortoqiden|Artukiden]] zum Zentrum ausgebaut. Die Artukiden stammen von Artuk, einem General des [[Seldschuken]]herrschers [[Malik Schah I.]], ab. Sie herrschten bis 1232, waren aktive politische Akteure und bauten die Stadt aus. Sie bauten eine [[Medrese]], Wasserkanäle, die zur Burg hin hochreichten, und eine [[Alte Brücke (Hasankeyf)|Brücke über den Tigris]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte ab dem 13. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
1232 fiel die Stadt an die [[Ayyubiden]]. 1260 wurde die Stadt von den [[Mongolen]] überrannt. [[Hülegü]] verschonte Hasankeyf, als er hörte, dass dessen Herrscher ein Ayyubide war. 1301 überfiel Hülegüs Nachkomme [[Ghazan]] die Stadt. Nach der Zerstörung bauten die Ayyubiden die Stadt wieder auf. Viele der Bauwerke stammen aus dieser Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab Mitte des 15. Jahrhunderts stagnierte die Entwicklung. Von 1461 bis 1482 regierten die [[Akkoyunlar]]. Die Ayyubiden gewannen Hasankeyf zwar wieder, gerieten dann aber unter den Druck der [[Safawiden]]. 1515 gewannen die [[Osmanisches Reich|Osmanen]] dieses Gebiet im Zusammenhang mit den [[Kämpfe um Diyarbakır (1515)|Kämpfen um Diyarbakır und Umgebung]] und überließen den Ayyubiden die Verwaltung der Stadt. Dies war eine Strategie des [[Sultan]]s, um die lokalen [[Kurden|kurdischen]] Herrscher gegen die Safawiden zu gewinnen. Die Herrschaft der Ayyubiden endete 1524 und die Osmanen schlugen Hasankeyf dem [[Eyâlet Diyarbakır]] zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 16. Jahrhundert soll die Stadt an die 10.000 Einwohner gehabt haben, davon 60 % Christen. Damals war das zu Hasankeyf gehörende Gebiet allerdings größer und umfasste ganz [[Batman (Provinz)|Batman]], [[Siirt (Provinz)|Siirt]] und Teile von [[Mardin (Provinz)|Mardin]]. Mit der Zeit verlor Hasankeyf immer mehr an Größe und Bedeutung, behielt bei den Kurden jedoch den Status einer Kultstätte bzw. eines nationalen Erbes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Völkermord an den Armeniern|Genozids an den Armeniern 1915–1917]] war Hasankeyf ein wichtiger Vernichtungsort, da sich Deportationsrouten dort kreuzten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bevölkerungszahl sank in den letzten 30 Jahren dramatisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flutung der Altstadt 2020 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge des [[Südostanatolien-Projekt]]s, das die Schaffung vieler Staudämme&amp;amp;nbsp;– wie auch des [[Ilısu-Staudamm]]s&amp;amp;nbsp;– im Südosten der Türkei zum Ziel hat, plante der türkische Staat früh, Hasankeyf unter Wasser zu setzen. Dagegen regte sich angesichts der historischen Bedeutung nationaler und internationaler Protest. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ungeachtet dessen begann die Türkei Anfang August 2006 mit dem Bau des Staudamms. Am 15. Dezember 2006 gewährte der [[Bundesrat (Schweiz)|Schweizer Bundesrat]] den Firmen [[Alstom]], Colenco, Maggia und Stucky [[Exportrisikogarantie]]n in Höhe von 225 Millionen Franken für das Ilısu-Staudammprojekt. Von den etwa 100 angeführten Auflagen sollten mindestens 25 „zufriedenstellend“ erfüllt werden. Am 26. März 2007 genehmigten auch das deutsche&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.taz.de/pt/2007/03/28/a0142.1/text &amp;#039;&amp;#039;Land unter für deutschen Export.&amp;#039;&amp;#039;] &amp;#039;&amp;#039;[[die tageszeitung]],&amp;#039;&amp;#039; 28. März 2007. {{Webarchiv | url=http://www.bmwi.de/BMWi/Navigation/Presse/pressemitteilungen,did=193686.html | wayback=20080511113728 | text=Exportkreditgarantie für Ilisu-Staudamm}}, [[Bundeswirtschaftsministerium]]&amp;lt;/ref&amp;gt; und das österreichische&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.wienweb.at/content.aspx?id=129406&amp;amp;cat=6&amp;amp;channel=2&amp;amp;typ=0 | archive-is=20070910165233 | text=&amp;#039;&amp;#039;Ilisu-Projekt. Republik Österreich erteilt Exportgarantie.&amp;#039;&amp;#039;}}, wienweb.at, 26. März 2007.&amp;lt;/ref&amp;gt; Regierungskabinett Kreditgarantien für am Bauprojekt beteiligte einheimische Unternehmen, da die vorgegebenen Kriterien erfüllt seien. Wesentliche Teile der antiken Stadt sollten versetzt und in einem Kulturpark wieder aufgebaut werden. Kritiker urteilten aber, dass nur ein kleiner Teil der antiken Schätze bewahrt werde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schweiz stoppte 2009 die Exportrisikogarantie, ebenso Deutschland und Österreich, nachdem trotz Verbesserungen des Projekts zentrale Auflagen für den Umwelt- und Kulturgüterschutz nicht zufriedenstellend erfüllt worden waren.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.nzz.ch/nachrichten/zuerich/ilisu_staudamm_tuerkei_exportrisikogarantie_1.2936350.html &amp;#039;&amp;#039;Keine Garantien für umstrittenen Ilisu-Damm.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[NZZ online]],&amp;#039;&amp;#039; 7. Juli 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Februar 2010 gab der türkische Ministerpräsident [[Recep Tayyip Erdoğan]] bekannt, dass seine Regierung neue Kreditgeber gefunden habe und der Staudamm gebaut werden könne. Anfang 2016 beschloss das türkische Parlament endgültig, das Projekt umzusetzen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=https://test.dtj-online.de/12-000-jahre-geschichte-werden-geflutet-70383 | wayback=20170809212433 | text=Hasankeyf: 12.000 Jahre Geschichte werden geflutet}}, Meldung der DTJ vom 29. Januar 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Staumauer wurde im Juli 2017 fertig gestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.hurriyet.com.tr/ilisu-barajinin-govdesi-tamamlandi-40534657 &amp;#039;&amp;#039;Ilısu Barajı&amp;#039;nın gövdesi tamamlandı.&amp;#039;&amp;#039;] Meldung der &amp;#039;&amp;#039;Hürriyet&amp;#039;&amp;#039; vom 29. Juli 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 12. Mai 2017 wurde das Zeynel-Bey-Mausoleum mit einem speziellen Transporter versetzt, um einer Überflutung zu entgehen. Es befindet sich nun 2 km entfernt im neuen Hasankeyf-Kulturpark.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.n-tv.de/wissen/Tuerkei-rettet-1100-Tonnen-Grabstaette-article19838498.html &amp;#039;&amp;#039;Türkei rettet 1100-Tonnen-Grabstätte.&amp;#039;&amp;#039;] Meldung auf [[n-tv]].de vom 12. Mai 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt; Weitere acht Gebäude sollten ebenfalls umgesetzt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.milliyet.com.tr/hasankeyf-teki-kulturel-miras-bir-bir-batman-yerelhaber-2189476/ Hasankeyf&amp;#039;teki &amp;#039;&amp;#039;Kültürel Miras Bir Bir Taşınıyor.&amp;#039;&amp;#039;] Meldung der &amp;#039;&amp;#039;Milliyet&amp;#039;&amp;#039; vom 27. Juli 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch ein Teil der Bevölkerung wurde nach „Neu-Hasankeyf“ umgesiedelt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=tagesschau.de |url=https://www.tagesschau.de/ausland/hasankeyf-tuerkei-101.html |titel=Hasankeyf - der Stausee schluckt alles |abruf=2020-07-08 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine letzte Klage vor dem [[Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte|Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte]] gegen die Flutung des Ortes wurde am 21. Februar 2019 abgewiesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ursprüngliche Termin für die Flutung im Juni 2019 musste zunächst auf unbestimmte Zeit verschoben werden, da der Tigris zu diesem Zeitpunkt zu viel Wasser führte und diverse Vorbereitungsarbeiten noch nicht abgeschlossen waren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.tagesschau.de/ausland/staudamm-tuerkei-hasankeyf-ilisu-105.html |titel=Flutung von Hasankeyf vertagt |werk=tagesschau.de |hrsg= |datum=2019-06-10 |abruf=2019-08-12 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zwischen dem 20. und 22. Juli 2019 wurde laut der Wasserbehörde DSI mit einer „Testaufstauung“ begonnen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://anfdeutsch.com/Oekologie/die-flutung-des-ilisu-staumms-hat-begonnen-12854 |titel=Die Flutung des Ilisu-Staudamms hat begonnen! |werk= |hrsg=ANF News |datum=2019-07-27 |abruf=2019-08-12 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die &amp;#039;&amp;#039;Initiative zur Rettung von Hasankeyf&amp;#039;&amp;#039; berichtete, dass diese am 29. Juli noch andauerte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://anfdeutsch.com/Oekologie/hasankeyf-aufstauung-ohne-vorwarnung-12958 |titel=Hasankeyf: Aufstauung ohne Vorwarnung |werk= |hrsg=ANF News |datum=2019-08-01 |abruf=2019-08-12 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ende 2020 war die Flutung des Ortes abgeschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;Jan Petter: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.spiegel.de/ausland/hasankeyf-in-der-tuerkei-12-000-jahre-geschichte-versinken-im-stausee-a-6a86c4b5-929c-44a9-9751-9d5eb608650a Hier war eine Stadt]&amp;#039;&amp;#039; In: [[Der Spiegel (online)|Spiegel online]], 23. Januar 2022, abgerufen am 26. Januar 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* 1116 vom Artukiden Fahrettin Karaaslan erbaute [[Alte Brücke (Hasankeyf)|Alte Brücke]], heute eine Ruine. Teile der alten Brücke bestanden aus Holz, das man entfernte, wenn Feinde die Stadt bedrohten.&lt;br /&gt;
* Artukidischer Palast&lt;br /&gt;
* Ayyubidische Ulu Cami&lt;br /&gt;
* Kleiner Palast der Ayyubiden&lt;br /&gt;
* Felsenwohnungen&lt;br /&gt;
* Zeynel-Bey-Mausoleum, Grabmal des Sohnes von [[Uzun Hasan]] aus dem 15. Jahrhundert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hasankeyin karsidan görünümü.jpg|Ansicht von Hasankeyf vom gegenüber liegenden Ufer des Tigris&amp;#039;&lt;br /&gt;
Hasankeyfin Kalesinin Üstünden Görünümü(2004).jpg|Ruinen alter Gebäude bei der Festung&lt;br /&gt;
Hasankeyfin eski yasam alanlari.jpg|Eine andere Ansicht der alten Wohnräume&lt;br /&gt;
Hasankeyf Tarihi Köprüsünün Kalintilarinin Kaleden görünümü.jpg|Die alte Brücke aus der Vogelperspektive&lt;br /&gt;
Eski ve Yeni Hasankefin üsten görünümü.jpg|Ruinen der Altstadt mit neuzeitlichen Wohnhäusern im Hintergrund&lt;br /&gt;
Hasankeyf eski köprüsünün kalintilari (2004).jpg|Die Reste der artukidischen Brücke&lt;br /&gt;
Hasankeyf 2013 01.JPG|Archäologisches Grabungsfeld zwischen Tigris und Zeynel-Bey-Mausoleum (2013)&lt;br /&gt;
Hasankeyf P1040949 20080425161929.JPG|Felsenwohnungen in Hasankeyf&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* S. Ory: &amp;#039;&amp;#039;Ḥiṣn Kayfā.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[The Encyclopaedia of Islam. New Edition]].&amp;#039;&amp;#039; Bd&amp;amp;nbsp;3. Brill, Leiden 1986–2002, ISBN 90-04-08114-3, S.&amp;amp;nbsp;506–509.&lt;br /&gt;
* A. Fink: &amp;#039;&amp;#039;Der arabische Dialekt von Hasankeyf am Tigris (Osttürkei). Geschichte – Grammatik – Texte – Glossar.&amp;#039;&amp;#039; Harrassowitz, Wiesbaden 2017, (= &amp;#039;&amp;#039;Semitica Viva,&amp;#039;&amp;#039; 57), ISBN 978-3-447-10898-0.&lt;br /&gt;
* [[Rainer Hermann]]: [https://www.faz.net/aktuell/hasankeyf-versinkt-in-den-fluten-eines-staudamms-am-tigris-16977451.html &amp;#039;&amp;#039;Der Untergang von Hasankeyf&amp;#039;&amp;#039;] (2020, mit zahlreichen Fotografien)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fernsehen ==&lt;br /&gt;
* Re: Der Untergang von Hasankeyf, arte, 2020&amp;lt;ref&amp;gt;[https://programm.ard.de/TV/Untertitel/Nach-Rubriken/Dokus--Reportagen/Alle-Dokus/?sendung=287243108612624 &amp;#039;&amp;#039;Re: Der Untergang von Hasankeyf: Ein Weltkulturerbe versinkt im Stausee&amp;#039;&amp;#039;], arte, 27. Mai 2020; [https://www.youtube.com/watch?v=JFboXpZjqAU]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Weltspiegel]]: Hasankeyf geht unter, ARD, 2020&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.youtube.com/watch?v=cSuxCtak-C4 &amp;#039;&amp;#039;Hasankeyf geht unter&amp;#039;&amp;#039;], Weltspiegel, 19. April 2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.nzz.ch/2006/10/17/al/articleEJ98J.html | wayback=20090618022131 | text=„Lokaler Widerstand gegen den geplanten Ilisu-Staudamm“}}, [[NZZ]], 17. Oktober 2006&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.baz.ch/news/index.cfm?ObjectID=86C3A8F9-1422-0CEF-707DF6989184238A | wayback=20070930171119 | text=„Ilisu-Staudamm: Bundesrat bewilligt Exportrisikogarantie“}}, [[Basler Zeitung]], 15. Dezember 2006&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://oe1.orf.at/inforadio/74665.html?filter=0 | wayback=20090620091845 | text=„Grünes Licht für türkischen Staudamm - Proteste“}}, [[ORF]], 27. März 2007, mit Audio-Datei, 1:27 Min.&lt;br /&gt;
* Beitrag des [[Norddeutscher Rundfunk|NDR]] zu [[ttt – titel, thesen, temperamente|ttt]] vom 5. Juli 2009: {{Webarchiv | url=http://www.daserste.de/ttt/beitrag_dyn~uid,khe4awt7gcsh36gk~cm.asp | wayback=20100105153009 | text=&amp;#039;&amp;#039;Rettet Hasankeyf – Künstler protestieren gegen Mega-Staudamm&amp;#039;&amp;#039;}} (mit Video)&lt;br /&gt;
* [http://www.e-cografya.com/geziyorum.php?alan=13&amp;amp;gezi=9 Fotos von Hasankeyf]&lt;br /&gt;
* [http://hasankeyf.itgo.com/photos.html Fotos]&lt;br /&gt;
* [http://www.weed-online.org/themen/161968.html WEED: Der Ilisu-Staudamm im Südosten der Türkei]&lt;br /&gt;
* Jan Petter und Bruno Zanzottera (Fotos): [https://www.spiegel.de/ausland/hasankeyf-in-der-tuerkei-12-000-jahre-geschichte-versinken-im-stausee-a-6a86c4b5-929c-44a9-9751-9d5eb608650a &amp;#039;&amp;#039;Türkischer Megastaudamm:Hier war eine Stadt&amp;#039;&amp;#039;.] In: [[Der Spiegel]], 23. Januar 2022&lt;br /&gt;
* Volker Pabst: [https://www.nzz.ch/international/hasankeyf-eine-stadt-geht-unter-ld.1510759 &amp;#039;&amp;#039;Allein die archäologische Bestandsaufnahme würde Jahrzehnte dauern, und die ökologischen Folgen sind verheerend. Trotzdem wird die türkische Stadt Hasankeyf unter einem Stausee verschwinden&amp;#039;&amp;#039;.] In: [[Neue Zürcher Zeitung|NZZ]], 7. Oktober 2019&lt;br /&gt;
* [http://www.exoriente.org/repository/NEO-LITHICS/NEO-LITHICS_2012_2.pdf Miyake et al.,: New Excavations at Hasankeyf Höyük: A 10th millennium cal. BC site on the Upper Tigris, Southeast Anatolia]; erschienen in NEO-LITHICS 1/12 in 2012&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Landkreise der Provinz Batman}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4373430-3|LCCN=n94108668|VIAF=75144647636415012443}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Provinz Batman]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kurdische Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tigris]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tur Abdin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Versunkene Stätte]]&lt;/div&gt;</summary>
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